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		<title>CivWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Civilization 1</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Überblick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Civ1|!Civ1-Portal]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Civ1_logo_v3.png]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Civnet screen xp.jpg|thumb|right|CivNet unter Windows XP]]&lt;br /&gt;
Civilization ist der 1991 erschienene erste Teil der Reihe, die mittlerweile in der siebten Auflage erhältlich ist. &lt;br /&gt;
Civilization ist eines der ersten [http://de.wikipedia.org/wiki/Globalstrategie Globalstrategie]-Computerspiele. Als Spieler kontrolliert man ein Volk der Erde und leitet dessen Geschicke in grundlegenden Bereichen:&lt;br /&gt;
* Militär: Einheiten werden auf der Weltkarte positioniert, um Landschaft zu erkunden, Städte zu verteidigen oder feindliche Städte einzunehmen.&lt;br /&gt;
* Wirtschaft: Bestimmen der Produktion der Städte und Produktivität der Bevölkerung&lt;br /&gt;
* Wissenschaft: Bestimmen der Forschungsziele&lt;br /&gt;
* Handel: Mit anderen Nationen können Verträge über Krieg und Frieden geschlossen werden. Außerdem können Technologien und Gold gehandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilization 1 damals ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Civ1 screenshot amiga.png|right|thumb|Civilization auf dem Amiga]]&lt;br /&gt;
Civilization ist heute eines der beliebtesten Computerspiele und für viele Spieler eines der Spiele für die sprichwörtliche &amp;quot;einsame Insel&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zum Erscheinen des Spieles hat die Fachpresse die Qualität des Spiels manchmal verkannt. So gab das Magazin &amp;quot;Amiga Games&amp;quot; eine nur sehr durchschnittliche Wertung von [http://www.kultboy.com/index.php?site=t&amp;amp;id=13 78%]. Amiga Joker und Powerplay haben mit ihren Wertungen von [http://www.kultpower.de/external_frameset.php3?site=amigajoker_testbericht.php3%3Fim%3Dcivilization.jpg%26backurl%3Dindex_main2.php3 85%] und [http://www.kultpower.de/powerplay_testbericht_extern.php3?im=civilization.jpg 88%] aus heutiger Sicht ebenfalls die Qualität des Spiels falsch eingeschätzt, da diese Magazine die besten Spiele eines Jahres für gewöhnlich mit mindestens 90% bewerteten.&lt;br /&gt;
Vielleicht sind diese &amp;quot;niedrigen&amp;quot; Wertungen mit der damals schon unzeitgemäßen Grafik und dem rudimentären Sound zu begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel erschien für DOS, Amiga, Atari ST, MacOS und SNES.&lt;br /&gt;
1995 erschien Civilization for Networks (CivNet). Diese Version lief nur unter Windows, brachte Auflösungen über 320x240 und einen Multiplayermodus. An der Spielmechanik änderte sich nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt nahe, dass Civilization auf dem gleichnamigen Brettspiel basiert. Das ist aber nicht richtig. Civilization wurde ursprünglich als Echtzeitstrategiespiel konzipiert und erinnerte dadurch wohl eher Sim City. Da dieses Konzept im Prototyp Sid Meier aber keinen Spaß machte, wurde das Design dann in ein rundenbasiertes Spiel abgeändert.''(Quelle: Retro Gamer 3/2013)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilization 1 heute == &lt;br /&gt;
[[Datei:Civnet heureka.jpg|thumb|right|Eine neue Technologie wurde erforscht (CivNet)]]&lt;br /&gt;
Wer heute das originale Civilization 1 spielen möchte, hat es am einfachsten mit CivNet, das auch unter Windows XP funktioniert.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die DOS-Version nimmt man entweder einen alten, langsamen Computer mit DOS-Betriebssystem oder emuliert einen alten DOS-Rechner auf einem aktuellen System mit dem Programm [http://dosbox.sourceforge.net DosBox]. Die Amiga Version startet mit einem damals üblichen Amiga oder einem Amiga-Emulator (z.B. [http://www.winuae.net/ WinUAE]) auf einem aktuellen System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den offiziellen Nachfolgern gibt es viele Klone:&lt;br /&gt;
* Call to Power&lt;br /&gt;
* [http://www.freeciv.org/ freeciv] (Open Source Freeware)&lt;br /&gt;
* [http://www.c-evo.org/ c-evo] (Freeware)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details ==&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Einheiten_(Civ1)|Einheiten]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Modifizieren_(Civ1)|Modifizieren]]&lt;br /&gt;
* [[Naturkatastrophen_(Civ1)|Naturkatastrophen]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Staatsformen_(Civ1)|Staatsformen]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Stadtausbauten_(Civ1)|Stadtausbauten]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Strategien_(Civ1)|Strategien]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Technologien_(Civ1)|Technologien]]&lt;br /&gt;
* [[Terrain_(Civ1)|Terrain]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Weltwunder_(Civ1)|Weltwunder]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Zivilisationen_(Civ1)|Zivilisationen]]&lt;br /&gt;
* [[Systemvoraussetzungen_(Civ1)|Systemvoraussetzungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<id>https://civ-wiki.de/index.php?title=Zu_Erstellende_Seiten&amp;diff=58296</id>
		<title>Zu Erstellende Seiten</title>
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				<updated>2026-07-01T15:38:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Civ5 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier werden alle Seiten aufgelistet, die zu erstellen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Baustellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Es sollten noch folgende Begriffsklärungsseiten angelegt werden:&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ2 ==&lt;br /&gt;
[[Forschungskosten (Civ2)]] (mgl. Quellen: [http://apolyton.net/showthread.php/2672-The-Cost-of-Research-Explained] [http://www.civforum.de/showthread.php?811-Eine-Wissenschaft-f%FCr-sich] [http://forums.civfanatics.com/showthread.php?t=438887] [http://apolyton.net/showthread.php/81581]) - Die Formeln sind aber alle nicht exakt. Den Civ-Nobelpreis, wer sie herausfindet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Simultanmodus (Civ2)]] (Quelle: [http://www.civforum.de/showthread.php?1205-Simultan-spielen-wie-geht-das]) - Früher hat es funktioniert, ist die Frage, ob das heute auch noch so geht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ4 ==&lt;br /&gt;
[[Modernisierung_(Civ4)]] (von Einheiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spionage_(Civ4)]] (Spielkonzept) -&amp;gt; Teile aus [[Spion_(Civ4)]] übernehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goldenes Zeitalter_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezialisten_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbaren_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ5 ==&lt;br /&gt;
[[Demographie (Civ5)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ6==&lt;br /&gt;
* [[Bezirke (Civ6)]]&lt;br /&gt;
* [[Gebäude (Civ6)]]&lt;br /&gt;
* [[Wunder (Civ6)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ 7 ==&lt;br /&gt;
* [[Civilization 7|Portalseite]]&lt;br /&gt;
* [[Zivilisationen (Civ7)|Zivilisationen &amp;amp; Herrscher]]&lt;br /&gt;
* [[Einheiten (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Bezirke (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Gebäude (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Wunder (Civ7)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ4 FFH ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einheiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ahmen Minotaurus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Möbiushexe (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachtschwärmer (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sukkubus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synish Minotaurus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Teer Dämon (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Trojanisches Pferd (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebäude ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glücksspielhaus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jahrmarkt (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Magiergilde (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Öffentliche Bäder (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schule der Tücke (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tempel des Aschfahlen Schleiers (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Waffenschmied (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bronzewaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eisenwaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geländefelder plündern (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gespenst beschwören (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Keine Militärische Einheit (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mithrilwaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zufriedenheits-Unterstützung (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Colonization ==&lt;br /&gt;
*[[Colonization|Portalseite]]&lt;br /&gt;
*[[Nationen (Col)]]&lt;br /&gt;
*[[Gebäude (Col)]]&lt;br /&gt;
*[[Einheiten (Col)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpha Centauri ==&lt;br /&gt;
*[[Alpha Centauri (1999)|Portalseite]]&lt;br /&gt;
*[[Alien Crossfire]]&lt;br /&gt;
*[[Fraktionen (SMAC)]]&lt;br /&gt;
*[[Einheiten (SMAC)]]&lt;br /&gt;
*[[Technologien (SMAC)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Civ 6 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier werden alle Seiten aufgelistet, die zu erstellen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Baustellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Es sollten noch folgende Begriffsklärungsseiten angelegt werden:&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ2 ==&lt;br /&gt;
[[Forschungskosten (Civ2)]] (mgl. Quellen: [http://apolyton.net/showthread.php/2672-The-Cost-of-Research-Explained] [http://www.civforum.de/showthread.php?811-Eine-Wissenschaft-f%FCr-sich] [http://forums.civfanatics.com/showthread.php?t=438887] [http://apolyton.net/showthread.php/81581]) - Die Formeln sind aber alle nicht exakt. Den Civ-Nobelpreis, wer sie herausfindet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Simultanmodus (Civ2)]] (Quelle: [http://www.civforum.de/showthread.php?1205-Simultan-spielen-wie-geht-das]) - Früher hat es funktioniert, ist die Frage, ob das heute auch noch so geht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ4 ==&lt;br /&gt;
[[Modernisierung_(Civ4)]] (von Einheiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spionage_(Civ4)]] (Spielkonzept) -&amp;gt; Teile aus [[Spion_(Civ4)]] übernehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goldenes Zeitalter_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezialisten_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbaren_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ5 ==&lt;br /&gt;
[[Demographie (Civ5)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ5 ==&lt;br /&gt;
* [[Bezirke (Civ6)]]&lt;br /&gt;
* [[Gebäude (Civ6)]]&lt;br /&gt;
* [[Wunder (Civ6)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ 7 ==&lt;br /&gt;
* [[Civilization 7|Portalseite]]&lt;br /&gt;
* [[Zivilisationen (Civ7)|Zivilisationen &amp;amp; Herrscher]]&lt;br /&gt;
* [[Einheiten (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Bezirke (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Gebäude (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Wunder (Civ7)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ4 FFH ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einheiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ahmen Minotaurus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Möbiushexe (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachtschwärmer (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sukkubus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synish Minotaurus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Teer Dämon (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Trojanisches Pferd (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebäude ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glücksspielhaus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jahrmarkt (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Magiergilde (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Öffentliche Bäder (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schule der Tücke (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tempel des Aschfahlen Schleiers (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Waffenschmied (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bronzewaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eisenwaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geländefelder plündern (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gespenst beschwören (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Keine Militärische Einheit (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mithrilwaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zufriedenheits-Unterstützung (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Colonization ==&lt;br /&gt;
*[[Colonization|Portalseite]]&lt;br /&gt;
*[[Nationen (Col)]]&lt;br /&gt;
*[[Gebäude (Col)]]&lt;br /&gt;
*[[Einheiten (Col)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpha Centauri ==&lt;br /&gt;
*[[Alpha Centauri (1999)|Portalseite]]&lt;br /&gt;
*[[Alien Crossfire]]&lt;br /&gt;
*[[Fraktionen (SMAC)]]&lt;br /&gt;
*[[Einheiten (SMAC)]]&lt;br /&gt;
*[[Technologien (SMAC)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>Zu Erstellende Seiten</title>
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				<updated>2026-07-01T15:37:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier werden alle Seiten aufgelistet, die zu erstellen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Baustellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Es sollten noch folgende Begriffsklärungsseiten angelegt werden:&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ2 ==&lt;br /&gt;
[[Forschungskosten (Civ2)]] (mgl. Quellen: [http://apolyton.net/showthread.php/2672-The-Cost-of-Research-Explained] [http://www.civforum.de/showthread.php?811-Eine-Wissenschaft-f%FCr-sich] [http://forums.civfanatics.com/showthread.php?t=438887] [http://apolyton.net/showthread.php/81581]) - Die Formeln sind aber alle nicht exakt. Den Civ-Nobelpreis, wer sie herausfindet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Simultanmodus (Civ2)]] (Quelle: [http://www.civforum.de/showthread.php?1205-Simultan-spielen-wie-geht-das]) - Früher hat es funktioniert, ist die Frage, ob das heute auch noch so geht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ4 ==&lt;br /&gt;
[[Modernisierung_(Civ4)]] (von Einheiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spionage_(Civ4)]] (Spielkonzept) -&amp;gt; Teile aus [[Spion_(Civ4)]] übernehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goldenes Zeitalter_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezialisten_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbaren_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ5 ==&lt;br /&gt;
[[Demographie (Civ5)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ5 ==&lt;br /&gt;
* [[Bezirke (Civ6)]]&lt;br /&gt;
* [[Gebäude (Civ6)]]&lt;br /&gt;
* [[Wunder (Civ6)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ 6 ==&lt;br /&gt;
* [[Civilization 7|Portalseite]]&lt;br /&gt;
* [[Zivilisationen (Civ7)|Zivilisationen &amp;amp; Herrscher]]&lt;br /&gt;
* [[Einheiten (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Bezirke (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Gebäude (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Wunder (Civ7)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ4 FFH ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einheiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ahmen Minotaurus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Möbiushexe (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachtschwärmer (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sukkubus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synish Minotaurus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Teer Dämon (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Trojanisches Pferd (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebäude ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glücksspielhaus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jahrmarkt (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Magiergilde (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Öffentliche Bäder (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schule der Tücke (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tempel des Aschfahlen Schleiers (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Waffenschmied (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bronzewaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eisenwaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geländefelder plündern (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gespenst beschwören (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Keine Militärische Einheit (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mithrilwaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zufriedenheits-Unterstützung (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Colonization ==&lt;br /&gt;
*[[Colonization|Portalseite]]&lt;br /&gt;
*[[Nationen (Col)]]&lt;br /&gt;
*[[Gebäude (Col)]]&lt;br /&gt;
*[[Einheiten (Col)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpha Centauri ==&lt;br /&gt;
*[[Alpha Centauri (1999)|Portalseite]]&lt;br /&gt;
*[[Alien Crossfire]]&lt;br /&gt;
*[[Fraktionen (SMAC)]]&lt;br /&gt;
*[[Einheiten (SMAC)]]&lt;br /&gt;
*[[Technologien (SMAC)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>Zu Erstellende Seiten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Alpha Centauri */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier werden alle Seiten aufgelistet, die zu erstellen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Baustellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Es sollten noch folgende Begriffsklärungsseiten angelegt werden:&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ2 ==&lt;br /&gt;
[[Forschungskosten (Civ2)]] (mgl. Quellen: [http://apolyton.net/showthread.php/2672-The-Cost-of-Research-Explained] [http://www.civforum.de/showthread.php?811-Eine-Wissenschaft-f%FCr-sich] [http://forums.civfanatics.com/showthread.php?t=438887] [http://apolyton.net/showthread.php/81581]) - Die Formeln sind aber alle nicht exakt. Den Civ-Nobelpreis, wer sie herausfindet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Simultanmodus (Civ2)]] (Quelle: [http://www.civforum.de/showthread.php?1205-Simultan-spielen-wie-geht-das]) - Früher hat es funktioniert, ist die Frage, ob das heute auch noch so geht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ4 ==&lt;br /&gt;
[[Modernisierung_(Civ4)]] (von Einheiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spionage_(Civ4)]] (Spielkonzept) -&amp;gt; Teile aus [[Spion_(Civ4)]] übernehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goldenes Zeitalter_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezialisten_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbaren_(Civ4)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ5 ==&lt;br /&gt;
[[Demographie (Civ5)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ4 FFH ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einheiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ahmen Minotaurus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Möbiushexe (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachtschwärmer (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sukkubus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synish Minotaurus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Teer Dämon (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Trojanisches Pferd (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebäude ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glücksspielhaus (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jahrmarkt (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Magiergilde (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Öffentliche Bäder (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schule der Tücke (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tempel des Aschfahlen Schleiers (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Waffenschmied (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bronzewaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eisenwaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geländefelder plündern (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gespenst beschwören (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Keine Militärische Einheit (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mithrilwaffen benutzen (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zufriedenheits-Unterstützung (Civ4 FFH)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Colonization ==&lt;br /&gt;
*[[Colonization|Portalseite]]&lt;br /&gt;
*[[Nationen (Col)]]&lt;br /&gt;
*[[Gebäude (Col)]]&lt;br /&gt;
*[[Einheiten (Col)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpha Centauri ==&lt;br /&gt;
*[[Alpha Centauri (1999)|Portalseite]]&lt;br /&gt;
*[[Alien Crossfire]]&lt;br /&gt;
*[[Fraktionen (SMAC)]]&lt;br /&gt;
*[[Einheiten (SMAC)]]&lt;br /&gt;
*[[Technologien (SMAC)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilization VII ==&lt;br /&gt;
* [[Civilization VII|Portalseite]]&lt;br /&gt;
* [[Zivilisationen (Civ7)|Zivilisationen &amp;amp; Herrscher]]&lt;br /&gt;
* [[Einheiten (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Bezirke (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Gebäude (Civ7)]]&lt;br /&gt;
* [[Wunder (Civ7)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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&lt;div&gt;[[Kategorie:Civ6Medien]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;[[Kategorie:Civ6Medien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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&lt;div&gt;[[Kategorie:Civ6Medien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://civ-wiki.de/index.php?title=Deutschland_(Civ6)&amp;diff=58289</id>
		<title>Deutschland (Civ6)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Strategien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Deutschland''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Deutschland]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Deutschland&lt;br /&gt;
| Bild = deutschland_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft = {{Eigenschaft_Deutschland_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Deutschland (Civ6)#Friedrich I. Barbarossa|Friedrich I. Barbarossa]] und [[Deutschland (Civ6)#Ludwig II.|Ludwig II.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Deutsches U-Boot (Civ6)|Deutsches U-Boot]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit = deutsches_uboot_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Bezirk = [[Industriegebiet_(Civ6)#Hanse|Hanse]]&lt;br /&gt;
| Icon_District = industriegebiet_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Grau, Hellblau&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel / Leader Pass&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Die germanischen St&amp;amp;#228;mme gerieten erstmals durch Julius C&amp;amp;#228;sars gallische Kriege ins Rampenlicht der Geschichte. Die Bem&amp;amp;#252;hungen der R&amp;amp;#246;mer, ihre Vorherrschaft &amp;amp;#252;ber den Rhein auszudehnen, dauerten zwar jahrzehntelang an, doch schlie&amp;amp;#223;lich gelang es ihnen, die Grenzen entlang des Rheins und der Donau zu stabilisieren. Zu diesem Zeitpunkt erstreckte sich die germanische Kultur von Skandinavien bis weit in die s&amp;amp;#252;dlichen Karpaten. Wenngleich die Grenze massiv befestigt war, stellte sie nie ein Hindernis f&amp;amp;#252;r den Handel oder den Austausch von Kulturgut dar. Auf der Flucht vor den Hunnen fielen unz&amp;amp;#228;hlige germanische St&amp;amp;#228;mme im 4. und 5. Jahrhundert in das r&amp;amp;#246;mische Reich ein. W&amp;amp;#228;hrend Ostrom die Krise &amp;amp;#252;berdauerte und weitere 1000 Jahre existierte, schufen die germanischen St&amp;amp;#228;mme im Westen Europas eigenst&amp;amp;#228;ndige K&amp;amp;#246;nigreiche.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;In der Folgezeit gelang es vor allem den Franken, sich gegen die &amp;amp;#252;brigen St&amp;amp;#228;mme durchzusetzen. Die merowingischen K&amp;amp;#246;nige und ihre karolingischen Nachfolger brachten einen Gro&amp;amp;#223;teil des sp&amp;amp;#228;teren deutschen Hoheitsgebiets unter fr&amp;amp;#228;nkische Kontrolle, aber die endlosen Angriffe seitens der D&amp;amp;#228;nen, Sarazenen (Muslime) und Mayaren im sp&amp;amp;#228;ten 9. und 10. Jh. schw&amp;amp;#228;chten den Zusammenhalt des K&amp;amp;#246;nigreichs. Weil die Karolinger nicht in der Lage waren, ihr Territorium effizient zu verteidigen, entstanden in fast allen germanischen Landstrichen einflussreiche Herrschergeschlechter von Markgrafen, Grafen und Erbadeligen, deren gegenseitiges R&amp;amp;#228;nkeschmieden und Kriegf&amp;amp;#252;hren immer nur f&amp;amp;#252;r kurze Zeit abriss, wenn ein charismatischer Herrscher wie Friedrich Barbarossa (1155-1190) in Erscheinung trat. Die germanische Geschichte der Folgezeit war trotz der zentralen Rolle des Heiligen R&amp;amp;#246;mischen Reichs vom Aufstieg und Fall der feudalen Grunds&amp;amp;#228;tze gepr&amp;amp;#228;gt. Es sollte nahezu 1000 Jahre dauern, bis Deutschland wieder unter einem einzigen Herrscher geeint war. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Schlie&amp;amp;#223;lich sollte das kleine K&amp;amp;#246;nigreich Preu&amp;amp;#223;en die 100 deutschen Kleinstaaten unter einem gemeinsamen Banner vereinen. Die preu&amp;amp;#223;ischen K&amp;amp;#246;nige hatten ihren Einfluss durch eine kluge Heiratspolitik und mehrere Kriege immer weiter ausgedehnt. K&amp;amp;#246;nig Friedrich Wilhelm I. (1713-40) formte das preu&amp;amp;#223;ische Heer zu einer der schlagkr&amp;amp;#228;ftigsten Armeen Europas. Mit dieser Streitmacht f&amp;amp;#252;gte sein Sohn, Friedrich II., der Gro&amp;amp;#223;e (1740-86), den europ&amp;amp;#228;ischen Gro&amp;amp;#223;m&amp;amp;#228;chten &amp;amp;#214;sterreich und Russland einige schwere Niederlagen zu. Gleichzeitig war Friedrich ein bedeutender F&amp;amp;#246;rderer der K&amp;amp;#252;nste. An seinem Hof lebten Philosophen und K&amp;amp;#252;nstler aus ganz Europa. Schlie&amp;amp;#223;lich verstand sich der aufgekl&amp;amp;#228;rte Despot gleicherma&amp;amp;#223;en auf die Abwehr russischer Invasionsversuche als auch auf das Fl&amp;amp;#246;tenspiel.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach den Dem&amp;amp;#252;tigungen und milit&amp;amp;#228;rischen Niederlagen w&amp;amp;#228;hrend der Franz&amp;amp;#246;sischen Revolution und der napoleonischen Kriege gelang Preu&amp;amp;#223;en die Umstrukturierung und Modernisierung des Reichs. Angesichts der deutschlandweiten Unruhen w&amp;amp;#228;hrend der Revolution des Jahres 1848 zog Wilhelm I. von Preu&amp;amp;#223;en (1861-88) zun&amp;amp;#228;chst die Abdankung zugunsten seines Sohnes in Betracht, der allem Anschein nach &amp;amp;#228;hnliche politische Ansichten vertrat wie die liberale Opposition. Stattdessen lie&amp;amp;#223; sich Wilhelm I. jedoch &amp;amp;#252;berreden, eine v&amp;amp;#246;llig neue Regierung unter der F&amp;amp;#252;hrung von Otto von Bismarck, dem preu&amp;amp;#223;ischen Botschafter in Paris, zu bilden. Im September 1862 sorgte die Meldung, dass ein konservativer, nationalistischer und realpolitischer Staatsmann zum Reichskanzler Preu&amp;amp;#223;ens ernannt worden war, in ganz Europa f&amp;amp;#252;r Aufsehen. Nach drei kurzen aber entscheidenden Kriegen gegen D&amp;amp;#228;nemark, &amp;amp;#214;sterreich und Frankreich, die jeweils von deutschen Einzelstaaten im Verbund gef&amp;amp;#252;hrt worden waren, proklamierte Bismarck im Januar 1871 das Deutsche Reich - und hatte Deutschland damit in nur zehn Jahren geeint. (B&amp;amp;#246;se Zungen behaupten, Preu&amp;amp;#223;en h&amp;amp;#228;tte Deutschland eher unterworfen.)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; Allerdings f&amp;amp;#252;hrte derselbe Nationalismus, der die Einigung erm&amp;amp;#246;glicht hatte, wenig sp&amp;amp;#228;ter zur Katastrophe. Als K&amp;amp;#246;nig Wilhelm II. das bismarcksche B&amp;amp;#252;ndnissystem, das die Feinde Preu&amp;amp;#223;ens isoliert hatte, ignorierte und leichtfertig den 1. Weltkrieg entfesselte, stand das Deutsche Reich pl&amp;amp;#246;tzlich einer Koalition Gro&amp;amp;#223;britanniens, Frankreichs und Russlands gegen&amp;amp;#252;ber. Trotz anf&amp;amp;#228;nglicher Erfolge entwickelte sich der Konflikt zu einem Stellungskrieg, den Deutschland (sp&amp;amp;#228;testens nach dem Kriegseintritt der USA im Jahr 1917) nicht gewinnen konnte. Nachdem die westlichen Alliierten nach dem 1. Weltkrieg einen immer noch von Misstrauen durchsetzten Frieden geschlossen hatten, begann 1929 der weltweite Wirtschaftskollaps - und bereitete damit den N&amp;amp;#228;hrboden f&amp;amp;#252;r politischen Extremismus. In den n&amp;amp;#228;chsten 10 Jahren gelang es Nationalsozialisten und Kommunisten, die politischen und wirtschaftlichen Ressentiments zu sch&amp;amp;#252;ren, die aus der milit&amp;amp;#228;rischen Niederlage und der Wirtschaftskrise resultierten. Hitlers Ernennung zum Kanzler im Januar 1933 st&amp;amp;#252;tzte sich nicht auf die breite Zustimmung der Bev&amp;amp;#246;lkerung, sondern war vielmehr das Ergebnis unabl&amp;amp;#228;ssiger politischer Intrigen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der 2. Weltkrieg wird oft auch als &amp;quot;Hitlers Krieg&amp;quot; bezeichnet, denn er setzte revolution&amp;amp;#228;re neue Taktiken ein, wie die Panzerformationen. Damit kam er seinem Ziel, die Vorherrschaft &amp;amp;#252;ber ganz Europa zu erlangen, sehr nahe, doch seine Entscheidung, Panzerbrigaden in die Sowjetrepublik Russland zu entsenden, brachte die unerwartete Wende: Ende 1942 schien der Sieg der Deutschen noch m&amp;amp;#246;glich, aber im Fr&amp;amp;#252;hling 1945 war das Dritte Reich endg&amp;amp;#252;ltig am Ende. Als Konsequenz der Kapitulation und des einsetzenden Kalten Krieges wurde ein ern&amp;amp;#252;chtertes Deutschland in zwei milit&amp;amp;#228;risch besetzte Zonen geteilt: Ostdeutschland stand unter sowjetischer Herrschaft, Wirtschaft und Infrastruktur stagnierten, w&amp;amp;#228;hrend der erfolgreiche Wiederaufbau in Westdeutschland - ausgehend von der desolaten wirtschaftlichen und politischen Situation am Ende des 2. Weltkrieges - geradezu legend&amp;amp;#228;re Dimensionen annahm.  Der f&amp;amp;#252;r Europa unerwartete Umbruch und anschlie&amp;amp;#223;ende Zerfall der sowjetischen Ordnung f&amp;amp;#252;hrte zum Einigungsvertrag, der im September 1990 vom westdeutschen Bundestag und der ostdeutschen Volkskammer ratifiziert wurde: Nach 45 Jahren der Teilung wurde aus den Deutschen wieder eine geeinte Nation. Heute ist Deutschland eine bedeutende Wirtschaftsmacht und ein f&amp;amp;#252;hrendes Mitglied der Europ&amp;amp;#228;ischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedrich I. Barbarossa ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Friedrich I. Barbarossa|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1122 - 1190|&lt;br /&gt;
Bild = barbarossa_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Friedrich_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Deutschland symbol civ6 inv.png|x40px|link=Deutschland_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Friedrich_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Friedrich_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog von Schwaben, König von Burgund, König von Deutschland, König der Römer. König von Italien, Heiliger Römischer Kaiser ===&lt;br /&gt;
'''Die Macht Deutschlands wird ewig währen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich (der später den Spitznamen &amp;quot;Barbarossa&amp;quot; von den widerspenstigen Italienern bekam, die er beherrschen wollte) sammelte Titel wie er auch Feinde sammelte. Bis zu seinem Tode im Juni 1190 n. Chr. hatte er von beidem genug. Am Ende hatte er alle Herausforderer besiegt ... von einem schnell fließenden Fluss einmal abgesehen. Historiker sehen ihn als einen der größten - wenn nicht den größten - mittelalterlichen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches an (nun gut, er war auch der Erste). Verglichen mit seinen Kollegen ließen Friedrich Barbarossas Langlebigkeit, Ehrgeiz, Organisationstalent, Tapferkeit auf dem Schlachtfeld, politischer Weitblick und Unbarmherzigkeit ihn wie einen Übermenschen in einem Zeitalter wirken, das die Zivilisation als &amp;quot;dunkles&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich wurde 1122 in eine Familie geboren, die von sich behauptete, Nachkommen von Karl dem Großen zu sein. Er war Erbe des Herzogtums Schwaben - eines von rund 1600 kleineren Herzogtümern und Stadtstaaten, aus denen zu der Zeit &amp;quot;Deutschland&amp;quot; bestand -, das er als Herrscher im Jahre 1147 übernahm. Da er eher von der rastlosen Sorte war, begleitete der neue Herzog kurze Zeit später seinen Onkel Konrad III., König von Deutschland, auf dem zum Scheitern verurteilten Zweiten Kreuzzug. Während sich die Franzosen entschieden hatten, einen sichereren, wenn auch längeren Weg ins Heilige Land einzuschlagen, marschierte Konrad direkt durch Anatolien, wo seine Truppen durch die Hand der seldschukischen Türken in der Schlacht von Doryläum dezimiert wurden, sich dann zur Küste zurückzogen und die meisten Überlebenden desertierten, um sich allein auf den Heimweg zu machen. Doch der unerschütterliche Friedrich machte von sich reden und zeigte sein Talent für Blutvergießen. Als Konrad 1152 starb, entschied er sich für Friedrich als seinen Nachfolger und gegen seinen eigenen Sohn (der aber zu diesem Zeitpunkt auch gerade einmal sechs Jahre jung war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. März wurde Friedrich in Frankfurt zum &amp;quot;gewählten&amp;quot; König von Deutschland gekrönt; fünf Tage später wurde er in Aachen zum König der Römer gekrönt (es war nicht unbedingt so, dass die Römer ihn unbedingt wollten, daher auch die Krönung in einer deutschen Stadt). Deutschland war zu dieser Zeit lediglich eine zerstrittene Flickschusterei von Prinzen, Herzögen und anderen nichtsnutzigen Königlichen, die Regionen in der Größe Bayerns oder auch bis zu den winzigsten Flecken auf der Landkarte für sich beanspruchten (sofern man zu der Zeit überhaupt schon aussagekräftige Landkarten hatte). Friedrich erkannte, dass der einzige Weg, die Ordnung wiederherzustellen, darin bestand, allen ein gemeinsames Ziel aufzuzeigen ... die Durchsetzung der deutschen kaiserlichen Rechte in Italien. Und anders als ein Abebben des Feudalismus wie in anderen Reichen zu fördern, war er bestrebt, ihn vollständig wiederherzustellen und dabei die deutschen Fürsten mit üppigen Zugeständnissen zu bestechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Friedrich den Deutschen den Ruhm wiederbringen wollte, der ihnen unter Karl dem Großen und Otto dem Großen zuteil geworden war, indem er rücksichtslos über die Italiener hinwegfegen würde, so musste er dem Papsttum Honig um den Bart schmieren. Außerdem wollte Friedrich seine lieblose und, noch viel wichtiger, kinderlose Ehe mit Adela von Vohburg annullieren. Im März 1153 schloss er den Konstanzer Vertrag mit Papst Eugen III., mit dem sich Friedrich verpflichtete, das Papsttum zu verteidigen, keinen Frieden mit Sizilianern oder anderen Feinden der Kirche zu schließen und Rom von den unzivilisierten Republikanern zurückzuerobern. Und er wurde Adela los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Ausrede und dem Segen des Heiligen Vaters marschierte Friedrich im Oktober 1154 nach Süden. Erst unterwarf er Mailand, dann plünderte und zerstörte er das hartnäckige Tortona. Friedrich erhielt die Eisenkrone und wurde so zum König Italiens. Nach Pavia, Bologna und der Toskana erreichte er schon bald Rom selbst. Dort traf er den neuen Papst Hadrian IV. im Vatikan. Am Folgetag, dem 18. Juni 1155, krönte Hadrian Friedrich I. zum Heiligen Römischen Kaiser im Petersdom unter dem tosenden Jubel der deutschen Truppen und der totalen Stille der Römer. Die undankbaren hiesigen Bewohner begannen zu rebellieren und Friedrich verbrachte seinen Krönungstag damit, der Stadt den Frieden zu bringen - auf Kosten rund 1000 toter Römer. Nach einem erfolgreichen ersten Trip nach Italien kehrte Friedrich nach Deutschland zurück. Er hatte den Papst im Schlepptau, griff Spoleto an und traf sich mit einem Botschafter des byzantinischen Kaisers auf dem Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Rückkehr fand Kaiser Rotbart (wie er von den Deutschen genannt wurde) die Adligen in Erbschachereien verwickelt. Er klärte die Unruhen auf seine üblich delikate Art - indem er die Titel und Landbesitze durchtauschte, damit den Prinzen und Herzögen die Unterstützung ihrer neuen Untergebenen fehlen würde. So übertrug Friedrich zum Beispiel das Herzogtum Bayern an seinen Vetter, der zu der Zeit eigentlich der Herzog von Sachsen war, und ernannte den ehemaligen Herzog von Bayern zum neuen Herzog von Österreich. Und so weiter. Im Vorbeigehen heiratete er Beatrix von Burgund 1156 und wurde so 1178 zum König von Burgund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Böse schläft nicht, wie es so schön heißt. Kaiser Friedrich Barbarossa führte vier weitere Invasionen nach Italien (in den Jahren 1158, 1163, 1166 und 1174) an, größtenteils - und wiederholt - zur Klärung der Frage, wer auf dem Thron des Petrus sitzen solle. Er beabsichtigte auch ... mehrfach ... sich um die Probleme des normannischen Siziliens zu kümmern, wurde jedoch stets von Revolten in Norditalien und Unruhen im Rheinland abgehalten. Bei seiner fünften Expedition nach Italien, wo er sich dem Lombardenbund gegenüber sah, zu dem nicht nur verschiedene italienische Städte gehörten, sondern auch Sizilien und Konstantinopel, wurde der alternde, aber immer noch formidable Friedrich in der Schlacht von Alexandria 1175 besiegt. Europa war schockiert. Als die deutschen Herzöge es ablehnten, Hilfe zu schicken, wurde Friedrich im Mai 1176 entscheidend bei Legnano nahe Mailand geschlagen. Dem Heiligen Römischen Kaiser blieb keine andere Wahl, als dem Frieden von Anagni zuzustimmen, der Alexander III. als Papst anerkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich verbrachte das nächste Jahrzehnt &amp;quot;friedlich&amp;quot; ... und rächte sich an den deutschen Herzögen (inklusive seines Vetters), die ihm die Unterstützung beim Einmarsch in Italien verwehrt hatten. Auch verwies er die Italiener erneut an ihren Platz, indem er gemeinsame Sache mit dem örtlichen Landadel machte und bestimmte aufmüpfige Städte der Toskana herabsetzte. Doch das alte Schlachtross schien rastlos zu sein. Und mild war er auch keinesfalls. 1189 n. Chr. schloss er sich zusammen mit Frankreichs König Philipp II. und Englands König Richard I. dem Dritten Kreuzzug auf ein Zeichen des neuen Papstes an. Doch er erreichte Saladin nie, da er im Juni 1190 bei dem Versuch ertrank, den Saleph auf seinem Pferd zu durchschreiten, statt eine volle Brücke zu nehmen. Irgendwie ein passendes Ende für Barbarossa (nur um das Pferd tut es einem leid).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategien===&lt;br /&gt;
Wie schon in der Vergangenheit ist Deutschland unter Friedrich Barbarossa ein Machtgebilde, das seine Feinde durch Produktivität und militärische Macht zu überrollen droht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Städte können rasch produktiv werden und einen zweiten, dritten oder weiteren Bezirk viele Runden vor ihren Gegnern hinzufügen. In der Nähe gelegene Stadtstaaten können unversehens von Friedrichs &amp;quot;Heiligem Römischen Reich&amp;quot; einverleibt werden. Haltet nach ihm Ausschau, um einen Stadtstaat mit fruchtbaren Ländereien und Rohstoffen anzugreifen, und vergeudet Eure Zeit nicht damit, auf diplomatischem Weg zum Ziel zu kommen. In der Moderne erhält Deutschland das [[Deutsches U-Boot (Civ6)|U-Booten]], eine wichtige Einheit zur wirtschaftlichen Zerstörung des Gegners. Durch seine [[Hanse (Civ6)|Schwerindustriebasis]] kann Deutschland dann an jeder beliebigen Front zum Sieg drängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ludwig II. ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Ludwig II. von Bayern|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1845 - 1886|&lt;br /&gt;
Bild = ludwig_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Ludwig_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Deutschland symbol civ6 inv.png|x40px|link=Deutschland_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Ludwig_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Ludwig_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6leaderpass_logo.png|x20px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
'''Ein ewig Rätsel will ich bleiben mir und anderen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig, der &amp;quot;Märchenkönig&amp;quot; des katholischen Königreichs, war eine eigentümliche Persönlichkeit. Seine Regentschaft war alles andere als profitabel für sein Königreich. Unter ihm verlor Bayern seine Unabhängigkeit an das Deutsche Reich, doch Ludwig interessierte sich weniger für Politik als vielmehr dafür, regionale Märchen zum Leben zu erwecken. Seine Bauvorhaben und Paläste waren Reiche der Fantasie – oder des Wahnsinns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bayern ist der größte, jedoch nicht der einflussreichste der deutschen Staaten, wurde schon früh durch eine römische Präsenz geprägt und war lange ein katholisches Bollwerk in einer weitgehend protestantischen Region. Später wurde Bayern zu einem wichtigen Wahlberechtigten des Heiligen Römischen Reiches und zur Heimat der Wittelsbach-Monarchie (ab 1214 n. Chr.) – einer Dynastie, die mit den österreichischen Habsburgern konkurrierte. Dies Konkurrenz führte bei vielen Gelegenheiten zu offenen Kriegen. Hierbei ist anzumerken, dass Bayern und Österreich sich in Sprache, Kultur und Religion deutlich näher sind als dem preußischen Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Moderne spielte Bayern seine Rivalen in Österreich zunächst halbwegs erfolgreich gegen das aufstrebende Preußen aus, musste sich letztlich aber doch beugen und dem Deutschen Reich unter preußischer Vorherrschaft anschließen – so wurde Bayern zum Teil des heutigen Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird Bayern von wohlhabenden Bauern, einer leicht konservativen Haltung und streng katholischen Wurzeln geprägt. Es ist zudem die symbolische Heimat der deutschen Volkstümlichkeit – im Schatten der Alpen kann man nichts anders als zu träumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau hier kommen wir zum &amp;quot;verrückten&amp;quot; Ludwig. Ludwig wurde als Kind eines bayerischen Adelshauses (seine Mutter war eine Kronprinzessin von Preußen) in eine elitäre und relativ kalte Familie geboren. Er war schon in jungen Jahren von Märchen und Mythen umgeben, vom Wandern durch die Alpen zu seiner Kinderstube in Schloss Hohenschwangau – ein fantastisches neugotisches Schloss, das zu Ehren des Schwanenritters Lohengrin erbaut wurde – bis hin zu seiner Faszination für Wagner. Ritter, Drachen, Nixen und Feen bestimmten das Leben des jungen Ludwig, selbst als er mit 19 zum König von Bayern proklamiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwigs sexuelle Vorlieben sollten ebenfalls erwähnt werden. Er war homosexuell und unterhielt etliche Affären mit seinen Wachen. Ähnliche sexuelle Neigungen waren in der Tat ein weiterer Grund für die enorme Sympathie zwischen Ludwig und Wagner (auch wenn Ludwig Wagners Antisemitismus nicht teilte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwigs Verbundenheit mit den Alpen und seine Freundschaft zum österreichischen Adel lenkten seine Sympathien in deren Richtung, was sich als diplomatisch unklug erweisen sollte. Nach der Niederlage Österreichs gegen Preußen wurde Bayern in die österreichischen diplomatischen Kreise gezogen und zum Eintritt in das Deutsche Reich gezwungen. Angesichts seiner Größe und Macht wurde Bayern jedoch eine eigene Armee und weitreichende Unabhängigkeit zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser erzwungene Verzicht auf politische Ambitionen schuf freien Raum für Ludwigs Fantasien. Das 19. Jahrhundert war ein Zeitalter des Nationalismus und zahlreiche Länder, ob neu oder alt, waren bemüht, ihre eigenen Landeskulturen zu entdecken, auszuschmücken oder von Grund auf neu zu schaffen. Ludwig widmete sich (neben der Förderung Wagners) an Schlossbau, wie zum Beispiel der Errichtung seines Schlosses Neuschwanstein. Das Schloss wurde von der Legende des Schwanenritters inspiriert, die einen großen Teil von Ludwigs Kindheit bestimmte – ein Märchen von einem Ritter, der auf einem schwanengleichen Boot eintrifft, um die Ehre der Unschuldigen zu verteidigen, jedoch nie nach seinem Namen gefragt werden darf. Das Schloss ist auch ein Denkmal für die absolute Monarchie und das Gottesgnadentum in Kombination mit Nationalismus – die Erhabenheit der Könige beruft sich auf die Geister des Landes. Doch dies war nicht sein einziges Bauvorhaben – neben den Plänen für einen Nachbau von Versailles und eine weitere gotische Burg auf dem &amp;quot;wilden, romantischen&amp;quot; Falkenstein errichtete er auch das französisch angehauchte Schloss Linderhof sowie ein prunkvolles Appartement in der Münchner Residenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlösser sind schön, aber auch teuer. Ludwig verschuldete sich so sehr, dass er von seiner eigenen Regierung für geisteskrank erklärt und entmündigt wurde. Er wurde in Gewahrsam genommen und einen Tag später, während er auf seine Verbringung wartete, gemeinsam mit seinem Arzt tot in einem See auf dem königlichen Anwesen aufgefunden. Sein Tod wurde zum Selbstmord (und im Falle des Arztes zum Mord) erklärt. Die forensischen Beweise der damaligen Zeit widersprachen dieser Theorie jedoch und deuteten Düstereres an. Sein tragischer Tod war womöglich ein passendes Ende für Ludwig, der oft zu sagen pflegte &amp;quot;Ein ewiges Rätsel will ich bleiben mir und anderen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Bringt mit dem Märchenkönig Ludwig II. Wunder und Schönheit in eine sonst triste Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baut mit Ludwig so viele Bezirke, wie eine Stadt haben kann – mit der deutschen Zivilisationsfähigkeit sogar mehr als jede andere Zivilisation – und platziert dann Wunder in Euren Bezirken. Selbst nicht fertiggestellte Wunder bringen Euch {{6kult}} Kultur. Die zusätzliche {{6prod}} Produktion des Hanse-Spezialbezirks hilft Euch, sie fertigzustellen. In der Moderne könnt Ihr Eure Wunder mit der Hilfe von [[Deutsches U-Boot (Civ6)|U-Booten]], den Schwanen der Neuzeit, vor neidischen Rivalen schützen und jeden Invasionsversuch vereiteln. Das Freischalten von Burgen ist der Schlüssel, um mit Ludwig einen Kultursieg zu erringen – Ihr erhaltet {{6touri}} Tourismus für jeden Bezirk, der {{6kult}} Kultur erzeugt, einschließlich unvollendeter Wunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://civ-wiki.de/index.php?title=Deutschland_(Civ6)&amp;diff=58288</id>
		<title>Deutschland (Civ6)</title>
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				<updated>2026-06-29T18:35:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Strategie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Deutschland''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Deutschland]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Deutschland&lt;br /&gt;
| Bild = deutschland_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft = {{Eigenschaft_Deutschland_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Deutschland (Civ6)#Friedrich I. Barbarossa|Friedrich I. Barbarossa]] und [[Deutschland (Civ6)#Ludwig II.|Ludwig II.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Deutsches U-Boot (Civ6)|Deutsches U-Boot]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit = deutsches_uboot_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Bezirk = [[Industriegebiet_(Civ6)#Hanse|Hanse]]&lt;br /&gt;
| Icon_District = industriegebiet_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Grau, Hellblau&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel / Leader Pass&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Die germanischen St&amp;amp;#228;mme gerieten erstmals durch Julius C&amp;amp;#228;sars gallische Kriege ins Rampenlicht der Geschichte. Die Bem&amp;amp;#252;hungen der R&amp;amp;#246;mer, ihre Vorherrschaft &amp;amp;#252;ber den Rhein auszudehnen, dauerten zwar jahrzehntelang an, doch schlie&amp;amp;#223;lich gelang es ihnen, die Grenzen entlang des Rheins und der Donau zu stabilisieren. Zu diesem Zeitpunkt erstreckte sich die germanische Kultur von Skandinavien bis weit in die s&amp;amp;#252;dlichen Karpaten. Wenngleich die Grenze massiv befestigt war, stellte sie nie ein Hindernis f&amp;amp;#252;r den Handel oder den Austausch von Kulturgut dar. Auf der Flucht vor den Hunnen fielen unz&amp;amp;#228;hlige germanische St&amp;amp;#228;mme im 4. und 5. Jahrhundert in das r&amp;amp;#246;mische Reich ein. W&amp;amp;#228;hrend Ostrom die Krise &amp;amp;#252;berdauerte und weitere 1000 Jahre existierte, schufen die germanischen St&amp;amp;#228;mme im Westen Europas eigenst&amp;amp;#228;ndige K&amp;amp;#246;nigreiche.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;In der Folgezeit gelang es vor allem den Franken, sich gegen die &amp;amp;#252;brigen St&amp;amp;#228;mme durchzusetzen. Die merowingischen K&amp;amp;#246;nige und ihre karolingischen Nachfolger brachten einen Gro&amp;amp;#223;teil des sp&amp;amp;#228;teren deutschen Hoheitsgebiets unter fr&amp;amp;#228;nkische Kontrolle, aber die endlosen Angriffe seitens der D&amp;amp;#228;nen, Sarazenen (Muslime) und Mayaren im sp&amp;amp;#228;ten 9. und 10. Jh. schw&amp;amp;#228;chten den Zusammenhalt des K&amp;amp;#246;nigreichs. Weil die Karolinger nicht in der Lage waren, ihr Territorium effizient zu verteidigen, entstanden in fast allen germanischen Landstrichen einflussreiche Herrschergeschlechter von Markgrafen, Grafen und Erbadeligen, deren gegenseitiges R&amp;amp;#228;nkeschmieden und Kriegf&amp;amp;#252;hren immer nur f&amp;amp;#252;r kurze Zeit abriss, wenn ein charismatischer Herrscher wie Friedrich Barbarossa (1155-1190) in Erscheinung trat. Die germanische Geschichte der Folgezeit war trotz der zentralen Rolle des Heiligen R&amp;amp;#246;mischen Reichs vom Aufstieg und Fall der feudalen Grunds&amp;amp;#228;tze gepr&amp;amp;#228;gt. Es sollte nahezu 1000 Jahre dauern, bis Deutschland wieder unter einem einzigen Herrscher geeint war. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Schlie&amp;amp;#223;lich sollte das kleine K&amp;amp;#246;nigreich Preu&amp;amp;#223;en die 100 deutschen Kleinstaaten unter einem gemeinsamen Banner vereinen. Die preu&amp;amp;#223;ischen K&amp;amp;#246;nige hatten ihren Einfluss durch eine kluge Heiratspolitik und mehrere Kriege immer weiter ausgedehnt. K&amp;amp;#246;nig Friedrich Wilhelm I. (1713-40) formte das preu&amp;amp;#223;ische Heer zu einer der schlagkr&amp;amp;#228;ftigsten Armeen Europas. Mit dieser Streitmacht f&amp;amp;#252;gte sein Sohn, Friedrich II., der Gro&amp;amp;#223;e (1740-86), den europ&amp;amp;#228;ischen Gro&amp;amp;#223;m&amp;amp;#228;chten &amp;amp;#214;sterreich und Russland einige schwere Niederlagen zu. Gleichzeitig war Friedrich ein bedeutender F&amp;amp;#246;rderer der K&amp;amp;#252;nste. An seinem Hof lebten Philosophen und K&amp;amp;#252;nstler aus ganz Europa. Schlie&amp;amp;#223;lich verstand sich der aufgekl&amp;amp;#228;rte Despot gleicherma&amp;amp;#223;en auf die Abwehr russischer Invasionsversuche als auch auf das Fl&amp;amp;#246;tenspiel.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach den Dem&amp;amp;#252;tigungen und milit&amp;amp;#228;rischen Niederlagen w&amp;amp;#228;hrend der Franz&amp;amp;#246;sischen Revolution und der napoleonischen Kriege gelang Preu&amp;amp;#223;en die Umstrukturierung und Modernisierung des Reichs. Angesichts der deutschlandweiten Unruhen w&amp;amp;#228;hrend der Revolution des Jahres 1848 zog Wilhelm I. von Preu&amp;amp;#223;en (1861-88) zun&amp;amp;#228;chst die Abdankung zugunsten seines Sohnes in Betracht, der allem Anschein nach &amp;amp;#228;hnliche politische Ansichten vertrat wie die liberale Opposition. Stattdessen lie&amp;amp;#223; sich Wilhelm I. jedoch &amp;amp;#252;berreden, eine v&amp;amp;#246;llig neue Regierung unter der F&amp;amp;#252;hrung von Otto von Bismarck, dem preu&amp;amp;#223;ischen Botschafter in Paris, zu bilden. Im September 1862 sorgte die Meldung, dass ein konservativer, nationalistischer und realpolitischer Staatsmann zum Reichskanzler Preu&amp;amp;#223;ens ernannt worden war, in ganz Europa f&amp;amp;#252;r Aufsehen. Nach drei kurzen aber entscheidenden Kriegen gegen D&amp;amp;#228;nemark, &amp;amp;#214;sterreich und Frankreich, die jeweils von deutschen Einzelstaaten im Verbund gef&amp;amp;#252;hrt worden waren, proklamierte Bismarck im Januar 1871 das Deutsche Reich - und hatte Deutschland damit in nur zehn Jahren geeint. (B&amp;amp;#246;se Zungen behaupten, Preu&amp;amp;#223;en h&amp;amp;#228;tte Deutschland eher unterworfen.)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; Allerdings f&amp;amp;#252;hrte derselbe Nationalismus, der die Einigung erm&amp;amp;#246;glicht hatte, wenig sp&amp;amp;#228;ter zur Katastrophe. Als K&amp;amp;#246;nig Wilhelm II. das bismarcksche B&amp;amp;#252;ndnissystem, das die Feinde Preu&amp;amp;#223;ens isoliert hatte, ignorierte und leichtfertig den 1. Weltkrieg entfesselte, stand das Deutsche Reich pl&amp;amp;#246;tzlich einer Koalition Gro&amp;amp;#223;britanniens, Frankreichs und Russlands gegen&amp;amp;#252;ber. Trotz anf&amp;amp;#228;nglicher Erfolge entwickelte sich der Konflikt zu einem Stellungskrieg, den Deutschland (sp&amp;amp;#228;testens nach dem Kriegseintritt der USA im Jahr 1917) nicht gewinnen konnte. Nachdem die westlichen Alliierten nach dem 1. Weltkrieg einen immer noch von Misstrauen durchsetzten Frieden geschlossen hatten, begann 1929 der weltweite Wirtschaftskollaps - und bereitete damit den N&amp;amp;#228;hrboden f&amp;amp;#252;r politischen Extremismus. In den n&amp;amp;#228;chsten 10 Jahren gelang es Nationalsozialisten und Kommunisten, die politischen und wirtschaftlichen Ressentiments zu sch&amp;amp;#252;ren, die aus der milit&amp;amp;#228;rischen Niederlage und der Wirtschaftskrise resultierten. Hitlers Ernennung zum Kanzler im Januar 1933 st&amp;amp;#252;tzte sich nicht auf die breite Zustimmung der Bev&amp;amp;#246;lkerung, sondern war vielmehr das Ergebnis unabl&amp;amp;#228;ssiger politischer Intrigen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der 2. Weltkrieg wird oft auch als &amp;quot;Hitlers Krieg&amp;quot; bezeichnet, denn er setzte revolution&amp;amp;#228;re neue Taktiken ein, wie die Panzerformationen. Damit kam er seinem Ziel, die Vorherrschaft &amp;amp;#252;ber ganz Europa zu erlangen, sehr nahe, doch seine Entscheidung, Panzerbrigaden in die Sowjetrepublik Russland zu entsenden, brachte die unerwartete Wende: Ende 1942 schien der Sieg der Deutschen noch m&amp;amp;#246;glich, aber im Fr&amp;amp;#252;hling 1945 war das Dritte Reich endg&amp;amp;#252;ltig am Ende. Als Konsequenz der Kapitulation und des einsetzenden Kalten Krieges wurde ein ern&amp;amp;#252;chtertes Deutschland in zwei milit&amp;amp;#228;risch besetzte Zonen geteilt: Ostdeutschland stand unter sowjetischer Herrschaft, Wirtschaft und Infrastruktur stagnierten, w&amp;amp;#228;hrend der erfolgreiche Wiederaufbau in Westdeutschland - ausgehend von der desolaten wirtschaftlichen und politischen Situation am Ende des 2. Weltkrieges - geradezu legend&amp;amp;#228;re Dimensionen annahm.  Der f&amp;amp;#252;r Europa unerwartete Umbruch und anschlie&amp;amp;#223;ende Zerfall der sowjetischen Ordnung f&amp;amp;#252;hrte zum Einigungsvertrag, der im September 1990 vom westdeutschen Bundestag und der ostdeutschen Volkskammer ratifiziert wurde: Nach 45 Jahren der Teilung wurde aus den Deutschen wieder eine geeinte Nation. Heute ist Deutschland eine bedeutende Wirtschaftsmacht und ein f&amp;amp;#252;hrendes Mitglied der Europ&amp;amp;#228;ischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedrich I. Barbarossa ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Friedrich I. Barbarossa|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1122 - 1190|&lt;br /&gt;
Bild = barbarossa_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Friedrich_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Deutschland symbol civ6 inv.png|x40px|link=Deutschland_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Friedrich_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Friedrich_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog von Schwaben, König von Burgund, König von Deutschland, König der Römer. König von Italien, Heiliger Römischer Kaiser ===&lt;br /&gt;
'''Die Macht Deutschlands wird ewig währen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich (der später den Spitznamen &amp;quot;Barbarossa&amp;quot; von den widerspenstigen Italienern bekam, die er beherrschen wollte) sammelte Titel wie er auch Feinde sammelte. Bis zu seinem Tode im Juni 1190 n. Chr. hatte er von beidem genug. Am Ende hatte er alle Herausforderer besiegt ... von einem schnell fließenden Fluss einmal abgesehen. Historiker sehen ihn als einen der größten - wenn nicht den größten - mittelalterlichen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches an (nun gut, er war auch der Erste). Verglichen mit seinen Kollegen ließen Friedrich Barbarossas Langlebigkeit, Ehrgeiz, Organisationstalent, Tapferkeit auf dem Schlachtfeld, politischer Weitblick und Unbarmherzigkeit ihn wie einen Übermenschen in einem Zeitalter wirken, das die Zivilisation als &amp;quot;dunkles&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich wurde 1122 in eine Familie geboren, die von sich behauptete, Nachkommen von Karl dem Großen zu sein. Er war Erbe des Herzogtums Schwaben - eines von rund 1600 kleineren Herzogtümern und Stadtstaaten, aus denen zu der Zeit &amp;quot;Deutschland&amp;quot; bestand -, das er als Herrscher im Jahre 1147 übernahm. Da er eher von der rastlosen Sorte war, begleitete der neue Herzog kurze Zeit später seinen Onkel Konrad III., König von Deutschland, auf dem zum Scheitern verurteilten Zweiten Kreuzzug. Während sich die Franzosen entschieden hatten, einen sichereren, wenn auch längeren Weg ins Heilige Land einzuschlagen, marschierte Konrad direkt durch Anatolien, wo seine Truppen durch die Hand der seldschukischen Türken in der Schlacht von Doryläum dezimiert wurden, sich dann zur Küste zurückzogen und die meisten Überlebenden desertierten, um sich allein auf den Heimweg zu machen. Doch der unerschütterliche Friedrich machte von sich reden und zeigte sein Talent für Blutvergießen. Als Konrad 1152 starb, entschied er sich für Friedrich als seinen Nachfolger und gegen seinen eigenen Sohn (der aber zu diesem Zeitpunkt auch gerade einmal sechs Jahre jung war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. März wurde Friedrich in Frankfurt zum &amp;quot;gewählten&amp;quot; König von Deutschland gekrönt; fünf Tage später wurde er in Aachen zum König der Römer gekrönt (es war nicht unbedingt so, dass die Römer ihn unbedingt wollten, daher auch die Krönung in einer deutschen Stadt). Deutschland war zu dieser Zeit lediglich eine zerstrittene Flickschusterei von Prinzen, Herzögen und anderen nichtsnutzigen Königlichen, die Regionen in der Größe Bayerns oder auch bis zu den winzigsten Flecken auf der Landkarte für sich beanspruchten (sofern man zu der Zeit überhaupt schon aussagekräftige Landkarten hatte). Friedrich erkannte, dass der einzige Weg, die Ordnung wiederherzustellen, darin bestand, allen ein gemeinsames Ziel aufzuzeigen ... die Durchsetzung der deutschen kaiserlichen Rechte in Italien. Und anders als ein Abebben des Feudalismus wie in anderen Reichen zu fördern, war er bestrebt, ihn vollständig wiederherzustellen und dabei die deutschen Fürsten mit üppigen Zugeständnissen zu bestechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Friedrich den Deutschen den Ruhm wiederbringen wollte, der ihnen unter Karl dem Großen und Otto dem Großen zuteil geworden war, indem er rücksichtslos über die Italiener hinwegfegen würde, so musste er dem Papsttum Honig um den Bart schmieren. Außerdem wollte Friedrich seine lieblose und, noch viel wichtiger, kinderlose Ehe mit Adela von Vohburg annullieren. Im März 1153 schloss er den Konstanzer Vertrag mit Papst Eugen III., mit dem sich Friedrich verpflichtete, das Papsttum zu verteidigen, keinen Frieden mit Sizilianern oder anderen Feinden der Kirche zu schließen und Rom von den unzivilisierten Republikanern zurückzuerobern. Und er wurde Adela los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Ausrede und dem Segen des Heiligen Vaters marschierte Friedrich im Oktober 1154 nach Süden. Erst unterwarf er Mailand, dann plünderte und zerstörte er das hartnäckige Tortona. Friedrich erhielt die Eisenkrone und wurde so zum König Italiens. Nach Pavia, Bologna und der Toskana erreichte er schon bald Rom selbst. Dort traf er den neuen Papst Hadrian IV. im Vatikan. Am Folgetag, dem 18. Juni 1155, krönte Hadrian Friedrich I. zum Heiligen Römischen Kaiser im Petersdom unter dem tosenden Jubel der deutschen Truppen und der totalen Stille der Römer. Die undankbaren hiesigen Bewohner begannen zu rebellieren und Friedrich verbrachte seinen Krönungstag damit, der Stadt den Frieden zu bringen - auf Kosten rund 1000 toter Römer. Nach einem erfolgreichen ersten Trip nach Italien kehrte Friedrich nach Deutschland zurück. Er hatte den Papst im Schlepptau, griff Spoleto an und traf sich mit einem Botschafter des byzantinischen Kaisers auf dem Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Rückkehr fand Kaiser Rotbart (wie er von den Deutschen genannt wurde) die Adligen in Erbschachereien verwickelt. Er klärte die Unruhen auf seine üblich delikate Art - indem er die Titel und Landbesitze durchtauschte, damit den Prinzen und Herzögen die Unterstützung ihrer neuen Untergebenen fehlen würde. So übertrug Friedrich zum Beispiel das Herzogtum Bayern an seinen Vetter, der zu der Zeit eigentlich der Herzog von Sachsen war, und ernannte den ehemaligen Herzog von Bayern zum neuen Herzog von Österreich. Und so weiter. Im Vorbeigehen heiratete er Beatrix von Burgund 1156 und wurde so 1178 zum König von Burgund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Böse schläft nicht, wie es so schön heißt. Kaiser Friedrich Barbarossa führte vier weitere Invasionen nach Italien (in den Jahren 1158, 1163, 1166 und 1174) an, größtenteils - und wiederholt - zur Klärung der Frage, wer auf dem Thron des Petrus sitzen solle. Er beabsichtigte auch ... mehrfach ... sich um die Probleme des normannischen Siziliens zu kümmern, wurde jedoch stets von Revolten in Norditalien und Unruhen im Rheinland abgehalten. Bei seiner fünften Expedition nach Italien, wo er sich dem Lombardenbund gegenüber sah, zu dem nicht nur verschiedene italienische Städte gehörten, sondern auch Sizilien und Konstantinopel, wurde der alternde, aber immer noch formidable Friedrich in der Schlacht von Alexandria 1175 besiegt. Europa war schockiert. Als die deutschen Herzöge es ablehnten, Hilfe zu schicken, wurde Friedrich im Mai 1176 entscheidend bei Legnano nahe Mailand geschlagen. Dem Heiligen Römischen Kaiser blieb keine andere Wahl, als dem Frieden von Anagni zuzustimmen, der Alexander III. als Papst anerkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich verbrachte das nächste Jahrzehnt &amp;quot;friedlich&amp;quot; ... und rächte sich an den deutschen Herzögen (inklusive seines Vetters), die ihm die Unterstützung beim Einmarsch in Italien verwehrt hatten. Auch verwies er die Italiener erneut an ihren Platz, indem er gemeinsame Sache mit dem örtlichen Landadel machte und bestimmte aufmüpfige Städte der Toskana herabsetzte. Doch das alte Schlachtross schien rastlos zu sein. Und mild war er auch keinesfalls. 1189 n. Chr. schloss er sich zusammen mit Frankreichs König Philipp II. und Englands König Richard I. dem Dritten Kreuzzug auf ein Zeichen des neuen Papstes an. Doch er erreichte Saladin nie, da er im Juni 1190 bei dem Versuch ertrank, den Saleph auf seinem Pferd zu durchschreiten, statt eine volle Brücke zu nehmen. Irgendwie ein passendes Ende für Barbarossa (nur um das Pferd tut es einem leid).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategien===&lt;br /&gt;
Wie schon in der Vergangenheit ist Deutschland unter Friedrich Barbarossa ein Machtgebilde, das seine Feinde durch Produktivität und militärische Macht zu überrollen droht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Städte können rasch produktiv werden und einen zweiten, dritten oder weiteren Bezirk viele Runden vor ihren Gegnern hinzufügen. In der Nähe gelegene Stadtstaaten können unversehens von Friedrichs &amp;quot;Heiligem Römischen Reich&amp;quot; einverleibt werden. Haltet nach ihm Ausschau, um einen Stadtstaat mit fruchtbaren Ländereien und Rohstoffen anzugreifen, und vergeudet Eure Zeit nicht damit, auf diplomatischem Weg zum Ziel zu kommen. In der Moderne erhält Deutschland das U-Boot, eine wichtige Einheit zur wirtschaftlichen Zerstörung des Gegners. Durch seine Schwerindustriebasis kann Deutschland dann an jeder beliebigen Front zum Sieg drängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ludwig II. ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Ludwig II. von Bayern|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1845 - 1886|&lt;br /&gt;
Bild = ludwig_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Ludwig_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Deutschland symbol civ6 inv.png|x40px|link=Deutschland_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Ludwig_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Ludwig_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6leaderpass_logo.png|x20px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
'''Ein ewig Rätsel will ich bleiben mir und anderen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig, der &amp;quot;Märchenkönig&amp;quot; des katholischen Königreichs, war eine eigentümliche Persönlichkeit. Seine Regentschaft war alles andere als profitabel für sein Königreich. Unter ihm verlor Bayern seine Unabhängigkeit an das Deutsche Reich, doch Ludwig interessierte sich weniger für Politik als vielmehr dafür, regionale Märchen zum Leben zu erwecken. Seine Bauvorhaben und Paläste waren Reiche der Fantasie – oder des Wahnsinns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bayern ist der größte, jedoch nicht der einflussreichste der deutschen Staaten, wurde schon früh durch eine römische Präsenz geprägt und war lange ein katholisches Bollwerk in einer weitgehend protestantischen Region. Später wurde Bayern zu einem wichtigen Wahlberechtigten des Heiligen Römischen Reiches und zur Heimat der Wittelsbach-Monarchie (ab 1214 n. Chr.) – einer Dynastie, die mit den österreichischen Habsburgern konkurrierte. Dies Konkurrenz führte bei vielen Gelegenheiten zu offenen Kriegen. Hierbei ist anzumerken, dass Bayern und Österreich sich in Sprache, Kultur und Religion deutlich näher sind als dem preußischen Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Moderne spielte Bayern seine Rivalen in Österreich zunächst halbwegs erfolgreich gegen das aufstrebende Preußen aus, musste sich letztlich aber doch beugen und dem Deutschen Reich unter preußischer Vorherrschaft anschließen – so wurde Bayern zum Teil des heutigen Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird Bayern von wohlhabenden Bauern, einer leicht konservativen Haltung und streng katholischen Wurzeln geprägt. Es ist zudem die symbolische Heimat der deutschen Volkstümlichkeit – im Schatten der Alpen kann man nichts anders als zu träumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau hier kommen wir zum &amp;quot;verrückten&amp;quot; Ludwig. Ludwig wurde als Kind eines bayerischen Adelshauses (seine Mutter war eine Kronprinzessin von Preußen) in eine elitäre und relativ kalte Familie geboren. Er war schon in jungen Jahren von Märchen und Mythen umgeben, vom Wandern durch die Alpen zu seiner Kinderstube in Schloss Hohenschwangau – ein fantastisches neugotisches Schloss, das zu Ehren des Schwanenritters Lohengrin erbaut wurde – bis hin zu seiner Faszination für Wagner. Ritter, Drachen, Nixen und Feen bestimmten das Leben des jungen Ludwig, selbst als er mit 19 zum König von Bayern proklamiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwigs sexuelle Vorlieben sollten ebenfalls erwähnt werden. Er war homosexuell und unterhielt etliche Affären mit seinen Wachen. Ähnliche sexuelle Neigungen waren in der Tat ein weiterer Grund für die enorme Sympathie zwischen Ludwig und Wagner (auch wenn Ludwig Wagners Antisemitismus nicht teilte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwigs Verbundenheit mit den Alpen und seine Freundschaft zum österreichischen Adel lenkten seine Sympathien in deren Richtung, was sich als diplomatisch unklug erweisen sollte. Nach der Niederlage Österreichs gegen Preußen wurde Bayern in die österreichischen diplomatischen Kreise gezogen und zum Eintritt in das Deutsche Reich gezwungen. Angesichts seiner Größe und Macht wurde Bayern jedoch eine eigene Armee und weitreichende Unabhängigkeit zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser erzwungene Verzicht auf politische Ambitionen schuf freien Raum für Ludwigs Fantasien. Das 19. Jahrhundert war ein Zeitalter des Nationalismus und zahlreiche Länder, ob neu oder alt, waren bemüht, ihre eigenen Landeskulturen zu entdecken, auszuschmücken oder von Grund auf neu zu schaffen. Ludwig widmete sich (neben der Förderung Wagners) an Schlossbau, wie zum Beispiel der Errichtung seines Schlosses Neuschwanstein. Das Schloss wurde von der Legende des Schwanenritters inspiriert, die einen großen Teil von Ludwigs Kindheit bestimmte – ein Märchen von einem Ritter, der auf einem schwanengleichen Boot eintrifft, um die Ehre der Unschuldigen zu verteidigen, jedoch nie nach seinem Namen gefragt werden darf. Das Schloss ist auch ein Denkmal für die absolute Monarchie und das Gottesgnadentum in Kombination mit Nationalismus – die Erhabenheit der Könige beruft sich auf die Geister des Landes. Doch dies war nicht sein einziges Bauvorhaben – neben den Plänen für einen Nachbau von Versailles und eine weitere gotische Burg auf dem &amp;quot;wilden, romantischen&amp;quot; Falkenstein errichtete er auch das französisch angehauchte Schloss Linderhof sowie ein prunkvolles Appartement in der Münchner Residenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlösser sind schön, aber auch teuer. Ludwig verschuldete sich so sehr, dass er von seiner eigenen Regierung für geisteskrank erklärt und entmündigt wurde. Er wurde in Gewahrsam genommen und einen Tag später, während er auf seine Verbringung wartete, gemeinsam mit seinem Arzt tot in einem See auf dem königlichen Anwesen aufgefunden. Sein Tod wurde zum Selbstmord (und im Falle des Arztes zum Mord) erklärt. Die forensischen Beweise der damaligen Zeit widersprachen dieser Theorie jedoch und deuteten Düstereres an. Sein tragischer Tod war womöglich ein passendes Ende für Ludwig, der oft zu sagen pflegte &amp;quot;Ein ewiges Rätsel will ich bleiben mir und anderen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Bringt mit dem Märchenkönig Ludwig II. Wunder und Schönheit in eine sonst triste Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baut mit Ludwig so viele Bezirke, wie eine Stadt haben kann – mit der deutschen Zivilisationsfähigkeit sogar mehr als jede andere Zivilisation – und platziert dann Wunder in Euren Bezirken. Selbst nicht fertiggestellte Wunder bringen Euch {{6kult}} Kultur. Die zusätzliche {{6prod}} Produktion des Hanse-Spezialbezirks hilft Euch, sie fertigzustellen. In der Moderne könnt Ihr Eure Wunder mit der Hilfe von [[Deutsches U-Boot (Civ6)|U-Booten]], den Schwanen der Neuzeit, vor neidischen Rivalen schützen und jeden Invasionsversuch vereiteln. Das Freischalten von Burgen ist der Schlüssel, um mit Ludwig einen Kultursieg zu erringen – Ihr erhaltet {{6touri}} Tourismus für jeden Bezirk, der {{6kult}} Kultur erzeugt, einschließlich unvollendeter Wunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://civ-wiki.de/index.php?title=Zivilisationen_(Civ6)&amp;diff=58287</id>
		<title>Zivilisationen (Civ6)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Zivilisationen &amp;amp; Herrscher */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen|6]]&lt;br /&gt;
==Zivilisationen &amp;amp; Herrscher==&lt;br /&gt;
''Civilization VI'' bietet dem Spieler in der Grundversion 18 unterschiedliche Zivilisationen mit jeweils einem Anführer und einen zusätzlichen Anführer für Griechenland ([[Gorgo_(Civ6)|Gorgo]]). Die Azteken sind für alle Spieler 90 Tage nach Erscheinen des Spiels verfügbar bzw. für Vorbesteller ab 21.10.2016.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Zivilisation besitzt eine spezielle Eigenschaft, eine einzigartige Einheit und ein einzigartiges Gebäude oder einzigartige Geländefeldverbesserung.&lt;br /&gt;
Jede Zivilisation hat einen Anführer. Bei manchen Zivilisationen gibt es nur einen Anführer, andere können aus mehreren Anführern auswählen. Wie die Zivilisationen haben auch die Anführer eine einzigartige Eigenschaft. Diese Eigenschaften unterscheiden sich von denen der Zivilisationen und auch von denen der anderen Anführer einer Zivilisation. Jeder Anführer hat außerdem eine Agenda, die auf der historischen Persönlichkeit basiert, und eine geheime Agenda, die zufällig zugewiesen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;background-color:#e0d3be; text-align: center; font-weight:bold;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; | Nr.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; | Symbol&lt;br /&gt;
| Zivilisation &lt;br /&gt;
| Anführer&lt;br /&gt;
| Fähigkeit&lt;br /&gt;
| Spezialeinheit&lt;br /&gt;
| Besondere Infrastruktur&lt;br /&gt;
| Sonstiges &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1.&lt;br /&gt;
| [[Datei:amerika_symbol_civ6.png|x40px|link=Amerika_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Amerika_(Civ6)|Amerika]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:6-symbol-teddy-roosevelt.png|x40px|link=Amerika_(Civ6)#Präsident Theodore Roosevelt]] [[Amerika_(Civ6)#Präsident Theodore Roosevelt|Teddy Roosevelt]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:6-symbol-teddy-roosevelt-rr.png|x40px|link=Amerika_(Civ6)#Colonel Theodore Roosevelt]] [[Amerika_(Civ6)#Colonel Theodore Roosevelt|Colonel Teddy Roosevelt]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:abraham_lincoln_symbol_civ6.png|x40px|link=Amerika_(Civ6)#Präsident Abraham Lincoln]] [[Amerika_(Civ6)#Abraham Lincoln|Präsident Abraham Lincoln]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Amerika_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[P-51_Mustang_(Civ6)|P-51 Mustang]]&lt;br /&gt;
| [[Film_Studio_(Civ6)|Filmstudio]]&lt;br /&gt;
| Colonel Teddy Roosevelt (Persona Pack)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 2.&lt;br /&gt;
| [[Datei:arabien_symbol_civ6.png|x40px|link=Arabien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Arabien_(Civ6)|Arabien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:saladin_symbol_civ6.png|x40px|link=Arabien_(Civ6)#Saladin]][[Arabien_(Civ6)#Saladin|Saladin]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:saladin_sultan_symbol_civ6.png|x40px|link=Arabien_(Civ6)#Saladin (Sultan)]][[Arabien_(Civ6)#Saladin (Sultan)|Saladin (Sultan)]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Arabien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Mamluken_(Civ6)|Mamluken]]&lt;br /&gt;
| [[Madrasa_(Civ6)|Madrasa]]&lt;br /&gt;
| Sultan Saladin (Leaderpass)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#abff8e;&lt;br /&gt;
| 7.&lt;br /&gt;
| [[Datei:australien_symbol_civ6.png|x40px|link=Australien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Australien_(Civ6)|Australien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:curtin_symbol_civ6.png|x40px|link=Australien_(Civ6)#John Curtin]] [[Australien_(Civ6)#John Curtin|John Curtin]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Australien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Digger_(Civ6)|Digger]]&lt;br /&gt;
| [[Outback_(Civ6)|Outback]]&lt;br /&gt;
| DLC&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.&lt;br /&gt;
| [[Datei:azteken_symbol_civ6.png|x40px|link=Azteken_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Azteken_(Civ6)|Azteken]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:montezuma_symbol_civ6.png|x40px|link=Azteken_(Civ6)#Montezuma]] [[Azteken_(Civ6)#Montezuma|Montezuma]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Azteken_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Adlerkrieger_(Civ6)|Adlerkrieger]]&lt;br /&gt;
| [[Tlachtli_(Civ6)|Tlachtli]]&lt;br /&gt;
| Nur für Vorbesteller bzw. 90 Tage nach Erscheinen gratis für alle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.&lt;br /&gt;
| [[Datei:6-symbol-aegypten.png|x40px|link=Ägypten_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Ägypten_(Civ6)|Ägypten]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:kleopatra_symbol_civ6.png|x40px|link=Ägypten_(Civ6)#Kleopatra]] [[Ägypten_(Civ6)#Kleopatra|Kleopatra]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:kleopatra_ptolemy_symbol_civ6.png|x40px|link=Ägypten_(Civ6)#Kleopatra (ptolemäisch)]] [[Ägypten_(Civ6)#Kleopatra (ptolemäisch)|Kleopatra (ptolemäisch)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ramses_symbol_civ6.png|x40px|link=Ägypten_(Civ6)#Ramses]] [[Ägypten_(Civ6)#Ramses|Ramses]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Aegypten_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Maryannu_(Civ6)|Maryannu Wagen-Bogenschütze]]&lt;br /&gt;
| [[Sphinx (Civ6)|Sphinx]]&lt;br /&gt;
| Kleopatra (ptolemäisch) und Ramses (Leader Pass)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.&lt;br /&gt;
| [[Datei:brazilien_symbol_civ6.png|x40px|link=Brasilien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Brasilien_(Civ6)|Brasilien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:6-symbol-peter2.png|x40px|link=Brasilien_(Civ6)#Peter II]] [[Brasilien_(Civ6)#Peter II|Peter II.]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Brasilien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Minas Geraes_(Civ6)|Minas Geraes]]&lt;br /&gt;
| [[Carnival_(Civ6)|Carnival]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 6.&lt;br /&gt;
| [[Datei:china_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[China_(Civ6)|China]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:qin_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)#Qin Shihuangdi]] [[China_(Civ6)#Qin Shihuangdi|Qin Shihuangdi]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:qin_unifier_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)#Qin Shihuangdi (Einiger)]] [[China_(Civ6)#Qin Shihuangdi (Einiger)|Qin Shihuangdi (Einiger)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:yongle_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)#Yongle]] [[China_(Civ6)#Yongle|Yongle]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:wu_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)#Wu Zetian]] [[China_(Civ6)#Wu Zetian|Wu Zetian]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:kublai_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)#Kublai Khan]] [[China_(Civ6)#Kublai Khan|Kublai Khan]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_China_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Kauender_Tiger_(Civ6)|Kauender Tiger]]&lt;br /&gt;
| [[Grosse_Mauer_(Civ6)|Große Mauer]]&lt;br /&gt;
| Qin Shihuangdi (Einiger), Yongle und Wu Zetian (Leader Pass)&amp;lt;br&amp;gt;Kublai Khan (Vietnam DLC)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
| 7.&lt;br /&gt;
| [[Datei:cree_symbol_civ6.png|x40px|link=Cree_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Cree_(Civ6)|Cree]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:poundmaker_symbol_civ6.png|x40px|link=Cree_(Civ6)#Poundmaker]] [[Cree_(Civ6)#Poundmaker|Poundmaker]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Cree_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Rise &amp;amp; Fall&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 8.&lt;br /&gt;
| [[Datei:deutschland_symbol_civ6.png|x40px|link=Deutschland_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Deutschland_(Civ6)|Deutschland]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:barbarossa_symbol_civ6.png|x40px|link=Deutschland_(Civ6)#Friedrich I. Barbarossa]] [[Deutschland_(Civ6)#Friedrich I. Barbarossa|Friedrich Barbarossa]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ludwig_symbol_civ6.png|x40px|link=Deutschland_(Civ6)#Ludwig II.]] [[Deutschland_(Civ6)#Ludwig II.|Ludwig II. von Bayern]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Deutschland_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Uboot_(Civ6)|U-Boot]]&lt;br /&gt;
| [[Hanse_(Civ6)|Hanse]]&lt;br /&gt;
| Ludwig II. (Leaderpass)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 9.&lt;br /&gt;
| [[Datei:england_symbol_civ6.png|x40px|link=England_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[England_(Civ6)|England]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:victoria_symbol_civ6.png|x40px|link=England_(Civ6)#Victoria]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Victoria|Victoria I.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:victoria_steam_symbol_civ6.png|x40px|link=England_(Civ6)#Victoria (Dampfzeitalter)]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Victoria (Dampfzeitalter)|Victoria (Dampfzeitalter)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:eleonore_symbol_civ6.png|x40px|link=England_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:elizabeth_symbol_civ6.png|x40px|link=England_(Civ6)#Elizabeth I.]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Elizabeth I.|Elizabeth I.]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_England_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Sea_Dog_(Civ6)|Sea_Dog]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Rotrock_(Civ6)|Rotrock]] &lt;br /&gt;
| [[Royal_Navy_Dock_(Civ6)|Royal Navy Dock]]&lt;br /&gt;
| Victoria I. &amp;amp; Elizabeth I. (Leaderpass)&amp;lt;br&amp;gt;Eleonore von Aquitanien (Gathering Storm)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 10.&lt;br /&gt;
| [[Datei:frankreich_symbol_civ6.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Frankreich_(Civ6)|Frankreich]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:cath_de_medici_symbol_civ6.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici]] [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici|Katharina von Medici]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:cath_de_medici_PP_symbol_civ6.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)]] [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)|Katharina von Medici (Erhabenheit)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:eleonore_french_symbol_civ6.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien]] [[Frankreich_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Frankreich_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Imperiale_Garde_(Civ6)|Imperiale Garde]]&lt;br /&gt;
| [[Chateau_(Civ6)|Chateau]]                                                                                                                                                                                       &lt;br /&gt;
| Erhabene Katharina von Medici (Persona Pack)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
| 11.&lt;br /&gt;
| [[Datei:georgien_symbol_civ6.png|x40px|link=Cree_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Georgien_(Civ6)|Georgien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:tamar_symbol_civ6.png|x40px|link=Georgien_(Civ6)#Tamar]] [[Georgien_(Civ6)#Tamar|Tamar]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Georgien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Rise &amp;amp; Fall&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 12.&lt;br /&gt;
| [[Datei:griechenland_symbol_civ6.png|x40px|link=Griechenland_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Griechenland_(Civ6)|Griechenland]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:perikles_symbol_civ6.png|x40px|link=Griechenland_(Civ6)#Perikles]] [[Griechenland_(Civ6)#Perikles|Perikles]]&lt;br /&gt;
[[Datei:gorgo_symbol_civ6.png|x40px|link=Griechenland_(Civ6)#Gorgo]] [[Griechenland_(Civ6)#Gorgo|Gorgo]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Griechenland_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Hopliten_(Civ6)|Hopliten]]&lt;br /&gt;
| [[Akropolis_(Civ6)|Akropolis]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.&lt;br /&gt;
| [[Datei:indien_symbol_civ6.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Indien_(Civ6)|Indien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:gandhi_civ6.png|x40px|link=Indien_(Civ6)#Gandhi]] [[Indien_(Civ6)#Gandhi|Gandhi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:chandragupta_civ6.png|x40px|link=Indien_(Civ6)#Chandragupta]] [[Indien_(Civ6)#Chandragupta|Chandragupta]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Indien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Varu_(Civ6)|Varu]]&lt;br /&gt;
| [[Stufenbrunnen_(Civ6)|Stufenbrunnen]]&lt;br /&gt;
| Chandragupta (Rise &amp;amp; Fall)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 14.&lt;br /&gt;
| [[Datei:inka_symbol_civ6.png|x40px|link=Inka_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Inka_(Civ6)|Inka]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:pachacutec_symbol_civ6.png|x40px|link=Inka_(Civ6)#Pachacútec]] [[Inka_(Civ6)#Pachacútec|Pachacútec]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Inka_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 15.&lt;br /&gt;
| [[Datei:japan_symbol_civ6.png|x40px|link=Japan_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Japan_(Civ6)|Japan]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:tokimune_symbol_civ6.png|x40px|link=Japan_(Civ6)#Hōjō Tokimune]] [[Japan_(Civ6)#Hōjō Tokimune|Hōjō Tokimune]]&lt;br /&gt;
[[Datei:tokugawa_symbol_civ6.png|x40px|link=Japan_(Civ6)#Tokugawa]] [[Japan_(Civ6)#Tokugawa|Tokugawa]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Japan_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Samurai_(Civ6)|Samurai]]&lt;br /&gt;
| [[Elektronik_Fabrik_(Civ6)|Elektronik_Fabrik]]&lt;br /&gt;
| Tokugawa (Leader Pass)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 16.&lt;br /&gt;
| [[Datei:kanada_symbol_civ6.png|x40px|link=Kanada_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Kanada_(Civ6)|Kanada]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:laurier_symbol_civ6.png|x40px|link=Kanada_(Civ6)#Wilfrid Laurier]] [[Kanada_(Civ6)#Wilfrid Laurier|Wilfrid Laurier]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Kanada_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 17.&lt;br /&gt;
| [[Datei:kongo_symbol_civ6.png|x40px|link=Kongo_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Kongo_(Civ6)|Kongo]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:mbande_symbol_civ6.png|x40px|link=Kongo_(Civ6)#Nzinga Mbande]] [[Kongo_(Civ6)#Nzinga Mbande|Nzinga Mbande]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Kongo_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Ngao_Mbeba_(Civ6)|Ngao Mbeba]]&lt;br /&gt;
| [[Mbanza_(Civ6)|Mbanza]]&lt;br /&gt;
| Nzinga Mbande (Leader Pass)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
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| [[Datei:korea_symbol_civ6.png|x40px|link=Korea_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Korea_(Civ6)|Korea]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:seondeok_symbol_civ6.png|x40px|link=Korea_(Civ6)#Seondeok]] [[Korea_(Civ6)#Seondeok|Seondeok]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Korea_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
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| [[Datei:mansa_symbol_civ6.png|x40px|link=Mali_(Civ6)#Mansa Musa]] [[Mali_(Civ6)#Mansa Musa|Mansa Musa]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Mali_Civ6}}&lt;br /&gt;
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| Gathering Storm&lt;br /&gt;
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| [[Datei:kupe_symbol_civ6.png|x40px|link=Maori_(Civ6)#Kupe]] [[Maori_(Civ6)#Kupe|Kupe]]&lt;br /&gt;
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| {{Vorlage:Eigenschaft_Mapuche_Civ6}}&lt;br /&gt;
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| [[Datei:dschingis_symbol_civ6.png|x40px|link=Mongolei_(Civ6)#Dschingis Khan]] [[Mongolei_(Civ6)#Dschingis Khan|Dschingis Khan]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:kublai_symbol_civ6.png|x40px|link=Mongolei_(Civ6)#Kublai Khan]] [[Mongolei_(Civ6)#Kublai Khan|Kublai Khan]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Mongolei_Civ6}}&lt;br /&gt;
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| Rise &amp;amp; Fall, Vietnam-DLC&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
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| [[Datei:niederlande_symbol_civ6.png|x40px|link=Niederlande_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Niederlande_(Civ6)|Niederlande]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:wilhelmina_symbol_civ6.png|x40px|link=Niederlande_(Civ6)#Wilhelmina]] [[Niederlande_(Civ6)#Wilhelmina|Wilhelmina]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Niederlande_Civ6}}&lt;br /&gt;
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| [[Datei:norwegen_symbol_civ6.png|x40px|link=Norwegen_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
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| [[Datei:hardrade_symbol_civ6.png|x40px|link=Norwegen_(Civ6)#Harald Hardråde]] [[Norwegen_(Civ6)#Harald Hardråde|Harald Hardråde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:hardrade_varag_symbol_civ6.png|x40px|link=Norwegen_(Civ6)#Harald Hardråde (Waräger)]] [[Norwegen_(Civ6)#Harald Hardråde (Waräger)|Harald Hardråde (Waräger)]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Norwegen_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Berserker_(Civ6)|Berserker]]&lt;br /&gt;
| [[Stabkirche_(Civ6)|Stabkirche]]&lt;br /&gt;
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|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
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| [[Datei:ottomanen_symbol_civ6.png|x40px|link=Ottomanen_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Ottomanen_(Civ6)|Ottomanen]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:sueleyman_symbol_civ6.png|x40px|link=Ottomanen_(Civ6)#Süleyman I.]] [[Ottomanen_(Civ6)#Süleyman I.|Süleyman I.]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Ottomanen_Civ6}}&lt;br /&gt;
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| [[Datei:phoenizien_symbol_civ6.png|x40px|link=Phönizien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
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| [[Datei:dido_symbol_civ6.png|x40px|link=Phönizien_(Civ6)#Dido]] [[Phönizien_(Civ6)#Dido|Dido]]&lt;br /&gt;
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| [[Datei:rom_symbol_civ6.png|x40px|link=Rom_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
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| [[Datei:trajan_symbol_civ6.png|x40px|link=Rom_(Civ6)#Trajan]] [[Rom_(Civ6)#Trajan|Trajan]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:caesar_symbol_civ6.png|x40px|link=Rom_(Civ6)#Julius Cäsar]] [[Rom_(Civ6)#Julius Cäsar|Julius Cäsar]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Rom_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Legion_(Civ6)|Legion]]&lt;br /&gt;
| [[Bad_(Civ6)|Bad]]&lt;br /&gt;
| Julius Cäsar (2k Bonus)                                                                                                                                                                                                                 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 28.&lt;br /&gt;
| [[Datei:russland_symbol_civ6.png|x40px|link=Russland_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Russland_(Civ6)|Russland]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:peter_symbol_civ6.png|x40px|link=Russland_(Civ6)#Peter]] [[Russland_(Civ6)#Peter|Peter]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Russland_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Kosak_(Civ6)|Kosak]]&lt;br /&gt;
| [[Lawra_(Civ6)|Lawra]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 29.&lt;br /&gt;
| [[Datei:schweden_symbol_civ6.png|x40px|link=Schweden_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Schweden_(Civ6)|Schweden]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:kristina_symbol_civ6.png|x40px|link=Schweden_(Civ6)#Kristina]] [[Schweden_(Civ6)#Kristina|Kristina]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Schweden_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
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| [[Datei:schottland_symbol_civ6.png|x40px|link=Schottland_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Schottland_(Civ6)|Schottland]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:robert_symbol_civ6.png|x40px|link=Schottland_(Civ6)#Robert I.]] [[Schottland_(Civ6)#Robert I.|Robert I.]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Schottland_Civ6}}&lt;br /&gt;
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| Rise &amp;amp; Fall&lt;br /&gt;
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| [[Datei:spanien_symbol_civ6.png|x40px|link=Spanien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Spanien_(Civ6)|Spanien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:philipp_ii_symbol_civ6.png|x40px|link=Spanien_(Civ6)#Philip II.]] [[Spanien_(Civ6)#Philip II.|Philip II.]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Spanien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Konquistador_(Civ6)|Konquistador]]&lt;br /&gt;
| [[Mission_(Civ6)|Mission]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
| 32.                                                                                                                                                                                                               &lt;br /&gt;
| [[Datei:skythien_symbol_civ6.png|x40px|link=Skythien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Skythien_(Civ6)|Skythien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:tomyris_symbol_civ6.png|x40px|link=Skythien_(Civ6)#Tomyris]] [[Skythien_(Civ6)#Tomyris|Tomyris]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Skythien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Saken_(Civ6)|Berittener Saken-Bogenschütze]]&lt;br /&gt;
| [[Kurgan_(Civ6)|Kurgan]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 33.&lt;br /&gt;
| [[Datei:6-symbol-sumerien.png|x40px|link=Sumerien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Sumerien_(Civ6)|Sumerien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:6-symbol-gilgamesch.png |x40px|link=Sumerien_(Civ6)#Gilgamesch]] [[Sumerien_(Civ6)#Gilgamesch|Gilgamesch]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Sumerien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Kriegswagen_(Civ6)|Kriegswagen]]&lt;br /&gt;
| [[Zikkurat_(Civ6)|Zikkurat]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 34.&lt;br /&gt;
| [[Datei:ungarn_symbol_civ6.png|x40px|link=Ungarn_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Ungarn_(Civ6)|Ungarn]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:corvinus_symbol_civ6.png|x40px|link=Ungarn_(Civ6)#Matthias Corvinus]] [[Ungarn_(Civ6)#Matthias Corvinus|Matthias Corvinus]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Ungarn_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
| 35.&lt;br /&gt;
| [[Datei:zulu_symbol_civ6.png|x40px|link=Zulu_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Zulu_(Civ6)|Zulu]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:shaka_symbol_civ6.png|x40px|link=Zulu_(Civ6)#Shaka]] [[Zulu_(Civ6)#Shaka|Shaka]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Zulu_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Rise &amp;amp; Fall&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Datei:Curtin symbol civ6.png</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: Kategorie:Civ6Medien&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Civ6Medien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Australien (Civ6)</title>
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				<updated>2026-06-29T17:07:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* John Curtin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Australien''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Australien]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Australien&lt;br /&gt;
| Bild = australien_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Australien_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Australien_(Civ6)#John Curtin|John Curtin]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Digger_(Civ6)|Digger]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  digger_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Outback_Civ6|Outback]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = outback_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Grün, Gelb&lt;br /&gt;
| Game = DLC&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Das von Aboriginal-Völkern, Kriminellen, Armen, Bush-Rangern und der sozialen Unterschicht besiedelte &amp;quot;Land Down Under&amp;quot; wurde erstmalig vor rund 45.000 Jahren vom Menschen erschlossen, nachdem es einigen Individuen gelungen war, von den indonesischen Inseln aus die nördliche Küste des Kontinents zu erreichen. Diese Jäger und Sammler entwickelten dort isoliert eine reichhaltige sprachliche und spirituelle Kultur. Alles änderte sich 1770 n. Chr., als James Cook die Küste entlang segelte und das gesamte Land für Großbritannien in Anspruch nahm. Captain Cook war nicht der Erste, der auf Australien gestoßen war - der Holländer Willem Janszoon und der Engländer William Dampier waren bereits früher dort gewesen - doch Cook witterte als Erster eine Gelegenheit in diesem entlegenen und gefährlichen Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neu entstandene Nation Amerika sich weigerte, Bootsladungen englischer Häftlinge zu akzeptieren, die eigentlich in eine Strafkolonie überführt werden sollten, überdachten die englischen Behörden ihre Pläne. So befand man zu jener Zeit: &amp;quot;Was gäbe es für einen besseren Platz, um alle ungewollten Subjekte loszuwerden, als am anderen Ende der Welt?&amp;quot; Also verließ Commodore Arthur Phillip England mit der Ersten Flotte, die elf Schiffe umfasste (zwei Marineeskorten, sechs Sträflingstransporter und drei Versorgungsschiffe), in Richtung New South Wales. Phillip kam im Januar 1788 in Botany Bay an und sehr schnell zu dem Schluss, dass das Sumpfland dort ein eher ungesunder Ort für eine Kolonie sei. So verlegte er die Siedlung weiter nördlich in die Bucht von Port Jackson - heute besser bekannt als der Hafen von Sydney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre waren hart für die kleine Grenzstadt Sydney. Die Klein- und Großkriminellen des späten 18. Jahrhunderts waren eben nun mal keine Bauern und es gab nur wenige Versorgungsschiffe. Zwischen 1788 und 1792 trafen weitere 3546 männliche und 766 weibliche Sträflinge ein - die meisten von ihnen zu krank oder ungeeignet für harte Arbeit. Als 1790 die Zweite Flotte eintraf, war über ein Viertel ihrer Passagiere auf der Reise gestorben und der Zustand der Ankömmlinge der Dritten Flotte schockierte selbst die der Ersten. Doch Phillip erwies sich als wahrlich besorgt um den Erfolg seiner Kolonie und das Wohlergeben der Kolonisten, obwohl die meisten von ihnen Sträflinge waren. Er entsandte Erkundungstrupps auf der Suche nach besserem Ackerland, begrüßte Handelsschiffe mit offenen Armen, förderte öffentliche Gesundheitsprogramme, errichtete mehrere kleine Satellitensiedlungen, um der Überfüllung entgegenzuwirken, und ignorierte viele der irrelevanten und nicht mehr zeitgemäßen Befehle aus England. Als Governor Phillip gegen Ende 1792 nach England zurückkehrte, war die Kolonie schließlich stabil genug, um Siedler aufzunehmen, die aus freien Stücken kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst schenkten die Kolonisten den indigenen Einwohnern des Landes, die in einem zeitlosen magischen Reich der Traumzeit lebten, wenig Aufmerksamkeit. Im späten 18. Jahrhundert gab es rund eine Million Ureinwohner, die auf 300 Clans verteilt waren und 250 Sprachen mit etwa 700 Dialekten sprachen. Jeder Clan hatte eine spirituelle Verbindung mit einem besonderen Stück Land - einem Stück Wüste oder tropischen Regenwalds oder einem Berg. Laut den Aboriginal-Ureinwohnern haben ihre Totem-Geistvorfahren während der Traumzeit der Weltentstehung alle Aspekte des Lebens erschaffen und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich die Niederländer den westlichen Teil des Kontinents für sich beanspruchten, gründeten die Briten Siedlungen entlang der australischen Küsten mittels der nationalstaatlichen Praxis des passiv-aggressiven Widerstands. Van Diemen’s Land (mittlerweile Tasmanien) wurde 1803 besiedelt, ein Captain Bremer gründete 1824 die kurzlebige Kolonie Fort Dundas, im gleichen Jahr wurde an der Mündung des Brisbane River eine neue Strafkolonie errichtet und Major Lockyer errichtete 1826 eine Siedlung im King George Sound. Im selben Jahr noch beanspruchte Großbritannien den ganzen Kontinent für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die koloniale Bevölkerung wuchs immens, da immer mehr Menschen einwanderten, die wahlweise ein neues Leben beginnen oder schnell zu Geld kommen wollten. Ex-Soldaten und Sträflinge vertrieben den Yuggera-Clan und nahmen dessen Land in der Nähe des heutigen Brisbane in Besitz. Perth wurde 1829 von englischen Adelsleuten besiedelt. Landbesetzer segelten 1835 nach Port Phillip Bay, was zur Entstehung von Melbourne führte. Derweil gründete die von der britischen Krone lizenzierte South Australian Company Adelaide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut den Daten des Historikers Lloyd Robson wurden innerhalb von achtzig Jahren (1788-1868) etwa 161.700 Sträflinge in die diversen australischen Kolonien verschifft. Rund zwei Drittel davon waren Diebe aus den florierenden überfüllten Industriestädten (vornehmlich aus den Midlands und dem Norden). Darüber hinaus brachten die immer häufiger eintreffenden Schiffe Händler und Spezialisten aus diversen Bereichen (Medizin, Religion, Recht, Technik) ins Land, die im &amp;quot;England am anderen Ende der Welt&amp;quot; dringend benötigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den frühen 1820er Jahren an brachen immer mehr Landbesetzer auf, um auch das Land jenseits der bestehenden Siedlungen zu erschließen. Sie errichteten dort riesige Farmen für die Schafzucht und den Anbau von Weizen und Hafer. Bei den geringen Betriebskosten machten sie damit großen Profit und so folgten viele ihrem Beispiel. Die Wollproduktion wurde zu Australiens größtem - und gewinnbringendstem - Exportgeschäft (meist waren die Abnehmer englische Betriebe). Bis zum Jahr 1850 hatten um die 200 Landbesetzer mehr als 300.000 Quadratkilometer eingenommen und stellten somit einen mächtigen und &amp;quot;respektablen&amp;quot; Teil der australischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hatte die vom britischen Kolonialamt ausgestellte 'Proclamation of Governor Burke' den australischen Kontinent zur 'Terra Nullius' (oder 'Niemandsland') erklärt. Da Australien somit keiner Nation bzw. keinem Volk aus der Krone gehörte, unterdrückten die Briten jede Chance auf Verträge mit den Aboriginal-Clans. Angesichts der von den Europäern eingeschleppten Krankheiten war dieser Rechtstrick jedoch noch das kleinere Übel, denn die Ureinwohner wurden von Pocken, Grippe, Masern, Keuchhusten und Tuberkulose dahingerafft. Kurz nachdem die Kolonie in Sydney errichtet worden war, kam die halbe Aboriginal-Bevölkerung in der Gegend um. Was nicht heißen soll, dass die Kolonisten nicht auch aktiv dafür sorgten, dass die Ureinwohner starben - Kriege wie der Hawkesbury War (1795-1816), Pemulwuy’s War (1795-1802), Tedbury’s War (1808-1809) und Nepean War (1814-1816) gaben den Ton zwischen den Europäern und den indigenen Einwohnern Australiens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1851 in New South Wales und im Zentrum von Victoria Gold gefunden wurde, zog es ganze Massen in die Gegend und die Bevölkerung explodierte noch drastischer als beim kalifornischen Goldrausch 1848. Ganze Bootsladungen junger Männer (und auch ein paar abenteuerlustiger junger Damen) trafen aus China ein. Neben Goldsuchern aus Kalifornien, Irland, Großbritannien und Indien, gesellte sich auch eine wilde Mischung aus Unterhaltungskünstlern, Gaunern, Gammlern, Quacksalbern, Glücksspielern und Gastwirten zu ihnen. Die Kolonie von Victoria wuchs in Rekordzeit von belanglosen 76.000 im Jahr 1850 auf sage und schreibe 530.000 im Jahr 1859 an. Die Regierung versuchte mittels Lizenzvergaben und schwerbewaffneten Truppen für Ordnung zu sorgen, doch dies führte schnell zu Gewalt und schließlich 1854 zum Kampf bei Ballarat, bei dem 30 Goldgräber umkamen und viele weitere verletzt wurden. Wenige Monate später wurden im königlichen Auftrag grundlegende Reformen zur Verwaltung der expandierenden Goldfelder durchgeführt, darunter die Abschaffung der Lizenzen, die Umstrukturierung des Polizeiapparats und die Vergabe von Stimmrechten für Goldgräber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Blutvergießens auf den Goldfeldern und im Outback brachte der Wohlstand durch Gold und Wolle Investitionen und Zivilisation nach Melbourne, Victoria und Sydney. Bereits in den 1880er Jahren waren alle drei moderne, kultivierte Grenzstädte, in denen es eher die Ausnahme war, dass Leute auf offener Straße erschossen wurden. Die meisten Menschen, die zu dieser Zeit auf dem Kontinent lebten, waren bereits in Australien geboren worden und fühlten sich als Australier. In der nationalen Literatur- und Kunstszene entwickelten sich spezielle australische Stile. Bei all dem Fortschritt und den kulturellen Errungenschaften war es nur eine Frage der Zeit, dass die australischen Kolonisten sich mehr Autonomie vom fernen England wünschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 trafen sich Vertreter von sechs Kolonien (und anfangs auch einige Neuseeländer) in Melbourne. Sie forderten die Kolonien auf, sich zusammenzuschließen und Delegierte für eine Versammlung zur Erarbeitung einer Verfassung zu wählen. Bereits im nächsten Jahr wurde die &amp;quot;National Australian Convention&amp;quot; in Sydney ausgerufen und unter vielen Debatten wurde der Entwurf einer Verfassung verabschiedet. Trotz der Meinungsverschiedenheiten reisten im März 1900 australische Abgeordnete mit einer Verfassungsvorlage nach London. Diese wurde im Juli vom Parlament angenommen und kurz darauf von Queen Victoria unterzeichnet. Ein britischer Lord wurde nach Australien geschickt, um eine Übergangsregierung einzusetzen, die Bildung eines Gemeinwesens zu beaufsichtigen und die ersten Wahlen abzuhalten. So entstand am 1. Januar 1901 das Commonwealth of Australia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz verheerender Dürren und einer Kaninchenplage, die einen Großteil des australischen Ackerlands verwüstete, gedieh das neue Land prächtig und führte eine stille Existenz. Das australische Parlament verabschiedete Gesetze (von denen manche wie der Immigration Restriction Act von 1901 etwas dubios waren), die Nation stellte aus den Überresten der kolonialen Truppen eine Armee und Marine auf und Australien selbst versuchte sich als Kolonialherr, als British New Guinea im Jahr 1906 zum von Australien verwalteten Territorium von Papua wurde. Alles verlief relativ friedlich - bis die Nation in einen Weltkrieg verwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ein Zehntel der Gesamtbevölkerung von 4,9 Millionen Australiern meldete sich im Ersten Weltkrieg freiwillig zum Militärdienst. Im Laufe des Krieges fanden mehr als 60.000 bei Gallipoli, an der Westfront oder im Mittleren Osten den Tod. Später nahmen australische Abgeordnete an der Friedenskonferenz von Versailles teil und unterzeichneten den daraus resultierenden internationalen Vertrag, das erste Mal für Australien. Die Nation übernahm auch einen Sitz im Völkerbund und erhielt als Kriegsentschädigung einige deutsche Kolonien - Deutsch-Neuguinea, den Bismarck-Archipel und das winzige Nauru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1920er brachten Arbeiteraufstände, steigende Modernisierung, die Große Depression und verschiedene politische Krisen. In den 1930ern wuchsen zudem die internationalen Spannungen, besonders seit der zunehmenden Expansion der Japaner im Südpazifik, die sowohl die Liberalen als auch die Labour Party dazu bewog, die Erhöhung des Verteidigungsetats 1937 zum Wahlkampfthema zu machen. Die betonte Kooperation der Regierung mit Großbritannien zu Zwecken der &amp;quot;imperialen Verteidigung&amp;quot; führte Australien im September 1939 unausweichlich in einen weiteren Weltkrieg. Die australischen Einheiten kämpften tapfer im Mittelmeerraum und auf See, standen jedoch zwei Jahre später vor einer akuteren Bedrohung, als die Kaiserlich-Japanische Armee große Teile des Pazifiks, Südost-Asien, Indonesien und die Philippinen angriff. Im Februar 1942 erfolgte ein verheerender Luftschlag auf den Hafen von Darwin - der erste von über 100 auf australischem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiriert von Premierminister Curtin kämpfte Australien an zahlreichen Fronten ... vor allem in den Dschungeln Neuguineas im Norden, dem Trittbrett für jede japanische Invasion. An der Heimatfront bereitete die Curtin-Regierung die Bevölkerung auf einen totalen Krieg vor, führte Rationen ein, nahm Flüchtlinge auf, ließ Produktionswerke und Werften errichten und rief alle zum Durchhalten auf. Bis zum Ende der Kämpfe hatte Australien 27.000 Soldaten, Piloten und Matrosen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg boomte Australiens Wirtschaft aufgrund eines florierenden Exportgeschäfts und eines großangelegten, von der Regierung gesponserten europäischen Zuwanderungsprogramms. Die Bevölkerungszahlen in den Vorstädten schossen in die Höhe, es gab einen &amp;quot;neuen Nationalismus&amp;quot; der Künste, die Aboriginal-Völker erhielten Bürgerrechte und aus dem Kräftemessen des Kalten Krieges hielten die Australier sich größtenteils heraus. Das 21. Jahrhundert verspricht den Australiern noch bessere Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== John Curtin ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = John Curtin|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1885 - 1945|&lt;br /&gt;
Bild = curtin_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Curtin_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:australien_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Australien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Curtin_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Curtin_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Australien DLC| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Premierminister von Australien (1941 - 1945) ===&lt;br /&gt;
'''Ich glaube, dass es in Australien heute eine intensive Liebe zum Land gibt, die größeren Ausdruck findet als jemals zuvor in einer vorherigen Epoche der australischen Geschichte.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben von John Joseph Curtin könnte als Triumph des Gewöhnlichen gelten - zumindest falls man einen politischen Aktivisten, Parteiführer und Premierminister als gewöhnliche Person versteht. Er wurde von politischen Verbündeten und Gegnern gleichermaßen geschätzt, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen war, dass er Australien durch das Chaos des Zweiten Weltkriegs leitete, trotz der größten Bedrohung, die das noch junge Land bisher erlebt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John wurde im Januar 1885 als Sohn der irischen Einwanderer John und Catherine Curtin in Creswick, Victoria geboren. John Senior arbeitete als Gefängniswärter im Pentridge Prison, als Soldat und als Polizist in Creswick, danach als Manager bei verschiedenen Hotels in Melbourne, Dromana, Macedon und anderswo. Schließlich landete die Familie ziemlich verarmt in Brunswick. Durch die vielen Umzüge hatte John Junior nur eine sporadische Schulbildung genossen, vornehmlich an katholischen Schulen. Mit 13 Jahren verließ er die Schule, um zum Familieneinkommen beizutragen, und nahm einen Job als Copy-Boy beim Zeitungsverlag 'Age' in Creswick an. Danach arbeitete er als Büroassistent beim 'Rambler' und in einer Keramikwerkstatt. Im September 1903 ergatterte der junge John schließlich zum fürstlichen Gehalt von zwei Pfund pro Woche eine Anstellung bei der Titan Manufacturing Company. Dies bescherte ihm etwas freie Zeit, die er in der öffentlichen Bibliothek verbrachte, um dort &amp;quot;seriöse&amp;quot; Bücher und Abhandlungen über Politik zu verschlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1911 war John Sekretär der Timberworkers’ Union, äußerst belesen, hatte seinen katholischen Glauben abgelegt, sich der örtlichen Arbeiterbewegung angeschlossen und war der Victorian Socialist Party beigetreten, hatte sich einen Ruf als &amp;quot;Arbeiterjungen-Redner&amp;quot; erworben, verfasste Artikel für radikale und sozialistische Zeitungen und spielte im Brunswick Football Club. 1917 heiratete er Elsie Needham, die Schwester des Labour-Senators Ted Needham, und zog in die Nähe von Perth, um Redakteur für den 'Westralian Worker' zu werden. Er muss seinen Job in Western Australia recht gut gemacht haben, denn kurz darauf wurde er zum Präsidenten der australischen Journalistenvereinigung gewählt. Zuvor war er allerdings angeklagt worden, keinen Dienst im Ersten Weltkrieg geleistet zu haben, wurde daraufhin in Abwesenheit zu drei Monaten Haft verurteilt, und verbrachte schließlich drei Tage im Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1924 als australischer Delegierter an der jährlichen Konferenz der International Labour Organization in Genf teilgenommen hatte, gelang es dem &amp;quot;Red-Ragger&amp;quot; (australischer Slang für Kommunist) 1928 und 1929, ein Mandat im Repräsentantenhaus für den Wahlkreis Fremantle zu gewinnen. Es gab wohl nur wenige Parlamentsabgeordnete mit mehr Graswurzelerfahrung aus der Arbeiterklasse, doch zu seiner Enttäuschung wurde Curtin nicht zum Minister im Kabinett von James Scullin ernannt. Frustriert und verbittert wandte sich Curtin dem Alkohol zu und zog einen Rückzug aus der Politik in Erwägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der viel gescholtene Scullin jedoch 1935 als Vorsitzender der Labour Party zurücktrat, beschloss Curtin, an seiner Stelle für den Parteivorsitz zu kandidieren. Sein Kontrahent war Frank Forde, der allerdings mit der desaströsen Wirtschaftspolitik des Scullin-Kabinetts in Verbindung gebracht wurde. Also unterstützten die Linken und Gewerkschafter den noch unerfahrenen Curtin - unter der Voraussetzung, dass er sich vom Alkohol fernhielt. Er schlug Forde mit nur einer Stimme und wurde somit sowohl Vorsitzender der Labour Party als auch der parlamentarischen Opposition in Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Curtin bereicherte die geschwächte Partei mit der ihm eigenen Energie, besuchte regelmäßig die lokalen Parteizentralen des Staates und laut politischen Experten gelang es ihm mit seiner &amp;quot;stillen Beharrlichkeit und eindringlichen Klarheit&amp;quot;, der Labour Party wieder zu einem Aufschwung zu verhelfen. Während die Partei Gewinne einfuhr, durchkreuzte der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs jedermanns Pläne. Nach Großbritanniens Kriegserklärung an Deutschland verkündete der gefeierte australische Premierminister Robert Menzies prompt, dass sein Land die Kriegsbestrebungen des Commonwealth unterstützen würde. Zu seinem Leidwesen zog seine eigene Partei das Unterstützungsangebot wieder zurück, als er gerade in England war, und Menzies musste zurücktreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das immer lauter werdende Säbelrasseln Japans den Australiern zunehmend Sorgen machte, wählte das Parlament Curtin zum Premierminister - zumindest blieb er nach einer Reihe von Fehlstarts und ungeeigneten Kandidaten als beste (obgleich unerprobte) Wahl übrig. Curtin leistete im Oktober 1941 seinen Eid, im Alter von 56 Jahren ... und wurde bereits im Dezember mit einer erneuten Offensive der japanischen Marine im Pazifik konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zerstörung der letzten beiden britischen Kriegsschiffe im Südpazifik, der Fall von Singapur und japanische Luftschläge auf Nord-Australien führten zu einer großen Furcht vor einer Invasion. Curtin knüpfte daher vermehrt Bande zwischen Australien und den Vereinigten Staaten, genehmigte den Einsatz von Soldaten außerhalb Australiens und bestätigte Australiens Status als selbstständiges Land für mehr Unabhängigkeit von Großbritannien. Die Labour Party war zwar gegen viele Entscheidungen seiner Regierung, doch Curtins progressive Sozialreformen stießen außer bei den ganz Radikalen allgemein auf Zustimmung - Arbeit für jeden, der Arbeit wollte, Sozialleistungen für die Arbeitsunfähigen und umfassendere Rechte für Aboriginal-Völker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Kriegsjahre lang manövrierte sich Curtin durch die Sandbänke der öffentlichen Stimmung, militärische Niederlagen und Siege, sowie der Kooperation mit ungeduldigen Bündnispartnern. Er schlug sich dabei brillant, jedoch litt seine Gesundheit erheblich. Im April 1945, als der Krieg seinem blutigen Ende entgegenging, spielte seine Lunge nicht mehr mit. Nach einem wochenlangen Krankenhausaufenthalt bestand Curtin darauf, wieder die Arbeit aufzunehmen. Er starb im Juli, sechs Wochen vor Ende des Zweiten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Australien beurteilt die Karte mit viel Weitsicht und sucht nach Gebieten mit großer Anziehungskraft und offenem Gelände für Vieh. Das Siedeln in Bereichen, die für andere nicht attraktiv sind, ermöglicht den Aufbau einer starken Zivilisation, die sogar noch stärker wird, wenn John Curtin sie in Verteidigungs- und Befreiungskriege führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Australien liebt die Küsten. Die Ansiedlung dort bietet jede Menge Wohnraum und Anziehungskraft auf den Geländefeldern, was in Bonuserträge für Bezirke umgewandelt werden kann. Von diesen Küstenstädten aus erfolgt die Verbreitung in die Teile des Inlands, in denen Viehbestände vorhanden sind. Der Einsatz der Weiden-Kulturschock-Fähigkeit bei diesen Ressourcen ermöglicht die Erlangung des notwendigen Raums für angrenzende Outback-Stationen. Auf dem Gebiet der Diplomatie machen die Fähigkeiten von John Curtin Australien zur perfekt aufgestellten politischen Kraft. Australien mag keine aggressiven Zivilisationen und entsendet seine Einheiten, insbesondere seine vertrauenswürdigen Digger, um Invasoren zurückzuschlagen und nach Möglichkeit Städte zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Civ6Medien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Civ6Vorlagen]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;'''Immer auf der Hut'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mag Zivilisationen, die Städte befreien. Mag keine Zivilisationen, die im Krieg gegnerische Städte besetzen..&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>Australien (Civ6)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* John Curtin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Australien''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Australien]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Australien&lt;br /&gt;
| Bild = australien_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Australien_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Australien_(Civ6)#John Curtin|John Curtin]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Digger_(Civ6)|Digger]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  digger_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Outback_Civ6|Outback]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = outback_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Grün, Gelb&lt;br /&gt;
| Game = DLC&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Das von Aboriginal-Völkern, Kriminellen, Armen, Bush-Rangern und der sozialen Unterschicht besiedelte &amp;quot;Land Down Under&amp;quot; wurde erstmalig vor rund 45.000 Jahren vom Menschen erschlossen, nachdem es einigen Individuen gelungen war, von den indonesischen Inseln aus die nördliche Küste des Kontinents zu erreichen. Diese Jäger und Sammler entwickelten dort isoliert eine reichhaltige sprachliche und spirituelle Kultur. Alles änderte sich 1770 n. Chr., als James Cook die Küste entlang segelte und das gesamte Land für Großbritannien in Anspruch nahm. Captain Cook war nicht der Erste, der auf Australien gestoßen war - der Holländer Willem Janszoon und der Engländer William Dampier waren bereits früher dort gewesen - doch Cook witterte als Erster eine Gelegenheit in diesem entlegenen und gefährlichen Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neu entstandene Nation Amerika sich weigerte, Bootsladungen englischer Häftlinge zu akzeptieren, die eigentlich in eine Strafkolonie überführt werden sollten, überdachten die englischen Behörden ihre Pläne. So befand man zu jener Zeit: &amp;quot;Was gäbe es für einen besseren Platz, um alle ungewollten Subjekte loszuwerden, als am anderen Ende der Welt?&amp;quot; Also verließ Commodore Arthur Phillip England mit der Ersten Flotte, die elf Schiffe umfasste (zwei Marineeskorten, sechs Sträflingstransporter und drei Versorgungsschiffe), in Richtung New South Wales. Phillip kam im Januar 1788 in Botany Bay an und sehr schnell zu dem Schluss, dass das Sumpfland dort ein eher ungesunder Ort für eine Kolonie sei. So verlegte er die Siedlung weiter nördlich in die Bucht von Port Jackson - heute besser bekannt als der Hafen von Sydney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre waren hart für die kleine Grenzstadt Sydney. Die Klein- und Großkriminellen des späten 18. Jahrhunderts waren eben nun mal keine Bauern und es gab nur wenige Versorgungsschiffe. Zwischen 1788 und 1792 trafen weitere 3546 männliche und 766 weibliche Sträflinge ein - die meisten von ihnen zu krank oder ungeeignet für harte Arbeit. Als 1790 die Zweite Flotte eintraf, war über ein Viertel ihrer Passagiere auf der Reise gestorben und der Zustand der Ankömmlinge der Dritten Flotte schockierte selbst die der Ersten. Doch Phillip erwies sich als wahrlich besorgt um den Erfolg seiner Kolonie und das Wohlergeben der Kolonisten, obwohl die meisten von ihnen Sträflinge waren. Er entsandte Erkundungstrupps auf der Suche nach besserem Ackerland, begrüßte Handelsschiffe mit offenen Armen, förderte öffentliche Gesundheitsprogramme, errichtete mehrere kleine Satellitensiedlungen, um der Überfüllung entgegenzuwirken, und ignorierte viele der irrelevanten und nicht mehr zeitgemäßen Befehle aus England. Als Governor Phillip gegen Ende 1792 nach England zurückkehrte, war die Kolonie schließlich stabil genug, um Siedler aufzunehmen, die aus freien Stücken kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst schenkten die Kolonisten den indigenen Einwohnern des Landes, die in einem zeitlosen magischen Reich der Traumzeit lebten, wenig Aufmerksamkeit. Im späten 18. Jahrhundert gab es rund eine Million Ureinwohner, die auf 300 Clans verteilt waren und 250 Sprachen mit etwa 700 Dialekten sprachen. Jeder Clan hatte eine spirituelle Verbindung mit einem besonderen Stück Land - einem Stück Wüste oder tropischen Regenwalds oder einem Berg. Laut den Aboriginal-Ureinwohnern haben ihre Totem-Geistvorfahren während der Traumzeit der Weltentstehung alle Aspekte des Lebens erschaffen und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich die Niederländer den westlichen Teil des Kontinents für sich beanspruchten, gründeten die Briten Siedlungen entlang der australischen Küsten mittels der nationalstaatlichen Praxis des passiv-aggressiven Widerstands. Van Diemen’s Land (mittlerweile Tasmanien) wurde 1803 besiedelt, ein Captain Bremer gründete 1824 die kurzlebige Kolonie Fort Dundas, im gleichen Jahr wurde an der Mündung des Brisbane River eine neue Strafkolonie errichtet und Major Lockyer errichtete 1826 eine Siedlung im King George Sound. Im selben Jahr noch beanspruchte Großbritannien den ganzen Kontinent für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die koloniale Bevölkerung wuchs immens, da immer mehr Menschen einwanderten, die wahlweise ein neues Leben beginnen oder schnell zu Geld kommen wollten. Ex-Soldaten und Sträflinge vertrieben den Yuggera-Clan und nahmen dessen Land in der Nähe des heutigen Brisbane in Besitz. Perth wurde 1829 von englischen Adelsleuten besiedelt. Landbesetzer segelten 1835 nach Port Phillip Bay, was zur Entstehung von Melbourne führte. Derweil gründete die von der britischen Krone lizenzierte South Australian Company Adelaide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut den Daten des Historikers Lloyd Robson wurden innerhalb von achtzig Jahren (1788-1868) etwa 161.700 Sträflinge in die diversen australischen Kolonien verschifft. Rund zwei Drittel davon waren Diebe aus den florierenden überfüllten Industriestädten (vornehmlich aus den Midlands und dem Norden). Darüber hinaus brachten die immer häufiger eintreffenden Schiffe Händler und Spezialisten aus diversen Bereichen (Medizin, Religion, Recht, Technik) ins Land, die im &amp;quot;England am anderen Ende der Welt&amp;quot; dringend benötigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den frühen 1820er Jahren an brachen immer mehr Landbesetzer auf, um auch das Land jenseits der bestehenden Siedlungen zu erschließen. Sie errichteten dort riesige Farmen für die Schafzucht und den Anbau von Weizen und Hafer. Bei den geringen Betriebskosten machten sie damit großen Profit und so folgten viele ihrem Beispiel. Die Wollproduktion wurde zu Australiens größtem - und gewinnbringendstem - Exportgeschäft (meist waren die Abnehmer englische Betriebe). Bis zum Jahr 1850 hatten um die 200 Landbesetzer mehr als 300.000 Quadratkilometer eingenommen und stellten somit einen mächtigen und &amp;quot;respektablen&amp;quot; Teil der australischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hatte die vom britischen Kolonialamt ausgestellte 'Proclamation of Governor Burke' den australischen Kontinent zur 'Terra Nullius' (oder 'Niemandsland') erklärt. Da Australien somit keiner Nation bzw. keinem Volk aus der Krone gehörte, unterdrückten die Briten jede Chance auf Verträge mit den Aboriginal-Clans. Angesichts der von den Europäern eingeschleppten Krankheiten war dieser Rechtstrick jedoch noch das kleinere Übel, denn die Ureinwohner wurden von Pocken, Grippe, Masern, Keuchhusten und Tuberkulose dahingerafft. Kurz nachdem die Kolonie in Sydney errichtet worden war, kam die halbe Aboriginal-Bevölkerung in der Gegend um. Was nicht heißen soll, dass die Kolonisten nicht auch aktiv dafür sorgten, dass die Ureinwohner starben - Kriege wie der Hawkesbury War (1795-1816), Pemulwuy’s War (1795-1802), Tedbury’s War (1808-1809) und Nepean War (1814-1816) gaben den Ton zwischen den Europäern und den indigenen Einwohnern Australiens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1851 in New South Wales und im Zentrum von Victoria Gold gefunden wurde, zog es ganze Massen in die Gegend und die Bevölkerung explodierte noch drastischer als beim kalifornischen Goldrausch 1848. Ganze Bootsladungen junger Männer (und auch ein paar abenteuerlustiger junger Damen) trafen aus China ein. Neben Goldsuchern aus Kalifornien, Irland, Großbritannien und Indien, gesellte sich auch eine wilde Mischung aus Unterhaltungskünstlern, Gaunern, Gammlern, Quacksalbern, Glücksspielern und Gastwirten zu ihnen. Die Kolonie von Victoria wuchs in Rekordzeit von belanglosen 76.000 im Jahr 1850 auf sage und schreibe 530.000 im Jahr 1859 an. Die Regierung versuchte mittels Lizenzvergaben und schwerbewaffneten Truppen für Ordnung zu sorgen, doch dies führte schnell zu Gewalt und schließlich 1854 zum Kampf bei Ballarat, bei dem 30 Goldgräber umkamen und viele weitere verletzt wurden. Wenige Monate später wurden im königlichen Auftrag grundlegende Reformen zur Verwaltung der expandierenden Goldfelder durchgeführt, darunter die Abschaffung der Lizenzen, die Umstrukturierung des Polizeiapparats und die Vergabe von Stimmrechten für Goldgräber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Blutvergießens auf den Goldfeldern und im Outback brachte der Wohlstand durch Gold und Wolle Investitionen und Zivilisation nach Melbourne, Victoria und Sydney. Bereits in den 1880er Jahren waren alle drei moderne, kultivierte Grenzstädte, in denen es eher die Ausnahme war, dass Leute auf offener Straße erschossen wurden. Die meisten Menschen, die zu dieser Zeit auf dem Kontinent lebten, waren bereits in Australien geboren worden und fühlten sich als Australier. In der nationalen Literatur- und Kunstszene entwickelten sich spezielle australische Stile. Bei all dem Fortschritt und den kulturellen Errungenschaften war es nur eine Frage der Zeit, dass die australischen Kolonisten sich mehr Autonomie vom fernen England wünschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 trafen sich Vertreter von sechs Kolonien (und anfangs auch einige Neuseeländer) in Melbourne. Sie forderten die Kolonien auf, sich zusammenzuschließen und Delegierte für eine Versammlung zur Erarbeitung einer Verfassung zu wählen. Bereits im nächsten Jahr wurde die &amp;quot;National Australian Convention&amp;quot; in Sydney ausgerufen und unter vielen Debatten wurde der Entwurf einer Verfassung verabschiedet. Trotz der Meinungsverschiedenheiten reisten im März 1900 australische Abgeordnete mit einer Verfassungsvorlage nach London. Diese wurde im Juli vom Parlament angenommen und kurz darauf von Queen Victoria unterzeichnet. Ein britischer Lord wurde nach Australien geschickt, um eine Übergangsregierung einzusetzen, die Bildung eines Gemeinwesens zu beaufsichtigen und die ersten Wahlen abzuhalten. So entstand am 1. Januar 1901 das Commonwealth of Australia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz verheerender Dürren und einer Kaninchenplage, die einen Großteil des australischen Ackerlands verwüstete, gedieh das neue Land prächtig und führte eine stille Existenz. Das australische Parlament verabschiedete Gesetze (von denen manche wie der Immigration Restriction Act von 1901 etwas dubios waren), die Nation stellte aus den Überresten der kolonialen Truppen eine Armee und Marine auf und Australien selbst versuchte sich als Kolonialherr, als British New Guinea im Jahr 1906 zum von Australien verwalteten Territorium von Papua wurde. Alles verlief relativ friedlich - bis die Nation in einen Weltkrieg verwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ein Zehntel der Gesamtbevölkerung von 4,9 Millionen Australiern meldete sich im Ersten Weltkrieg freiwillig zum Militärdienst. Im Laufe des Krieges fanden mehr als 60.000 bei Gallipoli, an der Westfront oder im Mittleren Osten den Tod. Später nahmen australische Abgeordnete an der Friedenskonferenz von Versailles teil und unterzeichneten den daraus resultierenden internationalen Vertrag, das erste Mal für Australien. Die Nation übernahm auch einen Sitz im Völkerbund und erhielt als Kriegsentschädigung einige deutsche Kolonien - Deutsch-Neuguinea, den Bismarck-Archipel und das winzige Nauru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1920er brachten Arbeiteraufstände, steigende Modernisierung, die Große Depression und verschiedene politische Krisen. In den 1930ern wuchsen zudem die internationalen Spannungen, besonders seit der zunehmenden Expansion der Japaner im Südpazifik, die sowohl die Liberalen als auch die Labour Party dazu bewog, die Erhöhung des Verteidigungsetats 1937 zum Wahlkampfthema zu machen. Die betonte Kooperation der Regierung mit Großbritannien zu Zwecken der &amp;quot;imperialen Verteidigung&amp;quot; führte Australien im September 1939 unausweichlich in einen weiteren Weltkrieg. Die australischen Einheiten kämpften tapfer im Mittelmeerraum und auf See, standen jedoch zwei Jahre später vor einer akuteren Bedrohung, als die Kaiserlich-Japanische Armee große Teile des Pazifiks, Südost-Asien, Indonesien und die Philippinen angriff. Im Februar 1942 erfolgte ein verheerender Luftschlag auf den Hafen von Darwin - der erste von über 100 auf australischem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiriert von Premierminister Curtin kämpfte Australien an zahlreichen Fronten ... vor allem in den Dschungeln Neuguineas im Norden, dem Trittbrett für jede japanische Invasion. An der Heimatfront bereitete die Curtin-Regierung die Bevölkerung auf einen totalen Krieg vor, führte Rationen ein, nahm Flüchtlinge auf, ließ Produktionswerke und Werften errichten und rief alle zum Durchhalten auf. Bis zum Ende der Kämpfe hatte Australien 27.000 Soldaten, Piloten und Matrosen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg boomte Australiens Wirtschaft aufgrund eines florierenden Exportgeschäfts und eines großangelegten, von der Regierung gesponserten europäischen Zuwanderungsprogramms. Die Bevölkerungszahlen in den Vorstädten schossen in die Höhe, es gab einen &amp;quot;neuen Nationalismus&amp;quot; der Künste, die Aboriginal-Völker erhielten Bürgerrechte und aus dem Kräftemessen des Kalten Krieges hielten die Australier sich größtenteils heraus. Das 21. Jahrhundert verspricht den Australiern noch bessere Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== John Curtin ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = John Curtin|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1885 - 1945|&lt;br /&gt;
Bild = curtin_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Curtin_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:australien_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Australien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Curtin_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Curtin_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6leaderpass_logo.png|x20px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Premierminister von Australien (1941 - 1945) ===&lt;br /&gt;
'''Ich glaube, dass es in Australien heute eine intensive Liebe zum Land gibt, die größeren Ausdruck findet als jemals zuvor in einer vorherigen Epoche der australischen Geschichte.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben von John Joseph Curtin könnte als Triumph des Gewöhnlichen gelten - zumindest falls man einen politischen Aktivisten, Parteiführer und Premierminister als gewöhnliche Person versteht. Er wurde von politischen Verbündeten und Gegnern gleichermaßen geschätzt, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen war, dass er Australien durch das Chaos des Zweiten Weltkriegs leitete, trotz der größten Bedrohung, die das noch junge Land bisher erlebt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John wurde im Januar 1885 als Sohn der irischen Einwanderer John und Catherine Curtin in Creswick, Victoria geboren. John Senior arbeitete als Gefängniswärter im Pentridge Prison, als Soldat und als Polizist in Creswick, danach als Manager bei verschiedenen Hotels in Melbourne, Dromana, Macedon und anderswo. Schließlich landete die Familie ziemlich verarmt in Brunswick. Durch die vielen Umzüge hatte John Junior nur eine sporadische Schulbildung genossen, vornehmlich an katholischen Schulen. Mit 13 Jahren verließ er die Schule, um zum Familieneinkommen beizutragen, und nahm einen Job als Copy-Boy beim Zeitungsverlag 'Age' in Creswick an. Danach arbeitete er als Büroassistent beim 'Rambler' und in einer Keramikwerkstatt. Im September 1903 ergatterte der junge John schließlich zum fürstlichen Gehalt von zwei Pfund pro Woche eine Anstellung bei der Titan Manufacturing Company. Dies bescherte ihm etwas freie Zeit, die er in der öffentlichen Bibliothek verbrachte, um dort &amp;quot;seriöse&amp;quot; Bücher und Abhandlungen über Politik zu verschlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1911 war John Sekretär der Timberworkers’ Union, äußerst belesen, hatte seinen katholischen Glauben abgelegt, sich der örtlichen Arbeiterbewegung angeschlossen und war der Victorian Socialist Party beigetreten, hatte sich einen Ruf als &amp;quot;Arbeiterjungen-Redner&amp;quot; erworben, verfasste Artikel für radikale und sozialistische Zeitungen und spielte im Brunswick Football Club. 1917 heiratete er Elsie Needham, die Schwester des Labour-Senators Ted Needham, und zog in die Nähe von Perth, um Redakteur für den 'Westralian Worker' zu werden. Er muss seinen Job in Western Australia recht gut gemacht haben, denn kurz darauf wurde er zum Präsidenten der australischen Journalistenvereinigung gewählt. Zuvor war er allerdings angeklagt worden, keinen Dienst im Ersten Weltkrieg geleistet zu haben, wurde daraufhin in Abwesenheit zu drei Monaten Haft verurteilt, und verbrachte schließlich drei Tage im Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1924 als australischer Delegierter an der jährlichen Konferenz der International Labour Organization in Genf teilgenommen hatte, gelang es dem &amp;quot;Red-Ragger&amp;quot; (australischer Slang für Kommunist) 1928 und 1929, ein Mandat im Repräsentantenhaus für den Wahlkreis Fremantle zu gewinnen. Es gab wohl nur wenige Parlamentsabgeordnete mit mehr Graswurzelerfahrung aus der Arbeiterklasse, doch zu seiner Enttäuschung wurde Curtin nicht zum Minister im Kabinett von James Scullin ernannt. Frustriert und verbittert wandte sich Curtin dem Alkohol zu und zog einen Rückzug aus der Politik in Erwägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der viel gescholtene Scullin jedoch 1935 als Vorsitzender der Labour Party zurücktrat, beschloss Curtin, an seiner Stelle für den Parteivorsitz zu kandidieren. Sein Kontrahent war Frank Forde, der allerdings mit der desaströsen Wirtschaftspolitik des Scullin-Kabinetts in Verbindung gebracht wurde. Also unterstützten die Linken und Gewerkschafter den noch unerfahrenen Curtin - unter der Voraussetzung, dass er sich vom Alkohol fernhielt. Er schlug Forde mit nur einer Stimme und wurde somit sowohl Vorsitzender der Labour Party als auch der parlamentarischen Opposition in Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Curtin bereicherte die geschwächte Partei mit der ihm eigenen Energie, besuchte regelmäßig die lokalen Parteizentralen des Staates und laut politischen Experten gelang es ihm mit seiner &amp;quot;stillen Beharrlichkeit und eindringlichen Klarheit&amp;quot;, der Labour Party wieder zu einem Aufschwung zu verhelfen. Während die Partei Gewinne einfuhr, durchkreuzte der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs jedermanns Pläne. Nach Großbritanniens Kriegserklärung an Deutschland verkündete der gefeierte australische Premierminister Robert Menzies prompt, dass sein Land die Kriegsbestrebungen des Commonwealth unterstützen würde. Zu seinem Leidwesen zog seine eigene Partei das Unterstützungsangebot wieder zurück, als er gerade in England war, und Menzies musste zurücktreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das immer lauter werdende Säbelrasseln Japans den Australiern zunehmend Sorgen machte, wählte das Parlament Curtin zum Premierminister - zumindest blieb er nach einer Reihe von Fehlstarts und ungeeigneten Kandidaten als beste (obgleich unerprobte) Wahl übrig. Curtin leistete im Oktober 1941 seinen Eid, im Alter von 56 Jahren ... und wurde bereits im Dezember mit einer erneuten Offensive der japanischen Marine im Pazifik konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zerstörung der letzten beiden britischen Kriegsschiffe im Südpazifik, der Fall von Singapur und japanische Luftschläge auf Nord-Australien führten zu einer großen Furcht vor einer Invasion. Curtin knüpfte daher vermehrt Bande zwischen Australien und den Vereinigten Staaten, genehmigte den Einsatz von Soldaten außerhalb Australiens und bestätigte Australiens Status als selbstständiges Land für mehr Unabhängigkeit von Großbritannien. Die Labour Party war zwar gegen viele Entscheidungen seiner Regierung, doch Curtins progressive Sozialreformen stießen außer bei den ganz Radikalen allgemein auf Zustimmung - Arbeit für jeden, der Arbeit wollte, Sozialleistungen für die Arbeitsunfähigen und umfassendere Rechte für Aboriginal-Völker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Kriegsjahre lang manövrierte sich Curtin durch die Sandbänke der öffentlichen Stimmung, militärische Niederlagen und Siege, sowie der Kooperation mit ungeduldigen Bündnispartnern. Er schlug sich dabei brillant, jedoch litt seine Gesundheit erheblich. Im April 1945, als der Krieg seinem blutigen Ende entgegenging, spielte seine Lunge nicht mehr mit. Nach einem wochenlangen Krankenhausaufenthalt bestand Curtin darauf, wieder die Arbeit aufzunehmen. Er starb im Juli, sechs Wochen vor Ende des Zweiten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Australien beurteilt die Karte mit viel Weitsicht und sucht nach Gebieten mit großer Anziehungskraft und offenem Gelände für Vieh. Das Siedeln in Bereichen, die für andere nicht attraktiv sind, ermöglicht den Aufbau einer starken Zivilisation, die sogar noch stärker wird, wenn John Curtin sie in Verteidigungs- und Befreiungskriege führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Australien liebt die Küsten. Die Ansiedlung dort bietet jede Menge Wohnraum und Anziehungskraft auf den Geländefeldern, was in Bonuserträge für Bezirke umgewandelt werden kann. Von diesen Küstenstädten aus erfolgt die Verbreitung in die Teile des Inlands, in denen Viehbestände vorhanden sind. Der Einsatz der Weiden-Kulturschock-Fähigkeit bei diesen Ressourcen ermöglicht die Erlangung des notwendigen Raums für angrenzende Outback-Stationen. Auf dem Gebiet der Diplomatie machen die Fähigkeiten von John Curtin Australien zur perfekt aufgestellten politischen Kraft. Australien mag keine aggressiven Zivilisationen und entsendet seine Einheiten, insbesondere seine vertrauenswürdigen Digger, um Invasoren zurückzuschlagen und nach Möglichkeit Städte zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://civ-wiki.de/index.php?title=Australien_(Civ6)&amp;diff=58279</id>
		<title>Australien (Civ6)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://civ-wiki.de/index.php?title=Australien_(Civ6)&amp;diff=58279"/>
				<updated>2026-06-29T16:13:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* John Curtin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Australien''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Australien]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Australien&lt;br /&gt;
| Bild = australien_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Australien_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Australien_(Civ6)#John Curtin|John Curtin]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Digger_(Civ6)|Digger]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  digger_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Outback_Civ6|Outback]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = outback_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Grün, Gelb&lt;br /&gt;
| Game = DLC&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Das von Aboriginal-Völkern, Kriminellen, Armen, Bush-Rangern und der sozialen Unterschicht besiedelte &amp;quot;Land Down Under&amp;quot; wurde erstmalig vor rund 45.000 Jahren vom Menschen erschlossen, nachdem es einigen Individuen gelungen war, von den indonesischen Inseln aus die nördliche Küste des Kontinents zu erreichen. Diese Jäger und Sammler entwickelten dort isoliert eine reichhaltige sprachliche und spirituelle Kultur. Alles änderte sich 1770 n. Chr., als James Cook die Küste entlang segelte und das gesamte Land für Großbritannien in Anspruch nahm. Captain Cook war nicht der Erste, der auf Australien gestoßen war - der Holländer Willem Janszoon und der Engländer William Dampier waren bereits früher dort gewesen - doch Cook witterte als Erster eine Gelegenheit in diesem entlegenen und gefährlichen Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neu entstandene Nation Amerika sich weigerte, Bootsladungen englischer Häftlinge zu akzeptieren, die eigentlich in eine Strafkolonie überführt werden sollten, überdachten die englischen Behörden ihre Pläne. So befand man zu jener Zeit: &amp;quot;Was gäbe es für einen besseren Platz, um alle ungewollten Subjekte loszuwerden, als am anderen Ende der Welt?&amp;quot; Also verließ Commodore Arthur Phillip England mit der Ersten Flotte, die elf Schiffe umfasste (zwei Marineeskorten, sechs Sträflingstransporter und drei Versorgungsschiffe), in Richtung New South Wales. Phillip kam im Januar 1788 in Botany Bay an und sehr schnell zu dem Schluss, dass das Sumpfland dort ein eher ungesunder Ort für eine Kolonie sei. So verlegte er die Siedlung weiter nördlich in die Bucht von Port Jackson - heute besser bekannt als der Hafen von Sydney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre waren hart für die kleine Grenzstadt Sydney. Die Klein- und Großkriminellen des späten 18. Jahrhunderts waren eben nun mal keine Bauern und es gab nur wenige Versorgungsschiffe. Zwischen 1788 und 1792 trafen weitere 3546 männliche und 766 weibliche Sträflinge ein - die meisten von ihnen zu krank oder ungeeignet für harte Arbeit. Als 1790 die Zweite Flotte eintraf, war über ein Viertel ihrer Passagiere auf der Reise gestorben und der Zustand der Ankömmlinge der Dritten Flotte schockierte selbst die der Ersten. Doch Phillip erwies sich als wahrlich besorgt um den Erfolg seiner Kolonie und das Wohlergeben der Kolonisten, obwohl die meisten von ihnen Sträflinge waren. Er entsandte Erkundungstrupps auf der Suche nach besserem Ackerland, begrüßte Handelsschiffe mit offenen Armen, förderte öffentliche Gesundheitsprogramme, errichtete mehrere kleine Satellitensiedlungen, um der Überfüllung entgegenzuwirken, und ignorierte viele der irrelevanten und nicht mehr zeitgemäßen Befehle aus England. Als Governor Phillip gegen Ende 1792 nach England zurückkehrte, war die Kolonie schließlich stabil genug, um Siedler aufzunehmen, die aus freien Stücken kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst schenkten die Kolonisten den indigenen Einwohnern des Landes, die in einem zeitlosen magischen Reich der Traumzeit lebten, wenig Aufmerksamkeit. Im späten 18. Jahrhundert gab es rund eine Million Ureinwohner, die auf 300 Clans verteilt waren und 250 Sprachen mit etwa 700 Dialekten sprachen. Jeder Clan hatte eine spirituelle Verbindung mit einem besonderen Stück Land - einem Stück Wüste oder tropischen Regenwalds oder einem Berg. Laut den Aboriginal-Ureinwohnern haben ihre Totem-Geistvorfahren während der Traumzeit der Weltentstehung alle Aspekte des Lebens erschaffen und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich die Niederländer den westlichen Teil des Kontinents für sich beanspruchten, gründeten die Briten Siedlungen entlang der australischen Küsten mittels der nationalstaatlichen Praxis des passiv-aggressiven Widerstands. Van Diemen’s Land (mittlerweile Tasmanien) wurde 1803 besiedelt, ein Captain Bremer gründete 1824 die kurzlebige Kolonie Fort Dundas, im gleichen Jahr wurde an der Mündung des Brisbane River eine neue Strafkolonie errichtet und Major Lockyer errichtete 1826 eine Siedlung im King George Sound. Im selben Jahr noch beanspruchte Großbritannien den ganzen Kontinent für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die koloniale Bevölkerung wuchs immens, da immer mehr Menschen einwanderten, die wahlweise ein neues Leben beginnen oder schnell zu Geld kommen wollten. Ex-Soldaten und Sträflinge vertrieben den Yuggera-Clan und nahmen dessen Land in der Nähe des heutigen Brisbane in Besitz. Perth wurde 1829 von englischen Adelsleuten besiedelt. Landbesetzer segelten 1835 nach Port Phillip Bay, was zur Entstehung von Melbourne führte. Derweil gründete die von der britischen Krone lizenzierte South Australian Company Adelaide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut den Daten des Historikers Lloyd Robson wurden innerhalb von achtzig Jahren (1788-1868) etwa 161.700 Sträflinge in die diversen australischen Kolonien verschifft. Rund zwei Drittel davon waren Diebe aus den florierenden überfüllten Industriestädten (vornehmlich aus den Midlands und dem Norden). Darüber hinaus brachten die immer häufiger eintreffenden Schiffe Händler und Spezialisten aus diversen Bereichen (Medizin, Religion, Recht, Technik) ins Land, die im &amp;quot;England am anderen Ende der Welt&amp;quot; dringend benötigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den frühen 1820er Jahren an brachen immer mehr Landbesetzer auf, um auch das Land jenseits der bestehenden Siedlungen zu erschließen. Sie errichteten dort riesige Farmen für die Schafzucht und den Anbau von Weizen und Hafer. Bei den geringen Betriebskosten machten sie damit großen Profit und so folgten viele ihrem Beispiel. Die Wollproduktion wurde zu Australiens größtem - und gewinnbringendstem - Exportgeschäft (meist waren die Abnehmer englische Betriebe). Bis zum Jahr 1850 hatten um die 200 Landbesetzer mehr als 300.000 Quadratkilometer eingenommen und stellten somit einen mächtigen und &amp;quot;respektablen&amp;quot; Teil der australischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hatte die vom britischen Kolonialamt ausgestellte 'Proclamation of Governor Burke' den australischen Kontinent zur 'Terra Nullius' (oder 'Niemandsland') erklärt. Da Australien somit keiner Nation bzw. keinem Volk aus der Krone gehörte, unterdrückten die Briten jede Chance auf Verträge mit den Aboriginal-Clans. Angesichts der von den Europäern eingeschleppten Krankheiten war dieser Rechtstrick jedoch noch das kleinere Übel, denn die Ureinwohner wurden von Pocken, Grippe, Masern, Keuchhusten und Tuberkulose dahingerafft. Kurz nachdem die Kolonie in Sydney errichtet worden war, kam die halbe Aboriginal-Bevölkerung in der Gegend um. Was nicht heißen soll, dass die Kolonisten nicht auch aktiv dafür sorgten, dass die Ureinwohner starben - Kriege wie der Hawkesbury War (1795-1816), Pemulwuy’s War (1795-1802), Tedbury’s War (1808-1809) und Nepean War (1814-1816) gaben den Ton zwischen den Europäern und den indigenen Einwohnern Australiens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1851 in New South Wales und im Zentrum von Victoria Gold gefunden wurde, zog es ganze Massen in die Gegend und die Bevölkerung explodierte noch drastischer als beim kalifornischen Goldrausch 1848. Ganze Bootsladungen junger Männer (und auch ein paar abenteuerlustiger junger Damen) trafen aus China ein. Neben Goldsuchern aus Kalifornien, Irland, Großbritannien und Indien, gesellte sich auch eine wilde Mischung aus Unterhaltungskünstlern, Gaunern, Gammlern, Quacksalbern, Glücksspielern und Gastwirten zu ihnen. Die Kolonie von Victoria wuchs in Rekordzeit von belanglosen 76.000 im Jahr 1850 auf sage und schreibe 530.000 im Jahr 1859 an. Die Regierung versuchte mittels Lizenzvergaben und schwerbewaffneten Truppen für Ordnung zu sorgen, doch dies führte schnell zu Gewalt und schließlich 1854 zum Kampf bei Ballarat, bei dem 30 Goldgräber umkamen und viele weitere verletzt wurden. Wenige Monate später wurden im königlichen Auftrag grundlegende Reformen zur Verwaltung der expandierenden Goldfelder durchgeführt, darunter die Abschaffung der Lizenzen, die Umstrukturierung des Polizeiapparats und die Vergabe von Stimmrechten für Goldgräber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Blutvergießens auf den Goldfeldern und im Outback brachte der Wohlstand durch Gold und Wolle Investitionen und Zivilisation nach Melbourne, Victoria und Sydney. Bereits in den 1880er Jahren waren alle drei moderne, kultivierte Grenzstädte, in denen es eher die Ausnahme war, dass Leute auf offener Straße erschossen wurden. Die meisten Menschen, die zu dieser Zeit auf dem Kontinent lebten, waren bereits in Australien geboren worden und fühlten sich als Australier. In der nationalen Literatur- und Kunstszene entwickelten sich spezielle australische Stile. Bei all dem Fortschritt und den kulturellen Errungenschaften war es nur eine Frage der Zeit, dass die australischen Kolonisten sich mehr Autonomie vom fernen England wünschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 trafen sich Vertreter von sechs Kolonien (und anfangs auch einige Neuseeländer) in Melbourne. Sie forderten die Kolonien auf, sich zusammenzuschließen und Delegierte für eine Versammlung zur Erarbeitung einer Verfassung zu wählen. Bereits im nächsten Jahr wurde die &amp;quot;National Australian Convention&amp;quot; in Sydney ausgerufen und unter vielen Debatten wurde der Entwurf einer Verfassung verabschiedet. Trotz der Meinungsverschiedenheiten reisten im März 1900 australische Abgeordnete mit einer Verfassungsvorlage nach London. Diese wurde im Juli vom Parlament angenommen und kurz darauf von Queen Victoria unterzeichnet. Ein britischer Lord wurde nach Australien geschickt, um eine Übergangsregierung einzusetzen, die Bildung eines Gemeinwesens zu beaufsichtigen und die ersten Wahlen abzuhalten. So entstand am 1. Januar 1901 das Commonwealth of Australia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz verheerender Dürren und einer Kaninchenplage, die einen Großteil des australischen Ackerlands verwüstete, gedieh das neue Land prächtig und führte eine stille Existenz. Das australische Parlament verabschiedete Gesetze (von denen manche wie der Immigration Restriction Act von 1901 etwas dubios waren), die Nation stellte aus den Überresten der kolonialen Truppen eine Armee und Marine auf und Australien selbst versuchte sich als Kolonialherr, als British New Guinea im Jahr 1906 zum von Australien verwalteten Territorium von Papua wurde. Alles verlief relativ friedlich - bis die Nation in einen Weltkrieg verwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ein Zehntel der Gesamtbevölkerung von 4,9 Millionen Australiern meldete sich im Ersten Weltkrieg freiwillig zum Militärdienst. Im Laufe des Krieges fanden mehr als 60.000 bei Gallipoli, an der Westfront oder im Mittleren Osten den Tod. Später nahmen australische Abgeordnete an der Friedenskonferenz von Versailles teil und unterzeichneten den daraus resultierenden internationalen Vertrag, das erste Mal für Australien. Die Nation übernahm auch einen Sitz im Völkerbund und erhielt als Kriegsentschädigung einige deutsche Kolonien - Deutsch-Neuguinea, den Bismarck-Archipel und das winzige Nauru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1920er brachten Arbeiteraufstände, steigende Modernisierung, die Große Depression und verschiedene politische Krisen. In den 1930ern wuchsen zudem die internationalen Spannungen, besonders seit der zunehmenden Expansion der Japaner im Südpazifik, die sowohl die Liberalen als auch die Labour Party dazu bewog, die Erhöhung des Verteidigungsetats 1937 zum Wahlkampfthema zu machen. Die betonte Kooperation der Regierung mit Großbritannien zu Zwecken der &amp;quot;imperialen Verteidigung&amp;quot; führte Australien im September 1939 unausweichlich in einen weiteren Weltkrieg. Die australischen Einheiten kämpften tapfer im Mittelmeerraum und auf See, standen jedoch zwei Jahre später vor einer akuteren Bedrohung, als die Kaiserlich-Japanische Armee große Teile des Pazifiks, Südost-Asien, Indonesien und die Philippinen angriff. Im Februar 1942 erfolgte ein verheerender Luftschlag auf den Hafen von Darwin - der erste von über 100 auf australischem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiriert von Premierminister Curtin kämpfte Australien an zahlreichen Fronten ... vor allem in den Dschungeln Neuguineas im Norden, dem Trittbrett für jede japanische Invasion. An der Heimatfront bereitete die Curtin-Regierung die Bevölkerung auf einen totalen Krieg vor, führte Rationen ein, nahm Flüchtlinge auf, ließ Produktionswerke und Werften errichten und rief alle zum Durchhalten auf. Bis zum Ende der Kämpfe hatte Australien 27.000 Soldaten, Piloten und Matrosen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg boomte Australiens Wirtschaft aufgrund eines florierenden Exportgeschäfts und eines großangelegten, von der Regierung gesponserten europäischen Zuwanderungsprogramms. Die Bevölkerungszahlen in den Vorstädten schossen in die Höhe, es gab einen &amp;quot;neuen Nationalismus&amp;quot; der Künste, die Aboriginal-Völker erhielten Bürgerrechte und aus dem Kräftemessen des Kalten Krieges hielten die Australier sich größtenteils heraus. Das 21. Jahrhundert verspricht den Australiern noch bessere Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== John Curtin ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = John Curtin|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1885 - 1945|&lt;br /&gt;
Bild = curtin_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Curtin_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:australien_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Australien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Curtin_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Curtin_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6leaderpass_logo.png|x20px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Premierminister von Australien (1941 - 1945) ===&lt;br /&gt;
'''Ich glaube, dass es in Australien heute eine intensive Liebe zum Land gibt, die größeren Ausdruck findet als jemals zuvor in einer vorherigen Epoche der australischen Geschichte.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben von John Joseph Curtin könnte als Triumph des Gewöhnlichen gelten - zumindest falls man einen politischen Aktivisten, Parteiführer und Premierminister als gewöhnliche Person versteht. Er wurde von politischen Verbündeten und Gegnern gleichermaßen geschätzt, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen war, dass er Australien durch das Chaos des Zweiten Weltkriegs leitete, trotz der größten Bedrohung, die das noch junge Land bisher erlebt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John wurde im Januar 1885 als Sohn der irischen Einwanderer John und Catherine Curtin in Creswick, Victoria geboren. John Senior arbeitete als Gefängniswärter im Pentridge Prison, als Soldat und als Polizist in Creswick, danach als Manager bei verschiedenen Hotels in Melbourne, Dromana, Macedon und anderswo. Schließlich landete die Familie ziemlich verarmt in Brunswick. Durch die vielen Umzüge hatte John Junior nur eine sporadische Schulbildung genossen, vornehmlich an katholischen Schulen. Mit 13 Jahren verließ er die Schule, um zum Familieneinkommen beizutragen, und nahm einen Job als Copy-Boy beim Zeitungsverlag 'Age' in Creswick an. Danach arbeitete er als Büroassistent beim 'Rambler' und in einer Keramikwerkstatt. Im September 1903 ergatterte der junge John schließlich zum fürstlichen Gehalt von zwei Pfund pro Woche eine Anstellung bei der Titan Manufacturing Company. Dies bescherte ihm etwas freie Zeit, die er in der öffentlichen Bibliothek verbrachte, um dort &amp;quot;seriöse&amp;quot; Bücher und Abhandlungen über Politik zu verschlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1911 war John Sekretär der Timberworkers’ Union, äußerst belesen, hatte seinen katholischen Glauben abgelegt, sich der örtlichen Arbeiterbewegung angeschlossen und war der Victorian Socialist Party beigetreten, hatte sich einen Ruf als &amp;quot;Arbeiterjungen-Redner&amp;quot; erworben, verfasste Artikel für radikale und sozialistische Zeitungen und spielte im Brunswick Football Club. 1917 heiratete er Elsie Needham, die Schwester des Labour-Senators Ted Needham, und zog in die Nähe von Perth, um Redakteur für den 'Westralian Worker' zu werden. Er muss seinen Job in Western Australia recht gut gemacht haben, denn kurz darauf wurde er zum Präsidenten der australischen Journalistenvereinigung gewählt. Zuvor war er allerdings angeklagt worden, keinen Dienst im Ersten Weltkrieg geleistet zu haben, wurde daraufhin in Abwesenheit zu drei Monaten Haft verurteilt, und verbrachte schließlich drei Tage im Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1924 als australischer Delegierter an der jährlichen Konferenz der International Labour Organization in Genf teilgenommen hatte, gelang es dem &amp;quot;Red-Ragger&amp;quot; (australischer Slang für Kommunist) 1928 und 1929, ein Mandat im Repräsentantenhaus für den Wahlkreis Fremantle zu gewinnen. Es gab wohl nur wenige Parlamentsabgeordnete mit mehr Graswurzelerfahrung aus der Arbeiterklasse, doch zu seiner Enttäuschung wurde Curtin nicht zum Minister im Kabinett von James Scullin ernannt. Frustriert und verbittert wandte sich Curtin dem Alkohol zu und zog einen Rückzug aus der Politik in Erwägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der viel gescholtene Scullin jedoch 1935 als Vorsitzender der Labour Party zurücktrat, beschloss Curtin, an seiner Stelle für den Parteivorsitz zu kandidieren. Sein Kontrahent war Frank Forde, der allerdings mit der desaströsen Wirtschaftspolitik des Scullin-Kabinetts in Verbindung gebracht wurde. Also unterstützten die Linken und Gewerkschafter den noch unerfahrenen Curtin - unter der Voraussetzung, dass er sich vom Alkohol fernhielt. Er schlug Forde mit nur einer Stimme und wurde somit sowohl Vorsitzender der Labour Party als auch der parlamentarischen Opposition in Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Curtin bereicherte die geschwächte Partei mit der ihm eigenen Energie, besuchte regelmäßig die lokalen Parteizentralen des Staates und laut politischen Experten gelang es ihm mit seiner &amp;quot;stillen Beharrlichkeit und eindringlichen Klarheit&amp;quot;, der Labour Party wieder zu einem Aufschwung zu verhelfen. Während die Partei Gewinne einfuhr, durchkreuzte der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs jedermanns Pläne. Nach Großbritanniens Kriegserklärung an Deutschland verkündete der gefeierte australische Premierminister Robert Menzies prompt, dass sein Land die Kriegsbestrebungen des Commonwealth unterstützen würde. Zu seinem Leidwesen zog seine eigene Partei das Unterstützungsangebot wieder zurück, als er gerade in England war, und Menzies musste zurücktreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das immer lauter werdende Säbelrasseln Japans den Australiern zunehmend Sorgen machte, wählte das Parlament Curtin zum Premierminister - zumindest blieb er nach einer Reihe von Fehlstarts und ungeeigneten Kandidaten als beste (obgleich unerprobte) Wahl übrig. Curtin leistete im Oktober 1941 seinen Eid, im Alter von 56 Jahren ... und wurde bereits im Dezember mit einer erneuten Offensive der japanischen Marine im Pazifik konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zerstörung der letzten beiden britischen Kriegsschiffe im Südpazifik, der Fall von Singapur und japanische Luftschläge auf Nord-Australien führten zu einer großen Furcht vor einer Invasion. Curtin knüpfte daher vermehrt Bande zwischen Australien und den Vereinigten Staaten, genehmigte den Einsatz von Soldaten außerhalb Australiens und bestätigte Australiens Status als selbstständiges Land für mehr Unabhängigkeit von Großbritannien. Die Labour Party war zwar gegen viele Entscheidungen seiner Regierung, doch Curtins progressive Sozialreformen stießen außer bei den ganz Radikalen allgemein auf Zustimmung - Arbeit für jeden, der Arbeit wollte, Sozialleistungen für die Arbeitsunfähigen und umfassendere Rechte für Aboriginal-Völker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Kriegsjahre lang manövrierte sich Curtin durch die Sandbänke der öffentlichen Stimmung, militärische Niederlagen und Siege, sowie der Kooperation mit ungeduldigen Bündnispartnern. Er schlug sich dabei brillant, jedoch litt seine Gesundheit erheblich. Im April 1945, als der Krieg seinem blutigen Ende entgegenging, spielte seine Lunge nicht mehr mit. Nach einem wochenlangen Krankenhausaufenthalt bestand Curtin darauf, wieder die Arbeit aufzunehmen. Er starb im Juli, sechs Wochen vor Ende des Zweiten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<id>https://civ-wiki.de/index.php?title=Australien_(Civ6)&amp;diff=58278</id>
		<title>Australien (Civ6)</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Australien''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Australien]]. |}}&lt;br /&gt;
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| Name = Australien&lt;br /&gt;
| Bild = australien_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
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| Ziv_Anführer   = [[Australien_(Civ6)#John Curtin|John Curtin]]&lt;br /&gt;
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| Icon_Unit =  digger_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Outback_Civ6|Outback]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = outback_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Grün, Gelb&lt;br /&gt;
| Game = DLC&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Das von Aboriginal-Völkern, Kriminellen, Armen, Bush-Rangern und der sozialen Unterschicht besiedelte &amp;quot;Land Down Under&amp;quot; wurde erstmalig vor rund 45.000 Jahren vom Menschen erschlossen, nachdem es einigen Individuen gelungen war, von den indonesischen Inseln aus die nördliche Küste des Kontinents zu erreichen. Diese Jäger und Sammler entwickelten dort isoliert eine reichhaltige sprachliche und spirituelle Kultur. Alles änderte sich 1770 n. Chr., als James Cook die Küste entlang segelte und das gesamte Land für Großbritannien in Anspruch nahm. Captain Cook war nicht der Erste, der auf Australien gestoßen war - der Holländer Willem Janszoon und der Engländer William Dampier waren bereits früher dort gewesen - doch Cook witterte als Erster eine Gelegenheit in diesem entlegenen und gefährlichen Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neu entstandene Nation Amerika sich weigerte, Bootsladungen englischer Häftlinge zu akzeptieren, die eigentlich in eine Strafkolonie überführt werden sollten, überdachten die englischen Behörden ihre Pläne. So befand man zu jener Zeit: &amp;quot;Was gäbe es für einen besseren Platz, um alle ungewollten Subjekte loszuwerden, als am anderen Ende der Welt?&amp;quot; Also verließ Commodore Arthur Phillip England mit der Ersten Flotte, die elf Schiffe umfasste (zwei Marineeskorten, sechs Sträflingstransporter und drei Versorgungsschiffe), in Richtung New South Wales. Phillip kam im Januar 1788 in Botany Bay an und sehr schnell zu dem Schluss, dass das Sumpfland dort ein eher ungesunder Ort für eine Kolonie sei. So verlegte er die Siedlung weiter nördlich in die Bucht von Port Jackson - heute besser bekannt als der Hafen von Sydney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre waren hart für die kleine Grenzstadt Sydney. Die Klein- und Großkriminellen des späten 18. Jahrhunderts waren eben nun mal keine Bauern und es gab nur wenige Versorgungsschiffe. Zwischen 1788 und 1792 trafen weitere 3546 männliche und 766 weibliche Sträflinge ein - die meisten von ihnen zu krank oder ungeeignet für harte Arbeit. Als 1790 die Zweite Flotte eintraf, war über ein Viertel ihrer Passagiere auf der Reise gestorben und der Zustand der Ankömmlinge der Dritten Flotte schockierte selbst die der Ersten. Doch Phillip erwies sich als wahrlich besorgt um den Erfolg seiner Kolonie und das Wohlergeben der Kolonisten, obwohl die meisten von ihnen Sträflinge waren. Er entsandte Erkundungstrupps auf der Suche nach besserem Ackerland, begrüßte Handelsschiffe mit offenen Armen, förderte öffentliche Gesundheitsprogramme, errichtete mehrere kleine Satellitensiedlungen, um der Überfüllung entgegenzuwirken, und ignorierte viele der irrelevanten und nicht mehr zeitgemäßen Befehle aus England. Als Governor Phillip gegen Ende 1792 nach England zurückkehrte, war die Kolonie schließlich stabil genug, um Siedler aufzunehmen, die aus freien Stücken kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst schenkten die Kolonisten den indigenen Einwohnern des Landes, die in einem zeitlosen magischen Reich der Traumzeit lebten, wenig Aufmerksamkeit. Im späten 18. Jahrhundert gab es rund eine Million Ureinwohner, die auf 300 Clans verteilt waren und 250 Sprachen mit etwa 700 Dialekten sprachen. Jeder Clan hatte eine spirituelle Verbindung mit einem besonderen Stück Land - einem Stück Wüste oder tropischen Regenwalds oder einem Berg. Laut den Aboriginal-Ureinwohnern haben ihre Totem-Geistvorfahren während der Traumzeit der Weltentstehung alle Aspekte des Lebens erschaffen und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich die Niederländer den westlichen Teil des Kontinents für sich beanspruchten, gründeten die Briten Siedlungen entlang der australischen Küsten mittels der nationalstaatlichen Praxis des passiv-aggressiven Widerstands. Van Diemen’s Land (mittlerweile Tasmanien) wurde 1803 besiedelt, ein Captain Bremer gründete 1824 die kurzlebige Kolonie Fort Dundas, im gleichen Jahr wurde an der Mündung des Brisbane River eine neue Strafkolonie errichtet und Major Lockyer errichtete 1826 eine Siedlung im King George Sound. Im selben Jahr noch beanspruchte Großbritannien den ganzen Kontinent für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die koloniale Bevölkerung wuchs immens, da immer mehr Menschen einwanderten, die wahlweise ein neues Leben beginnen oder schnell zu Geld kommen wollten. Ex-Soldaten und Sträflinge vertrieben den Yuggera-Clan und nahmen dessen Land in der Nähe des heutigen Brisbane in Besitz. Perth wurde 1829 von englischen Adelsleuten besiedelt. Landbesetzer segelten 1835 nach Port Phillip Bay, was zur Entstehung von Melbourne führte. Derweil gründete die von der britischen Krone lizenzierte South Australian Company Adelaide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut den Daten des Historikers Lloyd Robson wurden innerhalb von achtzig Jahren (1788-1868) etwa 161.700 Sträflinge in die diversen australischen Kolonien verschifft. Rund zwei Drittel davon waren Diebe aus den florierenden überfüllten Industriestädten (vornehmlich aus den Midlands und dem Norden). Darüber hinaus brachten die immer häufiger eintreffenden Schiffe Händler und Spezialisten aus diversen Bereichen (Medizin, Religion, Recht, Technik) ins Land, die im &amp;quot;England am anderen Ende der Welt&amp;quot; dringend benötigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den frühen 1820er Jahren an brachen immer mehr Landbesetzer auf, um auch das Land jenseits der bestehenden Siedlungen zu erschließen. Sie errichteten dort riesige Farmen für die Schafzucht und den Anbau von Weizen und Hafer. Bei den geringen Betriebskosten machten sie damit großen Profit und so folgten viele ihrem Beispiel. Die Wollproduktion wurde zu Australiens größtem - und gewinnbringendstem - Exportgeschäft (meist waren die Abnehmer englische Betriebe). Bis zum Jahr 1850 hatten um die 200 Landbesetzer mehr als 300.000 Quadratkilometer eingenommen und stellten somit einen mächtigen und &amp;quot;respektablen&amp;quot; Teil der australischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hatte die vom britischen Kolonialamt ausgestellte 'Proclamation of Governor Burke' den australischen Kontinent zur 'Terra Nullius' (oder 'Niemandsland') erklärt. Da Australien somit keiner Nation bzw. keinem Volk aus der Krone gehörte, unterdrückten die Briten jede Chance auf Verträge mit den Aboriginal-Clans. Angesichts der von den Europäern eingeschleppten Krankheiten war dieser Rechtstrick jedoch noch das kleinere Übel, denn die Ureinwohner wurden von Pocken, Grippe, Masern, Keuchhusten und Tuberkulose dahingerafft. Kurz nachdem die Kolonie in Sydney errichtet worden war, kam die halbe Aboriginal-Bevölkerung in der Gegend um. Was nicht heißen soll, dass die Kolonisten nicht auch aktiv dafür sorgten, dass die Ureinwohner starben - Kriege wie der Hawkesbury War (1795-1816), Pemulwuy’s War (1795-1802), Tedbury’s War (1808-1809) und Nepean War (1814-1816) gaben den Ton zwischen den Europäern und den indigenen Einwohnern Australiens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1851 in New South Wales und im Zentrum von Victoria Gold gefunden wurde, zog es ganze Massen in die Gegend und die Bevölkerung explodierte noch drastischer als beim kalifornischen Goldrausch 1848. Ganze Bootsladungen junger Männer (und auch ein paar abenteuerlustiger junger Damen) trafen aus China ein. Neben Goldsuchern aus Kalifornien, Irland, Großbritannien und Indien, gesellte sich auch eine wilde Mischung aus Unterhaltungskünstlern, Gaunern, Gammlern, Quacksalbern, Glücksspielern und Gastwirten zu ihnen. Die Kolonie von Victoria wuchs in Rekordzeit von belanglosen 76.000 im Jahr 1850 auf sage und schreibe 530.000 im Jahr 1859 an. Die Regierung versuchte mittels Lizenzvergaben und schwerbewaffneten Truppen für Ordnung zu sorgen, doch dies führte schnell zu Gewalt und schließlich 1854 zum Kampf bei Ballarat, bei dem 30 Goldgräber umkamen und viele weitere verletzt wurden. Wenige Monate später wurden im königlichen Auftrag grundlegende Reformen zur Verwaltung der expandierenden Goldfelder durchgeführt, darunter die Abschaffung der Lizenzen, die Umstrukturierung des Polizeiapparats und die Vergabe von Stimmrechten für Goldgräber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Blutvergießens auf den Goldfeldern und im Outback brachte der Wohlstand durch Gold und Wolle Investitionen und Zivilisation nach Melbourne, Victoria und Sydney. Bereits in den 1880er Jahren waren alle drei moderne, kultivierte Grenzstädte, in denen es eher die Ausnahme war, dass Leute auf offener Straße erschossen wurden. Die meisten Menschen, die zu dieser Zeit auf dem Kontinent lebten, waren bereits in Australien geboren worden und fühlten sich als Australier. In der nationalen Literatur- und Kunstszene entwickelten sich spezielle australische Stile. Bei all dem Fortschritt und den kulturellen Errungenschaften war es nur eine Frage der Zeit, dass die australischen Kolonisten sich mehr Autonomie vom fernen England wünschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 trafen sich Vertreter von sechs Kolonien (und anfangs auch einige Neuseeländer) in Melbourne. Sie forderten die Kolonien auf, sich zusammenzuschließen und Delegierte für eine Versammlung zur Erarbeitung einer Verfassung zu wählen. Bereits im nächsten Jahr wurde die &amp;quot;National Australian Convention&amp;quot; in Sydney ausgerufen und unter vielen Debatten wurde der Entwurf einer Verfassung verabschiedet. Trotz der Meinungsverschiedenheiten reisten im März 1900 australische Abgeordnete mit einer Verfassungsvorlage nach London. Diese wurde im Juli vom Parlament angenommen und kurz darauf von Queen Victoria unterzeichnet. Ein britischer Lord wurde nach Australien geschickt, um eine Übergangsregierung einzusetzen, die Bildung eines Gemeinwesens zu beaufsichtigen und die ersten Wahlen abzuhalten. So entstand am 1. Januar 1901 das Commonwealth of Australia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz verheerender Dürren und einer Kaninchenplage, die einen Großteil des australischen Ackerlands verwüstete, gedieh das neue Land prächtig und führte eine stille Existenz. Das australische Parlament verabschiedete Gesetze (von denen manche wie der Immigration Restriction Act von 1901 etwas dubios waren), die Nation stellte aus den Überresten der kolonialen Truppen eine Armee und Marine auf und Australien selbst versuchte sich als Kolonialherr, als British New Guinea im Jahr 1906 zum von Australien verwalteten Territorium von Papua wurde. Alles verlief relativ friedlich - bis die Nation in einen Weltkrieg verwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ein Zehntel der Gesamtbevölkerung von 4,9 Millionen Australiern meldete sich im Ersten Weltkrieg freiwillig zum Militärdienst. Im Laufe des Krieges fanden mehr als 60.000 bei Gallipoli, an der Westfront oder im Mittleren Osten den Tod. Später nahmen australische Abgeordnete an der Friedenskonferenz von Versailles teil und unterzeichneten den daraus resultierenden internationalen Vertrag, das erste Mal für Australien. Die Nation übernahm auch einen Sitz im Völkerbund und erhielt als Kriegsentschädigung einige deutsche Kolonien - Deutsch-Neuguinea, den Bismarck-Archipel und das winzige Nauru.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1920er brachten Arbeiteraufstände, steigende Modernisierung, die Große Depression und verschiedene politische Krisen. In den 1930ern wuchsen zudem die internationalen Spannungen, besonders seit der zunehmenden Expansion der Japaner im Südpazifik, die sowohl die Liberalen als auch die Labour Party dazu bewog, die Erhöhung des Verteidigungsetats 1937 zum Wahlkampfthema zu machen. Die betonte Kooperation der Regierung mit Großbritannien zu Zwecken der &amp;quot;imperialen Verteidigung&amp;quot; führte Australien im September 1939 unausweichlich in einen weiteren Weltkrieg. Die australischen Einheiten kämpften tapfer im Mittelmeerraum und auf See, standen jedoch zwei Jahre später vor einer akuteren Bedrohung, als die Kaiserlich-Japanische Armee große Teile des Pazifiks, Südost-Asien, Indonesien und die Philippinen angriff. Im Februar 1942 erfolgte ein verheerender Luftschlag auf den Hafen von Darwin - der erste von über 100 auf australischem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiriert von Premierminister Curtin kämpfte Australien an zahlreichen Fronten ... vor allem in den Dschungeln Neuguineas im Norden, dem Trittbrett für jede japanische Invasion. An der Heimatfront bereitete die Curtin-Regierung die Bevölkerung auf einen totalen Krieg vor, führte Rationen ein, nahm Flüchtlinge auf, ließ Produktionswerke und Werften errichten und rief alle zum Durchhalten auf. Bis zum Ende der Kämpfe hatte Australien 27.000 Soldaten, Piloten und Matrosen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg boomte Australiens Wirtschaft aufgrund eines florierenden Exportgeschäfts und eines großangelegten, von der Regierung gesponserten europäischen Zuwanderungsprogramms. Die Bevölkerungszahlen in den Vorstädten schossen in die Höhe, es gab einen &amp;quot;neuen Nationalismus&amp;quot; der Künste, die Aboriginal-Völker erhielten Bürgerrechte und aus dem Kräftemessen des Kalten Krieges hielten die Australier sich größtenteils heraus. Das 21. Jahrhundert verspricht den Australiern noch bessere Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== John Curtin ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = John Curtin|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1885 - 1945|&lt;br /&gt;
Bild = curtin_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Curtin_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:australien_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Australien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
=== ===&lt;br /&gt;
''''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;br /&gt;
*+3 [ICON_Housing] Wohnraum in Küstenstädten. Weiden lösen einen Kulturschock aus. Erträge von Campussen, Handelszentren, Heiligen Stätten und Theaterplätzen erhöhen sich um +1 auf Geländefeldern mit der Anziehungskraft 'Bezaubernd', oder um +3 auf Feldern mit der Anziehungskraft 'Atemberaubend'.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Australien''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Australien''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Australien]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Australien&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| Game = DLC&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== John Curtin ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = John Curtin|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1885 - 1945|&lt;br /&gt;
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Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Curtin_Civ6}}|&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
=== ===&lt;br /&gt;
''''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>Zivilisationen (Civ6)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen|6]]&lt;br /&gt;
==Zivilisationen &amp;amp; Herrscher==&lt;br /&gt;
''Civilization VI'' bietet dem Spieler in der Grundversion 18 unterschiedliche Zivilisationen mit jeweils einem Anführer und einen zusätzlichen Anführer für Griechenland ([[Gorgo_(Civ6)|Gorgo]]). Die Azteken sind für alle Spieler 90 Tage nach Erscheinen des Spiels verfügbar bzw. für Vorbesteller ab 21.10.2016.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Zivilisation besitzt eine spezielle Eigenschaft, eine einzigartige Einheit und ein einzigartiges Gebäude oder einzigartige Geländefeldverbesserung.&lt;br /&gt;
Jede Zivilisation hat einen Anführer. Bei manchen Zivilisationen gibt es nur einen Anführer, andere können aus mehreren Anführern auswählen. Wie die Zivilisationen haben auch die Anführer eine einzigartige Eigenschaft. Diese Eigenschaften unterscheiden sich von denen der Zivilisationen und auch von denen der anderen Anführer einer Zivilisation. Jeder Anführer hat außerdem eine Agenda, die auf der historischen Persönlichkeit basiert, und eine geheime Agenda, die zufällig zugewiesen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;background-color:#e0d3be; text-align: center; font-weight:bold;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; | Nr.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; | Symbol&lt;br /&gt;
| Zivilisation &lt;br /&gt;
| Anführer&lt;br /&gt;
| Fähigkeit&lt;br /&gt;
| Spezialeinheit&lt;br /&gt;
| Besondere Infrastruktur&lt;br /&gt;
| Sonstiges &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1.&lt;br /&gt;
| [[Datei:amerika_symbol_civ6.png|x40px|link=Amerika_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Amerika_(Civ6)|Amerika]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:6-symbol-teddy-roosevelt.png|x40px|link=Amerika_(Civ6)#Präsident Theodore Roosevelt]] [[Amerika_(Civ6)#Präsident Theodore Roosevelt|Teddy Roosevelt]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:6-symbol-teddy-roosevelt-rr.png|x40px|link=Amerika_(Civ6)#Colonel Theodore Roosevelt]] [[Amerika_(Civ6)#Colonel Theodore Roosevelt|Colonel Teddy Roosevelt]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:abraham_lincoln_symbol_civ6.png|x40px|link=Amerika_(Civ6)#Präsident Abraham Lincoln]] [[Amerika_(Civ6)#Abraham Lincoln|Präsident Abraham Lincoln]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Amerika_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[P-51_Mustang_(Civ6)|P-51 Mustang]]&lt;br /&gt;
| [[Film_Studio_(Civ6)|Filmstudio]]&lt;br /&gt;
| Colonel Teddy Roosevelt (Persona Pack)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 2.&lt;br /&gt;
| [[Datei:arabien_symbol_civ6.png|x40px|link=Arabien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Arabien_(Civ6)|Arabien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:saladin_symbol_civ6.png|x40px|link=Arabien_(Civ6)#Saladin]][[Arabien_(Civ6)#Saladin|Saladin]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:saladin_sultan_symbol_civ6.png|x40px|link=Arabien_(Civ6)#Saladin (Sultan)]][[Arabien_(Civ6)#Saladin (Sultan)|Saladin (Sultan)]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Arabien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Mamluken_(Civ6)|Mamluken]]&lt;br /&gt;
| [[Madrasa_(Civ6)|Madrasa]]&lt;br /&gt;
| Sultan Saladin (Leaderpass)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#abff8e;&lt;br /&gt;
| 7.&lt;br /&gt;
| [[Datei:australien_symbol_civ6.png|x40px|link=Australien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Australien_(Civ6)|Australien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:john_curtin_symbol_civ6.png|x40px|link=Australien_(Civ6)#John Curtin]] [[Australien_(Civ6)#John Curtin|John Curtin]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Australien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Digger_(Civ6)|Digger]]&lt;br /&gt;
| [[Outback_(Civ6)|Outback]]&lt;br /&gt;
| DLC&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.&lt;br /&gt;
| [[Datei:azteken_symbol_civ6.png|x40px|link=Azteken_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Azteken_(Civ6)|Azteken]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:montezuma_symbol_civ6.png|x40px|link=Azteken_(Civ6)#Montezuma]] [[Azteken_(Civ6)#Montezuma|Montezuma]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Azteken_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Adlerkrieger_(Civ6)|Adlerkrieger]]&lt;br /&gt;
| [[Tlachtli_(Civ6)|Tlachtli]]&lt;br /&gt;
| Nur für Vorbesteller bzw. 90 Tage nach Erscheinen gratis für alle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.&lt;br /&gt;
| [[Datei:6-symbol-aegypten.png|x40px|link=Ägypten_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Ägypten_(Civ6)|Ägypten]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:kleopatra_symbol_civ6.png|x40px|link=Ägypten_(Civ6)#Kleopatra]] [[Ägypten_(Civ6)#Kleopatra|Kleopatra]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:kleopatra_ptolemy_symbol_civ6.png|x40px|link=Ägypten_(Civ6)#Kleopatra (ptolemäisch)]] [[Ägypten_(Civ6)#Kleopatra (ptolemäisch)|Kleopatra (ptolemäisch)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ramses_symbol_civ6.png|x40px|link=Ägypten_(Civ6)#Ramses]] [[Ägypten_(Civ6)#Ramses|Ramses]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Aegypten_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Maryannu_(Civ6)|Maryannu Wagen-Bogenschütze]]&lt;br /&gt;
| [[Sphinx (Civ6)|Sphinx]]&lt;br /&gt;
| Kleopatra (ptolemäisch) und Ramses (Leader Pass)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.&lt;br /&gt;
| [[Datei:brazilien_symbol_civ6.png|x40px|link=Brasilien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Brasilien_(Civ6)|Brasilien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:6-symbol-peter2.png|x40px|link=Brasilien_(Civ6)#Peter II]] [[Brasilien_(Civ6)#Peter II|Peter II.]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Brasilien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Minas Geraes_(Civ6)|Minas Geraes]]&lt;br /&gt;
| [[Carnival_(Civ6)|Carnival]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 6.&lt;br /&gt;
| [[Datei:china_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[China_(Civ6)|China]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:qin_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)#Qin Shihuangdi]] [[China_(Civ6)#Qin Shihuangdi|Qin Shihuangdi]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:qin_unifier_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)#Qin Shihuangdi (Einiger)]] [[China_(Civ6)#Qin Shihuangdi (Einiger)|Qin Shihuangdi (Einiger)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:yongle_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)#Yongle]] [[China_(Civ6)#Yongle|Yongle]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:wu_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)#Wu Zetian]] [[China_(Civ6)#Wu Zetian|Wu Zetian]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:kublai_symbol_civ6.png|x40px|link=China_(Civ6)#Kublai Khan]] [[China_(Civ6)#Kublai Khan|Kublai Khan]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_China_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Kauender_Tiger_(Civ6)|Kauender Tiger]]&lt;br /&gt;
| [[Grosse_Mauer_(Civ6)|Große Mauer]]&lt;br /&gt;
| Qin Shihuangdi (Einiger), Yongle und Wu Zetian (Leader Pass)&amp;lt;br&amp;gt;Kublai Khan (Vietnam DLC)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
| 7.&lt;br /&gt;
| [[Datei:cree_symbol_civ6.png|x40px|link=Cree_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Cree_(Civ6)|Cree]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:poundmaker_symbol_civ6.png|x40px|link=Cree_(Civ6)#Poundmaker]] [[Cree_(Civ6)#Poundmaker|Poundmaker]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Cree_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Rise &amp;amp; Fall&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 8.&lt;br /&gt;
| [[Datei:deutschland_symbol_civ6.png|x40px|link=Deutschland_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Deutschland_(Civ6)|Deutschland]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:barbarossa_symbol_civ6.png|x40px|link=Deutschland_(Civ6)#Friedrich I. Barbarossa]] [[Deutschland_(Civ6)#Friedrich I. Barbarossa|Friedrich Barbarossa]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ludwig_symbol_civ6.png|x40px|link=Deutschland_(Civ6)#Ludwig II.]] [[Deutschland_(Civ6)#Ludwig II.|Ludwig II. von Bayern]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Deutschland_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Uboot_(Civ6)|U-Boot]]&lt;br /&gt;
| [[Hanse_(Civ6)|Hanse]]&lt;br /&gt;
| Ludwig II. (Leaderpass)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 9.&lt;br /&gt;
| [[Datei:england_symbol_civ6.png|x40px|link=England_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[England_(Civ6)|England]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:victoria_symbol_civ6.png|x40px|link=England_(Civ6)#Victoria]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Victoria|Victoria I.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:victoria_steam_symbol_civ6.png|x40px|link=England_(Civ6)#Victoria (Dampfzeitalter)]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Victoria (Dampfzeitalter)|Victoria (Dampfzeitalter)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:eleonore_symbol_civ6.png|x40px|link=England_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:elizabeth_symbol_civ6.png|x40px|link=England_(Civ6)#Elizabeth I.]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Elizabeth I.|Elizabeth I.]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_England_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Sea_Dog_(Civ6)|Sea_Dog]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Rotrock_(Civ6)|Rotrock]] &lt;br /&gt;
| [[Royal_Navy_Dock_(Civ6)|Royal Navy Dock]]&lt;br /&gt;
| Victoria I. &amp;amp; Elizabeth I. (Leaderpass)&amp;lt;br&amp;gt;Eleonore von Aquitanien (Gathering Storm)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 10.&lt;br /&gt;
| [[Datei:frankreich_symbol_civ6.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Frankreich_(Civ6)|Frankreich]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:cath_de_medici_symbol_civ6.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici]] [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici|Katharina von Medici]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:cath_de_medici_PP_symbol_civ6.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)]] [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)|Katharina von Medici (Erhabenheit)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:eleonore_french_symbol_civ6.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien]] [[Frankreich_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Frankreich_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Imperiale_Garde_(Civ6)|Imperiale Garde]]&lt;br /&gt;
| [[Chateau_(Civ6)|Chateau]]                                                                                                                                                                                       &lt;br /&gt;
| Erhabene Katharina von Medici (Persona Pack)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
| 11.&lt;br /&gt;
| [[Datei:georgien_symbol_civ6.png|x40px|link=Cree_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Georgien_(Civ6)|Georgien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:tamar_symbol_civ6.png|x40px|link=Georgien_(Civ6)#Tamar]] [[Georgien_(Civ6)#Tamar|Tamar]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Georgien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Rise &amp;amp; Fall&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 12.&lt;br /&gt;
| [[Datei:griechenland_symbol_civ6.png|x40px|link=Griechenland_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Griechenland_(Civ6)|Griechenland]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:perikles_symbol_civ6.png|x40px|link=Griechenland_(Civ6)#Perikles]] [[Griechenland_(Civ6)#Perikles|Perikles]]&lt;br /&gt;
[[Datei:gorgo_symbol_civ6.png|x40px|link=Griechenland_(Civ6)#Gorgo]] [[Griechenland_(Civ6)#Gorgo|Gorgo]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Griechenland_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Hopliten_(Civ6)|Hopliten]]&lt;br /&gt;
| [[Akropolis_(Civ6)|Akropolis]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.&lt;br /&gt;
| [[Datei:indien_symbol_civ6.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Indien_(Civ6)|Indien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:gandhi_civ6.png|x40px|link=Indien_(Civ6)#Gandhi]] [[Indien_(Civ6)#Gandhi|Gandhi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:chandragupta_civ6.png|x40px|link=Indien_(Civ6)#Chandragupta]] [[Indien_(Civ6)#Chandragupta|Chandragupta]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Indien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Varu_(Civ6)|Varu]]&lt;br /&gt;
| [[Stufenbrunnen_(Civ6)|Stufenbrunnen]]&lt;br /&gt;
| Chandragupta (Rise &amp;amp; Fall)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 14.&lt;br /&gt;
| [[Datei:inka_symbol_civ6.png|x40px|link=Inka_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Inka_(Civ6)|Inka]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:pachacutec_symbol_civ6.png|x40px|link=Inka_(Civ6)#Pachacútec]] [[Inka_(Civ6)#Pachacútec|Pachacútec]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Inka_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 15.&lt;br /&gt;
| [[Datei:japan_symbol_civ6.png|x40px|link=Japan_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Japan_(Civ6)|Japan]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:tokimune_symbol_civ6.png|x40px|link=Japan_(Civ6)#Hōjō Tokimune]] [[Japan_(Civ6)#Hōjō Tokimune|Hōjō Tokimune]]&lt;br /&gt;
[[Datei:tokugawa_symbol_civ6.png|x40px|link=Japan_(Civ6)#Tokugawa]] [[Japan_(Civ6)#Tokugawa|Tokugawa]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Japan_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Samurai_(Civ6)|Samurai]]&lt;br /&gt;
| [[Elektronik_Fabrik_(Civ6)|Elektronik_Fabrik]]&lt;br /&gt;
| Tokugawa (Leader Pass)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 16.&lt;br /&gt;
| [[Datei:kanada_symbol_civ6.png|x40px|link=Kanada_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Kanada_(Civ6)|Kanada]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:laurier_symbol_civ6.png|x40px|link=Kanada_(Civ6)#Wilfrid Laurier]] [[Kanada_(Civ6)#Wilfrid Laurier|Wilfrid Laurier]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Kanada_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 17.&lt;br /&gt;
| [[Datei:kongo_symbol_civ6.png|x40px|link=Kongo_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Kongo_(Civ6)|Kongo]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:mvemba_symbol_civ6.png|x40px|link=Kongo_(Civ6)#Mvemba á Nzinga]] [[Kongo_(Civ6)#Mvemba á Nzinga|Mvemba á Nzinga]]&lt;br /&gt;
[[Datei:mbande_symbol_civ6.png|x40px|link=Kongo_(Civ6)#Nzinga Mbande]] [[Kongo_(Civ6)#Nzinga Mbande|Nzinga Mbande]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Kongo_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Ngao_Mbeba_(Civ6)|Ngao Mbeba]]&lt;br /&gt;
| [[Mbanza_(Civ6)|Mbanza]]&lt;br /&gt;
| Nzinga Mbande (Leader Pass)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
| 18.&lt;br /&gt;
| [[Datei:korea_symbol_civ6.png|x40px|link=Korea_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Korea_(Civ6)|Korea]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:seondeok_symbol_civ6.png|x40px|link=Korea_(Civ6)#Seondeok]] [[Korea_(Civ6)#Seondeok|Seondeok]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Korea_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Rise &amp;amp; Fall&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 19.&lt;br /&gt;
| [[Datei:mali_symbol_civ6.png|x40px|link=Mali_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Mali_(Civ6)|Mali]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:mansa_symbol_civ6.png|x40px|link=Mali_(Civ6)#Mansa Musa]] [[Mali_(Civ6)#Mansa Musa|Mansa Musa]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Mali_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 20.&lt;br /&gt;
| [[Datei:maori_symbol_civ6.png|x40px|link=Maori_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Maori_(Civ6)|Maori]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:kupe_symbol_civ6.png|x40px|link=Maori_(Civ6)#Kupe]] [[Maori_(Civ6)#Kupe|Kupe]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Maori_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
| 21.&lt;br /&gt;
| [[Datei:mapuche_symbol_civ6.png|x40px|link=Mapuche_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Mapuche_(Civ6)|Mapuche]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:lautaro_symbol_civ6.png|x40px|link=Mapuche_(Civ6)#Lautaro]] [[Mapuche_(Civ6)#Lautaro|Lautaro]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Mapuche_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Rise &amp;amp; Fall&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
| 22.&lt;br /&gt;
| [[Datei:mongolei_symbol_civ6.png|x40px|link=Mongolei_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Mongolei_(Civ6)|Mongolei]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:dschingis_symbol_civ6.png|x40px|link=Mongolei_(Civ6)#Dschingis Khan]] [[Mongolei_(Civ6)#Dschingis Khan|Dschingis Khan]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:kublai_symbol_civ6.png|x40px|link=Mongolei_(Civ6)#Kublai Khan]] [[Mongolei_(Civ6)#Kublai Khan|Kublai Khan]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Mongolei_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Rise &amp;amp; Fall, Vietnam-DLC&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
| 23.&lt;br /&gt;
| [[Datei:niederlande_symbol_civ6.png|x40px|link=Niederlande_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Niederlande_(Civ6)|Niederlande]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:wilhelmina_symbol_civ6.png|x40px|link=Niederlande_(Civ6)#Wilhelmina]] [[Niederlande_(Civ6)#Wilhelmina|Wilhelmina]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Niederlande_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Rise &amp;amp; Fall&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 24.&lt;br /&gt;
| [[Datei:norwegen_symbol_civ6.png|x40px|link=Norwegen_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Norwegen_(Civ6)|Norwegen]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:hardrade_symbol_civ6.png|x40px|link=Norwegen_(Civ6)#Harald Hardråde]] [[Norwegen_(Civ6)#Harald Hardråde|Harald Hardråde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:hardrade_varag_symbol_civ6.png|x40px|link=Norwegen_(Civ6)#Harald Hardråde (Waräger)]] [[Norwegen_(Civ6)#Harald Hardråde (Waräger)|Harald Hardråde (Waräger)]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Norwegen_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Berserker_(Civ6)|Berserker]]&lt;br /&gt;
| [[Stabkirche_(Civ6)|Stabkirche]]&lt;br /&gt;
| Harald Hardråde der Waräger (Leader Pass)&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 25.&lt;br /&gt;
| [[Datei:ottomanen_symbol_civ6.png|x40px|link=Ottomanen_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Ottomanen_(Civ6)|Ottomanen]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:sueleyman_symbol_civ6.png|x40px|link=Ottomanen_(Civ6)#Süleyman I.]] [[Ottomanen_(Civ6)#Süleyman I.|Süleyman I.]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Ottomanen_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 26.&lt;br /&gt;
| [[Datei:phoenizien_symbol_civ6.png|x40px|link=Phönizien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Phönizien_(Civ6)|Phönizien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:dido_symbol_civ6.png|x40px|link=Phönizien_(Civ6)#Dido]] [[Phönizien_(Civ6)#Dido|Dido]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Phönizien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.&lt;br /&gt;
| [[Datei:rom_symbol_civ6.png|x40px|link=Rom_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Rom_(Civ6)|Rom]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:trajan_symbol_civ6.png|x40px|link=Rom_(Civ6)#Trajan]] [[Rom_(Civ6)#Trajan|Trajan]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:caesar_symbol_civ6.png|x40px|link=Rom_(Civ6)#Julius Cäsar]] [[Rom_(Civ6)#Julius Cäsar|Julius Cäsar]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Rom_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Legion_(Civ6)|Legion]]&lt;br /&gt;
| [[Bad_(Civ6)|Bad]]&lt;br /&gt;
| Julius Cäsar (2k Bonus)                                                                                                                                                                                                                 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 28.&lt;br /&gt;
| [[Datei:russland_symbol_civ6.png|x40px|link=Russland_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Russland_(Civ6)|Russland]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:peter_symbol_civ6.png|x40px|link=Russland_(Civ6)#Peter]] [[Russland_(Civ6)#Peter|Peter]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Russland_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Kosak_(Civ6)|Kosak]]&lt;br /&gt;
| [[Lawra_(Civ6)|Lawra]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 29.&lt;br /&gt;
| [[Datei:schweden_symbol_civ6.png|x40px|link=Schweden_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Schweden_(Civ6)|Schweden]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:kristina_symbol_civ6.png|x40px|link=Schweden_(Civ6)#Kristina]] [[Schweden_(Civ6)#Kristina|Kristina]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Schweden_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
| 30.&lt;br /&gt;
| [[Datei:schottland_symbol_civ6.png|x40px|link=Schottland_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Schottland_(Civ6)|Schottland]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:robert_symbol_civ6.png|x40px|link=Schottland_(Civ6)#Robert I.]] [[Schottland_(Civ6)#Robert I.|Robert I.]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Schottland_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Rise &amp;amp; Fall&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 31.&lt;br /&gt;
| [[Datei:spanien_symbol_civ6.png|x40px|link=Spanien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Spanien_(Civ6)|Spanien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:philipp_ii_symbol_civ6.png|x40px|link=Spanien_(Civ6)#Philip II.]] [[Spanien_(Civ6)#Philip II.|Philip II.]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Spanien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Konquistador_(Civ6)|Konquistador]]&lt;br /&gt;
| [[Mission_(Civ6)|Mission]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
| 32.                                                                                                                                                                                                               &lt;br /&gt;
| [[Datei:skythien_symbol_civ6.png|x40px|link=Skythien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Skythien_(Civ6)|Skythien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:tomyris_symbol_civ6.png|x40px|link=Skythien_(Civ6)#Tomyris]] [[Skythien_(Civ6)#Tomyris|Tomyris]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Skythien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Saken_(Civ6)|Berittener Saken-Bogenschütze]]&lt;br /&gt;
| [[Kurgan_(Civ6)|Kurgan]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 33.&lt;br /&gt;
| [[Datei:6-symbol-sumerien.png|x40px|link=Sumerien_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Sumerien_(Civ6)|Sumerien]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:6-symbol-gilgamesch.png |x40px|link=Sumerien_(Civ6)#Gilgamesch]] [[Sumerien_(Civ6)#Gilgamesch|Gilgamesch]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Sumerien_Civ6}}&lt;br /&gt;
| [[Kriegswagen_(Civ6)|Kriegswagen]]&lt;br /&gt;
| [[Zikkurat_(Civ6)|Zikkurat]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#bbe7ff;&lt;br /&gt;
| 34.&lt;br /&gt;
| [[Datei:ungarn_symbol_civ6.png|x40px|link=Ungarn_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Ungarn_(Civ6)|Ungarn]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:corvinus_symbol_civ6.png|x40px|link=Ungarn_(Civ6)#Matthias Corvinus]] [[Ungarn_(Civ6)#Matthias Corvinus|Matthias Corvinus]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Ungarn_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Gathering Storm&lt;br /&gt;
|- style=background-color:#ffd68e;&lt;br /&gt;
| 35.&lt;br /&gt;
| [[Datei:zulu_symbol_civ6.png|x40px|link=Zulu_(Civ6)]]&lt;br /&gt;
| [[Zulu_(Civ6)|Zulu]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:shaka_symbol_civ6.png|x40px|link=Zulu_(Civ6)#Shaka]] [[Zulu_(Civ6)#Shaka|Shaka]]&lt;br /&gt;
| {{Vorlage:Eigenschaft_Zulu_Civ6}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Rise &amp;amp; Fall&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://civ-wiki.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Marseille77&amp;diff=58271</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Marseille77</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://civ-wiki.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Marseille77&amp;diff=58271"/>
				<updated>2026-06-29T15:45:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Civ6-Bereich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Hallo und so -- [[Benutzer:Makarius|Makarius]] 11:43, 16. Dez. 2008 (UTC) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, schön, dass Du dabei bist :). Ich habe gesehen, dass DU die Civ2-Sektion ausbaust. Ich kann Dir für Linksammlungen Vorlagen empfehlen. Erstelle einfach die Vorlage &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Vorlage:Civ2CivRing}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, in der Du die einzelnen Civs mit Link dazu reinschreibst und Du musst das dann nicht einzeln kopieren. Eine schöne Variante ist in Civ4 FFH die [[Vorlage:FFHZIVRing]]. Wenn Du das nicht kannst, hinterlasse einfach auf meiner Nutzerseite eine Anfrage dazu und ich schaue mir das mal genauer an. MfG: [[Benutzer:Makarius|Makarius]] 11:43, 16. Dez. 2008 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Re: Hallo und so -- [[Benutzer:Lemming|Lemming]] 20:45, 16. Dez. 2008 (UTC)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Hallo Marseille! &lt;br /&gt;
: Schön, dass sich nun mit Deiner Aktivität hier endlich auch mal wieder etwas im Civ2-Bereich unserer Wiki tut. :):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion der Artikel zu Civ-2-Zivilisationen -- [[Benutzer:Writing Bull|Writing Bull]] 17:56, 16. Dez. 2008 (UTC) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Marseille77,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wirf doch bitte mal einen Blick auf [[Diskussion:Deutsche (Civ2)|diese Diskussionsseite]] - danke! :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ5-Bereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Marseille!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank erstmal für deine Unterstützung und Überarbeitung der Civ5-Zivs! Auch die Ziv5-Navileiste ist gut. Aber was leider garnicht gut ist, ist, dass die Infokästen nun rechts, statt links sind. Das widerspricht dem &amp;quot;Civ5-Standard&amp;quot;. Sie auch die Diskussion im Forum, oder auf der Vorlage. :V:&lt;br /&gt;
Aber wie gesagt, freut mich trotzdem, dass du dort mithilfst! --[[Benutzer:Worf der Große|Worf der Große]] ([[Benutzer Diskussion:Worf der Große|Diskussion]]) 08:28, 29. Jul. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gut geschrieben Worf! ^^ Ich freu mich auch jedes Mal, wenn ein neuer auftaucht (obwohl Marseilles ja kein wirklicher Neuling ist). Ich hoffe doch, dass Marseilles noch in die Diskussion einsteigt :) --[[Benutzer:Radyserb|Radyserb]] ([[Benutzer Diskussion:Radyserb|Diskussion]]) 01:59, 2. Aug. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Tut mir leid wegen des Seitenwechsels. Finde es schon komisch, da alle anderen Civ-Spiele den Infokasten recht haben wie in Wikipedia. Ich habe hier eine dem Spiel angepasste Version der Infobox erstellt:&lt;br /&gt;
{{Zivilisation_Info_Civ5v1&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name              = Deutschland&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer      = Otto von Bismarck&lt;br /&gt;
| Bild              = deutschland_symbol_civ5.png&lt;br /&gt;
| Bild_2            = bismarck_symbol_civ5.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Basisdaten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft   = Furor Teutonicus&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit_1     = [[Landsknecht_(Civ5)|Landsknecht]]&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit_2     = [[Deutscher Panzer_(Civ5)|Deutscher Panzer]]&lt;br /&gt;
| Ziv_Gebäude         = &lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung  = &lt;br /&gt;
| Ziv_Starttech       = &lt;br /&gt;
| Bild_3d             = 5-zivilisationen-deutschland-bismarck-3d.jpg&lt;br /&gt;
| Bild_3d_Beschreibung = Bismarck im 3D-Diplomatiebildschirm&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe = schwarz, weiß&lt;br /&gt;
|Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
-- [[Benutzer:Marseille77|Marseille77]] ([[Benutzer Diskussion:Marseille77|Diskussion]]) 02:01, 3. Aug. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ VI? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast seit 2005 echt Civ VI? Ist ja ein Ding, musst du mir zeigen!! :D ;) --[[Benutzer:Radyserb|Radyserb]] ([[Benutzer Diskussion:Radyserb|Diskussion]]) 00:40, 3. Aug. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
: Das war ein Schreibfehler ;) -- [[Benutzer:Marseille77|Marseille77]] ([[Benutzer Diskussion:Marseille77|Diskussion]]) 01:14, 3. Aug. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== CivCol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hei Marseille, danke dir für deine Initiative, die Seiten zu den Colonization-Oberhäuptern anzulegen und so hübsch zu befüllen! :) --[[Benutzer:Writing Bull|Writing Bull]] ([[Benutzer Diskussion:Writing Bull|Diskussion]]) 23:52, 9. Aug. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
:Ja, gefällt mir auch sehr, gut gemacht! :top:--[[Benutzer:Radyserb|Radyserb]] ([[Benutzer Diskussion:Radyserb|Diskussion]]) 00:12, 10. Aug. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civ6-Bereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für die Zivilisationsartikel im Civ6-Bereich. Tolle Arbeit!&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Radyserb|Radyserb]] ([[Benutzer Diskussion:Radyserb|Diskussion]]) 15:16, 24. Jun. 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
*Vielen Dank für das Lob&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Marseille77|Marseille77]] ([[Benutzer Diskussion:Marseille77|Diskussion]]) 17:51, 29. Jun. 2026 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://civ-wiki.de/index.php?title=Frankreich_(Civ6)&amp;diff=58265</id>
		<title>Frankreich (Civ6)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://civ-wiki.de/index.php?title=Frankreich_(Civ6)&amp;diff=58265"/>
				<updated>2026-06-19T09:54:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Eleonore von Aquitanien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Frankreich''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Frankreich]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Frankreich&lt;br /&gt;
| Bild = frankreich_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Frankreich_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici|Katharina von Medici (Schwarze Königin)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)|Katharina von Medici (Erhaben)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Imperiale_Garde_(Civ6)|Imperiale Garde]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  imperiale_garde_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Chateau_(Civ6)|Chateau]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = Chateau_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Blau, Gold&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des heutigen Frankreich liegen im antiken Gallien. Im 2. Jh. v.Chr. unterst&amp;amp;#252;tzte Rom aufseiten von Massilia (Marseilles), einer 600 v.Chr. gegr&amp;amp;#252;ndeten griechischen Kolonie, den Kampf gegen die nahenden Barbarenst&amp;amp;#228;mme - das Resultat war die Entstehung der r&amp;amp;#246;mischen Provinzen im Jahre 121 v.Chr. (das heutige S&amp;amp;#252;dfrankreich). Von 58 bis 50 v.Chr. besetzte Julius C&amp;amp;#228;sar auch alle &amp;amp;#252;brigen franz&amp;amp;#246;sischen Gebiete. &amp;amp;#220;ber 4 Jahrhunderte blieb Gallien unter r&amp;amp;#246;mischer Herrschaft. Bis heute zeugen die Ruinen von Aqu&amp;amp;#228;dukten und Badeh&amp;amp;#228;usern von den r&amp;amp;#246;mischen Besatzern. Nach 395 f&amp;amp;#252;hrten innere Schwierigkeiten des r&amp;amp;#246;mischen Reichs zu Barbarenaufst&amp;amp;#228;nden in ganz Gallien. Bis 418 siedelten sich die Franken und Burgunder westlich des Rheins an, die Westgoten lie&amp;amp;#223;en sich in Aquitaine nieder. Das Fr&amp;amp;#252;hmittelalter war von der merowingischen und karolingisch-fr&amp;amp;#228;nkischen Herrschaft (476-887) gepr&amp;amp;#228;gt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach seiner Thronbesteigung konsolidierte der Merowingerk&amp;amp;#246;nig Chlodwig (481-511) die Position der Franken in Nordgallien. Da er &amp;amp;#252;berzeugt war, dass er seine milit&amp;amp;#228;rischen Erfolge dem christlichen Gott verdankte, trat er zum Katholizismus &amp;amp;#252;ber und sicherte den k&amp;amp;#252;nftigen Frankenherrschern damit nicht nur die Unterst&amp;amp;#252;tzung der katholischen Kirche, sondern auch des Gro&amp;amp;#223;teils der anderen christlichen L&amp;amp;#228;nder. Das Frankenreich erreichte unter Karl dem Gro&amp;amp;#223;en (768-814) seine gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Ausdehnung, da dieser das heutige Frankreich, Italien und Deutschland unter seiner Herrschaft vereinte. Nach Karls Tod teilten seine drei Enkel das Reich unter sich auf. Frankreich blieb w&amp;amp;#228;hrend des gesamten Mittelalters ein geteiltes Reich, bis die Herrscher der Ile de France die Macht langsam an sich rissen. Durch den Aufstieg des Hauses Valois im Jahre 1328 wurde Frankreich zum einflussreichsten K&amp;amp;#246;nigreich Europas: K&amp;amp;#246;nig Philipp VI. konnte enorme Steuereinnahmen verbuchen und riesige Heerscharen aufstellen, die ihren Gegnern stets &amp;amp;#252;berlegen waren. Seine diversen H&amp;amp;#246;fe sicherten unterdessen seine k&amp;amp;#246;nigliche Vorherrschaft. Im sp&amp;amp;#228;ten Mittelalter hatten die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige dann jedoch alle M&amp;amp;#252;he, ihre Oberhoheit im Land gegen fremde Invasoren zu behaupten - und dieser Kampf schien trotz aller Vorteile auf franz&amp;amp;#246;sischer Seite lange Zeit relativ aussichtslos zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der 100-j&amp;amp;#228;hrige Krieg war ein im 14. und 15. Jh. mit Unterbrechungen ausgefochtener Konflikt zwischen England und Frankreich, ausgel&amp;amp;#246;st durch eine Reihe von Zwistigkeiten zwischen den Herrscherh&amp;amp;#228;usern und nat&amp;amp;#252;rlich auch die Frage der franz&amp;amp;#246;sischen Thronfolge. Der Wendepunkt in diesem Krieg trat 1429 ein, als die englische Armee gezwungen war, die Belagerung von Orl&amp;amp;#233;ans wegen des Widerstands der Befreiungsarmee unter der F&amp;amp;#252;hrung von Jeanne d'Arc abzubrechen. 1453 war nur noch Calais in englischer Hand und ging 1558 ebenfalls an Frankreich zur&amp;amp;#252;ck. W&amp;amp;#228;hrend die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige des 16. Jahrhunderts mit den Habsburgern um die Vorherrschaft in Italien k&amp;amp;#228;mpften, m&amp;amp;#252;ndeten religi&amp;amp;#246;se Streitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten zwischen 1562 und 1598 in eine Reihe von B&amp;amp;#252;rgerkriegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Erst mit dem Aufstieg der Bourbonenk&amp;amp;#246;nige ab 1589 kam Frankreich langsam zur Ruhe, bis das Land unter der langen Regentschaft Ludwigs XIV. (1643-1715) schlie&amp;amp;#223;lich eine kulturelle und wirtschaftliche Bl&amp;amp;#252;tezeit erlebte. Unter der Herrschaft Ludwigs avancierte Frankreich zum k&amp;amp;#252;nstlerischen und intellektuellen Zentrum Europas. Der &amp;quot;Sonnenk&amp;amp;#246;nig&amp;quot; residierte im pr&amp;amp;#228;chtigen Palast von Versailles als absoluter Herrscher &amp;amp;#252;ber sein Land. Zu seiner Zeit war das franz&amp;amp;#246;sische Heer die schlagkr&amp;amp;#228;ftigste Armee Europas. Diese war vor allem ob der Leibw&amp;amp;#228;chter des K&amp;amp;#246;nigs, der so genannten Musketiere, bekannt und gef&amp;amp;#252;rchtet. Angesichts der wachsenden Macht Frankreichs verb&amp;amp;#252;ndeten sich seine Nachbarn gegen den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig, um die drohende Unterwerfung zu verhindern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nun war der Weg frei f&amp;amp;#252;r einen weiteren Umbruch: Die franz&amp;amp;#246;sische Periode der Aufkl&amp;amp;#228;rung - das so genannte Zeitalter der Vernunft - ein kultureller Wandel, der auf dem Rationalismus, dem Empirismus und einem amorphen Konzept der Freiheit basierte und sich in den wegweisenden Werken Voltaires (1694-1778) und Rousseaus (1712-78) ausdr&amp;amp;#252;ckte. Gleichzeitig zwang der drohende Staatsbankrott den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig jedoch zur Einberufung der Generalst&amp;amp;#228;nde, um zus&amp;amp;#228;tzliche Steuern durchzusetzen. In der Folgezeit entwickelte sich der Konflikt, der 1787 zwischen dem K&amp;amp;#246;nigshaus und dem Adelsstand entstanden war, zu einem Kampf nunmehr dreier Parteien, wobei sich &amp;quot;der Mob&amp;quot; sowohl dem Absolutismus als auch der privilegierten Oberschicht widersetzte. Der Sturm auf die Bastille durch die B&amp;amp;#252;rger von Paris im Jahr 1789 stellte in diesem Zusammenhang ein monumentales Ereignis dar, einen scheinbar gottgewollten Triumph des Volkes. Aber die Franz&amp;amp;#246;sische Revolution degenerierte bald zu Terror und Chaos. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt gelang es Napoleon, dem Blutvergie&amp;amp;#223;en (auf Kosten der Freiheit) ein Ende zu setzen. Napoleons Armeen f&amp;amp;#252;gten den anderen europ&amp;amp;#228;ischen Gro&amp;amp;#223;m&amp;amp;#228;chten mehrere vernichtende Niederlagen zu, bis Napoleon von diesen im Jahr 1815 schlie&amp;amp;#223;lich endg&amp;amp;#252;ltig besiegt und gest&amp;amp;#252;rzt wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch die revolution&amp;amp;#228;re Inbrunst der franz&amp;amp;#246;sischen B&amp;amp;#252;rger war ungebrochen und f&amp;amp;#252;hrte zu weiteren Aufst&amp;amp;#228;nden in den Jahren 1830 und 1848. Letzterer f&amp;amp;#252;hrten schlie&amp;amp;#223;lich zur Ausrufung der 2. Republik. Napoleons Neffe (Napoleon III.) rief im Jahr 1852 schlie&amp;amp;#223;lich das 2. Empire (1852-1870) aus. Nach der Niederlage im franz&amp;amp;#246;sisch-russischen Krieg wurde die 3. Republik (1870-1940) gebildet. Diese &amp;amp;#252;berdauerte zwar den 1. Weltkrieg, endete im Jahr 1940 allerdings mit der Invasion der Deutschen. Nach dem 2. Weltkrieg folgte die 4. Republik (1947-59), bis im September 1958 durch einen Volksentscheid schlie&amp;amp;#223;lich die 5. Republik gegr&amp;amp;#252;ndet wurde. W&amp;amp;#228;hrend Frankreich den Gro&amp;amp;#223;teil seiner Kolonien aufgeben musste und auch den Nimbus der milit&amp;amp;#228;rischen Unverwundbarkeit l&amp;amp;#228;ngst verloren hat, ist das moderne Frankreich eine der f&amp;amp;#252;hrenden Wirtschaftsnationen und ein einflussreiches Mitglied der Europ&amp;amp;#228;ischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Schwarze Königin)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Herzogin der Bretagne, Königin von Frankreich ===&lt;br /&gt;
'''Es ist gut geschnitten; jetzt muss gesät werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina von Medici wurde von den Historikern scharf kritisiert, teils wegen ihrer Verbindung zur Medici-Familie, teils wegen ihrer eigenen Unbarmherzigkeit, die Valois (ein Ableger des Kapetinger-Geschlechts) um jeden Preis auf dem Thron zu belassen. Doch egal was man über sie auch sagt, ohne Katharina wäre es mehr als unwahrscheinlich gewesen, dass das Haus Valois seine Herausforderungen überlebt oder dass Frankreich seine Probleme in dieser Zeit überstanden hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina wurde in die schon fast unglaublich reiche und mächtige Familie Medici geboren, de facto die Herrscher über Florenz, Banker und Könige sowie Papst-Macher (ihr Großonkel war zu dieser Zeit Papst Leo X.). Nach dem, was man so hörte, war ihr Vater Lorenzo, ernannter Herzog von Urbino dank Leo, mit ihrer Geburt &amp;quot;genauso zufrieden wie mit einem Jungen&amp;quot;. Außer clever und begabt zu sein (&amp;quot;für ein Mädchen&amp;quot;), bedeutete das Herzogtum, dass sie eine adlige Geburt für sich beanspruchen konnte und sich ihr allerlei Möglichkeiten boten, unter anderem eine Zahl königlicher Freier; nachdem sie James V. von Schottland und andere verschmäht hatte, heiratete sie im Oktober 1533 - im zarten Alter von 14 - den zweiten Sohn des Königs von Frankreich bei einer arrangierten Ehe, für die der Medici-Papst Clemens VII. gesorgt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Braut sah ihren Gatten nur selten, denn Prinz Heinrich hatte viel mit seinen diversen Mätressen zu tun. Doch 1536 fing sich Heinrichs älterer Bruder Franz eine Erkältung ein und starb. Er machte Heinrich zum Thronfolger ... und Katharina zur Thronfolgerin von Frankreich. Und nicht nur das - urplötzlich erwies sich Katharina als außerordentlich fruchtbar sowie unverwüstlich. Nach acht Jahren ohne Schwangerschaft trotz größter Bemühungen gebar sie 1544 einen Sohn. Sie folgte dem Rat des berühmten Arztes Jean Fernel, der ein paar anatomische &amp;quot;Eigenartigkeiten&amp;quot; bei dem Paar festgestellt hatte; im nächsten Jahr folgte eine Tochter für Heinrich. Und was auch immer Fernel für einen Rat gegeben hatte, es half, da Katharina ihrem Heinrich noch weitere acht Kinder schenkte (fast schon ein Wunder, wenn man an die Säuglingssterblichkeit zu dieser Zeit denkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrichs Vater im März 1547 starb, wurde Katharina Königin von Frankreich. Wenn Heinrich auch, verzaubert von seiner Geliebten Diane de Poitiers, Katharina mit Respekt behandelte, gestattete er ihr keinen politischen Einfluss - er gab selbst ein Château, das sie unbedingt wollte, an Diane. 1556 starb Katharina fast bei der Geburt von Zwillingen; sie musste keine weiteren Schwangerschaften mehr ertragen. Sie liebte ihre Kinder über alles und nutzte den Reichtum ihrer Familie sowie ihren Status als Gemahlin des Königs, um ihnen die beste Ausbildung zuteilwerden zu lassen und sicherzustellen, dass es ihnen an nichts mangelte und dass sie vor ihrem Vater geschützt waren, der nur wenig Interesse für seine Kinder zeigte, vom ältesten Sohn einmal abgesehen. Katharina, die selbst einen Amateurstatus in den &amp;quot;Schwarzen Künsten&amp;quot; genoss, schickte sogar im August 1556 nach dem berühmten Nostradamus, um zum Hofe zu kommen und das Horoskop ihrer sieben Kinder zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1559 als Teil der Stellvertreterhochzeit seiner 13-jährigen Tochter Elisabeth mit König Philipp II. von Spanien bestand Heinrich drauf, sich dem Lanzenstechen anzuschließen. Keine weise Entscheidung, da er schwer verletzt wurde und binnen 14 Tagen verstarb. Franz II., der bereits durch die Hochzeit mit Maria Stuart (Königin der Schotten) König von Schottland geworden war, wurde im Alter von 15 Jahren König von Frankreich. Bei diesem Coup zogen die Guise-Brüder und der Kardinal von Lorraine in den Louvre-Palast ein und rissen die Macht an sich. Katharina nutzte all ihren politischen Scharfsinn und die List, die man ihr als Medici mit in die Wiege gelegt hatte, und entschied, mit der Guise-Faktion zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentliche Regentin, wenn auch Katharina keinen Anspruch auf diese Position hatte, verstärkte sie ihre Macht und ihren Einfluss. Mit ihrer &amp;quot;neugefundenen Autorität&amp;quot; zwang sie Diane de Poitiers, die Kronjuwelen (die der vernarrte Heinrich ihr gegeben hatte) zusammen mit dem Château zurückzugeben, das Katharina einst so begehrt hatte; Katharina schickte die ehemalige Mätresse des Königs effektiv in die Wüste. Die Königinmutter schaffte es, sich aus der blutigen Verfolgung der Protestanten durch die Guises und auch dem gescheiterten Komplott, dass die Bourbons sie stürzen wollten, herauszuhalten. Sie machte auch gemeinsame Sache mit dem neuen Kanzler Michel de L’Hospital und verteidigte das Gesetz gegen die Versuche der Guises, es zu umgehen, besonders bezüglich ihrer protestantischen Fixierung. Doch sie konnte auch gnadenlos bei der Verteidigung der Position ihres Sohns als König sein; als der Prinz von Condé eine Armee formierte und katholische Städte angriff, bestellte sie ihn zum Hof und ließ ihn sodann verhaften. Er wurde nur durch den plötzlichen Tod von Franz vor der Hinrichtung bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Katharina hatte auch eine andere Seite; sie veranstaltete verschwenderische Hoffestivals - die so genannten Joyeuse magnificences - bei jedem Anlass, der sich nur bot: Hochzeiten, Jahrestage, Taufen, Festtage und zu jeder anderen nur vorstellbaren Gelegenheit. Es war bei diesen Festen, dass Katharinas berühmte L'escadron volant (&amp;quot;Flugschwadron&amp;quot;) ihre Tricks zeigte, Ladys wie Lady Isabelle de la Tour und Baroness Charlotte de Beaune-Semblançay. Bei der &amp;quot;Schwadron&amp;quot; handelte es sich um eine Gruppe schicker junger Adelsfrauen, die Katharina zur Anbandelung von Beziehungen mit den mächtigen Männern am Hof nutzte, um so &amp;quot;Insider&amp;quot;-Informationen zu bekommen, die Katharina für ihre Pläne nützlich sein könnten. Neben Hinrichtungen und Erpressungen halfen ihr solche Einblicke, die Angriffe gegen Frankreich und ihre Person abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina ließ keinen Schritt aus, als sie die Regentschaft für ihren Zehnjährigen gewann, Karl IX. Sie wurde im Prinzip nur noch mächtiger. Der Junge, noch launisch und kränklich, schrie bei seiner Krönung; Katharina hatte ihn genau im Auge, sie ging sogar so weit, dass sie in seinem Schlafgemach nächtigte. Im Endeffekt regierte Katharina Frankreich, doch die Nation sah sich mit ernsten Problemen konfrontiert. Sie hatte vor, sich um diese auf typische Medici-Art zu kümmern. Sie kontaktierte die religiösen Anführer Frankreichs, sowohl katholisch, wie auch hugenottisch, um die doktrinellen Differenzen beizulegen; als das scheiterte, erließ sie das Edikt von Saint-Germain-en-Laye, um die Glaubensfreiheit zu fördern. (Leider griff der Herzog von Guise eine Hugenotten-Messe an und massakrierte alle, was zum 30-Jährigen französischen Religionskrieg führte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die protestantischen Adligen eine Armee als Reaktion auf das Massaker 1562 formierten, schickte ihnen Katharina nach gescheiterten Verhandlungen die königliche Armee auf den Hals. Als der Protestant Antoine de Bourbon seinen Wunden erlag und der lebhafte katholische Herzog von Guise ermordet wurde, erließ sie 1563 das Edikt von Amboise, um die Unruhen zu beenden. Dann versammelte sie die hugenottischen und katholischen Lords, um Le Havre von den Engländern zurückzuerobern, die sich abermals in französische Angelegenheiten einmischten. Von der Bartholomäusnacht einmal abgesehen, die von König Karl IX. initiiert wurde, liefen die Dinge relativ gut für die &amp;quot;italienische Königin.&amp;quot; Dann starb Karl im Alter von 23 Jahren. Ein weiterer Sohn, ihr Liebling, wurde 1573 zum König von Polen (eine Position, die er nicht lange halten sollte) und im Jahr 1574 als Heinrich III. zum König von Frankreich gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Heinrich, der bereits erwachsen und geistig wie physisch in gutem Zustand war, erwies sich nicht als so geschmeidig wie seine Brüder. Obwohl er von Katharina abhängig war, die Details des Regierens für über ein Jahrzehnt überwacht hatte, entließ er 1588 bei Blois plötzlich all ihre ernannten Minister der Krone und beendete damit effektiv ihren Einfluss auf die Regierung. Heinrich wandte sich auch gegen die mächtige Guise-Familie, Verbündete seiner Mutter, indem er den Herzog töten und acht andere Mitglieder ermorden ließ. Die im Alter von 69 Jahren bettlägerige Katharina blieb stoisch bei diesen Neuigkeiten. Noch im selben Monat im Januar 1589 starb sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Frankreich auf dem Papier eher kulturell stark ist, sind sie dennoch ein gefährlicher Gegner. Katharina wird genau wissen, was Ihr im Schilde führt, und Spione und ihre mächtige Armee des Industriezeitalters einsetzen, um ihre Interessen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie Kleopatra und Qin Shihuangdi möchte auch Frankreich eine große Rolle im Spiel um die Wunder spielen. Ein Erfolg würde sie zu wichtigen Mitstreitern um den Kultursieg machen. Mit Katharina am Ruder ist die Wahrscheinlichkeit hoch, über Informationen zu allen Gegnern zu verfügen, so dass man sich nur auf die Wunder konzentrieren kann, die man mit Sicherheit als Erstes zu bauen vermag. Auf Wunder folgen in der Prioritätenliste gut platzierte Chateaus, die ebenfalls hilfreich für Kultursiege sind. All die {{6kult}} Kultur sollte dabei helfen, schnell den Ausrichtungsbaum zu durchlaufen und vor sämtlichen Gegnern zu Korps und Armeen zu gelangen. Wenn sie diese haben und dazu die Garde impériale, heißt es vorsichtig sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici (Erhaben) ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Erhaben)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_PP_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_Medici_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Katharina von Medici Persona Pack| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina bereichert ihr normales Bauprogramm von Wundern und Chateaus mit verschwenderischen Hoffesten, die Frankreich schnell dem Kultursieg entgegenbringen, besonders wenn sie es schafft, Luxusgüter anzusammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina ist das einzige Staatsoberhaupt, das eine große Sammlung von Luxusgütern aller Arten und Mengen anhäufen will. Ihre zahlreichen opulenten Besitztümer machen ihre Hoffeste zu den kulturellen Ereignissen, auf denen alle Anführer gesehen werden möchten. Bei einer ausreichenden Zahl dieser Feste und einer großen Sammlung von Chateaus und Wundern in der Mitte des Spiels kann Frankreich der Favorit für einen Kultursieg sein, wenn die verschwenderische Version von Katharina am Ruder ist. Sie ist sogar so gefährlich, dass Ihr vielleicht sogar gegen die französische imperiale Garde in den Krieg ziehen müsst, um Katharina von einem schnellen Sieg abzuhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore french symbol civ6.png|&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]][[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_French_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6gatheringstorm_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Herzogin von Aquitanien und amtierende Königin von Frankreich und Spanien===&lt;br /&gt;
'''In nomine sancte et individue Trinitatis, ego Helienordis, Dei gratia humilis Francorum regina, et Aquitanorum ducissa.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Herzogs, Gattin von zwei Königen und Mutter von drei Königen und zwei Königinnen war sie vermutlich die mächtigste Frau in Europa zu ihren Lebzeiten. Sie hatte die Herrschaft über das Herzogtum Aquitanien inne und saß sowohl in Frankreich als auch in England auf dem Thron. Letzteres regierte sie im Namen ihres Sohnes. Sie war eine starke Förderin der Künste und die Frau, der wir die Entwicklung des Konzeptes der Ritterlichkeit am meisten zu verdanken haben. Als junge Frau war sie bezaubernd, geistreich und energiegeladen, als Königin entwickelten sie zudem ein zutiefst scharfsinniges politisches Gespür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1122 als Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien geboren, der einer der ersten Förderer der aufkommenden Troubadoure war. Eleonore wuchs an einem Hof auf, der sowohl wohlhabend als auch reich an Kultur war. Als sie nach dem Tode Wilhelms den Titel der Herzogin von Aquitanien annahm, heiratete sie den französischen Kronprinzen, der nach dem Tode seines Vaters, Ludwig dem Dicken, zu Ludwig dem VII. wurde. Eleonore begleitete den gottesfürchtigen Ludwig VII. auf dem Zweiten Kreuzzug, auch wenn Frankreich bei Jerusalem eine empfindliche Niederlage einstecken musste und gezwungen war, sich zurückzuziehen. Eleonore wollte ihren Onkel, Raimund von Poitiers, unterstützen, was aber von Ludwig verhindert wurde. Der Streit führte zur Annullierung ihrer Ehe. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, aber keine Söhne, was offenbar zur Entfremdung beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf, nur zwei Monate nach der Annullierung ihrer Ehe, heiratete sie Heinrich, den Herzog der Normandie. Der junge König Plantagenet war erpicht darauf, die Ländereien seiner Familie zurückzugewinnen und die Hochzeit mit Eleonore führte unmittelbar zum Konflikt mit Ludwig. Es kam zu einem komplexen Krieg an vielen Fronten, der zu gleichen Teilen aus offenen und verdeckten kriegerischen Aktivitäten bestand und bis 1154 andauerte. Eleonore gebar Heinrich vier Söhne, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit lebte sie mit ihrer Tochter Marie (von Ludwig) in Poitiers. Dort führte sie gemeinsam mit den Adelsdamen am Hof Poitiers den berühmten Minnehof ein, der die Traditionen der Ritterlichkeit und der höfischen Liebe bekannt machte. Die hochrangigen Damen (und einige Herren) des Hofes sollten dort ihr Anliegen der romantischen Liebe bei Eleonore und ihrem Adel vorbringen, worauf die Damen ihr Urteil fällten. Die Troubadoure sollten viele der Ideale der höfischen Liebe unter Eleonores Gunst im restlichen Europa verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonores Söhne waren ebenso ehrgeizig wie ihre Eltern. Weil er nicht länger den Mann fürs Grobe für seinen Vater spielen wollte, zettelte Heinrich der Jüngere eine Revolte an und versuchte, seine Brüder für das Unterfangen zu gewinnen. Eleonore schien ihre Söhne zu dieser Revolte ermutigt zu haben. Als sie scheiterte, sperrte Heinrich Eleonore für die folgenden 16 Jahre ein. Heinrich der Jüngere starb 1183 nach einem zweiten fehlgeschlagenen Aufstand gegen seinen Vater, danach hob Heinrich II. einige Einschränkungen Eleonores auf und sie zeigte sich mit ihm bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrich II. 1189 starb, übernahm sein Sohn Richard Löwenherz die Regentschaft über die Ländereien der Familie in England und Frankreich. Eleonore wurde aus der Gefangenschaft entlassen und übernahm die Regierungeschäfte in England in Richards Namen. Richard selbst zog in den Dritten Kreuzzug, was sehr schlimm für ihn ausging (Details dazu im Eintrag zu Saladin). Dass England Richard gegenüber loyal blieb, spricht für ihren Erfolg, da ihr jüngster Sohn Johann während der Abwesenheit seines Bruders einen Staatsstreich versuchte, aber die Kontrolle über England nicht erlangte. Eleonore spielte eine entscheidende Rolle dabei, das immense Lösegeld aufzutreiben, dass erforderlich war, um Richard aus der Gefangenschaft in Österreich freizukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard starb 1199 und die Regentschaft ging über auf den nichtsnutzigen Johann, dessen Herrschaft den Niedergang des Angevinischen Reichs, den Aufstieg Robin Hoods und die Magna Carta einläutete, und dessen Unfähigkeit seine Mutter zur Verzweiflung getrieben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schon in den Siebzigern war, entsandte Johann seine Mutter Eleonore auf eine diplomatische Mission an den Hof von Kastilien. Dort war ihre Tochter (sie hieß ebenfalls Eleonore) Königin und diese hatte wiederum Töchter. Eleonore sollte eine Braut für den neuen Kronprinzen Frankreichs auswählen, der tatsächlich auch der Enkel von Eleonores erstem Ehemann Ludwig VII. war, um den Frieden zwischen Frankreich unter Philip II. und König Johann zu zementieren. Die Rückreise gestaltete sich schwierig und sie verblieb in Fontevraud und schickte die zukünftige Königin Blanka voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Eleonores Leben setzte das Muster der nachfolgenden Generationen fort, die versuchten, die vorhergehende zu stürzen. 1202 versuchte ihr Enkel Arthur, der Herzog der Bretagne, Eleonore im Schloss Mirebeau gefangen zu nehmen. Johann marschierte gegen Arthur, beendete die Belagerung Mirebeaus und nahm den 15-jährigen Arthur gefangen. Arthur verschwand in der Gefangenschaft durch Johann spurlos. Eleonore setzte sich in Fontevraud zur Ruhe, trat einer religiösen Ordensgemeinschaft bei und starb 1204. Sie wurde in Fontevraud zwischen ihrem Ehemann Heinrich II. und ihrem Sohn Richard bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Eleonore verdient sich die Loyalität der Welt durch ihre Schirmherrschaft über die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Aquitanien ist einzigartig, da sie entweder die französische oder die englische Zivilisation regieren kann. Große Werke in ihren Städten reduzieren die Loyalität für andere Städte außerhalb ihrer Zivilisation. Wenn eine Stadt eine andere Zivilisation wegen Mangel an Loyalität verlässt und Eleonores Zivilisation dort die größte Loyalität erzeugt, schließt sich diese Stadt ihr automatisch an, ohne zuerst zu einer freien Stadt zu werden. Sie erweitert ihren Einfluss auf Kosten naher Zivilisationen, unabhängig davon, ob sie für Frankreich oder England spielt, und zwar durch die Macht der Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>Frankreich (Civ6)</title>
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				<updated>2026-06-19T09:54:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Eleonore von Aquitanien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Frankreich''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Frankreich]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Frankreich&lt;br /&gt;
| Bild = frankreich_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Frankreich_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici|Katharina von Medici (Schwarze Königin)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)|Katharina von Medici (Erhaben)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Imperiale_Garde_(Civ6)|Imperiale Garde]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  imperiale_garde_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Chateau_(Civ6)|Chateau]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = Chateau_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Blau, Gold&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des heutigen Frankreich liegen im antiken Gallien. Im 2. Jh. v.Chr. unterst&amp;amp;#252;tzte Rom aufseiten von Massilia (Marseilles), einer 600 v.Chr. gegr&amp;amp;#252;ndeten griechischen Kolonie, den Kampf gegen die nahenden Barbarenst&amp;amp;#228;mme - das Resultat war die Entstehung der r&amp;amp;#246;mischen Provinzen im Jahre 121 v.Chr. (das heutige S&amp;amp;#252;dfrankreich). Von 58 bis 50 v.Chr. besetzte Julius C&amp;amp;#228;sar auch alle &amp;amp;#252;brigen franz&amp;amp;#246;sischen Gebiete. &amp;amp;#220;ber 4 Jahrhunderte blieb Gallien unter r&amp;amp;#246;mischer Herrschaft. Bis heute zeugen die Ruinen von Aqu&amp;amp;#228;dukten und Badeh&amp;amp;#228;usern von den r&amp;amp;#246;mischen Besatzern. Nach 395 f&amp;amp;#252;hrten innere Schwierigkeiten des r&amp;amp;#246;mischen Reichs zu Barbarenaufst&amp;amp;#228;nden in ganz Gallien. Bis 418 siedelten sich die Franken und Burgunder westlich des Rheins an, die Westgoten lie&amp;amp;#223;en sich in Aquitaine nieder. Das Fr&amp;amp;#252;hmittelalter war von der merowingischen und karolingisch-fr&amp;amp;#228;nkischen Herrschaft (476-887) gepr&amp;amp;#228;gt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach seiner Thronbesteigung konsolidierte der Merowingerk&amp;amp;#246;nig Chlodwig (481-511) die Position der Franken in Nordgallien. Da er &amp;amp;#252;berzeugt war, dass er seine milit&amp;amp;#228;rischen Erfolge dem christlichen Gott verdankte, trat er zum Katholizismus &amp;amp;#252;ber und sicherte den k&amp;amp;#252;nftigen Frankenherrschern damit nicht nur die Unterst&amp;amp;#252;tzung der katholischen Kirche, sondern auch des Gro&amp;amp;#223;teils der anderen christlichen L&amp;amp;#228;nder. Das Frankenreich erreichte unter Karl dem Gro&amp;amp;#223;en (768-814) seine gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Ausdehnung, da dieser das heutige Frankreich, Italien und Deutschland unter seiner Herrschaft vereinte. Nach Karls Tod teilten seine drei Enkel das Reich unter sich auf. Frankreich blieb w&amp;amp;#228;hrend des gesamten Mittelalters ein geteiltes Reich, bis die Herrscher der Ile de France die Macht langsam an sich rissen. Durch den Aufstieg des Hauses Valois im Jahre 1328 wurde Frankreich zum einflussreichsten K&amp;amp;#246;nigreich Europas: K&amp;amp;#246;nig Philipp VI. konnte enorme Steuereinnahmen verbuchen und riesige Heerscharen aufstellen, die ihren Gegnern stets &amp;amp;#252;berlegen waren. Seine diversen H&amp;amp;#246;fe sicherten unterdessen seine k&amp;amp;#246;nigliche Vorherrschaft. Im sp&amp;amp;#228;ten Mittelalter hatten die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige dann jedoch alle M&amp;amp;#252;he, ihre Oberhoheit im Land gegen fremde Invasoren zu behaupten - und dieser Kampf schien trotz aller Vorteile auf franz&amp;amp;#246;sischer Seite lange Zeit relativ aussichtslos zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der 100-j&amp;amp;#228;hrige Krieg war ein im 14. und 15. Jh. mit Unterbrechungen ausgefochtener Konflikt zwischen England und Frankreich, ausgel&amp;amp;#246;st durch eine Reihe von Zwistigkeiten zwischen den Herrscherh&amp;amp;#228;usern und nat&amp;amp;#252;rlich auch die Frage der franz&amp;amp;#246;sischen Thronfolge. Der Wendepunkt in diesem Krieg trat 1429 ein, als die englische Armee gezwungen war, die Belagerung von Orl&amp;amp;#233;ans wegen des Widerstands der Befreiungsarmee unter der F&amp;amp;#252;hrung von Jeanne d'Arc abzubrechen. 1453 war nur noch Calais in englischer Hand und ging 1558 ebenfalls an Frankreich zur&amp;amp;#252;ck. W&amp;amp;#228;hrend die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige des 16. Jahrhunderts mit den Habsburgern um die Vorherrschaft in Italien k&amp;amp;#228;mpften, m&amp;amp;#252;ndeten religi&amp;amp;#246;se Streitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten zwischen 1562 und 1598 in eine Reihe von B&amp;amp;#252;rgerkriegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Erst mit dem Aufstieg der Bourbonenk&amp;amp;#246;nige ab 1589 kam Frankreich langsam zur Ruhe, bis das Land unter der langen Regentschaft Ludwigs XIV. (1643-1715) schlie&amp;amp;#223;lich eine kulturelle und wirtschaftliche Bl&amp;amp;#252;tezeit erlebte. Unter der Herrschaft Ludwigs avancierte Frankreich zum k&amp;amp;#252;nstlerischen und intellektuellen Zentrum Europas. Der &amp;quot;Sonnenk&amp;amp;#246;nig&amp;quot; residierte im pr&amp;amp;#228;chtigen Palast von Versailles als absoluter Herrscher &amp;amp;#252;ber sein Land. Zu seiner Zeit war das franz&amp;amp;#246;sische Heer die schlagkr&amp;amp;#228;ftigste Armee Europas. Diese war vor allem ob der Leibw&amp;amp;#228;chter des K&amp;amp;#246;nigs, der so genannten Musketiere, bekannt und gef&amp;amp;#252;rchtet. Angesichts der wachsenden Macht Frankreichs verb&amp;amp;#252;ndeten sich seine Nachbarn gegen den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig, um die drohende Unterwerfung zu verhindern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nun war der Weg frei f&amp;amp;#252;r einen weiteren Umbruch: Die franz&amp;amp;#246;sische Periode der Aufkl&amp;amp;#228;rung - das so genannte Zeitalter der Vernunft - ein kultureller Wandel, der auf dem Rationalismus, dem Empirismus und einem amorphen Konzept der Freiheit basierte und sich in den wegweisenden Werken Voltaires (1694-1778) und Rousseaus (1712-78) ausdr&amp;amp;#252;ckte. Gleichzeitig zwang der drohende Staatsbankrott den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig jedoch zur Einberufung der Generalst&amp;amp;#228;nde, um zus&amp;amp;#228;tzliche Steuern durchzusetzen. In der Folgezeit entwickelte sich der Konflikt, der 1787 zwischen dem K&amp;amp;#246;nigshaus und dem Adelsstand entstanden war, zu einem Kampf nunmehr dreier Parteien, wobei sich &amp;quot;der Mob&amp;quot; sowohl dem Absolutismus als auch der privilegierten Oberschicht widersetzte. Der Sturm auf die Bastille durch die B&amp;amp;#252;rger von Paris im Jahr 1789 stellte in diesem Zusammenhang ein monumentales Ereignis dar, einen scheinbar gottgewollten Triumph des Volkes. Aber die Franz&amp;amp;#246;sische Revolution degenerierte bald zu Terror und Chaos. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt gelang es Napoleon, dem Blutvergie&amp;amp;#223;en (auf Kosten der Freiheit) ein Ende zu setzen. Napoleons Armeen f&amp;amp;#252;gten den anderen europ&amp;amp;#228;ischen Gro&amp;amp;#223;m&amp;amp;#228;chten mehrere vernichtende Niederlagen zu, bis Napoleon von diesen im Jahr 1815 schlie&amp;amp;#223;lich endg&amp;amp;#252;ltig besiegt und gest&amp;amp;#252;rzt wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch die revolution&amp;amp;#228;re Inbrunst der franz&amp;amp;#246;sischen B&amp;amp;#252;rger war ungebrochen und f&amp;amp;#252;hrte zu weiteren Aufst&amp;amp;#228;nden in den Jahren 1830 und 1848. Letzterer f&amp;amp;#252;hrten schlie&amp;amp;#223;lich zur Ausrufung der 2. Republik. Napoleons Neffe (Napoleon III.) rief im Jahr 1852 schlie&amp;amp;#223;lich das 2. Empire (1852-1870) aus. Nach der Niederlage im franz&amp;amp;#246;sisch-russischen Krieg wurde die 3. Republik (1870-1940) gebildet. Diese &amp;amp;#252;berdauerte zwar den 1. Weltkrieg, endete im Jahr 1940 allerdings mit der Invasion der Deutschen. Nach dem 2. Weltkrieg folgte die 4. Republik (1947-59), bis im September 1958 durch einen Volksentscheid schlie&amp;amp;#223;lich die 5. Republik gegr&amp;amp;#252;ndet wurde. W&amp;amp;#228;hrend Frankreich den Gro&amp;amp;#223;teil seiner Kolonien aufgeben musste und auch den Nimbus der milit&amp;amp;#228;rischen Unverwundbarkeit l&amp;amp;#228;ngst verloren hat, ist das moderne Frankreich eine der f&amp;amp;#252;hrenden Wirtschaftsnationen und ein einflussreiches Mitglied der Europ&amp;amp;#228;ischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Schwarze Königin)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
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Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
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Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Herzogin der Bretagne, Königin von Frankreich ===&lt;br /&gt;
'''Es ist gut geschnitten; jetzt muss gesät werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina von Medici wurde von den Historikern scharf kritisiert, teils wegen ihrer Verbindung zur Medici-Familie, teils wegen ihrer eigenen Unbarmherzigkeit, die Valois (ein Ableger des Kapetinger-Geschlechts) um jeden Preis auf dem Thron zu belassen. Doch egal was man über sie auch sagt, ohne Katharina wäre es mehr als unwahrscheinlich gewesen, dass das Haus Valois seine Herausforderungen überlebt oder dass Frankreich seine Probleme in dieser Zeit überstanden hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina wurde in die schon fast unglaublich reiche und mächtige Familie Medici geboren, de facto die Herrscher über Florenz, Banker und Könige sowie Papst-Macher (ihr Großonkel war zu dieser Zeit Papst Leo X.). Nach dem, was man so hörte, war ihr Vater Lorenzo, ernannter Herzog von Urbino dank Leo, mit ihrer Geburt &amp;quot;genauso zufrieden wie mit einem Jungen&amp;quot;. Außer clever und begabt zu sein (&amp;quot;für ein Mädchen&amp;quot;), bedeutete das Herzogtum, dass sie eine adlige Geburt für sich beanspruchen konnte und sich ihr allerlei Möglichkeiten boten, unter anderem eine Zahl königlicher Freier; nachdem sie James V. von Schottland und andere verschmäht hatte, heiratete sie im Oktober 1533 - im zarten Alter von 14 - den zweiten Sohn des Königs von Frankreich bei einer arrangierten Ehe, für die der Medici-Papst Clemens VII. gesorgt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Braut sah ihren Gatten nur selten, denn Prinz Heinrich hatte viel mit seinen diversen Mätressen zu tun. Doch 1536 fing sich Heinrichs älterer Bruder Franz eine Erkältung ein und starb. Er machte Heinrich zum Thronfolger ... und Katharina zur Thronfolgerin von Frankreich. Und nicht nur das - urplötzlich erwies sich Katharina als außerordentlich fruchtbar sowie unverwüstlich. Nach acht Jahren ohne Schwangerschaft trotz größter Bemühungen gebar sie 1544 einen Sohn. Sie folgte dem Rat des berühmten Arztes Jean Fernel, der ein paar anatomische &amp;quot;Eigenartigkeiten&amp;quot; bei dem Paar festgestellt hatte; im nächsten Jahr folgte eine Tochter für Heinrich. Und was auch immer Fernel für einen Rat gegeben hatte, es half, da Katharina ihrem Heinrich noch weitere acht Kinder schenkte (fast schon ein Wunder, wenn man an die Säuglingssterblichkeit zu dieser Zeit denkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrichs Vater im März 1547 starb, wurde Katharina Königin von Frankreich. Wenn Heinrich auch, verzaubert von seiner Geliebten Diane de Poitiers, Katharina mit Respekt behandelte, gestattete er ihr keinen politischen Einfluss - er gab selbst ein Château, das sie unbedingt wollte, an Diane. 1556 starb Katharina fast bei der Geburt von Zwillingen; sie musste keine weiteren Schwangerschaften mehr ertragen. Sie liebte ihre Kinder über alles und nutzte den Reichtum ihrer Familie sowie ihren Status als Gemahlin des Königs, um ihnen die beste Ausbildung zuteilwerden zu lassen und sicherzustellen, dass es ihnen an nichts mangelte und dass sie vor ihrem Vater geschützt waren, der nur wenig Interesse für seine Kinder zeigte, vom ältesten Sohn einmal abgesehen. Katharina, die selbst einen Amateurstatus in den &amp;quot;Schwarzen Künsten&amp;quot; genoss, schickte sogar im August 1556 nach dem berühmten Nostradamus, um zum Hofe zu kommen und das Horoskop ihrer sieben Kinder zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1559 als Teil der Stellvertreterhochzeit seiner 13-jährigen Tochter Elisabeth mit König Philipp II. von Spanien bestand Heinrich drauf, sich dem Lanzenstechen anzuschließen. Keine weise Entscheidung, da er schwer verletzt wurde und binnen 14 Tagen verstarb. Franz II., der bereits durch die Hochzeit mit Maria Stuart (Königin der Schotten) König von Schottland geworden war, wurde im Alter von 15 Jahren König von Frankreich. Bei diesem Coup zogen die Guise-Brüder und der Kardinal von Lorraine in den Louvre-Palast ein und rissen die Macht an sich. Katharina nutzte all ihren politischen Scharfsinn und die List, die man ihr als Medici mit in die Wiege gelegt hatte, und entschied, mit der Guise-Faktion zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentliche Regentin, wenn auch Katharina keinen Anspruch auf diese Position hatte, verstärkte sie ihre Macht und ihren Einfluss. Mit ihrer &amp;quot;neugefundenen Autorität&amp;quot; zwang sie Diane de Poitiers, die Kronjuwelen (die der vernarrte Heinrich ihr gegeben hatte) zusammen mit dem Château zurückzugeben, das Katharina einst so begehrt hatte; Katharina schickte die ehemalige Mätresse des Königs effektiv in die Wüste. Die Königinmutter schaffte es, sich aus der blutigen Verfolgung der Protestanten durch die Guises und auch dem gescheiterten Komplott, dass die Bourbons sie stürzen wollten, herauszuhalten. Sie machte auch gemeinsame Sache mit dem neuen Kanzler Michel de L’Hospital und verteidigte das Gesetz gegen die Versuche der Guises, es zu umgehen, besonders bezüglich ihrer protestantischen Fixierung. Doch sie konnte auch gnadenlos bei der Verteidigung der Position ihres Sohns als König sein; als der Prinz von Condé eine Armee formierte und katholische Städte angriff, bestellte sie ihn zum Hof und ließ ihn sodann verhaften. Er wurde nur durch den plötzlichen Tod von Franz vor der Hinrichtung bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Katharina hatte auch eine andere Seite; sie veranstaltete verschwenderische Hoffestivals - die so genannten Joyeuse magnificences - bei jedem Anlass, der sich nur bot: Hochzeiten, Jahrestage, Taufen, Festtage und zu jeder anderen nur vorstellbaren Gelegenheit. Es war bei diesen Festen, dass Katharinas berühmte L'escadron volant (&amp;quot;Flugschwadron&amp;quot;) ihre Tricks zeigte, Ladys wie Lady Isabelle de la Tour und Baroness Charlotte de Beaune-Semblançay. Bei der &amp;quot;Schwadron&amp;quot; handelte es sich um eine Gruppe schicker junger Adelsfrauen, die Katharina zur Anbandelung von Beziehungen mit den mächtigen Männern am Hof nutzte, um so &amp;quot;Insider&amp;quot;-Informationen zu bekommen, die Katharina für ihre Pläne nützlich sein könnten. Neben Hinrichtungen und Erpressungen halfen ihr solche Einblicke, die Angriffe gegen Frankreich und ihre Person abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina ließ keinen Schritt aus, als sie die Regentschaft für ihren Zehnjährigen gewann, Karl IX. Sie wurde im Prinzip nur noch mächtiger. Der Junge, noch launisch und kränklich, schrie bei seiner Krönung; Katharina hatte ihn genau im Auge, sie ging sogar so weit, dass sie in seinem Schlafgemach nächtigte. Im Endeffekt regierte Katharina Frankreich, doch die Nation sah sich mit ernsten Problemen konfrontiert. Sie hatte vor, sich um diese auf typische Medici-Art zu kümmern. Sie kontaktierte die religiösen Anführer Frankreichs, sowohl katholisch, wie auch hugenottisch, um die doktrinellen Differenzen beizulegen; als das scheiterte, erließ sie das Edikt von Saint-Germain-en-Laye, um die Glaubensfreiheit zu fördern. (Leider griff der Herzog von Guise eine Hugenotten-Messe an und massakrierte alle, was zum 30-Jährigen französischen Religionskrieg führte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die protestantischen Adligen eine Armee als Reaktion auf das Massaker 1562 formierten, schickte ihnen Katharina nach gescheiterten Verhandlungen die königliche Armee auf den Hals. Als der Protestant Antoine de Bourbon seinen Wunden erlag und der lebhafte katholische Herzog von Guise ermordet wurde, erließ sie 1563 das Edikt von Amboise, um die Unruhen zu beenden. Dann versammelte sie die hugenottischen und katholischen Lords, um Le Havre von den Engländern zurückzuerobern, die sich abermals in französische Angelegenheiten einmischten. Von der Bartholomäusnacht einmal abgesehen, die von König Karl IX. initiiert wurde, liefen die Dinge relativ gut für die &amp;quot;italienische Königin.&amp;quot; Dann starb Karl im Alter von 23 Jahren. Ein weiterer Sohn, ihr Liebling, wurde 1573 zum König von Polen (eine Position, die er nicht lange halten sollte) und im Jahr 1574 als Heinrich III. zum König von Frankreich gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Heinrich, der bereits erwachsen und geistig wie physisch in gutem Zustand war, erwies sich nicht als so geschmeidig wie seine Brüder. Obwohl er von Katharina abhängig war, die Details des Regierens für über ein Jahrzehnt überwacht hatte, entließ er 1588 bei Blois plötzlich all ihre ernannten Minister der Krone und beendete damit effektiv ihren Einfluss auf die Regierung. Heinrich wandte sich auch gegen die mächtige Guise-Familie, Verbündete seiner Mutter, indem er den Herzog töten und acht andere Mitglieder ermorden ließ. Die im Alter von 69 Jahren bettlägerige Katharina blieb stoisch bei diesen Neuigkeiten. Noch im selben Monat im Januar 1589 starb sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Frankreich auf dem Papier eher kulturell stark ist, sind sie dennoch ein gefährlicher Gegner. Katharina wird genau wissen, was Ihr im Schilde führt, und Spione und ihre mächtige Armee des Industriezeitalters einsetzen, um ihre Interessen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie Kleopatra und Qin Shihuangdi möchte auch Frankreich eine große Rolle im Spiel um die Wunder spielen. Ein Erfolg würde sie zu wichtigen Mitstreitern um den Kultursieg machen. Mit Katharina am Ruder ist die Wahrscheinlichkeit hoch, über Informationen zu allen Gegnern zu verfügen, so dass man sich nur auf die Wunder konzentrieren kann, die man mit Sicherheit als Erstes zu bauen vermag. Auf Wunder folgen in der Prioritätenliste gut platzierte Chateaus, die ebenfalls hilfreich für Kultursiege sind. All die {{6kult}} Kultur sollte dabei helfen, schnell den Ausrichtungsbaum zu durchlaufen und vor sämtlichen Gegnern zu Korps und Armeen zu gelangen. Wenn sie diese haben und dazu die Garde impériale, heißt es vorsichtig sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici (Erhaben) ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Erhaben)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_PP_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_Medici_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Katharina von Medici Persona Pack| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina bereichert ihr normales Bauprogramm von Wundern und Chateaus mit verschwenderischen Hoffesten, die Frankreich schnell dem Kultursieg entgegenbringen, besonders wenn sie es schafft, Luxusgüter anzusammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina ist das einzige Staatsoberhaupt, das eine große Sammlung von Luxusgütern aller Arten und Mengen anhäufen will. Ihre zahlreichen opulenten Besitztümer machen ihre Hoffeste zu den kulturellen Ereignissen, auf denen alle Anführer gesehen werden möchten. Bei einer ausreichenden Zahl dieser Feste und einer großen Sammlung von Chateaus und Wundern in der Mitte des Spiels kann Frankreich der Favorit für einen Kultursieg sein, wenn die verschwenderische Version von Katharina am Ruder ist. Sie ist sogar so gefährlich, dass Ihr vielleicht sogar gegen die französische imperiale Garde in den Krieg ziehen müsst, um Katharina von einem schnellen Sieg abzuhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien (Kapetinger)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore french symbol civ6.png|&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]][[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_French_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6gatheringstorm_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Herzogin von Aquitanien und amtierende Königin von Frankreich und Spanien===&lt;br /&gt;
'''In nomine sancte et individue Trinitatis, ego Helienordis, Dei gratia humilis Francorum regina, et Aquitanorum ducissa.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Herzogs, Gattin von zwei Königen und Mutter von drei Königen und zwei Königinnen war sie vermutlich die mächtigste Frau in Europa zu ihren Lebzeiten. Sie hatte die Herrschaft über das Herzogtum Aquitanien inne und saß sowohl in Frankreich als auch in England auf dem Thron. Letzteres regierte sie im Namen ihres Sohnes. Sie war eine starke Förderin der Künste und die Frau, der wir die Entwicklung des Konzeptes der Ritterlichkeit am meisten zu verdanken haben. Als junge Frau war sie bezaubernd, geistreich und energiegeladen, als Königin entwickelten sie zudem ein zutiefst scharfsinniges politisches Gespür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1122 als Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien geboren, der einer der ersten Förderer der aufkommenden Troubadoure war. Eleonore wuchs an einem Hof auf, der sowohl wohlhabend als auch reich an Kultur war. Als sie nach dem Tode Wilhelms den Titel der Herzogin von Aquitanien annahm, heiratete sie den französischen Kronprinzen, der nach dem Tode seines Vaters, Ludwig dem Dicken, zu Ludwig dem VII. wurde. Eleonore begleitete den gottesfürchtigen Ludwig VII. auf dem Zweiten Kreuzzug, auch wenn Frankreich bei Jerusalem eine empfindliche Niederlage einstecken musste und gezwungen war, sich zurückzuziehen. Eleonore wollte ihren Onkel, Raimund von Poitiers, unterstützen, was aber von Ludwig verhindert wurde. Der Streit führte zur Annullierung ihrer Ehe. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, aber keine Söhne, was offenbar zur Entfremdung beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf, nur zwei Monate nach der Annullierung ihrer Ehe, heiratete sie Heinrich, den Herzog der Normandie. Der junge König Plantagenet war erpicht darauf, die Ländereien seiner Familie zurückzugewinnen und die Hochzeit mit Eleonore führte unmittelbar zum Konflikt mit Ludwig. Es kam zu einem komplexen Krieg an vielen Fronten, der zu gleichen Teilen aus offenen und verdeckten kriegerischen Aktivitäten bestand und bis 1154 andauerte. Eleonore gebar Heinrich vier Söhne, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit lebte sie mit ihrer Tochter Marie (von Ludwig) in Poitiers. Dort führte sie gemeinsam mit den Adelsdamen am Hof Poitiers den berühmten Minnehof ein, der die Traditionen der Ritterlichkeit und der höfischen Liebe bekannt machte. Die hochrangigen Damen (und einige Herren) des Hofes sollten dort ihr Anliegen der romantischen Liebe bei Eleonore und ihrem Adel vorbringen, worauf die Damen ihr Urteil fällten. Die Troubadoure sollten viele der Ideale der höfischen Liebe unter Eleonores Gunst im restlichen Europa verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonores Söhne waren ebenso ehrgeizig wie ihre Eltern. Weil er nicht länger den Mann fürs Grobe für seinen Vater spielen wollte, zettelte Heinrich der Jüngere eine Revolte an und versuchte, seine Brüder für das Unterfangen zu gewinnen. Eleonore schien ihre Söhne zu dieser Revolte ermutigt zu haben. Als sie scheiterte, sperrte Heinrich Eleonore für die folgenden 16 Jahre ein. Heinrich der Jüngere starb 1183 nach einem zweiten fehlgeschlagenen Aufstand gegen seinen Vater, danach hob Heinrich II. einige Einschränkungen Eleonores auf und sie zeigte sich mit ihm bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrich II. 1189 starb, übernahm sein Sohn Richard Löwenherz die Regentschaft über die Ländereien der Familie in England und Frankreich. Eleonore wurde aus der Gefangenschaft entlassen und übernahm die Regierungeschäfte in England in Richards Namen. Richard selbst zog in den Dritten Kreuzzug, was sehr schlimm für ihn ausging (Details dazu im Eintrag zu Saladin). Dass England Richard gegenüber loyal blieb, spricht für ihren Erfolg, da ihr jüngster Sohn Johann während der Abwesenheit seines Bruders einen Staatsstreich versuchte, aber die Kontrolle über England nicht erlangte. Eleonore spielte eine entscheidende Rolle dabei, das immense Lösegeld aufzutreiben, dass erforderlich war, um Richard aus der Gefangenschaft in Österreich freizukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard starb 1199 und die Regentschaft ging über auf den nichtsnutzigen Johann, dessen Herrschaft den Niedergang des Angevinischen Reichs, den Aufstieg Robin Hoods und die Magna Carta einläutete, und dessen Unfähigkeit seine Mutter zur Verzweiflung getrieben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schon in den Siebzigern war, entsandte Johann seine Mutter Eleonore auf eine diplomatische Mission an den Hof von Kastilien. Dort war ihre Tochter (sie hieß ebenfalls Eleonore) Königin und diese hatte wiederum Töchter. Eleonore sollte eine Braut für den neuen Kronprinzen Frankreichs auswählen, der tatsächlich auch der Enkel von Eleonores erstem Ehemann Ludwig VII. war, um den Frieden zwischen Frankreich unter Philip II. und König Johann zu zementieren. Die Rückreise gestaltete sich schwierig und sie verblieb in Fontevraud und schickte die zukünftige Königin Blanka voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Eleonores Leben setzte das Muster der nachfolgenden Generationen fort, die versuchten, die vorhergehende zu stürzen. 1202 versuchte ihr Enkel Arthur, der Herzog der Bretagne, Eleonore im Schloss Mirebeau gefangen zu nehmen. Johann marschierte gegen Arthur, beendete die Belagerung Mirebeaus und nahm den 15-jährigen Arthur gefangen. Arthur verschwand in der Gefangenschaft durch Johann spurlos. Eleonore setzte sich in Fontevraud zur Ruhe, trat einer religiösen Ordensgemeinschaft bei und starb 1204. Sie wurde in Fontevraud zwischen ihrem Ehemann Heinrich II. und ihrem Sohn Richard bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Eleonore verdient sich die Loyalität der Welt durch ihre Schirmherrschaft über die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Aquitanien ist einzigartig, da sie entweder die französische oder die englische Zivilisation regieren kann. Große Werke in ihren Städten reduzieren die Loyalität für andere Städte außerhalb ihrer Zivilisation. Wenn eine Stadt eine andere Zivilisation wegen Mangel an Loyalität verlässt und Eleonores Zivilisation dort die größte Loyalität erzeugt, schließt sich diese Stadt ihr automatisch an, ohne zuerst zu einer freien Stadt zu werden. Sie erweitert ihren Einfluss auf Kosten naher Zivilisationen, unabhängig davon, ob sie für Frankreich oder England spielt, und zwar durch die Macht der Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Eleonore von Aquitanien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Frankreich''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Frankreich]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Frankreich&lt;br /&gt;
| Bild = frankreich_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Frankreich_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici|Katharina von Medici (Schwarze Königin)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)|Katharina von Medici (Erhaben)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Imperiale_Garde_(Civ6)|Imperiale Garde]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  imperiale_garde_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Chateau_(Civ6)|Chateau]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = Chateau_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Blau, Gold&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des heutigen Frankreich liegen im antiken Gallien. Im 2. Jh. v.Chr. unterst&amp;amp;#252;tzte Rom aufseiten von Massilia (Marseilles), einer 600 v.Chr. gegr&amp;amp;#252;ndeten griechischen Kolonie, den Kampf gegen die nahenden Barbarenst&amp;amp;#228;mme - das Resultat war die Entstehung der r&amp;amp;#246;mischen Provinzen im Jahre 121 v.Chr. (das heutige S&amp;amp;#252;dfrankreich). Von 58 bis 50 v.Chr. besetzte Julius C&amp;amp;#228;sar auch alle &amp;amp;#252;brigen franz&amp;amp;#246;sischen Gebiete. &amp;amp;#220;ber 4 Jahrhunderte blieb Gallien unter r&amp;amp;#246;mischer Herrschaft. Bis heute zeugen die Ruinen von Aqu&amp;amp;#228;dukten und Badeh&amp;amp;#228;usern von den r&amp;amp;#246;mischen Besatzern. Nach 395 f&amp;amp;#252;hrten innere Schwierigkeiten des r&amp;amp;#246;mischen Reichs zu Barbarenaufst&amp;amp;#228;nden in ganz Gallien. Bis 418 siedelten sich die Franken und Burgunder westlich des Rheins an, die Westgoten lie&amp;amp;#223;en sich in Aquitaine nieder. Das Fr&amp;amp;#252;hmittelalter war von der merowingischen und karolingisch-fr&amp;amp;#228;nkischen Herrschaft (476-887) gepr&amp;amp;#228;gt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach seiner Thronbesteigung konsolidierte der Merowingerk&amp;amp;#246;nig Chlodwig (481-511) die Position der Franken in Nordgallien. Da er &amp;amp;#252;berzeugt war, dass er seine milit&amp;amp;#228;rischen Erfolge dem christlichen Gott verdankte, trat er zum Katholizismus &amp;amp;#252;ber und sicherte den k&amp;amp;#252;nftigen Frankenherrschern damit nicht nur die Unterst&amp;amp;#252;tzung der katholischen Kirche, sondern auch des Gro&amp;amp;#223;teils der anderen christlichen L&amp;amp;#228;nder. Das Frankenreich erreichte unter Karl dem Gro&amp;amp;#223;en (768-814) seine gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Ausdehnung, da dieser das heutige Frankreich, Italien und Deutschland unter seiner Herrschaft vereinte. Nach Karls Tod teilten seine drei Enkel das Reich unter sich auf. Frankreich blieb w&amp;amp;#228;hrend des gesamten Mittelalters ein geteiltes Reich, bis die Herrscher der Ile de France die Macht langsam an sich rissen. Durch den Aufstieg des Hauses Valois im Jahre 1328 wurde Frankreich zum einflussreichsten K&amp;amp;#246;nigreich Europas: K&amp;amp;#246;nig Philipp VI. konnte enorme Steuereinnahmen verbuchen und riesige Heerscharen aufstellen, die ihren Gegnern stets &amp;amp;#252;berlegen waren. Seine diversen H&amp;amp;#246;fe sicherten unterdessen seine k&amp;amp;#246;nigliche Vorherrschaft. Im sp&amp;amp;#228;ten Mittelalter hatten die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige dann jedoch alle M&amp;amp;#252;he, ihre Oberhoheit im Land gegen fremde Invasoren zu behaupten - und dieser Kampf schien trotz aller Vorteile auf franz&amp;amp;#246;sischer Seite lange Zeit relativ aussichtslos zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der 100-j&amp;amp;#228;hrige Krieg war ein im 14. und 15. Jh. mit Unterbrechungen ausgefochtener Konflikt zwischen England und Frankreich, ausgel&amp;amp;#246;st durch eine Reihe von Zwistigkeiten zwischen den Herrscherh&amp;amp;#228;usern und nat&amp;amp;#252;rlich auch die Frage der franz&amp;amp;#246;sischen Thronfolge. Der Wendepunkt in diesem Krieg trat 1429 ein, als die englische Armee gezwungen war, die Belagerung von Orl&amp;amp;#233;ans wegen des Widerstands der Befreiungsarmee unter der F&amp;amp;#252;hrung von Jeanne d'Arc abzubrechen. 1453 war nur noch Calais in englischer Hand und ging 1558 ebenfalls an Frankreich zur&amp;amp;#252;ck. W&amp;amp;#228;hrend die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige des 16. Jahrhunderts mit den Habsburgern um die Vorherrschaft in Italien k&amp;amp;#228;mpften, m&amp;amp;#252;ndeten religi&amp;amp;#246;se Streitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten zwischen 1562 und 1598 in eine Reihe von B&amp;amp;#252;rgerkriegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Erst mit dem Aufstieg der Bourbonenk&amp;amp;#246;nige ab 1589 kam Frankreich langsam zur Ruhe, bis das Land unter der langen Regentschaft Ludwigs XIV. (1643-1715) schlie&amp;amp;#223;lich eine kulturelle und wirtschaftliche Bl&amp;amp;#252;tezeit erlebte. Unter der Herrschaft Ludwigs avancierte Frankreich zum k&amp;amp;#252;nstlerischen und intellektuellen Zentrum Europas. Der &amp;quot;Sonnenk&amp;amp;#246;nig&amp;quot; residierte im pr&amp;amp;#228;chtigen Palast von Versailles als absoluter Herrscher &amp;amp;#252;ber sein Land. Zu seiner Zeit war das franz&amp;amp;#246;sische Heer die schlagkr&amp;amp;#228;ftigste Armee Europas. Diese war vor allem ob der Leibw&amp;amp;#228;chter des K&amp;amp;#246;nigs, der so genannten Musketiere, bekannt und gef&amp;amp;#252;rchtet. Angesichts der wachsenden Macht Frankreichs verb&amp;amp;#252;ndeten sich seine Nachbarn gegen den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig, um die drohende Unterwerfung zu verhindern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nun war der Weg frei f&amp;amp;#252;r einen weiteren Umbruch: Die franz&amp;amp;#246;sische Periode der Aufkl&amp;amp;#228;rung - das so genannte Zeitalter der Vernunft - ein kultureller Wandel, der auf dem Rationalismus, dem Empirismus und einem amorphen Konzept der Freiheit basierte und sich in den wegweisenden Werken Voltaires (1694-1778) und Rousseaus (1712-78) ausdr&amp;amp;#252;ckte. Gleichzeitig zwang der drohende Staatsbankrott den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig jedoch zur Einberufung der Generalst&amp;amp;#228;nde, um zus&amp;amp;#228;tzliche Steuern durchzusetzen. In der Folgezeit entwickelte sich der Konflikt, der 1787 zwischen dem K&amp;amp;#246;nigshaus und dem Adelsstand entstanden war, zu einem Kampf nunmehr dreier Parteien, wobei sich &amp;quot;der Mob&amp;quot; sowohl dem Absolutismus als auch der privilegierten Oberschicht widersetzte. Der Sturm auf die Bastille durch die B&amp;amp;#252;rger von Paris im Jahr 1789 stellte in diesem Zusammenhang ein monumentales Ereignis dar, einen scheinbar gottgewollten Triumph des Volkes. Aber die Franz&amp;amp;#246;sische Revolution degenerierte bald zu Terror und Chaos. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt gelang es Napoleon, dem Blutvergie&amp;amp;#223;en (auf Kosten der Freiheit) ein Ende zu setzen. Napoleons Armeen f&amp;amp;#252;gten den anderen europ&amp;amp;#228;ischen Gro&amp;amp;#223;m&amp;amp;#228;chten mehrere vernichtende Niederlagen zu, bis Napoleon von diesen im Jahr 1815 schlie&amp;amp;#223;lich endg&amp;amp;#252;ltig besiegt und gest&amp;amp;#252;rzt wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch die revolution&amp;amp;#228;re Inbrunst der franz&amp;amp;#246;sischen B&amp;amp;#252;rger war ungebrochen und f&amp;amp;#252;hrte zu weiteren Aufst&amp;amp;#228;nden in den Jahren 1830 und 1848. Letzterer f&amp;amp;#252;hrten schlie&amp;amp;#223;lich zur Ausrufung der 2. Republik. Napoleons Neffe (Napoleon III.) rief im Jahr 1852 schlie&amp;amp;#223;lich das 2. Empire (1852-1870) aus. Nach der Niederlage im franz&amp;amp;#246;sisch-russischen Krieg wurde die 3. Republik (1870-1940) gebildet. Diese &amp;amp;#252;berdauerte zwar den 1. Weltkrieg, endete im Jahr 1940 allerdings mit der Invasion der Deutschen. Nach dem 2. Weltkrieg folgte die 4. Republik (1947-59), bis im September 1958 durch einen Volksentscheid schlie&amp;amp;#223;lich die 5. Republik gegr&amp;amp;#252;ndet wurde. W&amp;amp;#228;hrend Frankreich den Gro&amp;amp;#223;teil seiner Kolonien aufgeben musste und auch den Nimbus der milit&amp;amp;#228;rischen Unverwundbarkeit l&amp;amp;#228;ngst verloren hat, ist das moderne Frankreich eine der f&amp;amp;#252;hrenden Wirtschaftsnationen und ein einflussreiches Mitglied der Europ&amp;amp;#228;ischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Schwarze Königin)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
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Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Herzogin der Bretagne, Königin von Frankreich ===&lt;br /&gt;
'''Es ist gut geschnitten; jetzt muss gesät werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina von Medici wurde von den Historikern scharf kritisiert, teils wegen ihrer Verbindung zur Medici-Familie, teils wegen ihrer eigenen Unbarmherzigkeit, die Valois (ein Ableger des Kapetinger-Geschlechts) um jeden Preis auf dem Thron zu belassen. Doch egal was man über sie auch sagt, ohne Katharina wäre es mehr als unwahrscheinlich gewesen, dass das Haus Valois seine Herausforderungen überlebt oder dass Frankreich seine Probleme in dieser Zeit überstanden hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina wurde in die schon fast unglaublich reiche und mächtige Familie Medici geboren, de facto die Herrscher über Florenz, Banker und Könige sowie Papst-Macher (ihr Großonkel war zu dieser Zeit Papst Leo X.). Nach dem, was man so hörte, war ihr Vater Lorenzo, ernannter Herzog von Urbino dank Leo, mit ihrer Geburt &amp;quot;genauso zufrieden wie mit einem Jungen&amp;quot;. Außer clever und begabt zu sein (&amp;quot;für ein Mädchen&amp;quot;), bedeutete das Herzogtum, dass sie eine adlige Geburt für sich beanspruchen konnte und sich ihr allerlei Möglichkeiten boten, unter anderem eine Zahl königlicher Freier; nachdem sie James V. von Schottland und andere verschmäht hatte, heiratete sie im Oktober 1533 - im zarten Alter von 14 - den zweiten Sohn des Königs von Frankreich bei einer arrangierten Ehe, für die der Medici-Papst Clemens VII. gesorgt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Braut sah ihren Gatten nur selten, denn Prinz Heinrich hatte viel mit seinen diversen Mätressen zu tun. Doch 1536 fing sich Heinrichs älterer Bruder Franz eine Erkältung ein und starb. Er machte Heinrich zum Thronfolger ... und Katharina zur Thronfolgerin von Frankreich. Und nicht nur das - urplötzlich erwies sich Katharina als außerordentlich fruchtbar sowie unverwüstlich. Nach acht Jahren ohne Schwangerschaft trotz größter Bemühungen gebar sie 1544 einen Sohn. Sie folgte dem Rat des berühmten Arztes Jean Fernel, der ein paar anatomische &amp;quot;Eigenartigkeiten&amp;quot; bei dem Paar festgestellt hatte; im nächsten Jahr folgte eine Tochter für Heinrich. Und was auch immer Fernel für einen Rat gegeben hatte, es half, da Katharina ihrem Heinrich noch weitere acht Kinder schenkte (fast schon ein Wunder, wenn man an die Säuglingssterblichkeit zu dieser Zeit denkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrichs Vater im März 1547 starb, wurde Katharina Königin von Frankreich. Wenn Heinrich auch, verzaubert von seiner Geliebten Diane de Poitiers, Katharina mit Respekt behandelte, gestattete er ihr keinen politischen Einfluss - er gab selbst ein Château, das sie unbedingt wollte, an Diane. 1556 starb Katharina fast bei der Geburt von Zwillingen; sie musste keine weiteren Schwangerschaften mehr ertragen. Sie liebte ihre Kinder über alles und nutzte den Reichtum ihrer Familie sowie ihren Status als Gemahlin des Königs, um ihnen die beste Ausbildung zuteilwerden zu lassen und sicherzustellen, dass es ihnen an nichts mangelte und dass sie vor ihrem Vater geschützt waren, der nur wenig Interesse für seine Kinder zeigte, vom ältesten Sohn einmal abgesehen. Katharina, die selbst einen Amateurstatus in den &amp;quot;Schwarzen Künsten&amp;quot; genoss, schickte sogar im August 1556 nach dem berühmten Nostradamus, um zum Hofe zu kommen und das Horoskop ihrer sieben Kinder zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1559 als Teil der Stellvertreterhochzeit seiner 13-jährigen Tochter Elisabeth mit König Philipp II. von Spanien bestand Heinrich drauf, sich dem Lanzenstechen anzuschließen. Keine weise Entscheidung, da er schwer verletzt wurde und binnen 14 Tagen verstarb. Franz II., der bereits durch die Hochzeit mit Maria Stuart (Königin der Schotten) König von Schottland geworden war, wurde im Alter von 15 Jahren König von Frankreich. Bei diesem Coup zogen die Guise-Brüder und der Kardinal von Lorraine in den Louvre-Palast ein und rissen die Macht an sich. Katharina nutzte all ihren politischen Scharfsinn und die List, die man ihr als Medici mit in die Wiege gelegt hatte, und entschied, mit der Guise-Faktion zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentliche Regentin, wenn auch Katharina keinen Anspruch auf diese Position hatte, verstärkte sie ihre Macht und ihren Einfluss. Mit ihrer &amp;quot;neugefundenen Autorität&amp;quot; zwang sie Diane de Poitiers, die Kronjuwelen (die der vernarrte Heinrich ihr gegeben hatte) zusammen mit dem Château zurückzugeben, das Katharina einst so begehrt hatte; Katharina schickte die ehemalige Mätresse des Königs effektiv in die Wüste. Die Königinmutter schaffte es, sich aus der blutigen Verfolgung der Protestanten durch die Guises und auch dem gescheiterten Komplott, dass die Bourbons sie stürzen wollten, herauszuhalten. Sie machte auch gemeinsame Sache mit dem neuen Kanzler Michel de L’Hospital und verteidigte das Gesetz gegen die Versuche der Guises, es zu umgehen, besonders bezüglich ihrer protestantischen Fixierung. Doch sie konnte auch gnadenlos bei der Verteidigung der Position ihres Sohns als König sein; als der Prinz von Condé eine Armee formierte und katholische Städte angriff, bestellte sie ihn zum Hof und ließ ihn sodann verhaften. Er wurde nur durch den plötzlichen Tod von Franz vor der Hinrichtung bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Katharina hatte auch eine andere Seite; sie veranstaltete verschwenderische Hoffestivals - die so genannten Joyeuse magnificences - bei jedem Anlass, der sich nur bot: Hochzeiten, Jahrestage, Taufen, Festtage und zu jeder anderen nur vorstellbaren Gelegenheit. Es war bei diesen Festen, dass Katharinas berühmte L'escadron volant (&amp;quot;Flugschwadron&amp;quot;) ihre Tricks zeigte, Ladys wie Lady Isabelle de la Tour und Baroness Charlotte de Beaune-Semblançay. Bei der &amp;quot;Schwadron&amp;quot; handelte es sich um eine Gruppe schicker junger Adelsfrauen, die Katharina zur Anbandelung von Beziehungen mit den mächtigen Männern am Hof nutzte, um so &amp;quot;Insider&amp;quot;-Informationen zu bekommen, die Katharina für ihre Pläne nützlich sein könnten. Neben Hinrichtungen und Erpressungen halfen ihr solche Einblicke, die Angriffe gegen Frankreich und ihre Person abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina ließ keinen Schritt aus, als sie die Regentschaft für ihren Zehnjährigen gewann, Karl IX. Sie wurde im Prinzip nur noch mächtiger. Der Junge, noch launisch und kränklich, schrie bei seiner Krönung; Katharina hatte ihn genau im Auge, sie ging sogar so weit, dass sie in seinem Schlafgemach nächtigte. Im Endeffekt regierte Katharina Frankreich, doch die Nation sah sich mit ernsten Problemen konfrontiert. Sie hatte vor, sich um diese auf typische Medici-Art zu kümmern. Sie kontaktierte die religiösen Anführer Frankreichs, sowohl katholisch, wie auch hugenottisch, um die doktrinellen Differenzen beizulegen; als das scheiterte, erließ sie das Edikt von Saint-Germain-en-Laye, um die Glaubensfreiheit zu fördern. (Leider griff der Herzog von Guise eine Hugenotten-Messe an und massakrierte alle, was zum 30-Jährigen französischen Religionskrieg führte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die protestantischen Adligen eine Armee als Reaktion auf das Massaker 1562 formierten, schickte ihnen Katharina nach gescheiterten Verhandlungen die königliche Armee auf den Hals. Als der Protestant Antoine de Bourbon seinen Wunden erlag und der lebhafte katholische Herzog von Guise ermordet wurde, erließ sie 1563 das Edikt von Amboise, um die Unruhen zu beenden. Dann versammelte sie die hugenottischen und katholischen Lords, um Le Havre von den Engländern zurückzuerobern, die sich abermals in französische Angelegenheiten einmischten. Von der Bartholomäusnacht einmal abgesehen, die von König Karl IX. initiiert wurde, liefen die Dinge relativ gut für die &amp;quot;italienische Königin.&amp;quot; Dann starb Karl im Alter von 23 Jahren. Ein weiterer Sohn, ihr Liebling, wurde 1573 zum König von Polen (eine Position, die er nicht lange halten sollte) und im Jahr 1574 als Heinrich III. zum König von Frankreich gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Heinrich, der bereits erwachsen und geistig wie physisch in gutem Zustand war, erwies sich nicht als so geschmeidig wie seine Brüder. Obwohl er von Katharina abhängig war, die Details des Regierens für über ein Jahrzehnt überwacht hatte, entließ er 1588 bei Blois plötzlich all ihre ernannten Minister der Krone und beendete damit effektiv ihren Einfluss auf die Regierung. Heinrich wandte sich auch gegen die mächtige Guise-Familie, Verbündete seiner Mutter, indem er den Herzog töten und acht andere Mitglieder ermorden ließ. Die im Alter von 69 Jahren bettlägerige Katharina blieb stoisch bei diesen Neuigkeiten. Noch im selben Monat im Januar 1589 starb sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Frankreich auf dem Papier eher kulturell stark ist, sind sie dennoch ein gefährlicher Gegner. Katharina wird genau wissen, was Ihr im Schilde führt, und Spione und ihre mächtige Armee des Industriezeitalters einsetzen, um ihre Interessen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie Kleopatra und Qin Shihuangdi möchte auch Frankreich eine große Rolle im Spiel um die Wunder spielen. Ein Erfolg würde sie zu wichtigen Mitstreitern um den Kultursieg machen. Mit Katharina am Ruder ist die Wahrscheinlichkeit hoch, über Informationen zu allen Gegnern zu verfügen, so dass man sich nur auf die Wunder konzentrieren kann, die man mit Sicherheit als Erstes zu bauen vermag. Auf Wunder folgen in der Prioritätenliste gut platzierte Chateaus, die ebenfalls hilfreich für Kultursiege sind. All die {{6kult}} Kultur sollte dabei helfen, schnell den Ausrichtungsbaum zu durchlaufen und vor sämtlichen Gegnern zu Korps und Armeen zu gelangen. Wenn sie diese haben und dazu die Garde impériale, heißt es vorsichtig sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici (Erhaben) ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Erhaben)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_PP_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
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Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_Medici_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Katharina von Medici Persona Pack| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina bereichert ihr normales Bauprogramm von Wundern und Chateaus mit verschwenderischen Hoffesten, die Frankreich schnell dem Kultursieg entgegenbringen, besonders wenn sie es schafft, Luxusgüter anzusammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina ist das einzige Staatsoberhaupt, das eine große Sammlung von Luxusgütern aller Arten und Mengen anhäufen will. Ihre zahlreichen opulenten Besitztümer machen ihre Hoffeste zu den kulturellen Ereignissen, auf denen alle Anführer gesehen werden möchten. Bei einer ausreichenden Zahl dieser Feste und einer großen Sammlung von Chateaus und Wundern in der Mitte des Spiels kann Frankreich der Favorit für einen Kultursieg sein, wenn die verschwenderische Version von Katharina am Ruder ist. Sie ist sogar so gefährlich, dass Ihr vielleicht sogar gegen die französische imperiale Garde in den Krieg ziehen müsst, um Katharina von einem schnellen Sieg abzuhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien&amp;lt;br&amp;gt;(Kapetinger)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore french symbol civ6.png|&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]][[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_French_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6gatheringstorm_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Herzogin von Aquitanien und amtierende Königin von Frankreich und Spanien===&lt;br /&gt;
'''In nomine sancte et individue Trinitatis, ego Helienordis, Dei gratia humilis Francorum regina, et Aquitanorum ducissa.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Herzogs, Gattin von zwei Königen und Mutter von drei Königen und zwei Königinnen war sie vermutlich die mächtigste Frau in Europa zu ihren Lebzeiten. Sie hatte die Herrschaft über das Herzogtum Aquitanien inne und saß sowohl in Frankreich als auch in England auf dem Thron. Letzteres regierte sie im Namen ihres Sohnes. Sie war eine starke Förderin der Künste und die Frau, der wir die Entwicklung des Konzeptes der Ritterlichkeit am meisten zu verdanken haben. Als junge Frau war sie bezaubernd, geistreich und energiegeladen, als Königin entwickelten sie zudem ein zutiefst scharfsinniges politisches Gespür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1122 als Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien geboren, der einer der ersten Förderer der aufkommenden Troubadoure war. Eleonore wuchs an einem Hof auf, der sowohl wohlhabend als auch reich an Kultur war. Als sie nach dem Tode Wilhelms den Titel der Herzogin von Aquitanien annahm, heiratete sie den französischen Kronprinzen, der nach dem Tode seines Vaters, Ludwig dem Dicken, zu Ludwig dem VII. wurde. Eleonore begleitete den gottesfürchtigen Ludwig VII. auf dem Zweiten Kreuzzug, auch wenn Frankreich bei Jerusalem eine empfindliche Niederlage einstecken musste und gezwungen war, sich zurückzuziehen. Eleonore wollte ihren Onkel, Raimund von Poitiers, unterstützen, was aber von Ludwig verhindert wurde. Der Streit führte zur Annullierung ihrer Ehe. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, aber keine Söhne, was offenbar zur Entfremdung beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf, nur zwei Monate nach der Annullierung ihrer Ehe, heiratete sie Heinrich, den Herzog der Normandie. Der junge König Plantagenet war erpicht darauf, die Ländereien seiner Familie zurückzugewinnen und die Hochzeit mit Eleonore führte unmittelbar zum Konflikt mit Ludwig. Es kam zu einem komplexen Krieg an vielen Fronten, der zu gleichen Teilen aus offenen und verdeckten kriegerischen Aktivitäten bestand und bis 1154 andauerte. Eleonore gebar Heinrich vier Söhne, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit lebte sie mit ihrer Tochter Marie (von Ludwig) in Poitiers. Dort führte sie gemeinsam mit den Adelsdamen am Hof Poitiers den berühmten Minnehof ein, der die Traditionen der Ritterlichkeit und der höfischen Liebe bekannt machte. Die hochrangigen Damen (und einige Herren) des Hofes sollten dort ihr Anliegen der romantischen Liebe bei Eleonore und ihrem Adel vorbringen, worauf die Damen ihr Urteil fällten. Die Troubadoure sollten viele der Ideale der höfischen Liebe unter Eleonores Gunst im restlichen Europa verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonores Söhne waren ebenso ehrgeizig wie ihre Eltern. Weil er nicht länger den Mann fürs Grobe für seinen Vater spielen wollte, zettelte Heinrich der Jüngere eine Revolte an und versuchte, seine Brüder für das Unterfangen zu gewinnen. Eleonore schien ihre Söhne zu dieser Revolte ermutigt zu haben. Als sie scheiterte, sperrte Heinrich Eleonore für die folgenden 16 Jahre ein. Heinrich der Jüngere starb 1183 nach einem zweiten fehlgeschlagenen Aufstand gegen seinen Vater, danach hob Heinrich II. einige Einschränkungen Eleonores auf und sie zeigte sich mit ihm bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrich II. 1189 starb, übernahm sein Sohn Richard Löwenherz die Regentschaft über die Ländereien der Familie in England und Frankreich. Eleonore wurde aus der Gefangenschaft entlassen und übernahm die Regierungeschäfte in England in Richards Namen. Richard selbst zog in den Dritten Kreuzzug, was sehr schlimm für ihn ausging (Details dazu im Eintrag zu Saladin). Dass England Richard gegenüber loyal blieb, spricht für ihren Erfolg, da ihr jüngster Sohn Johann während der Abwesenheit seines Bruders einen Staatsstreich versuchte, aber die Kontrolle über England nicht erlangte. Eleonore spielte eine entscheidende Rolle dabei, das immense Lösegeld aufzutreiben, dass erforderlich war, um Richard aus der Gefangenschaft in Österreich freizukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard starb 1199 und die Regentschaft ging über auf den nichtsnutzigen Johann, dessen Herrschaft den Niedergang des Angevinischen Reichs, den Aufstieg Robin Hoods und die Magna Carta einläutete, und dessen Unfähigkeit seine Mutter zur Verzweiflung getrieben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schon in den Siebzigern war, entsandte Johann seine Mutter Eleonore auf eine diplomatische Mission an den Hof von Kastilien. Dort war ihre Tochter (sie hieß ebenfalls Eleonore) Königin und diese hatte wiederum Töchter. Eleonore sollte eine Braut für den neuen Kronprinzen Frankreichs auswählen, der tatsächlich auch der Enkel von Eleonores erstem Ehemann Ludwig VII. war, um den Frieden zwischen Frankreich unter Philip II. und König Johann zu zementieren. Die Rückreise gestaltete sich schwierig und sie verblieb in Fontevraud und schickte die zukünftige Königin Blanka voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Eleonores Leben setzte das Muster der nachfolgenden Generationen fort, die versuchten, die vorhergehende zu stürzen. 1202 versuchte ihr Enkel Arthur, der Herzog der Bretagne, Eleonore im Schloss Mirebeau gefangen zu nehmen. Johann marschierte gegen Arthur, beendete die Belagerung Mirebeaus und nahm den 15-jährigen Arthur gefangen. Arthur verschwand in der Gefangenschaft durch Johann spurlos. Eleonore setzte sich in Fontevraud zur Ruhe, trat einer religiösen Ordensgemeinschaft bei und starb 1204. Sie wurde in Fontevraud zwischen ihrem Ehemann Heinrich II. und ihrem Sohn Richard bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Eleonore verdient sich die Loyalität der Welt durch ihre Schirmherrschaft über die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Aquitanien ist einzigartig, da sie entweder die französische oder die englische Zivilisation regieren kann. Große Werke in ihren Städten reduzieren die Loyalität für andere Städte außerhalb ihrer Zivilisation. Wenn eine Stadt eine andere Zivilisation wegen Mangel an Loyalität verlässt und Eleonores Zivilisation dort die größte Loyalität erzeugt, schließt sich diese Stadt ihr automatisch an, ohne zuerst zu einer freien Stadt zu werden. Sie erweitert ihren Einfluss auf Kosten naher Zivilisationen, unabhängig davon, ob sie für Frankreich oder England spielt, und zwar durch die Macht der Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Frankreich (Civ6)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Eleonore von Aquitanien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Frankreich''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Frankreich]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Frankreich&lt;br /&gt;
| Bild = frankreich_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Frankreich_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici|Katharina von Medici (Schwarze Königin)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)|Katharina von Medici (Erhaben)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Imperiale_Garde_(Civ6)|Imperiale Garde]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  imperiale_garde_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Chateau_(Civ6)|Chateau]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = Chateau_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Blau, Gold&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des heutigen Frankreich liegen im antiken Gallien. Im 2. Jh. v.Chr. unterst&amp;amp;#252;tzte Rom aufseiten von Massilia (Marseilles), einer 600 v.Chr. gegr&amp;amp;#252;ndeten griechischen Kolonie, den Kampf gegen die nahenden Barbarenst&amp;amp;#228;mme - das Resultat war die Entstehung der r&amp;amp;#246;mischen Provinzen im Jahre 121 v.Chr. (das heutige S&amp;amp;#252;dfrankreich). Von 58 bis 50 v.Chr. besetzte Julius C&amp;amp;#228;sar auch alle &amp;amp;#252;brigen franz&amp;amp;#246;sischen Gebiete. &amp;amp;#220;ber 4 Jahrhunderte blieb Gallien unter r&amp;amp;#246;mischer Herrschaft. Bis heute zeugen die Ruinen von Aqu&amp;amp;#228;dukten und Badeh&amp;amp;#228;usern von den r&amp;amp;#246;mischen Besatzern. Nach 395 f&amp;amp;#252;hrten innere Schwierigkeiten des r&amp;amp;#246;mischen Reichs zu Barbarenaufst&amp;amp;#228;nden in ganz Gallien. Bis 418 siedelten sich die Franken und Burgunder westlich des Rheins an, die Westgoten lie&amp;amp;#223;en sich in Aquitaine nieder. Das Fr&amp;amp;#252;hmittelalter war von der merowingischen und karolingisch-fr&amp;amp;#228;nkischen Herrschaft (476-887) gepr&amp;amp;#228;gt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach seiner Thronbesteigung konsolidierte der Merowingerk&amp;amp;#246;nig Chlodwig (481-511) die Position der Franken in Nordgallien. Da er &amp;amp;#252;berzeugt war, dass er seine milit&amp;amp;#228;rischen Erfolge dem christlichen Gott verdankte, trat er zum Katholizismus &amp;amp;#252;ber und sicherte den k&amp;amp;#252;nftigen Frankenherrschern damit nicht nur die Unterst&amp;amp;#252;tzung der katholischen Kirche, sondern auch des Gro&amp;amp;#223;teils der anderen christlichen L&amp;amp;#228;nder. Das Frankenreich erreichte unter Karl dem Gro&amp;amp;#223;en (768-814) seine gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Ausdehnung, da dieser das heutige Frankreich, Italien und Deutschland unter seiner Herrschaft vereinte. Nach Karls Tod teilten seine drei Enkel das Reich unter sich auf. Frankreich blieb w&amp;amp;#228;hrend des gesamten Mittelalters ein geteiltes Reich, bis die Herrscher der Ile de France die Macht langsam an sich rissen. Durch den Aufstieg des Hauses Valois im Jahre 1328 wurde Frankreich zum einflussreichsten K&amp;amp;#246;nigreich Europas: K&amp;amp;#246;nig Philipp VI. konnte enorme Steuereinnahmen verbuchen und riesige Heerscharen aufstellen, die ihren Gegnern stets &amp;amp;#252;berlegen waren. Seine diversen H&amp;amp;#246;fe sicherten unterdessen seine k&amp;amp;#246;nigliche Vorherrschaft. Im sp&amp;amp;#228;ten Mittelalter hatten die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige dann jedoch alle M&amp;amp;#252;he, ihre Oberhoheit im Land gegen fremde Invasoren zu behaupten - und dieser Kampf schien trotz aller Vorteile auf franz&amp;amp;#246;sischer Seite lange Zeit relativ aussichtslos zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der 100-j&amp;amp;#228;hrige Krieg war ein im 14. und 15. Jh. mit Unterbrechungen ausgefochtener Konflikt zwischen England und Frankreich, ausgel&amp;amp;#246;st durch eine Reihe von Zwistigkeiten zwischen den Herrscherh&amp;amp;#228;usern und nat&amp;amp;#252;rlich auch die Frage der franz&amp;amp;#246;sischen Thronfolge. Der Wendepunkt in diesem Krieg trat 1429 ein, als die englische Armee gezwungen war, die Belagerung von Orl&amp;amp;#233;ans wegen des Widerstands der Befreiungsarmee unter der F&amp;amp;#252;hrung von Jeanne d'Arc abzubrechen. 1453 war nur noch Calais in englischer Hand und ging 1558 ebenfalls an Frankreich zur&amp;amp;#252;ck. W&amp;amp;#228;hrend die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige des 16. Jahrhunderts mit den Habsburgern um die Vorherrschaft in Italien k&amp;amp;#228;mpften, m&amp;amp;#252;ndeten religi&amp;amp;#246;se Streitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten zwischen 1562 und 1598 in eine Reihe von B&amp;amp;#252;rgerkriegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Erst mit dem Aufstieg der Bourbonenk&amp;amp;#246;nige ab 1589 kam Frankreich langsam zur Ruhe, bis das Land unter der langen Regentschaft Ludwigs XIV. (1643-1715) schlie&amp;amp;#223;lich eine kulturelle und wirtschaftliche Bl&amp;amp;#252;tezeit erlebte. Unter der Herrschaft Ludwigs avancierte Frankreich zum k&amp;amp;#252;nstlerischen und intellektuellen Zentrum Europas. Der &amp;quot;Sonnenk&amp;amp;#246;nig&amp;quot; residierte im pr&amp;amp;#228;chtigen Palast von Versailles als absoluter Herrscher &amp;amp;#252;ber sein Land. Zu seiner Zeit war das franz&amp;amp;#246;sische Heer die schlagkr&amp;amp;#228;ftigste Armee Europas. Diese war vor allem ob der Leibw&amp;amp;#228;chter des K&amp;amp;#246;nigs, der so genannten Musketiere, bekannt und gef&amp;amp;#252;rchtet. Angesichts der wachsenden Macht Frankreichs verb&amp;amp;#252;ndeten sich seine Nachbarn gegen den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig, um die drohende Unterwerfung zu verhindern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nun war der Weg frei f&amp;amp;#252;r einen weiteren Umbruch: Die franz&amp;amp;#246;sische Periode der Aufkl&amp;amp;#228;rung - das so genannte Zeitalter der Vernunft - ein kultureller Wandel, der auf dem Rationalismus, dem Empirismus und einem amorphen Konzept der Freiheit basierte und sich in den wegweisenden Werken Voltaires (1694-1778) und Rousseaus (1712-78) ausdr&amp;amp;#252;ckte. Gleichzeitig zwang der drohende Staatsbankrott den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig jedoch zur Einberufung der Generalst&amp;amp;#228;nde, um zus&amp;amp;#228;tzliche Steuern durchzusetzen. In der Folgezeit entwickelte sich der Konflikt, der 1787 zwischen dem K&amp;amp;#246;nigshaus und dem Adelsstand entstanden war, zu einem Kampf nunmehr dreier Parteien, wobei sich &amp;quot;der Mob&amp;quot; sowohl dem Absolutismus als auch der privilegierten Oberschicht widersetzte. Der Sturm auf die Bastille durch die B&amp;amp;#252;rger von Paris im Jahr 1789 stellte in diesem Zusammenhang ein monumentales Ereignis dar, einen scheinbar gottgewollten Triumph des Volkes. Aber die Franz&amp;amp;#246;sische Revolution degenerierte bald zu Terror und Chaos. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt gelang es Napoleon, dem Blutvergie&amp;amp;#223;en (auf Kosten der Freiheit) ein Ende zu setzen. Napoleons Armeen f&amp;amp;#252;gten den anderen europ&amp;amp;#228;ischen Gro&amp;amp;#223;m&amp;amp;#228;chten mehrere vernichtende Niederlagen zu, bis Napoleon von diesen im Jahr 1815 schlie&amp;amp;#223;lich endg&amp;amp;#252;ltig besiegt und gest&amp;amp;#252;rzt wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch die revolution&amp;amp;#228;re Inbrunst der franz&amp;amp;#246;sischen B&amp;amp;#252;rger war ungebrochen und f&amp;amp;#252;hrte zu weiteren Aufst&amp;amp;#228;nden in den Jahren 1830 und 1848. Letzterer f&amp;amp;#252;hrten schlie&amp;amp;#223;lich zur Ausrufung der 2. Republik. Napoleons Neffe (Napoleon III.) rief im Jahr 1852 schlie&amp;amp;#223;lich das 2. Empire (1852-1870) aus. Nach der Niederlage im franz&amp;amp;#246;sisch-russischen Krieg wurde die 3. Republik (1870-1940) gebildet. Diese &amp;amp;#252;berdauerte zwar den 1. Weltkrieg, endete im Jahr 1940 allerdings mit der Invasion der Deutschen. Nach dem 2. Weltkrieg folgte die 4. Republik (1947-59), bis im September 1958 durch einen Volksentscheid schlie&amp;amp;#223;lich die 5. Republik gegr&amp;amp;#252;ndet wurde. W&amp;amp;#228;hrend Frankreich den Gro&amp;amp;#223;teil seiner Kolonien aufgeben musste und auch den Nimbus der milit&amp;amp;#228;rischen Unverwundbarkeit l&amp;amp;#228;ngst verloren hat, ist das moderne Frankreich eine der f&amp;amp;#252;hrenden Wirtschaftsnationen und ein einflussreiches Mitglied der Europ&amp;amp;#228;ischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Schwarze Königin)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Herzogin der Bretagne, Königin von Frankreich ===&lt;br /&gt;
'''Es ist gut geschnitten; jetzt muss gesät werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina von Medici wurde von den Historikern scharf kritisiert, teils wegen ihrer Verbindung zur Medici-Familie, teils wegen ihrer eigenen Unbarmherzigkeit, die Valois (ein Ableger des Kapetinger-Geschlechts) um jeden Preis auf dem Thron zu belassen. Doch egal was man über sie auch sagt, ohne Katharina wäre es mehr als unwahrscheinlich gewesen, dass das Haus Valois seine Herausforderungen überlebt oder dass Frankreich seine Probleme in dieser Zeit überstanden hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina wurde in die schon fast unglaublich reiche und mächtige Familie Medici geboren, de facto die Herrscher über Florenz, Banker und Könige sowie Papst-Macher (ihr Großonkel war zu dieser Zeit Papst Leo X.). Nach dem, was man so hörte, war ihr Vater Lorenzo, ernannter Herzog von Urbino dank Leo, mit ihrer Geburt &amp;quot;genauso zufrieden wie mit einem Jungen&amp;quot;. Außer clever und begabt zu sein (&amp;quot;für ein Mädchen&amp;quot;), bedeutete das Herzogtum, dass sie eine adlige Geburt für sich beanspruchen konnte und sich ihr allerlei Möglichkeiten boten, unter anderem eine Zahl königlicher Freier; nachdem sie James V. von Schottland und andere verschmäht hatte, heiratete sie im Oktober 1533 - im zarten Alter von 14 - den zweiten Sohn des Königs von Frankreich bei einer arrangierten Ehe, für die der Medici-Papst Clemens VII. gesorgt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Braut sah ihren Gatten nur selten, denn Prinz Heinrich hatte viel mit seinen diversen Mätressen zu tun. Doch 1536 fing sich Heinrichs älterer Bruder Franz eine Erkältung ein und starb. Er machte Heinrich zum Thronfolger ... und Katharina zur Thronfolgerin von Frankreich. Und nicht nur das - urplötzlich erwies sich Katharina als außerordentlich fruchtbar sowie unverwüstlich. Nach acht Jahren ohne Schwangerschaft trotz größter Bemühungen gebar sie 1544 einen Sohn. Sie folgte dem Rat des berühmten Arztes Jean Fernel, der ein paar anatomische &amp;quot;Eigenartigkeiten&amp;quot; bei dem Paar festgestellt hatte; im nächsten Jahr folgte eine Tochter für Heinrich. Und was auch immer Fernel für einen Rat gegeben hatte, es half, da Katharina ihrem Heinrich noch weitere acht Kinder schenkte (fast schon ein Wunder, wenn man an die Säuglingssterblichkeit zu dieser Zeit denkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrichs Vater im März 1547 starb, wurde Katharina Königin von Frankreich. Wenn Heinrich auch, verzaubert von seiner Geliebten Diane de Poitiers, Katharina mit Respekt behandelte, gestattete er ihr keinen politischen Einfluss - er gab selbst ein Château, das sie unbedingt wollte, an Diane. 1556 starb Katharina fast bei der Geburt von Zwillingen; sie musste keine weiteren Schwangerschaften mehr ertragen. Sie liebte ihre Kinder über alles und nutzte den Reichtum ihrer Familie sowie ihren Status als Gemahlin des Königs, um ihnen die beste Ausbildung zuteilwerden zu lassen und sicherzustellen, dass es ihnen an nichts mangelte und dass sie vor ihrem Vater geschützt waren, der nur wenig Interesse für seine Kinder zeigte, vom ältesten Sohn einmal abgesehen. Katharina, die selbst einen Amateurstatus in den &amp;quot;Schwarzen Künsten&amp;quot; genoss, schickte sogar im August 1556 nach dem berühmten Nostradamus, um zum Hofe zu kommen und das Horoskop ihrer sieben Kinder zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1559 als Teil der Stellvertreterhochzeit seiner 13-jährigen Tochter Elisabeth mit König Philipp II. von Spanien bestand Heinrich drauf, sich dem Lanzenstechen anzuschließen. Keine weise Entscheidung, da er schwer verletzt wurde und binnen 14 Tagen verstarb. Franz II., der bereits durch die Hochzeit mit Maria Stuart (Königin der Schotten) König von Schottland geworden war, wurde im Alter von 15 Jahren König von Frankreich. Bei diesem Coup zogen die Guise-Brüder und der Kardinal von Lorraine in den Louvre-Palast ein und rissen die Macht an sich. Katharina nutzte all ihren politischen Scharfsinn und die List, die man ihr als Medici mit in die Wiege gelegt hatte, und entschied, mit der Guise-Faktion zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentliche Regentin, wenn auch Katharina keinen Anspruch auf diese Position hatte, verstärkte sie ihre Macht und ihren Einfluss. Mit ihrer &amp;quot;neugefundenen Autorität&amp;quot; zwang sie Diane de Poitiers, die Kronjuwelen (die der vernarrte Heinrich ihr gegeben hatte) zusammen mit dem Château zurückzugeben, das Katharina einst so begehrt hatte; Katharina schickte die ehemalige Mätresse des Königs effektiv in die Wüste. Die Königinmutter schaffte es, sich aus der blutigen Verfolgung der Protestanten durch die Guises und auch dem gescheiterten Komplott, dass die Bourbons sie stürzen wollten, herauszuhalten. Sie machte auch gemeinsame Sache mit dem neuen Kanzler Michel de L’Hospital und verteidigte das Gesetz gegen die Versuche der Guises, es zu umgehen, besonders bezüglich ihrer protestantischen Fixierung. Doch sie konnte auch gnadenlos bei der Verteidigung der Position ihres Sohns als König sein; als der Prinz von Condé eine Armee formierte und katholische Städte angriff, bestellte sie ihn zum Hof und ließ ihn sodann verhaften. Er wurde nur durch den plötzlichen Tod von Franz vor der Hinrichtung bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Katharina hatte auch eine andere Seite; sie veranstaltete verschwenderische Hoffestivals - die so genannten Joyeuse magnificences - bei jedem Anlass, der sich nur bot: Hochzeiten, Jahrestage, Taufen, Festtage und zu jeder anderen nur vorstellbaren Gelegenheit. Es war bei diesen Festen, dass Katharinas berühmte L'escadron volant (&amp;quot;Flugschwadron&amp;quot;) ihre Tricks zeigte, Ladys wie Lady Isabelle de la Tour und Baroness Charlotte de Beaune-Semblançay. Bei der &amp;quot;Schwadron&amp;quot; handelte es sich um eine Gruppe schicker junger Adelsfrauen, die Katharina zur Anbandelung von Beziehungen mit den mächtigen Männern am Hof nutzte, um so &amp;quot;Insider&amp;quot;-Informationen zu bekommen, die Katharina für ihre Pläne nützlich sein könnten. Neben Hinrichtungen und Erpressungen halfen ihr solche Einblicke, die Angriffe gegen Frankreich und ihre Person abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina ließ keinen Schritt aus, als sie die Regentschaft für ihren Zehnjährigen gewann, Karl IX. Sie wurde im Prinzip nur noch mächtiger. Der Junge, noch launisch und kränklich, schrie bei seiner Krönung; Katharina hatte ihn genau im Auge, sie ging sogar so weit, dass sie in seinem Schlafgemach nächtigte. Im Endeffekt regierte Katharina Frankreich, doch die Nation sah sich mit ernsten Problemen konfrontiert. Sie hatte vor, sich um diese auf typische Medici-Art zu kümmern. Sie kontaktierte die religiösen Anführer Frankreichs, sowohl katholisch, wie auch hugenottisch, um die doktrinellen Differenzen beizulegen; als das scheiterte, erließ sie das Edikt von Saint-Germain-en-Laye, um die Glaubensfreiheit zu fördern. (Leider griff der Herzog von Guise eine Hugenotten-Messe an und massakrierte alle, was zum 30-Jährigen französischen Religionskrieg führte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die protestantischen Adligen eine Armee als Reaktion auf das Massaker 1562 formierten, schickte ihnen Katharina nach gescheiterten Verhandlungen die königliche Armee auf den Hals. Als der Protestant Antoine de Bourbon seinen Wunden erlag und der lebhafte katholische Herzog von Guise ermordet wurde, erließ sie 1563 das Edikt von Amboise, um die Unruhen zu beenden. Dann versammelte sie die hugenottischen und katholischen Lords, um Le Havre von den Engländern zurückzuerobern, die sich abermals in französische Angelegenheiten einmischten. Von der Bartholomäusnacht einmal abgesehen, die von König Karl IX. initiiert wurde, liefen die Dinge relativ gut für die &amp;quot;italienische Königin.&amp;quot; Dann starb Karl im Alter von 23 Jahren. Ein weiterer Sohn, ihr Liebling, wurde 1573 zum König von Polen (eine Position, die er nicht lange halten sollte) und im Jahr 1574 als Heinrich III. zum König von Frankreich gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Heinrich, der bereits erwachsen und geistig wie physisch in gutem Zustand war, erwies sich nicht als so geschmeidig wie seine Brüder. Obwohl er von Katharina abhängig war, die Details des Regierens für über ein Jahrzehnt überwacht hatte, entließ er 1588 bei Blois plötzlich all ihre ernannten Minister der Krone und beendete damit effektiv ihren Einfluss auf die Regierung. Heinrich wandte sich auch gegen die mächtige Guise-Familie, Verbündete seiner Mutter, indem er den Herzog töten und acht andere Mitglieder ermorden ließ. Die im Alter von 69 Jahren bettlägerige Katharina blieb stoisch bei diesen Neuigkeiten. Noch im selben Monat im Januar 1589 starb sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Frankreich auf dem Papier eher kulturell stark ist, sind sie dennoch ein gefährlicher Gegner. Katharina wird genau wissen, was Ihr im Schilde führt, und Spione und ihre mächtige Armee des Industriezeitalters einsetzen, um ihre Interessen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie Kleopatra und Qin Shihuangdi möchte auch Frankreich eine große Rolle im Spiel um die Wunder spielen. Ein Erfolg würde sie zu wichtigen Mitstreitern um den Kultursieg machen. Mit Katharina am Ruder ist die Wahrscheinlichkeit hoch, über Informationen zu allen Gegnern zu verfügen, so dass man sich nur auf die Wunder konzentrieren kann, die man mit Sicherheit als Erstes zu bauen vermag. Auf Wunder folgen in der Prioritätenliste gut platzierte Chateaus, die ebenfalls hilfreich für Kultursiege sind. All die {{6kult}} Kultur sollte dabei helfen, schnell den Ausrichtungsbaum zu durchlaufen und vor sämtlichen Gegnern zu Korps und Armeen zu gelangen. Wenn sie diese haben und dazu die Garde impériale, heißt es vorsichtig sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici (Erhaben) ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Erhaben)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_PP_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
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Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_Medici_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Katharina von Medici Persona Pack| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina bereichert ihr normales Bauprogramm von Wundern und Chateaus mit verschwenderischen Hoffesten, die Frankreich schnell dem Kultursieg entgegenbringen, besonders wenn sie es schafft, Luxusgüter anzusammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina ist das einzige Staatsoberhaupt, das eine große Sammlung von Luxusgütern aller Arten und Mengen anhäufen will. Ihre zahlreichen opulenten Besitztümer machen ihre Hoffeste zu den kulturellen Ereignissen, auf denen alle Anführer gesehen werden möchten. Bei einer ausreichenden Zahl dieser Feste und einer großen Sammlung von Chateaus und Wundern in der Mitte des Spiels kann Frankreich der Favorit für einen Kultursieg sein, wenn die verschwenderische Version von Katharina am Ruder ist. Sie ist sogar so gefährlich, dass Ihr vielleicht sogar gegen die französische imperiale Garde in den Krieg ziehen müsst, um Katharina von einem schnellen Sieg abzuhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien (Kapetinger)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore french symbol civ6.png|&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]][[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_French_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6gatheringstorm_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Herzogin von Aquitanien und amtierende Königin von Frankreich und Spanien===&lt;br /&gt;
'''In nomine sancte et individue Trinitatis, ego Helienordis, Dei gratia humilis Francorum regina, et Aquitanorum ducissa.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Herzogs, Gattin von zwei Königen und Mutter von drei Königen und zwei Königinnen war sie vermutlich die mächtigste Frau in Europa zu ihren Lebzeiten. Sie hatte die Herrschaft über das Herzogtum Aquitanien inne und saß sowohl in Frankreich als auch in England auf dem Thron. Letzteres regierte sie im Namen ihres Sohnes. Sie war eine starke Förderin der Künste und die Frau, der wir die Entwicklung des Konzeptes der Ritterlichkeit am meisten zu verdanken haben. Als junge Frau war sie bezaubernd, geistreich und energiegeladen, als Königin entwickelten sie zudem ein zutiefst scharfsinniges politisches Gespür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1122 als Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien geboren, der einer der ersten Förderer der aufkommenden Troubadoure war. Eleonore wuchs an einem Hof auf, der sowohl wohlhabend als auch reich an Kultur war. Als sie nach dem Tode Wilhelms den Titel der Herzogin von Aquitanien annahm, heiratete sie den französischen Kronprinzen, der nach dem Tode seines Vaters, Ludwig dem Dicken, zu Ludwig dem VII. wurde. Eleonore begleitete den gottesfürchtigen Ludwig VII. auf dem Zweiten Kreuzzug, auch wenn Frankreich bei Jerusalem eine empfindliche Niederlage einstecken musste und gezwungen war, sich zurückzuziehen. Eleonore wollte ihren Onkel, Raimund von Poitiers, unterstützen, was aber von Ludwig verhindert wurde. Der Streit führte zur Annullierung ihrer Ehe. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, aber keine Söhne, was offenbar zur Entfremdung beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf, nur zwei Monate nach der Annullierung ihrer Ehe, heiratete sie Heinrich, den Herzog der Normandie. Der junge König Plantagenet war erpicht darauf, die Ländereien seiner Familie zurückzugewinnen und die Hochzeit mit Eleonore führte unmittelbar zum Konflikt mit Ludwig. Es kam zu einem komplexen Krieg an vielen Fronten, der zu gleichen Teilen aus offenen und verdeckten kriegerischen Aktivitäten bestand und bis 1154 andauerte. Eleonore gebar Heinrich vier Söhne, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit lebte sie mit ihrer Tochter Marie (von Ludwig) in Poitiers. Dort führte sie gemeinsam mit den Adelsdamen am Hof Poitiers den berühmten Minnehof ein, der die Traditionen der Ritterlichkeit und der höfischen Liebe bekannt machte. Die hochrangigen Damen (und einige Herren) des Hofes sollten dort ihr Anliegen der romantischen Liebe bei Eleonore und ihrem Adel vorbringen, worauf die Damen ihr Urteil fällten. Die Troubadoure sollten viele der Ideale der höfischen Liebe unter Eleonores Gunst im restlichen Europa verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonores Söhne waren ebenso ehrgeizig wie ihre Eltern. Weil er nicht länger den Mann fürs Grobe für seinen Vater spielen wollte, zettelte Heinrich der Jüngere eine Revolte an und versuchte, seine Brüder für das Unterfangen zu gewinnen. Eleonore schien ihre Söhne zu dieser Revolte ermutigt zu haben. Als sie scheiterte, sperrte Heinrich Eleonore für die folgenden 16 Jahre ein. Heinrich der Jüngere starb 1183 nach einem zweiten fehlgeschlagenen Aufstand gegen seinen Vater, danach hob Heinrich II. einige Einschränkungen Eleonores auf und sie zeigte sich mit ihm bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrich II. 1189 starb, übernahm sein Sohn Richard Löwenherz die Regentschaft über die Ländereien der Familie in England und Frankreich. Eleonore wurde aus der Gefangenschaft entlassen und übernahm die Regierungeschäfte in England in Richards Namen. Richard selbst zog in den Dritten Kreuzzug, was sehr schlimm für ihn ausging (Details dazu im Eintrag zu Saladin). Dass England Richard gegenüber loyal blieb, spricht für ihren Erfolg, da ihr jüngster Sohn Johann während der Abwesenheit seines Bruders einen Staatsstreich versuchte, aber die Kontrolle über England nicht erlangte. Eleonore spielte eine entscheidende Rolle dabei, das immense Lösegeld aufzutreiben, dass erforderlich war, um Richard aus der Gefangenschaft in Österreich freizukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard starb 1199 und die Regentschaft ging über auf den nichtsnutzigen Johann, dessen Herrschaft den Niedergang des Angevinischen Reichs, den Aufstieg Robin Hoods und die Magna Carta einläutete, und dessen Unfähigkeit seine Mutter zur Verzweiflung getrieben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schon in den Siebzigern war, entsandte Johann seine Mutter Eleonore auf eine diplomatische Mission an den Hof von Kastilien. Dort war ihre Tochter (sie hieß ebenfalls Eleonore) Königin und diese hatte wiederum Töchter. Eleonore sollte eine Braut für den neuen Kronprinzen Frankreichs auswählen, der tatsächlich auch der Enkel von Eleonores erstem Ehemann Ludwig VII. war, um den Frieden zwischen Frankreich unter Philip II. und König Johann zu zementieren. Die Rückreise gestaltete sich schwierig und sie verblieb in Fontevraud und schickte die zukünftige Königin Blanka voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Eleonores Leben setzte das Muster der nachfolgenden Generationen fort, die versuchten, die vorhergehende zu stürzen. 1202 versuchte ihr Enkel Arthur, der Herzog der Bretagne, Eleonore im Schloss Mirebeau gefangen zu nehmen. Johann marschierte gegen Arthur, beendete die Belagerung Mirebeaus und nahm den 15-jährigen Arthur gefangen. Arthur verschwand in der Gefangenschaft durch Johann spurlos. Eleonore setzte sich in Fontevraud zur Ruhe, trat einer religiösen Ordensgemeinschaft bei und starb 1204. Sie wurde in Fontevraud zwischen ihrem Ehemann Heinrich II. und ihrem Sohn Richard bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Eleonore verdient sich die Loyalität der Welt durch ihre Schirmherrschaft über die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Aquitanien ist einzigartig, da sie entweder die französische oder die englische Zivilisation regieren kann. Große Werke in ihren Städten reduzieren die Loyalität für andere Städte außerhalb ihrer Zivilisation. Wenn eine Stadt eine andere Zivilisation wegen Mangel an Loyalität verlässt und Eleonores Zivilisation dort die größte Loyalität erzeugt, schließt sich diese Stadt ihr automatisch an, ohne zuerst zu einer freien Stadt zu werden. Sie erweitert ihren Einfluss auf Kosten naher Zivilisationen, unabhängig davon, ob sie für Frankreich oder England spielt, und zwar durch die Macht der Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>England (Civ6)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Eleonore von Aquitanien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''England''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[England]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = England&lt;br /&gt;
| Bild = england_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_England_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[England_(Civ6)#Victoria I.|Victoria I. (Imperial)]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Victoria I. (Dampfzeitalter)|Victoria I. (Dampfzeitalter)]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Elizabeth I.|Elizabeth I.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Sea_Dog_(Civ6)|Sea Dog]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  sea_dog_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Bezirk = [[Hafen_(Civ6)#Royal Navy Dock|Royal Navy Dock]]&lt;br /&gt;
| Icon_District = hafen_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Rot, weiss&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
In der Antike lag Britannien an der Peripherie der zivilisierten Welt. Julius C&amp;amp;#228;sars Landung in Britannien im Jahr 55/54 v.Chr, galt damals als waghalsige Reise in das Unbekannte. Nach der Eroberung der Insel durch die Truppen des r&amp;amp;#246;mischen Kaisers Claudius im Jahr 43 blieb Britannien 400 Jahre lang r&amp;amp;#246;mische Provinz. Die R&amp;amp;#246;mer bauten St&amp;amp;#228;dte, Stra&amp;amp;#223;en und riesige Badeh&amp;amp;#228;user, deren Ruinen die Zeiten &amp;amp;#252;berdauert haben. Nach dem Untergang des R&amp;amp;#246;mischen Reichs setzten Mitte des 5. Jahrhunderts erste Siedler nach England &amp;amp;#252;ber. Diese wurden sofort von einem britischen Stammesf&amp;amp;#252;hrer rekrutiert, um dessen K&amp;amp;#246;nigreich gegen die Pikten und die Schotten zu verteidigen. Die ersten S&amp;amp;#246;ldner entstammten drei verschiedenen Volksst&amp;amp;#228;mmen - den Angeln, den Sachsen und den J&amp;amp;#252;ten - die sich an der K&amp;amp;#252;ste Nordwestgermaniens angesiedelt hatten und schlie&amp;amp;#223;lich die alte Ordnung auf den Kopf stellten. In der Folgezeit stand das Land unter der Herrschaft rivalisierender K&amp;amp;#246;nigreiche. Das erste politische Gebilde, das den Namen &amp;quot;England&amp;quot; verdiente, entstand, als das K&amp;amp;#246;nigreich Wessex die Insel im Kampf gegen die D&amp;amp;#228;nen und Wikinger im 9. Jahrhundert erstmals unter einem Banner vereinte. Doch die englische Vorherrschaft war nur von kurzer Dauer: Nach der Eroberung durch die Normannen (1066) musste sich England dem fr&amp;amp;#228;nkischen Adel beugen, der schlie&amp;amp;#223;lich auch den Feudalismus einf&amp;amp;#252;hrte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Invasion der Normannen f&amp;amp;#252;hrte zu einer neuerlichen kulturellen und politischen Umorientierung Britanniens, da die Eroberer viele Elemente der r&amp;amp;#246;mischen Kultur, die w&amp;amp;#228;hrend der Besetzung durch die Germanen verloren gegangen waren, wieder einf&amp;amp;#252;hrten. Die englischen Normannen sorgten schlie&amp;amp;#223;lich auch f&amp;amp;#252;r die Entstehung einer rein britischen K&amp;amp;#246;nigslinie, dem Haus Plantagenet. In den 300 Jahre sp&amp;amp;#228;ter stattfindenden Rosenkriegen zwischen den Angeh&amp;amp;#246;rigen der Plantagenet-Nebenlinien York und Lancaster wurde der legitime Thronanspruch zum vorerst letzten Mal ausgefochten. Als Heinrich Tudor, Graf von Richmond, 1485 zum K&amp;amp;#246;nig gekr&amp;amp;#246;nt wurde, nachdem Richard III. aus dem Hause York auf dem Schlachtfeld gefallen war, h&amp;amp;#228;tten wohl nur wenige Engl&amp;amp;#228;nder vermutet, dass damit eine 118 Jahre w&amp;amp;#228;hrende Regentschaft des Hauses Tudor beginnen sollte. Elisabeth I. (1558-1603) erwies sich als die r&amp;amp;#252;hrigste Monarchin dieser Abstammung. Ebenso wenig wie 1485 h&amp;amp;#228;tten Beobachter im Jahre 1558 wohl vorhersehen k&amp;amp;#246;nnen, dass dem K&amp;amp;#246;nigreich trotz der sozialen und politischen Zerrissenheit und der internationalen Niederlagen der vergangenen Jahrzehnte ein weiteres glorreiches Zeitalter bevorstehen sollte: Ausgel&amp;amp;#246;st durch Elisabeths Regentschaft waren die n&amp;amp;#228;chsten 200 Jahre der britischen Geschichte von kundschafterischen Erfolgen, Kolonisierungsbestrebungen sowie k&amp;amp;#252;nstlerischer und intellektueller Fortentwicklung gepr&amp;amp;#228;gt. Als Elisabeth, auch die &amp;quot;jungfr&amp;amp;#228;uliche K&amp;amp;#246;nigin&amp;quot; genannt, starb, ohne Kinder zu hinterlassen, bot das Parlament die Krone ihrem n&amp;amp;#228;chsten Blutsverwandten Jakob VI. von Schottland an. Dieser bestieg schlie&amp;amp;#223;lich als Jakob I. den englischen Thron (1603-1625) und begr&amp;amp;#252;ndete die Dynastie der Stuarts. Allerdings regierten die Stuarts meist gl&amp;amp;#252;cklos. Karl I wurde w&amp;amp;#228;hrend des englischen B&amp;amp;#252;rgerkrieges von Aufst&amp;amp;#228;ndischen gefangen genommen und hingerichtet. W&amp;amp;#228;hrend der &amp;quot;Glorious Revolution&amp;quot; im Jahr 1688 wurde mit Jakob II. schlie&amp;amp;#223;lich der letzte m&amp;amp;#228;nnliche Stuart auf dem britischen Thron gest&amp;amp;#252;rzt. Doch trotz aller Probleme verschmolzen England und Schottland mit dem Act of Union im Jahr 1707 zum &amp;quot;K&amp;amp;#246;nigreich Gro&amp;amp;#223;britannien&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Das britische Empire entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer bedeutende See- und Handelsmacht. W&amp;amp;#228;hrend des 18. und 19. Jahrhunderts nutzte das K&amp;amp;#246;nigreich jeden Krieg, an dem sich seine Soldaten (die so genannten Rotr&amp;amp;#246;cke) beteiligten, f&amp;amp;#252;r die Vergr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;erung seiner Kolonialmacht. Besonders wichtig waren dabei der Siebenj&amp;amp;#228;hrige Krieg und die Napoleonischen Kriege. Um 1820 umfasste die Gesamtbev&amp;amp;#246;lkerung des britischen Reichs 200 Millionen Menschen, 26%% der Weltbev&amp;amp;#246;lkerung, was den Einfluss und das Ansehen der Krone und des Landes f&amp;amp;#246;rderte. F&amp;amp;#252;r die Privilegierten bedeutete die viktorianische &amp;amp;#196;ra unter der F&amp;amp;#252;hrung der langj&amp;amp;#228;hrigen Premierminister Gladstone und Disraeli eine Zeit der Selbstgef&amp;amp;#228;lligkeit. Kein Wunder. Schlie&amp;amp;#223;lich war das britische Empire, das zu jener Zeit Australien, Neuseeland, Indien sowie weite Teile Afrikas und Kanadas umfasste, tats&amp;amp;#228;chlich ein Reich, in dem &amp;quot;die Sonne niemals unterging&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch der &amp;quot;lange Sommer des Friedens&amp;quot; fand mit dem Blutbad von Flandern ein j&amp;amp;#228;hes Ende. Die Briten hatten zwar weniger Verluste zu beklagen als die Franzosen und mussten auch keinen politischen Umsturz f&amp;amp;#252;rchten, dennoch ersch&amp;amp;#252;tterte der 1. Weltkrieg das Land st&amp;amp;#228;rker als jede andere europ&amp;amp;#228;ische Macht. Auch bildete er die Basis f&amp;amp;#252;r einen sozialen und wirtschaftlichen Umbruch: Die Pfeiler der industriellen Fortentwicklung, wie z.B. der Kohlebergbau und der Schiffbau, auf denen der britische Wohlstand gr&amp;amp;#252;ndete, verarmten oder waren schlicht &amp;amp;#252;berfl&amp;amp;#252;ssig geworden. Nur langsam entwickelte Gro&amp;amp;#223;britannien neue Wirtschaftszweige, wie die Chemie-, Elektronik- und Automobilindustrie. In der Nachkriegszeit konzentrierte sich die britische Au&amp;amp;#223;enpolitik lange Zeit auf die Rehabilitation Deutschlands, w&amp;amp;#228;hrend die Inlandspolitik ihr Augenmerk auf die Institutionalisierung des Sozialismus richtete, um den Missst&amp;amp;#228;nden im Land entgegenzuwirken. Diese Ambitionen standen allerdings im Konflikt mit der Politik Frankreichs - ein Bruch zwischen Gro&amp;amp;#223;britannien und seinem Alliierten aus Kriegszeiten war unvermeidlich. Frankreich geriet in die Isolation, was mit dem Aufstieg Hitlers in den 30er Jahren verheerende Konsequenzen f&amp;amp;#252;r Europa haben sollte. Gro&amp;amp;#223;britannien stand am Ende des Krieges zwar auf der Seite der Sieger, konnte jedoch die fortschreitende Dekolonisation der 50er und 60er Jahre nicht verhindern. Und obwohl die Briten einen hohen Lebensstandard wahren konnten, setzte sich die Stagnation der britischen Wirtschaft auch in den 60er und 70er Jahren fort. Erst Margaret Thatcher (1979-1990) beendete den Sozialismus in Gro&amp;amp;#223;britannien: Sie erlie&amp;amp;#223; eine Reihe von Gesetzen zur Entstaatlichung nahezu aller Industriezweige, die die Labour-Partei in den 40er Jahren in Staatsbesitz gebracht hatte. Mit dem Versprechen &amp;quot;Wir werden als neue Labour-Partei regieren&amp;quot; &amp;amp;#252;bernahm die 1997 gew&amp;amp;#228;hlte Blair-Regierung zwar einige von Thatchers au&amp;amp;#223;enpolitischen Strategien, setzte aber auch Wirtschaftsreformen durch, wie sie es in ihrer Grundsatzerkl&amp;amp;#228;rung versprochen hatte. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch terroristische Gruppen arbeitet Gro&amp;amp;#223;britannien im Kampf gegen den Terrorismus heute eng mit den USA und anderen Nationen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Victoria I. ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Victoria I. (Imperial)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1819 - 1901|&lt;br /&gt;
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Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Victoria_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
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Ziv_Agenda = {{Agenda_Victoria_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]]|&lt;br /&gt;
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Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Mit Gottes Güte Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland, Verteidigerin des Glaubens, Kaiserin von Indien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Man sollte andere niemals seine (sehr natürlichen und gewöhnlichen) Gefühle zeitweiligen Zorns und Unbehagens sehen lassen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie mit Prinz Albert verheiratet war, die Mutter von neun Kindern und Großmutter von 42 Enkeln wurde (wodurch das Haus Windsor letztendlich mit beinahe jeder Monarchie in Europa verwandt war) und Großbritannien und sein Reich 63 ereignisreiche Jahre lang regierte, wurde die junge Victoria als voraussichtliche Erbin bereits in jungen Jahren auf den Thron vorbereitet. Sie sollte ihre Kindheit als &amp;quot;ziemlich melancholisch&amp;quot; beschreiben. Ihre Mutter war extrem beschützend und Victoria wurde isoliert von anderen Kindern unter dem &amp;quot;Kensington-System&amp;quot;, einem komplexen Satz aus Regeln und Protokollen für jede Verhaltensfacette, erzogen. Sie durfte niemanden kennenlernen, der als &amp;quot;unerwünscht&amp;quot; erachtet wurde (was in den Augen ihrer Mutter so gut wie jeder war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war keine Überraschung, dass die intelligente junge Frau - sie war von Privatlehrern im Palast, den sie nur sehr selten verließ, äußerst gut ausgebildet worden - die ganzen Regeln verspottete. Als sie volljährig wurde, bat sie ihren Vater, den König, um zwei Dinge: dass sie jeden Tag eine Stunde für sich bekäme, ohne ihre Anstandsdamen, und dass ihr Bett aus dem Zimmer ihrer Mutter entfernt würde und sie ein eigenes Schlafzimmer erhielte. Im Mai 1836 wurde sie Albert vorgestellt, Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, einem von vielen Verehrern. Sie interessierte sich sehr für ihn allein, wie sie ihrem Onkel, König Leopold von Belgien, schrieb, der sie einander vorgestellt hatte, um ihm &amp;quot;für die Aussicht auf großes Glück ... in der Person des guten Albert&amp;quot; zu danken. Doch da sie erst 17 Jahre war, verwarf sie jeden Gedanken an eine Heirat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großbritannien wurde nur durch Victorias 18. Geburtstag im Mai 1837 vor einer höchstwahrscheinlich unglückseligen Regentschaft unter ihrer Mutter und deren Liebhaber, dem ehrgeizigen Sir John Conroy (eine von König William gefürchtete Möglichkeit, der verkündete, dass er nur so lange leben wollte, bis Victoria alt genug sei, um zu regieren) gerettet. Ihr Vater starb weniger als einen Monat später und sie wurde Königin von Großbritannien. Eine ihrer ersten Amtshandlungen war es, Conroy aus ihrem Umfeld zu verbannen und alle persönlichen Verbindungen zur Königinwitwe zu unterbinden. Albert kehrte nach London zurück, um seine Freundschaft zu Victoria zu erneuern; sie wurden fünf Tage später auf Schloss Windsor im Oktober 1839 getraut. Was immer er für Fehler hatte, er hatte eine stabilisierende und entspannende Wirkung auf Victoria, die zudem auf intellektuellem Niveau von seinem Glauben an Sozialreformen und &amp;quot;moderne&amp;quot; Innovationen angetan war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte Victorias lange Amtszeit als eine Litanei von Kriegen an fernen Orten betrachten: die Anglo-Afghanischen Kriege, die Opiumkriege, die Sikh-Kriege, die Xhosa-Kriege, die Birmanen-Kriege, der Krimkrieg, der Perserkrieg, der Indische Aufstand von 1857 (der ihr den Titel &amp;quot;Kaiserin&amp;quot; einbrachte), die Aschanti-Kriege, Zulu-Kriege, zwei Burenkriege, den Mahdi-Aufstand und neben anderen militärischen Abenteuern noch der Boxeraufstand. Die Realität der Pax Britannica bedeutete viel Blutvergießen. Also überließ sie stattdessen diese ganzen Torheiten ihren vielen Premierministern und dem Parlament, während sie ihre Tage mit ihren eigenen Interessen verbrachte ... wiederholte Schwangerschaften und, auf Alberts Drängen hin, soziale Reformen für die unteren Klassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
England litt an allen Krankheiten (und noch ein paar mehr) einer Industriegesellschaft, und die von Victoria und Albert verkörperte Krone übernahm die Führung darin, sich dieser anzunehmen. Einige glaubten an die Philosophie der Selbsthilfe, durch die sich die Benachteiligten selbst von dem &amp;quot;heilten&amp;quot;, an was auch immer sie litten, ob nun Alkohol, Drogen oder Armut. Aber viele glaubten, dass die Regierung und/oder die Reichen versuchen sollten, das Leben der Massen zu verbessern. In ganz England wurden Hunderte von wohltätigen Stiftungen gegründet, von denen viele Victorias und/oder Alberts Namen trugen. Soziale &amp;quot;Experimente&amp;quot; wie Robert Owens' utopische Gesellschaften wurden gestartet. Autoren wie Dickens und Thackeray machten auf die missliche Lage der Arbeiterklasse aufmerksam. Da die britische Königsfamilie immer noch einen gewissen Einfluss auf Staatsangelegenheiten hatte, auch wenn es nur der Einfluss auf die allgemeine Meinung war, äußerte sich Victoria zu solchen Reformen wie dem Elementary Education Act (kostenlose Schulbildung für jedes Kind bis zum 10. Lebensjahr) und dem Matrimonial Causes Act (ein Gesetz, dass die Scheidung zu einer rechtlichen statt einer religiösen Angelegenheit machte, und es einer Frau ermöglichte, anschließend die volle Kontrolle über ihre eigenen Zivilrechte und Finanzen zu erlangen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit färbte Alberts Interesse an Wissenschaft als Weg zur Verbesserung des Lebens des Volkes, was viele der Dilettanten der oberen Klasse teilten, die etwas Unterhaltsames zum Zeitvertreib suchten, auf Victoria ab. Die Krone ermutigte und finanzierte sogar manchmal die ganzen britischen Abenteurer, die durch die Welt bummelten, Berge bestiegen, Wüsten und Dschungel durchquerten, exotische Tiere töteten oder sammelten, bei eingeborenen primitiven Stämmen lebten und ganz allgemein ihre Nasen in alles Mögliche steckten. Rationalismus war weit verbreitet und selbst Victoria war neugierig, ob Technologie die soziale Ordnung retten und den moralischen Verfall aufhalten könnte. Tausende kamen, um die Ausstellungen in der Royal Horticulture Society, der Londoner Royal Society, der Akademie der Wissenschaften des Vereinigten Königreiches für die Naturwissenschaften, und der Londoner Industrieausstellung (1851, die erste &amp;quot;Weltausstellung&amp;quot;) zu besuchen. Auf der praktischen Seite führte der &amp;quot;Große Gestank von 1858&amp;quot; die Krone dazu, die größte technische Errungenschaft des viktorianischen Englands zu finanzieren: eine Kanalisation in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1861 starb Prinz Albert an Typhus. Es brach der mürrischen und stoischen Victoria das Herz und sie verbrachte den Rest ihres Lebens in einem andauernden Zustand der Trauer. Es gab allerdings Gerüchte, dass sie Trost in der ergebenen und fast ständigen Anwesenheit von John Brown, ihrem schottischen Diener, fand. Wie auch immer ihr Verhältnis war, Victoria zog sich nach Alberts Tod in die Abgeschiedenheit ihrer Schlösser und Paläste zurück, schränkte ihre öffentlichen Auftritte ein und hielt sich für den Rest ihres Lebens nur noch selten in London auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Victorias goldenem Jubiläum im Jahr 1887 befand sich das British Empire beinahe auf seinem Höhepunkt. Es war die erste &amp;quot;Supermacht&amp;quot; der Welt, seine Tentakel reichten bis in jede Ecke von Gesellschaft, Kultur, Finanzen und Politik auf der ganzen Welt. Die Feierlichkeiten waren Victorias Wünschen entsprechend reserviert - und moralisch: Es gab nur eine Prozession und einen Dankesgottesdienst in Westminster Abbey. Mit Victorias Diamant-Jubiläum übertraf sie George III. als den am längsten regierenden Monarchen in der englischen und schottischen Geschichte (wie auch anderer Monarchien). Wieder bestand sie darauf, dass das Jubiläum vielmehr das Empire statt ihre Herrschaft feiern sollte. Anfang Januar 1901 fühlte sich die regierende Königin Victoria &amp;quot;schwach und krank&amp;quot;; sie starb friedlich am 22. Januar - im Tode ebenso würdevoll und reserviert, wie sie es im Leben gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Victoria ist eine höfliche und freundliche junge Dame, so lange sie ihren Willen bekommt. Aber wehe, Ihr lasst sie nicht auf Euren Kontinent - damit versteht sie keinen Spaß!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
England (und Victoria) sind Meister darin, die Macht Britanniens jedem Kontinent rund um den Erdball aufzuerlegen. Zu Beginn nutzt sie die Royal-Navy-Werft und ihre Sea Dogs, um die Herrschaft über die Meere zu erlangen, um dann während des Industriezeitalters mit Rotröcken aufzumarschieren und ihre Position in der Welt zu festigen. Diese Expansionspolitik wird Englands doppelt so starker Archäologie zuspielen, wodurch ein Kultursieg immer wahrscheinlicher wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Victoria I. (Dampfzeitalter)==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Victoria I. (Dampfzeitalter)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1819 - 1901|&lt;br /&gt;
Bild = victoria_steam_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Victoria_Steam_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Victoria_Steam_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]] |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Victoria_Steam_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6leaderpass_logo.png|x20px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
'''Bei großen Ereignissen bin ich ruhig und gelassen; es sind nur Kleinigkeiten, die meine Nerven reizen.'''&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Mit Victoria im Dampfzeitalter könnt Ihr England zur industriellen Revolution hinführen und so die Weichen für Euren Sieg stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victoria macht England zu einer {{6prod}} Produktionsmacht. Ihre Forschung sollte anfangs auf Bronzeverarbeitung ausgelegt sein, damit sie Eisen freischalten kann, auf das sie durch ihre Anführer-Fähigkeit +2 {{6prod}} Produktion erhält. Ihre Zivilisationsfähigkeit sorgt zudem dafür, dass es schneller angehäuft wird. Als Nächstes sollte sie Ausbildung priorisieren, um das Industriegebiet und die Werkstatt freizuschalten. Dank ihrer Fähigkeiten kurbelt die Werkstatt die {{6prod}} Produktion an. Die Royal-Navy-Werft ist ein guter Ort für die vielen strategischen Ressourcen, die sie ansammeln wird. Auf ihrem Weg zum Sieg kann sie {{6prod}} Produktionsbonusse nutzen, um eine große Armee für einen Herrschaftssieg aufzustellen oder um Bezirke und Gebäude zu bauen und England in den Weltraum zu führen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien (Plantagenet)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore symbol civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]][[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]] |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6gatheringstorm_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Herzogin von Aquitanien und amtierende Königin von Frankreich und Spanien===&lt;br /&gt;
'''In nomine sancte et individue Trinitatis, ego Helienordis, Dei gratia humilis Francorum regina, et Aquitanorum ducissa.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Herzogs, Gattin von zwei Königen und Mutter von drei Königen und zwei Königinnen war sie vermutlich die mächtigste Frau in Europa zu ihren Lebzeiten. Sie hatte die Herrschaft über das Herzogtum Aquitanien inne und saß sowohl in Frankreich als auch in England auf dem Thron. Letzteres regierte sie im Namen ihres Sohnes. Sie war eine starke Förderin der Künste und die Frau, der wir die Entwicklung des Konzeptes der Ritterlichkeit am meisten zu verdanken haben. Als junge Frau war sie bezaubernd, geistreich und energiegeladen, als Königin entwickelten sie zudem ein zutiefst scharfsinniges politisches Gespür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1122 als Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien geboren, der einer der ersten Förderer der aufkommenden Troubadoure war. Eleonore wuchs an einem Hof auf, der sowohl wohlhabend als auch reich an Kultur war. Als sie nach dem Tode Wilhelms den Titel der Herzogin von Aquitanien annahm, heiratete sie den französischen Kronprinzen, der nach dem Tode seines Vaters, Ludwig dem Dicken, zu Ludwig dem VII. wurde. Eleonore begleitete den gottesfürchtigen Ludwig VII. auf dem Zweiten Kreuzzug, auch wenn Frankreich bei Jerusalem eine empfindliche Niederlage einstecken musste und gezwungen war, sich zurückzuziehen. Eleonore wollte ihren Onkel, Raimund von Poitiers, unterstützen, was aber von Ludwig verhindert wurde. Der Streit führte zur Annullierung ihrer Ehe. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, aber keine Söhne, was offenbar zur Entfremdung beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf, nur zwei Monate nach der Annullierung ihrer Ehe, heiratete sie Heinrich, den Herzog der Normandie. Der junge König Plantagenet war erpicht darauf, die Ländereien seiner Familie zurückzugewinnen und die Hochzeit mit Eleonore führte unmittelbar zum Konflikt mit Ludwig. Es kam zu einem komplexen Krieg an vielen Fronten, der zu gleichen Teilen aus offenen und verdeckten kriegerischen Aktivitäten bestand und bis 1154 andauerte. Eleonore gebar Heinrich vier Söhne, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit lebte sie mit ihrer Tochter Marie (von Ludwig) in Poitiers. Dort führte sie gemeinsam mit den Adelsdamen am Hof Poitiers den berühmten Minnehof ein, der die Traditionen der Ritterlichkeit und der höfischen Liebe bekannt machte. Die hochrangigen Damen (und einige Herren) des Hofes sollten dort ihr Anliegen der romantischen Liebe bei Eleonore und ihrem Adel vorbringen, worauf die Damen ihr Urteil fällten. Die Troubadoure sollten viele der Ideale der höfischen Liebe unter Eleonores Gunst im restlichen Europa verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonores Söhne waren ebenso ehrgeizig wie ihre Eltern. Weil er nicht länger den Mann fürs Grobe für seinen Vater spielen wollte, zettelte Heinrich der Jüngere eine Revolte an und versuchte, seine Brüder für das Unterfangen zu gewinnen. Eleonore schien ihre Söhne zu dieser Revolte ermutigt zu haben. Als sie scheiterte, sperrte Heinrich Eleonore für die folgenden 16 Jahre ein. Heinrich der Jüngere starb 1183 nach einem zweiten fehlgeschlagenen Aufstand gegen seinen Vater, danach hob Heinrich II. einige Einschränkungen Eleonores auf und sie zeigte sich mit ihm bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrich II. 1189 starb, übernahm sein Sohn Richard Löwenherz die Regentschaft über die Ländereien der Familie in England und Frankreich. Eleonore wurde aus der Gefangenschaft entlassen und übernahm die Regierungeschäfte in England in Richards Namen. Richard selbst zog in den Dritten Kreuzzug, was sehr schlimm für ihn ausging (Details dazu im Eintrag zu Saladin). Dass England Richard gegenüber loyal blieb, spricht für ihren Erfolg, da ihr jüngster Sohn Johann während der Abwesenheit seines Bruders einen Staatsstreich versuchte, aber die Kontrolle über England nicht erlangte. Eleonore spielte eine entscheidende Rolle dabei, das immense Lösegeld aufzutreiben, dass erforderlich war, um Richard aus der Gefangenschaft in Österreich freizukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard starb 1199 und die Regentschaft ging über auf den nichtsnutzigen Johann, dessen Herrschaft den Niedergang des Angevinischen Reichs, den Aufstieg Robin Hoods und die Magna Carta einläutete, und dessen Unfähigkeit seine Mutter zur Verzweiflung getrieben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schon in den Siebzigern war, entsandte Johann seine Mutter Eleonore auf eine diplomatische Mission an den Hof von Kastilien. Dort war ihre Tochter (sie hieß ebenfalls Eleonore) Königin und diese hatte wiederum Töchter. Eleonore sollte eine Braut für den neuen Kronprinzen Frankreichs auswählen, der tatsächlich auch der Enkel von Eleonores erstem Ehemann Ludwig VII. war, um den Frieden zwischen Frankreich unter Philip II. und König Johann zu zementieren. Die Rückreise gestaltete sich schwierig und sie verblieb in Fontevraud und schickte die zukünftige Königin Blanka voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Eleonores Leben setzte das Muster der nachfolgenden Generationen fort, die versuchten, die vorhergehende zu stürzen. 1202 versuchte ihr Enkel Arthur, der Herzog der Bretagne, Eleonore im Schloss Mirebeau gefangen zu nehmen. Johann marschierte gegen Arthur, beendete die Belagerung Mirebeaus und nahm den 15-jährigen Arthur gefangen. Arthur verschwand in der Gefangenschaft durch Johann spurlos. Eleonore setzte sich in Fontevraud zur Ruhe, trat einer religiösen Ordensgemeinschaft bei und starb 1204. Sie wurde in Fontevraud zwischen ihrem Ehemann Heinrich II. und ihrem Sohn Richard bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Eleonore verdient sich die Loyalität der Welt durch ihre Schirmherrschaft über die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Aquitanien ist einzigartig, da sie entweder die französische oder die englische Zivilisation regieren kann. Große Werke in ihren Städten erzeugen zusätzliche Loyalität für ihre Zivilisation. Wenn eine Stadt eine andere Zivilisation wegen Mangel an Loyalität verlässt und Eleonores Zivilisation dort die größte Loyalität erzeugt, schließt sich diese Stadt ihr automatisch an, ohne zuerst zu einer freien Stadt zu werden. Sie erweitert ihren Einfluss auf Kosten naher Zivilisationen, unabhängig davon, ob sie für Frankreich oder England spielt, und zwar durch die Macht der Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elizabeth I. ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Elizabeth I.|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1533 - 1603|&lt;br /&gt;
Bild = elizabeth_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elizabeth_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elizabeth_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]] |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elizabeth_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6leaderpass_logo.png|x20px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Welt schaut zu. Wir herrschen auf ihrer Bühne.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Königin Elisabeth I. (1533-1603) ist heute fast noch berühmter als zu ihren Lebzeiten. Sie war es, die den Grundstein für das spätere British Empire legte – mit einem zusammengewürfelten Haufen Freibeuter und Spione in einer Weltordnung, die von feindlichen Mächten dominiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tudorzeit in England ist der Inbegriff der frühen Neuzeit. In dieser Epoche lassen sich die Anfänge des Weltsystems von heute erkennen, seien es nun die Ursprünge des Finanz- und Versicherungswesens und der Investition in den Hallen der britischen Ostindien-Kompanie, die Reformation oder das Fundament der absoluten Monarchie und des demokratischen Parlamentarismus. Sie alle entstammen dem Elisabethanischen Zeitalter, als einer der bedeutendsten Monarchen in der Geschichte Englands – und der Welt – regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die frühere Weltordnung noch in ihrer Blüte. Die Imperien Spaniens und Portugals befanden sich auf dem Höhepunkt, sahen den außerordentlichen Reichtum, den sie durch ihre Kolonien angehäuft hatten, jedoch nach und nach in Kriegen um die königliche Nachfolge dahinschwinden, die für das Volk kaum Relevanz besaßen. Das Ming- und das Mogulreich waren sich ihres wohlhabenden Status so sicher, dass sie dem aufziehenden Sturm der Kolonialisierung mit Selbstgefälligkeit begegneten. England war nur ein verregneter, matschiger Felsen am Rand der Welt. Niemand rechnete damit, dass dort ein Imperium entstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Königin Elisabeth war die Tochter von Heinrich VIII. und seiner zweiten, unglückseligen Ehefrau Anne Boleyn. Nach Boleyns Tod und der Annullierung ihrer Ehe galt Elisabeth als unehelich – was ihr nicht gerade einen vielversprechenden Start bescherte. Noch schlimmer wurde es, als die Katholikin Maria den Thron bestieg, da Elisabeths protestantische Neigungen sie in Gefahr brachten und sogar zur Inhaftierung der zukünftigen Königin führten. Doch Maria war krank und nach ihrem Tod 1558 bestieg Elisabeth den Thron, wo sie jedoch keineswegs sicher war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeths Lage war besonders in den ersten Jahren ihrer Regierungszeit prekär. Nachdem sie zwölf Jahre lang regiert hatte, ohne Anstalten zu machen, sich wieder der katholischen Kirche zuzuwenden, erklärte der Papst ihre Exkommunikation. Es folgten mehrere Komplotte gegen sie und ihre Herrschaft. Elisabeth fand verschiedene Möglichkeiten, sich zu schützen: Sie vergrößerte die Flottenpräsenz, etablierte eine Geheimpolizei rund um den Spion Francis Walsingham und kokettierte mit katholischen Monarchen. Doch nicht jede Drohung ist subtil. Nach jahrzehntelangen Schikanen durch englische Freibeuter und nach einer Rebellion niederländischer Protestanten gegen die spanische Herrschaft entbrannte 1585 ein Krieg zwischen England und Spanien. Spanien entsandte seine vielgerühmte Armada an die Küste Englands – eine nicht zu verachtende Bedrohung, da das Spanische Reich in den 1580ern besonders mächtig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg über die Armada war die Geburtsstunde der &amp;quot;hölzernen Mauern&amp;quot; von England und seiner jahrhundertelangen Überlegenheit auf See. Zwar machte keine Schlacht von Salamis (wie in den Perserkriegen) den Sieg aus, doch eine Reihe zermürbender Überfälle auf spanische Schiffe, der waghalsige Einsatz mit Öl getränkter Boote und ein Sturm im richtigen Moment trugen zur Niederlage der Spanier bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth war bewusst, dass ihr Stand im eigenen Land heikel war. Da sie die katholischen Mächte bereits gegen sich aufgebracht hatte, vermied sie offenkundigen protestantischen Symbolismus und verbannte sogar die Puritaner (die sich später in den englischen Kolonien in Nordamerika niederließen). Sie lehnte außerdem jegliche Heiratsangebote ab – wobei wir nur spekulieren können, ob dies aus persönlichen Gründen geschah oder aus Sorge, zu tief in der politischen Schuld ihres Ehemannes zu stehen. Daher stammt ihr Spitzname &amp;quot;the Virgin Queen&amp;quot; (die jungfräuliche Königin), dem die nordamerikanische Siedlung &amp;quot;Virginia&amp;quot; ihren Namen verdankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Bereich ließ sie jedoch alle Vorsicht außer Acht: Die Bevölkerung Irlands war streng katholisch und lehnte die Herrschaft durch England ab. Elisabeth gewährte loyalen englischen Untergebenen Landbesitz und Titel und praktizierte die Politik der verbrannten Erde dort, wo man sich ihr widersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späteren Jahre ihrer Herrschaft waren nicht mit dem zu vergleichen, was sie einmal gewesen war. Ohne ihre wichtigsten Höflinge an ihrer Seite bröckelte Elisabeths Macht durch das Streben politischer und gesellschaftlicher Emporkömmlinge nach starken Handelsmonopolen. Diese Monopole erwiesen sich innerhalb Englands und über die Grenzen hinaus als einflussreich, wenn auch zuweilen schädlich. Hiermit begann der Aufschwung der großen Handelsgesellschaften in England. Obwohl Elisabeth die Etablierung Virginias nicht mehr erlebte, ließ sie es an Versuchen nicht mangeln – die dem Untergang geweihte Roanoke-Kolonie entstand unter ihrer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Literatur des Elisabethanischen Zeitalters begleitet uns noch heute, vor allem durch die Werke von Shakespeare und Marlowe, die die Kunst und Kultur Englands aufblühen ließen.&lt;br /&gt;
1603 verstarb Elisabeth, nachdem sie über 44 Jahre regiert hatte. Doch das England, dessen Fundament sie geschaffen hatte, überdauerte und sollte in den darauffolgenden Jahrhunderten die Weltbühne beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie===&lt;br /&gt;
Habt Ihr Interesse an einem Handelsabkommen mit England? Durch Handel könnt Ihr das neue Elisabethanische Zeitalter Englands etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Elisabeths Regierungszeit spielen Handel und {{6gpa}} Große Admiräle in England eine zentrale Rolle. Die Royal-Navy-Werft liefert Euch zusätzliche Marine-Fortbewegung und {{6gpa}} Großer-Admiral-Punkte. Diese erhöhte Marine-Fortbewegung könnt Ihr in Verbindung mit der Sea-Dog-Einheit nutzen, um gegnerische {{6handel}} Handelswege zu plündern. Drakes Vermächtnis verhilft Euch dabei zu zusätzlicher Beute. Mit Eurem ersten {{6gpa}} Großen Admiral erhaltet Ihr auch 2 weitere {{6handel}} Handelswege. Verbindet Euch darüber mit Stadtstaaten, um Eure Schatzkammer schnell zu füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Eleonore von Aquitanien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Frankreich''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Frankreich]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Frankreich&lt;br /&gt;
| Bild = frankreich_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Frankreich_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici|Katharina von Medici (Schwarze Königin)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)|Katharina von Medici (Erhaben)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Imperiale_Garde_(Civ6)|Imperiale Garde]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  imperiale_garde_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Chateau_(Civ6)|Chateau]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = Chateau_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Blau, Gold&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des heutigen Frankreich liegen im antiken Gallien. Im 2. Jh. v.Chr. unterst&amp;amp;#252;tzte Rom aufseiten von Massilia (Marseilles), einer 600 v.Chr. gegr&amp;amp;#252;ndeten griechischen Kolonie, den Kampf gegen die nahenden Barbarenst&amp;amp;#228;mme - das Resultat war die Entstehung der r&amp;amp;#246;mischen Provinzen im Jahre 121 v.Chr. (das heutige S&amp;amp;#252;dfrankreich). Von 58 bis 50 v.Chr. besetzte Julius C&amp;amp;#228;sar auch alle &amp;amp;#252;brigen franz&amp;amp;#246;sischen Gebiete. &amp;amp;#220;ber 4 Jahrhunderte blieb Gallien unter r&amp;amp;#246;mischer Herrschaft. Bis heute zeugen die Ruinen von Aqu&amp;amp;#228;dukten und Badeh&amp;amp;#228;usern von den r&amp;amp;#246;mischen Besatzern. Nach 395 f&amp;amp;#252;hrten innere Schwierigkeiten des r&amp;amp;#246;mischen Reichs zu Barbarenaufst&amp;amp;#228;nden in ganz Gallien. Bis 418 siedelten sich die Franken und Burgunder westlich des Rheins an, die Westgoten lie&amp;amp;#223;en sich in Aquitaine nieder. Das Fr&amp;amp;#252;hmittelalter war von der merowingischen und karolingisch-fr&amp;amp;#228;nkischen Herrschaft (476-887) gepr&amp;amp;#228;gt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach seiner Thronbesteigung konsolidierte der Merowingerk&amp;amp;#246;nig Chlodwig (481-511) die Position der Franken in Nordgallien. Da er &amp;amp;#252;berzeugt war, dass er seine milit&amp;amp;#228;rischen Erfolge dem christlichen Gott verdankte, trat er zum Katholizismus &amp;amp;#252;ber und sicherte den k&amp;amp;#252;nftigen Frankenherrschern damit nicht nur die Unterst&amp;amp;#252;tzung der katholischen Kirche, sondern auch des Gro&amp;amp;#223;teils der anderen christlichen L&amp;amp;#228;nder. Das Frankenreich erreichte unter Karl dem Gro&amp;amp;#223;en (768-814) seine gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Ausdehnung, da dieser das heutige Frankreich, Italien und Deutschland unter seiner Herrschaft vereinte. Nach Karls Tod teilten seine drei Enkel das Reich unter sich auf. Frankreich blieb w&amp;amp;#228;hrend des gesamten Mittelalters ein geteiltes Reich, bis die Herrscher der Ile de France die Macht langsam an sich rissen. Durch den Aufstieg des Hauses Valois im Jahre 1328 wurde Frankreich zum einflussreichsten K&amp;amp;#246;nigreich Europas: K&amp;amp;#246;nig Philipp VI. konnte enorme Steuereinnahmen verbuchen und riesige Heerscharen aufstellen, die ihren Gegnern stets &amp;amp;#252;berlegen waren. Seine diversen H&amp;amp;#246;fe sicherten unterdessen seine k&amp;amp;#246;nigliche Vorherrschaft. Im sp&amp;amp;#228;ten Mittelalter hatten die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige dann jedoch alle M&amp;amp;#252;he, ihre Oberhoheit im Land gegen fremde Invasoren zu behaupten - und dieser Kampf schien trotz aller Vorteile auf franz&amp;amp;#246;sischer Seite lange Zeit relativ aussichtslos zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der 100-j&amp;amp;#228;hrige Krieg war ein im 14. und 15. Jh. mit Unterbrechungen ausgefochtener Konflikt zwischen England und Frankreich, ausgel&amp;amp;#246;st durch eine Reihe von Zwistigkeiten zwischen den Herrscherh&amp;amp;#228;usern und nat&amp;amp;#252;rlich auch die Frage der franz&amp;amp;#246;sischen Thronfolge. Der Wendepunkt in diesem Krieg trat 1429 ein, als die englische Armee gezwungen war, die Belagerung von Orl&amp;amp;#233;ans wegen des Widerstands der Befreiungsarmee unter der F&amp;amp;#252;hrung von Jeanne d'Arc abzubrechen. 1453 war nur noch Calais in englischer Hand und ging 1558 ebenfalls an Frankreich zur&amp;amp;#252;ck. W&amp;amp;#228;hrend die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige des 16. Jahrhunderts mit den Habsburgern um die Vorherrschaft in Italien k&amp;amp;#228;mpften, m&amp;amp;#252;ndeten religi&amp;amp;#246;se Streitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten zwischen 1562 und 1598 in eine Reihe von B&amp;amp;#252;rgerkriegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Erst mit dem Aufstieg der Bourbonenk&amp;amp;#246;nige ab 1589 kam Frankreich langsam zur Ruhe, bis das Land unter der langen Regentschaft Ludwigs XIV. (1643-1715) schlie&amp;amp;#223;lich eine kulturelle und wirtschaftliche Bl&amp;amp;#252;tezeit erlebte. Unter der Herrschaft Ludwigs avancierte Frankreich zum k&amp;amp;#252;nstlerischen und intellektuellen Zentrum Europas. Der &amp;quot;Sonnenk&amp;amp;#246;nig&amp;quot; residierte im pr&amp;amp;#228;chtigen Palast von Versailles als absoluter Herrscher &amp;amp;#252;ber sein Land. Zu seiner Zeit war das franz&amp;amp;#246;sische Heer die schlagkr&amp;amp;#228;ftigste Armee Europas. Diese war vor allem ob der Leibw&amp;amp;#228;chter des K&amp;amp;#246;nigs, der so genannten Musketiere, bekannt und gef&amp;amp;#252;rchtet. Angesichts der wachsenden Macht Frankreichs verb&amp;amp;#252;ndeten sich seine Nachbarn gegen den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig, um die drohende Unterwerfung zu verhindern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nun war der Weg frei f&amp;amp;#252;r einen weiteren Umbruch: Die franz&amp;amp;#246;sische Periode der Aufkl&amp;amp;#228;rung - das so genannte Zeitalter der Vernunft - ein kultureller Wandel, der auf dem Rationalismus, dem Empirismus und einem amorphen Konzept der Freiheit basierte und sich in den wegweisenden Werken Voltaires (1694-1778) und Rousseaus (1712-78) ausdr&amp;amp;#252;ckte. Gleichzeitig zwang der drohende Staatsbankrott den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig jedoch zur Einberufung der Generalst&amp;amp;#228;nde, um zus&amp;amp;#228;tzliche Steuern durchzusetzen. In der Folgezeit entwickelte sich der Konflikt, der 1787 zwischen dem K&amp;amp;#246;nigshaus und dem Adelsstand entstanden war, zu einem Kampf nunmehr dreier Parteien, wobei sich &amp;quot;der Mob&amp;quot; sowohl dem Absolutismus als auch der privilegierten Oberschicht widersetzte. Der Sturm auf die Bastille durch die B&amp;amp;#252;rger von Paris im Jahr 1789 stellte in diesem Zusammenhang ein monumentales Ereignis dar, einen scheinbar gottgewollten Triumph des Volkes. Aber die Franz&amp;amp;#246;sische Revolution degenerierte bald zu Terror und Chaos. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt gelang es Napoleon, dem Blutvergie&amp;amp;#223;en (auf Kosten der Freiheit) ein Ende zu setzen. Napoleons Armeen f&amp;amp;#252;gten den anderen europ&amp;amp;#228;ischen Gro&amp;amp;#223;m&amp;amp;#228;chten mehrere vernichtende Niederlagen zu, bis Napoleon von diesen im Jahr 1815 schlie&amp;amp;#223;lich endg&amp;amp;#252;ltig besiegt und gest&amp;amp;#252;rzt wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch die revolution&amp;amp;#228;re Inbrunst der franz&amp;amp;#246;sischen B&amp;amp;#252;rger war ungebrochen und f&amp;amp;#252;hrte zu weiteren Aufst&amp;amp;#228;nden in den Jahren 1830 und 1848. Letzterer f&amp;amp;#252;hrten schlie&amp;amp;#223;lich zur Ausrufung der 2. Republik. Napoleons Neffe (Napoleon III.) rief im Jahr 1852 schlie&amp;amp;#223;lich das 2. Empire (1852-1870) aus. Nach der Niederlage im franz&amp;amp;#246;sisch-russischen Krieg wurde die 3. Republik (1870-1940) gebildet. Diese &amp;amp;#252;berdauerte zwar den 1. Weltkrieg, endete im Jahr 1940 allerdings mit der Invasion der Deutschen. Nach dem 2. Weltkrieg folgte die 4. Republik (1947-59), bis im September 1958 durch einen Volksentscheid schlie&amp;amp;#223;lich die 5. Republik gegr&amp;amp;#252;ndet wurde. W&amp;amp;#228;hrend Frankreich den Gro&amp;amp;#223;teil seiner Kolonien aufgeben musste und auch den Nimbus der milit&amp;amp;#228;rischen Unverwundbarkeit l&amp;amp;#228;ngst verloren hat, ist das moderne Frankreich eine der f&amp;amp;#252;hrenden Wirtschaftsnationen und ein einflussreiches Mitglied der Europ&amp;amp;#228;ischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Schwarze Königin)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Herzogin der Bretagne, Königin von Frankreich ===&lt;br /&gt;
'''Es ist gut geschnitten; jetzt muss gesät werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina von Medici wurde von den Historikern scharf kritisiert, teils wegen ihrer Verbindung zur Medici-Familie, teils wegen ihrer eigenen Unbarmherzigkeit, die Valois (ein Ableger des Kapetinger-Geschlechts) um jeden Preis auf dem Thron zu belassen. Doch egal was man über sie auch sagt, ohne Katharina wäre es mehr als unwahrscheinlich gewesen, dass das Haus Valois seine Herausforderungen überlebt oder dass Frankreich seine Probleme in dieser Zeit überstanden hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina wurde in die schon fast unglaublich reiche und mächtige Familie Medici geboren, de facto die Herrscher über Florenz, Banker und Könige sowie Papst-Macher (ihr Großonkel war zu dieser Zeit Papst Leo X.). Nach dem, was man so hörte, war ihr Vater Lorenzo, ernannter Herzog von Urbino dank Leo, mit ihrer Geburt &amp;quot;genauso zufrieden wie mit einem Jungen&amp;quot;. Außer clever und begabt zu sein (&amp;quot;für ein Mädchen&amp;quot;), bedeutete das Herzogtum, dass sie eine adlige Geburt für sich beanspruchen konnte und sich ihr allerlei Möglichkeiten boten, unter anderem eine Zahl königlicher Freier; nachdem sie James V. von Schottland und andere verschmäht hatte, heiratete sie im Oktober 1533 - im zarten Alter von 14 - den zweiten Sohn des Königs von Frankreich bei einer arrangierten Ehe, für die der Medici-Papst Clemens VII. gesorgt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Braut sah ihren Gatten nur selten, denn Prinz Heinrich hatte viel mit seinen diversen Mätressen zu tun. Doch 1536 fing sich Heinrichs älterer Bruder Franz eine Erkältung ein und starb. Er machte Heinrich zum Thronfolger ... und Katharina zur Thronfolgerin von Frankreich. Und nicht nur das - urplötzlich erwies sich Katharina als außerordentlich fruchtbar sowie unverwüstlich. Nach acht Jahren ohne Schwangerschaft trotz größter Bemühungen gebar sie 1544 einen Sohn. Sie folgte dem Rat des berühmten Arztes Jean Fernel, der ein paar anatomische &amp;quot;Eigenartigkeiten&amp;quot; bei dem Paar festgestellt hatte; im nächsten Jahr folgte eine Tochter für Heinrich. Und was auch immer Fernel für einen Rat gegeben hatte, es half, da Katharina ihrem Heinrich noch weitere acht Kinder schenkte (fast schon ein Wunder, wenn man an die Säuglingssterblichkeit zu dieser Zeit denkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrichs Vater im März 1547 starb, wurde Katharina Königin von Frankreich. Wenn Heinrich auch, verzaubert von seiner Geliebten Diane de Poitiers, Katharina mit Respekt behandelte, gestattete er ihr keinen politischen Einfluss - er gab selbst ein Château, das sie unbedingt wollte, an Diane. 1556 starb Katharina fast bei der Geburt von Zwillingen; sie musste keine weiteren Schwangerschaften mehr ertragen. Sie liebte ihre Kinder über alles und nutzte den Reichtum ihrer Familie sowie ihren Status als Gemahlin des Königs, um ihnen die beste Ausbildung zuteilwerden zu lassen und sicherzustellen, dass es ihnen an nichts mangelte und dass sie vor ihrem Vater geschützt waren, der nur wenig Interesse für seine Kinder zeigte, vom ältesten Sohn einmal abgesehen. Katharina, die selbst einen Amateurstatus in den &amp;quot;Schwarzen Künsten&amp;quot; genoss, schickte sogar im August 1556 nach dem berühmten Nostradamus, um zum Hofe zu kommen und das Horoskop ihrer sieben Kinder zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1559 als Teil der Stellvertreterhochzeit seiner 13-jährigen Tochter Elisabeth mit König Philipp II. von Spanien bestand Heinrich drauf, sich dem Lanzenstechen anzuschließen. Keine weise Entscheidung, da er schwer verletzt wurde und binnen 14 Tagen verstarb. Franz II., der bereits durch die Hochzeit mit Maria Stuart (Königin der Schotten) König von Schottland geworden war, wurde im Alter von 15 Jahren König von Frankreich. Bei diesem Coup zogen die Guise-Brüder und der Kardinal von Lorraine in den Louvre-Palast ein und rissen die Macht an sich. Katharina nutzte all ihren politischen Scharfsinn und die List, die man ihr als Medici mit in die Wiege gelegt hatte, und entschied, mit der Guise-Faktion zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentliche Regentin, wenn auch Katharina keinen Anspruch auf diese Position hatte, verstärkte sie ihre Macht und ihren Einfluss. Mit ihrer &amp;quot;neugefundenen Autorität&amp;quot; zwang sie Diane de Poitiers, die Kronjuwelen (die der vernarrte Heinrich ihr gegeben hatte) zusammen mit dem Château zurückzugeben, das Katharina einst so begehrt hatte; Katharina schickte die ehemalige Mätresse des Königs effektiv in die Wüste. Die Königinmutter schaffte es, sich aus der blutigen Verfolgung der Protestanten durch die Guises und auch dem gescheiterten Komplott, dass die Bourbons sie stürzen wollten, herauszuhalten. Sie machte auch gemeinsame Sache mit dem neuen Kanzler Michel de L’Hospital und verteidigte das Gesetz gegen die Versuche der Guises, es zu umgehen, besonders bezüglich ihrer protestantischen Fixierung. Doch sie konnte auch gnadenlos bei der Verteidigung der Position ihres Sohns als König sein; als der Prinz von Condé eine Armee formierte und katholische Städte angriff, bestellte sie ihn zum Hof und ließ ihn sodann verhaften. Er wurde nur durch den plötzlichen Tod von Franz vor der Hinrichtung bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Katharina hatte auch eine andere Seite; sie veranstaltete verschwenderische Hoffestivals - die so genannten Joyeuse magnificences - bei jedem Anlass, der sich nur bot: Hochzeiten, Jahrestage, Taufen, Festtage und zu jeder anderen nur vorstellbaren Gelegenheit. Es war bei diesen Festen, dass Katharinas berühmte L'escadron volant (&amp;quot;Flugschwadron&amp;quot;) ihre Tricks zeigte, Ladys wie Lady Isabelle de la Tour und Baroness Charlotte de Beaune-Semblançay. Bei der &amp;quot;Schwadron&amp;quot; handelte es sich um eine Gruppe schicker junger Adelsfrauen, die Katharina zur Anbandelung von Beziehungen mit den mächtigen Männern am Hof nutzte, um so &amp;quot;Insider&amp;quot;-Informationen zu bekommen, die Katharina für ihre Pläne nützlich sein könnten. Neben Hinrichtungen und Erpressungen halfen ihr solche Einblicke, die Angriffe gegen Frankreich und ihre Person abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina ließ keinen Schritt aus, als sie die Regentschaft für ihren Zehnjährigen gewann, Karl IX. Sie wurde im Prinzip nur noch mächtiger. Der Junge, noch launisch und kränklich, schrie bei seiner Krönung; Katharina hatte ihn genau im Auge, sie ging sogar so weit, dass sie in seinem Schlafgemach nächtigte. Im Endeffekt regierte Katharina Frankreich, doch die Nation sah sich mit ernsten Problemen konfrontiert. Sie hatte vor, sich um diese auf typische Medici-Art zu kümmern. Sie kontaktierte die religiösen Anführer Frankreichs, sowohl katholisch, wie auch hugenottisch, um die doktrinellen Differenzen beizulegen; als das scheiterte, erließ sie das Edikt von Saint-Germain-en-Laye, um die Glaubensfreiheit zu fördern. (Leider griff der Herzog von Guise eine Hugenotten-Messe an und massakrierte alle, was zum 30-Jährigen französischen Religionskrieg führte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die protestantischen Adligen eine Armee als Reaktion auf das Massaker 1562 formierten, schickte ihnen Katharina nach gescheiterten Verhandlungen die königliche Armee auf den Hals. Als der Protestant Antoine de Bourbon seinen Wunden erlag und der lebhafte katholische Herzog von Guise ermordet wurde, erließ sie 1563 das Edikt von Amboise, um die Unruhen zu beenden. Dann versammelte sie die hugenottischen und katholischen Lords, um Le Havre von den Engländern zurückzuerobern, die sich abermals in französische Angelegenheiten einmischten. Von der Bartholomäusnacht einmal abgesehen, die von König Karl IX. initiiert wurde, liefen die Dinge relativ gut für die &amp;quot;italienische Königin.&amp;quot; Dann starb Karl im Alter von 23 Jahren. Ein weiterer Sohn, ihr Liebling, wurde 1573 zum König von Polen (eine Position, die er nicht lange halten sollte) und im Jahr 1574 als Heinrich III. zum König von Frankreich gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Heinrich, der bereits erwachsen und geistig wie physisch in gutem Zustand war, erwies sich nicht als so geschmeidig wie seine Brüder. Obwohl er von Katharina abhängig war, die Details des Regierens für über ein Jahrzehnt überwacht hatte, entließ er 1588 bei Blois plötzlich all ihre ernannten Minister der Krone und beendete damit effektiv ihren Einfluss auf die Regierung. Heinrich wandte sich auch gegen die mächtige Guise-Familie, Verbündete seiner Mutter, indem er den Herzog töten und acht andere Mitglieder ermorden ließ. Die im Alter von 69 Jahren bettlägerige Katharina blieb stoisch bei diesen Neuigkeiten. Noch im selben Monat im Januar 1589 starb sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Frankreich auf dem Papier eher kulturell stark ist, sind sie dennoch ein gefährlicher Gegner. Katharina wird genau wissen, was Ihr im Schilde führt, und Spione und ihre mächtige Armee des Industriezeitalters einsetzen, um ihre Interessen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie Kleopatra und Qin Shihuangdi möchte auch Frankreich eine große Rolle im Spiel um die Wunder spielen. Ein Erfolg würde sie zu wichtigen Mitstreitern um den Kultursieg machen. Mit Katharina am Ruder ist die Wahrscheinlichkeit hoch, über Informationen zu allen Gegnern zu verfügen, so dass man sich nur auf die Wunder konzentrieren kann, die man mit Sicherheit als Erstes zu bauen vermag. Auf Wunder folgen in der Prioritätenliste gut platzierte Chateaus, die ebenfalls hilfreich für Kultursiege sind. All die {{6kult}} Kultur sollte dabei helfen, schnell den Ausrichtungsbaum zu durchlaufen und vor sämtlichen Gegnern zu Korps und Armeen zu gelangen. Wenn sie diese haben und dazu die Garde impériale, heißt es vorsichtig sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici (Erhaben) ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Erhaben)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_PP_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_Medici_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Katharina von Medici Persona Pack| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina bereichert ihr normales Bauprogramm von Wundern und Chateaus mit verschwenderischen Hoffesten, die Frankreich schnell dem Kultursieg entgegenbringen, besonders wenn sie es schafft, Luxusgüter anzusammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina ist das einzige Staatsoberhaupt, das eine große Sammlung von Luxusgütern aller Arten und Mengen anhäufen will. Ihre zahlreichen opulenten Besitztümer machen ihre Hoffeste zu den kulturellen Ereignissen, auf denen alle Anführer gesehen werden möchten. Bei einer ausreichenden Zahl dieser Feste und einer großen Sammlung von Chateaus und Wundern in der Mitte des Spiels kann Frankreich der Favorit für einen Kultursieg sein, wenn die verschwenderische Version von Katharina am Ruder ist. Sie ist sogar so gefährlich, dass Ihr vielleicht sogar gegen die französische imperiale Garde in den Krieg ziehen müsst, um Katharina von einem schnellen Sieg abzuhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien (Frankreich)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore french symbol civ6.png|&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]][[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_French_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6gatheringstorm_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Herzogin von Aquitanien und amtierende Königin von Frankreich und Spanien===&lt;br /&gt;
'''In nomine sancte et individue Trinitatis, ego Helienordis, Dei gratia humilis Francorum regina, et Aquitanorum ducissa.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Herzogs, Gattin von zwei Königen und Mutter von drei Königen und zwei Königinnen war sie vermutlich die mächtigste Frau in Europa zu ihren Lebzeiten. Sie hatte die Herrschaft über das Herzogtum Aquitanien inne und saß sowohl in Frankreich als auch in England auf dem Thron. Letzteres regierte sie im Namen ihres Sohnes. Sie war eine starke Förderin der Künste und die Frau, der wir die Entwicklung des Konzeptes der Ritterlichkeit am meisten zu verdanken haben. Als junge Frau war sie bezaubernd, geistreich und energiegeladen, als Königin entwickelten sie zudem ein zutiefst scharfsinniges politisches Gespür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1122 als Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien geboren, der einer der ersten Förderer der aufkommenden Troubadoure war. Eleonore wuchs an einem Hof auf, der sowohl wohlhabend als auch reich an Kultur war. Als sie nach dem Tode Wilhelms den Titel der Herzogin von Aquitanien annahm, heiratete sie den französischen Kronprinzen, der nach dem Tode seines Vaters, Ludwig dem Dicken, zu Ludwig dem VII. wurde. Eleonore begleitete den gottesfürchtigen Ludwig VII. auf dem Zweiten Kreuzzug, auch wenn Frankreich bei Jerusalem eine empfindliche Niederlage einstecken musste und gezwungen war, sich zurückzuziehen. Eleonore wollte ihren Onkel, Raimund von Poitiers, unterstützen, was aber von Ludwig verhindert wurde. Der Streit führte zur Annullierung ihrer Ehe. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, aber keine Söhne, was offenbar zur Entfremdung beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf, nur zwei Monate nach der Annullierung ihrer Ehe, heiratete sie Heinrich, den Herzog der Normandie. Der junge König Plantagenet war erpicht darauf, die Ländereien seiner Familie zurückzugewinnen und die Hochzeit mit Eleonore führte unmittelbar zum Konflikt mit Ludwig. Es kam zu einem komplexen Krieg an vielen Fronten, der zu gleichen Teilen aus offenen und verdeckten kriegerischen Aktivitäten bestand und bis 1154 andauerte. Eleonore gebar Heinrich vier Söhne, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit lebte sie mit ihrer Tochter Marie (von Ludwig) in Poitiers. Dort führte sie gemeinsam mit den Adelsdamen am Hof Poitiers den berühmten Minnehof ein, der die Traditionen der Ritterlichkeit und der höfischen Liebe bekannt machte. Die hochrangigen Damen (und einige Herren) des Hofes sollten dort ihr Anliegen der romantischen Liebe bei Eleonore und ihrem Adel vorbringen, worauf die Damen ihr Urteil fällten. Die Troubadoure sollten viele der Ideale der höfischen Liebe unter Eleonores Gunst im restlichen Europa verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonores Söhne waren ebenso ehrgeizig wie ihre Eltern. Weil er nicht länger den Mann fürs Grobe für seinen Vater spielen wollte, zettelte Heinrich der Jüngere eine Revolte an und versuchte, seine Brüder für das Unterfangen zu gewinnen. Eleonore schien ihre Söhne zu dieser Revolte ermutigt zu haben. Als sie scheiterte, sperrte Heinrich Eleonore für die folgenden 16 Jahre ein. Heinrich der Jüngere starb 1183 nach einem zweiten fehlgeschlagenen Aufstand gegen seinen Vater, danach hob Heinrich II. einige Einschränkungen Eleonores auf und sie zeigte sich mit ihm bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrich II. 1189 starb, übernahm sein Sohn Richard Löwenherz die Regentschaft über die Ländereien der Familie in England und Frankreich. Eleonore wurde aus der Gefangenschaft entlassen und übernahm die Regierungeschäfte in England in Richards Namen. Richard selbst zog in den Dritten Kreuzzug, was sehr schlimm für ihn ausging (Details dazu im Eintrag zu Saladin). Dass England Richard gegenüber loyal blieb, spricht für ihren Erfolg, da ihr jüngster Sohn Johann während der Abwesenheit seines Bruders einen Staatsstreich versuchte, aber die Kontrolle über England nicht erlangte. Eleonore spielte eine entscheidende Rolle dabei, das immense Lösegeld aufzutreiben, dass erforderlich war, um Richard aus der Gefangenschaft in Österreich freizukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard starb 1199 und die Regentschaft ging über auf den nichtsnutzigen Johann, dessen Herrschaft den Niedergang des Angevinischen Reichs, den Aufstieg Robin Hoods und die Magna Carta einläutete, und dessen Unfähigkeit seine Mutter zur Verzweiflung getrieben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schon in den Siebzigern war, entsandte Johann seine Mutter Eleonore auf eine diplomatische Mission an den Hof von Kastilien. Dort war ihre Tochter (sie hieß ebenfalls Eleonore) Königin und diese hatte wiederum Töchter. Eleonore sollte eine Braut für den neuen Kronprinzen Frankreichs auswählen, der tatsächlich auch der Enkel von Eleonores erstem Ehemann Ludwig VII. war, um den Frieden zwischen Frankreich unter Philip II. und König Johann zu zementieren. Die Rückreise gestaltete sich schwierig und sie verblieb in Fontevraud und schickte die zukünftige Königin Blanka voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Eleonores Leben setzte das Muster der nachfolgenden Generationen fort, die versuchten, die vorhergehende zu stürzen. 1202 versuchte ihr Enkel Arthur, der Herzog der Bretagne, Eleonore im Schloss Mirebeau gefangen zu nehmen. Johann marschierte gegen Arthur, beendete die Belagerung Mirebeaus und nahm den 15-jährigen Arthur gefangen. Arthur verschwand in der Gefangenschaft durch Johann spurlos. Eleonore setzte sich in Fontevraud zur Ruhe, trat einer religiösen Ordensgemeinschaft bei und starb 1204. Sie wurde in Fontevraud zwischen ihrem Ehemann Heinrich II. und ihrem Sohn Richard bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Eleonore verdient sich die Loyalität der Welt durch ihre Schirmherrschaft über die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Aquitanien ist einzigartig, da sie entweder die französische oder die englische Zivilisation regieren kann. Große Werke in ihren Städten reduzieren die Loyalität für andere Städte außerhalb ihrer Zivilisation. Wenn eine Stadt eine andere Zivilisation wegen Mangel an Loyalität verlässt und Eleonores Zivilisation dort die größte Loyalität erzeugt, schließt sich diese Stadt ihr automatisch an, ohne zuerst zu einer freien Stadt zu werden. Sie erweitert ihren Einfluss auf Kosten naher Zivilisationen, unabhängig davon, ob sie für Frankreich oder England spielt, und zwar durch die Macht der Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>Frankreich (Civ6)</title>
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				<updated>2026-06-19T09:50:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Frankreich''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Frankreich]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Frankreich&lt;br /&gt;
| Bild = frankreich_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Frankreich_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici|Katharina von Medici (Schwarze Königin)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)|Katharina von Medici (Erhaben)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Imperiale_Garde_(Civ6)|Imperiale Garde]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  imperiale_garde_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Chateau_(Civ6)|Chateau]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = Chateau_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Blau, Gold&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des heutigen Frankreich liegen im antiken Gallien. Im 2. Jh. v.Chr. unterst&amp;amp;#252;tzte Rom aufseiten von Massilia (Marseilles), einer 600 v.Chr. gegr&amp;amp;#252;ndeten griechischen Kolonie, den Kampf gegen die nahenden Barbarenst&amp;amp;#228;mme - das Resultat war die Entstehung der r&amp;amp;#246;mischen Provinzen im Jahre 121 v.Chr. (das heutige S&amp;amp;#252;dfrankreich). Von 58 bis 50 v.Chr. besetzte Julius C&amp;amp;#228;sar auch alle &amp;amp;#252;brigen franz&amp;amp;#246;sischen Gebiete. &amp;amp;#220;ber 4 Jahrhunderte blieb Gallien unter r&amp;amp;#246;mischer Herrschaft. Bis heute zeugen die Ruinen von Aqu&amp;amp;#228;dukten und Badeh&amp;amp;#228;usern von den r&amp;amp;#246;mischen Besatzern. Nach 395 f&amp;amp;#252;hrten innere Schwierigkeiten des r&amp;amp;#246;mischen Reichs zu Barbarenaufst&amp;amp;#228;nden in ganz Gallien. Bis 418 siedelten sich die Franken und Burgunder westlich des Rheins an, die Westgoten lie&amp;amp;#223;en sich in Aquitaine nieder. Das Fr&amp;amp;#252;hmittelalter war von der merowingischen und karolingisch-fr&amp;amp;#228;nkischen Herrschaft (476-887) gepr&amp;amp;#228;gt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach seiner Thronbesteigung konsolidierte der Merowingerk&amp;amp;#246;nig Chlodwig (481-511) die Position der Franken in Nordgallien. Da er &amp;amp;#252;berzeugt war, dass er seine milit&amp;amp;#228;rischen Erfolge dem christlichen Gott verdankte, trat er zum Katholizismus &amp;amp;#252;ber und sicherte den k&amp;amp;#252;nftigen Frankenherrschern damit nicht nur die Unterst&amp;amp;#252;tzung der katholischen Kirche, sondern auch des Gro&amp;amp;#223;teils der anderen christlichen L&amp;amp;#228;nder. Das Frankenreich erreichte unter Karl dem Gro&amp;amp;#223;en (768-814) seine gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Ausdehnung, da dieser das heutige Frankreich, Italien und Deutschland unter seiner Herrschaft vereinte. Nach Karls Tod teilten seine drei Enkel das Reich unter sich auf. Frankreich blieb w&amp;amp;#228;hrend des gesamten Mittelalters ein geteiltes Reich, bis die Herrscher der Ile de France die Macht langsam an sich rissen. Durch den Aufstieg des Hauses Valois im Jahre 1328 wurde Frankreich zum einflussreichsten K&amp;amp;#246;nigreich Europas: K&amp;amp;#246;nig Philipp VI. konnte enorme Steuereinnahmen verbuchen und riesige Heerscharen aufstellen, die ihren Gegnern stets &amp;amp;#252;berlegen waren. Seine diversen H&amp;amp;#246;fe sicherten unterdessen seine k&amp;amp;#246;nigliche Vorherrschaft. Im sp&amp;amp;#228;ten Mittelalter hatten die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige dann jedoch alle M&amp;amp;#252;he, ihre Oberhoheit im Land gegen fremde Invasoren zu behaupten - und dieser Kampf schien trotz aller Vorteile auf franz&amp;amp;#246;sischer Seite lange Zeit relativ aussichtslos zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der 100-j&amp;amp;#228;hrige Krieg war ein im 14. und 15. Jh. mit Unterbrechungen ausgefochtener Konflikt zwischen England und Frankreich, ausgel&amp;amp;#246;st durch eine Reihe von Zwistigkeiten zwischen den Herrscherh&amp;amp;#228;usern und nat&amp;amp;#252;rlich auch die Frage der franz&amp;amp;#246;sischen Thronfolge. Der Wendepunkt in diesem Krieg trat 1429 ein, als die englische Armee gezwungen war, die Belagerung von Orl&amp;amp;#233;ans wegen des Widerstands der Befreiungsarmee unter der F&amp;amp;#252;hrung von Jeanne d'Arc abzubrechen. 1453 war nur noch Calais in englischer Hand und ging 1558 ebenfalls an Frankreich zur&amp;amp;#252;ck. W&amp;amp;#228;hrend die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige des 16. Jahrhunderts mit den Habsburgern um die Vorherrschaft in Italien k&amp;amp;#228;mpften, m&amp;amp;#252;ndeten religi&amp;amp;#246;se Streitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten zwischen 1562 und 1598 in eine Reihe von B&amp;amp;#252;rgerkriegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Erst mit dem Aufstieg der Bourbonenk&amp;amp;#246;nige ab 1589 kam Frankreich langsam zur Ruhe, bis das Land unter der langen Regentschaft Ludwigs XIV. (1643-1715) schlie&amp;amp;#223;lich eine kulturelle und wirtschaftliche Bl&amp;amp;#252;tezeit erlebte. Unter der Herrschaft Ludwigs avancierte Frankreich zum k&amp;amp;#252;nstlerischen und intellektuellen Zentrum Europas. Der &amp;quot;Sonnenk&amp;amp;#246;nig&amp;quot; residierte im pr&amp;amp;#228;chtigen Palast von Versailles als absoluter Herrscher &amp;amp;#252;ber sein Land. Zu seiner Zeit war das franz&amp;amp;#246;sische Heer die schlagkr&amp;amp;#228;ftigste Armee Europas. Diese war vor allem ob der Leibw&amp;amp;#228;chter des K&amp;amp;#246;nigs, der so genannten Musketiere, bekannt und gef&amp;amp;#252;rchtet. Angesichts der wachsenden Macht Frankreichs verb&amp;amp;#252;ndeten sich seine Nachbarn gegen den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig, um die drohende Unterwerfung zu verhindern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nun war der Weg frei f&amp;amp;#252;r einen weiteren Umbruch: Die franz&amp;amp;#246;sische Periode der Aufkl&amp;amp;#228;rung - das so genannte Zeitalter der Vernunft - ein kultureller Wandel, der auf dem Rationalismus, dem Empirismus und einem amorphen Konzept der Freiheit basierte und sich in den wegweisenden Werken Voltaires (1694-1778) und Rousseaus (1712-78) ausdr&amp;amp;#252;ckte. Gleichzeitig zwang der drohende Staatsbankrott den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig jedoch zur Einberufung der Generalst&amp;amp;#228;nde, um zus&amp;amp;#228;tzliche Steuern durchzusetzen. In der Folgezeit entwickelte sich der Konflikt, der 1787 zwischen dem K&amp;amp;#246;nigshaus und dem Adelsstand entstanden war, zu einem Kampf nunmehr dreier Parteien, wobei sich &amp;quot;der Mob&amp;quot; sowohl dem Absolutismus als auch der privilegierten Oberschicht widersetzte. Der Sturm auf die Bastille durch die B&amp;amp;#252;rger von Paris im Jahr 1789 stellte in diesem Zusammenhang ein monumentales Ereignis dar, einen scheinbar gottgewollten Triumph des Volkes. Aber die Franz&amp;amp;#246;sische Revolution degenerierte bald zu Terror und Chaos. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt gelang es Napoleon, dem Blutvergie&amp;amp;#223;en (auf Kosten der Freiheit) ein Ende zu setzen. Napoleons Armeen f&amp;amp;#252;gten den anderen europ&amp;amp;#228;ischen Gro&amp;amp;#223;m&amp;amp;#228;chten mehrere vernichtende Niederlagen zu, bis Napoleon von diesen im Jahr 1815 schlie&amp;amp;#223;lich endg&amp;amp;#252;ltig besiegt und gest&amp;amp;#252;rzt wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch die revolution&amp;amp;#228;re Inbrunst der franz&amp;amp;#246;sischen B&amp;amp;#252;rger war ungebrochen und f&amp;amp;#252;hrte zu weiteren Aufst&amp;amp;#228;nden in den Jahren 1830 und 1848. Letzterer f&amp;amp;#252;hrten schlie&amp;amp;#223;lich zur Ausrufung der 2. Republik. Napoleons Neffe (Napoleon III.) rief im Jahr 1852 schlie&amp;amp;#223;lich das 2. Empire (1852-1870) aus. Nach der Niederlage im franz&amp;amp;#246;sisch-russischen Krieg wurde die 3. Republik (1870-1940) gebildet. Diese &amp;amp;#252;berdauerte zwar den 1. Weltkrieg, endete im Jahr 1940 allerdings mit der Invasion der Deutschen. Nach dem 2. Weltkrieg folgte die 4. Republik (1947-59), bis im September 1958 durch einen Volksentscheid schlie&amp;amp;#223;lich die 5. Republik gegr&amp;amp;#252;ndet wurde. W&amp;amp;#228;hrend Frankreich den Gro&amp;amp;#223;teil seiner Kolonien aufgeben musste und auch den Nimbus der milit&amp;amp;#228;rischen Unverwundbarkeit l&amp;amp;#228;ngst verloren hat, ist das moderne Frankreich eine der f&amp;amp;#252;hrenden Wirtschaftsnationen und ein einflussreiches Mitglied der Europ&amp;amp;#228;ischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Schwarze Königin)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
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Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
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Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Herzogin der Bretagne, Königin von Frankreich ===&lt;br /&gt;
'''Es ist gut geschnitten; jetzt muss gesät werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina von Medici wurde von den Historikern scharf kritisiert, teils wegen ihrer Verbindung zur Medici-Familie, teils wegen ihrer eigenen Unbarmherzigkeit, die Valois (ein Ableger des Kapetinger-Geschlechts) um jeden Preis auf dem Thron zu belassen. Doch egal was man über sie auch sagt, ohne Katharina wäre es mehr als unwahrscheinlich gewesen, dass das Haus Valois seine Herausforderungen überlebt oder dass Frankreich seine Probleme in dieser Zeit überstanden hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina wurde in die schon fast unglaublich reiche und mächtige Familie Medici geboren, de facto die Herrscher über Florenz, Banker und Könige sowie Papst-Macher (ihr Großonkel war zu dieser Zeit Papst Leo X.). Nach dem, was man so hörte, war ihr Vater Lorenzo, ernannter Herzog von Urbino dank Leo, mit ihrer Geburt &amp;quot;genauso zufrieden wie mit einem Jungen&amp;quot;. Außer clever und begabt zu sein (&amp;quot;für ein Mädchen&amp;quot;), bedeutete das Herzogtum, dass sie eine adlige Geburt für sich beanspruchen konnte und sich ihr allerlei Möglichkeiten boten, unter anderem eine Zahl königlicher Freier; nachdem sie James V. von Schottland und andere verschmäht hatte, heiratete sie im Oktober 1533 - im zarten Alter von 14 - den zweiten Sohn des Königs von Frankreich bei einer arrangierten Ehe, für die der Medici-Papst Clemens VII. gesorgt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Braut sah ihren Gatten nur selten, denn Prinz Heinrich hatte viel mit seinen diversen Mätressen zu tun. Doch 1536 fing sich Heinrichs älterer Bruder Franz eine Erkältung ein und starb. Er machte Heinrich zum Thronfolger ... und Katharina zur Thronfolgerin von Frankreich. Und nicht nur das - urplötzlich erwies sich Katharina als außerordentlich fruchtbar sowie unverwüstlich. Nach acht Jahren ohne Schwangerschaft trotz größter Bemühungen gebar sie 1544 einen Sohn. Sie folgte dem Rat des berühmten Arztes Jean Fernel, der ein paar anatomische &amp;quot;Eigenartigkeiten&amp;quot; bei dem Paar festgestellt hatte; im nächsten Jahr folgte eine Tochter für Heinrich. Und was auch immer Fernel für einen Rat gegeben hatte, es half, da Katharina ihrem Heinrich noch weitere acht Kinder schenkte (fast schon ein Wunder, wenn man an die Säuglingssterblichkeit zu dieser Zeit denkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrichs Vater im März 1547 starb, wurde Katharina Königin von Frankreich. Wenn Heinrich auch, verzaubert von seiner Geliebten Diane de Poitiers, Katharina mit Respekt behandelte, gestattete er ihr keinen politischen Einfluss - er gab selbst ein Château, das sie unbedingt wollte, an Diane. 1556 starb Katharina fast bei der Geburt von Zwillingen; sie musste keine weiteren Schwangerschaften mehr ertragen. Sie liebte ihre Kinder über alles und nutzte den Reichtum ihrer Familie sowie ihren Status als Gemahlin des Königs, um ihnen die beste Ausbildung zuteilwerden zu lassen und sicherzustellen, dass es ihnen an nichts mangelte und dass sie vor ihrem Vater geschützt waren, der nur wenig Interesse für seine Kinder zeigte, vom ältesten Sohn einmal abgesehen. Katharina, die selbst einen Amateurstatus in den &amp;quot;Schwarzen Künsten&amp;quot; genoss, schickte sogar im August 1556 nach dem berühmten Nostradamus, um zum Hofe zu kommen und das Horoskop ihrer sieben Kinder zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1559 als Teil der Stellvertreterhochzeit seiner 13-jährigen Tochter Elisabeth mit König Philipp II. von Spanien bestand Heinrich drauf, sich dem Lanzenstechen anzuschließen. Keine weise Entscheidung, da er schwer verletzt wurde und binnen 14 Tagen verstarb. Franz II., der bereits durch die Hochzeit mit Maria Stuart (Königin der Schotten) König von Schottland geworden war, wurde im Alter von 15 Jahren König von Frankreich. Bei diesem Coup zogen die Guise-Brüder und der Kardinal von Lorraine in den Louvre-Palast ein und rissen die Macht an sich. Katharina nutzte all ihren politischen Scharfsinn und die List, die man ihr als Medici mit in die Wiege gelegt hatte, und entschied, mit der Guise-Faktion zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentliche Regentin, wenn auch Katharina keinen Anspruch auf diese Position hatte, verstärkte sie ihre Macht und ihren Einfluss. Mit ihrer &amp;quot;neugefundenen Autorität&amp;quot; zwang sie Diane de Poitiers, die Kronjuwelen (die der vernarrte Heinrich ihr gegeben hatte) zusammen mit dem Château zurückzugeben, das Katharina einst so begehrt hatte; Katharina schickte die ehemalige Mätresse des Königs effektiv in die Wüste. Die Königinmutter schaffte es, sich aus der blutigen Verfolgung der Protestanten durch die Guises und auch dem gescheiterten Komplott, dass die Bourbons sie stürzen wollten, herauszuhalten. Sie machte auch gemeinsame Sache mit dem neuen Kanzler Michel de L’Hospital und verteidigte das Gesetz gegen die Versuche der Guises, es zu umgehen, besonders bezüglich ihrer protestantischen Fixierung. Doch sie konnte auch gnadenlos bei der Verteidigung der Position ihres Sohns als König sein; als der Prinz von Condé eine Armee formierte und katholische Städte angriff, bestellte sie ihn zum Hof und ließ ihn sodann verhaften. Er wurde nur durch den plötzlichen Tod von Franz vor der Hinrichtung bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Katharina hatte auch eine andere Seite; sie veranstaltete verschwenderische Hoffestivals - die so genannten Joyeuse magnificences - bei jedem Anlass, der sich nur bot: Hochzeiten, Jahrestage, Taufen, Festtage und zu jeder anderen nur vorstellbaren Gelegenheit. Es war bei diesen Festen, dass Katharinas berühmte L'escadron volant (&amp;quot;Flugschwadron&amp;quot;) ihre Tricks zeigte, Ladys wie Lady Isabelle de la Tour und Baroness Charlotte de Beaune-Semblançay. Bei der &amp;quot;Schwadron&amp;quot; handelte es sich um eine Gruppe schicker junger Adelsfrauen, die Katharina zur Anbandelung von Beziehungen mit den mächtigen Männern am Hof nutzte, um so &amp;quot;Insider&amp;quot;-Informationen zu bekommen, die Katharina für ihre Pläne nützlich sein könnten. Neben Hinrichtungen und Erpressungen halfen ihr solche Einblicke, die Angriffe gegen Frankreich und ihre Person abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina ließ keinen Schritt aus, als sie die Regentschaft für ihren Zehnjährigen gewann, Karl IX. Sie wurde im Prinzip nur noch mächtiger. Der Junge, noch launisch und kränklich, schrie bei seiner Krönung; Katharina hatte ihn genau im Auge, sie ging sogar so weit, dass sie in seinem Schlafgemach nächtigte. Im Endeffekt regierte Katharina Frankreich, doch die Nation sah sich mit ernsten Problemen konfrontiert. Sie hatte vor, sich um diese auf typische Medici-Art zu kümmern. Sie kontaktierte die religiösen Anführer Frankreichs, sowohl katholisch, wie auch hugenottisch, um die doktrinellen Differenzen beizulegen; als das scheiterte, erließ sie das Edikt von Saint-Germain-en-Laye, um die Glaubensfreiheit zu fördern. (Leider griff der Herzog von Guise eine Hugenotten-Messe an und massakrierte alle, was zum 30-Jährigen französischen Religionskrieg führte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die protestantischen Adligen eine Armee als Reaktion auf das Massaker 1562 formierten, schickte ihnen Katharina nach gescheiterten Verhandlungen die königliche Armee auf den Hals. Als der Protestant Antoine de Bourbon seinen Wunden erlag und der lebhafte katholische Herzog von Guise ermordet wurde, erließ sie 1563 das Edikt von Amboise, um die Unruhen zu beenden. Dann versammelte sie die hugenottischen und katholischen Lords, um Le Havre von den Engländern zurückzuerobern, die sich abermals in französische Angelegenheiten einmischten. Von der Bartholomäusnacht einmal abgesehen, die von König Karl IX. initiiert wurde, liefen die Dinge relativ gut für die &amp;quot;italienische Königin.&amp;quot; Dann starb Karl im Alter von 23 Jahren. Ein weiterer Sohn, ihr Liebling, wurde 1573 zum König von Polen (eine Position, die er nicht lange halten sollte) und im Jahr 1574 als Heinrich III. zum König von Frankreich gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Heinrich, der bereits erwachsen und geistig wie physisch in gutem Zustand war, erwies sich nicht als so geschmeidig wie seine Brüder. Obwohl er von Katharina abhängig war, die Details des Regierens für über ein Jahrzehnt überwacht hatte, entließ er 1588 bei Blois plötzlich all ihre ernannten Minister der Krone und beendete damit effektiv ihren Einfluss auf die Regierung. Heinrich wandte sich auch gegen die mächtige Guise-Familie, Verbündete seiner Mutter, indem er den Herzog töten und acht andere Mitglieder ermorden ließ. Die im Alter von 69 Jahren bettlägerige Katharina blieb stoisch bei diesen Neuigkeiten. Noch im selben Monat im Januar 1589 starb sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Frankreich auf dem Papier eher kulturell stark ist, sind sie dennoch ein gefährlicher Gegner. Katharina wird genau wissen, was Ihr im Schilde führt, und Spione und ihre mächtige Armee des Industriezeitalters einsetzen, um ihre Interessen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie Kleopatra und Qin Shihuangdi möchte auch Frankreich eine große Rolle im Spiel um die Wunder spielen. Ein Erfolg würde sie zu wichtigen Mitstreitern um den Kultursieg machen. Mit Katharina am Ruder ist die Wahrscheinlichkeit hoch, über Informationen zu allen Gegnern zu verfügen, so dass man sich nur auf die Wunder konzentrieren kann, die man mit Sicherheit als Erstes zu bauen vermag. Auf Wunder folgen in der Prioritätenliste gut platzierte Chateaus, die ebenfalls hilfreich für Kultursiege sind. All die {{6kult}} Kultur sollte dabei helfen, schnell den Ausrichtungsbaum zu durchlaufen und vor sämtlichen Gegnern zu Korps und Armeen zu gelangen. Wenn sie diese haben und dazu die Garde impériale, heißt es vorsichtig sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici (Erhaben) ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Erhaben)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_PP_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_Medici_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Katharina von Medici Persona Pack| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina bereichert ihr normales Bauprogramm von Wundern und Chateaus mit verschwenderischen Hoffesten, die Frankreich schnell dem Kultursieg entgegenbringen, besonders wenn sie es schafft, Luxusgüter anzusammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina ist das einzige Staatsoberhaupt, das eine große Sammlung von Luxusgütern aller Arten und Mengen anhäufen will. Ihre zahlreichen opulenten Besitztümer machen ihre Hoffeste zu den kulturellen Ereignissen, auf denen alle Anführer gesehen werden möchten. Bei einer ausreichenden Zahl dieser Feste und einer großen Sammlung von Chateaus und Wundern in der Mitte des Spiels kann Frankreich der Favorit für einen Kultursieg sein, wenn die verschwenderische Version von Katharina am Ruder ist. Sie ist sogar so gefährlich, dass Ihr vielleicht sogar gegen die französische imperiale Garde in den Krieg ziehen müsst, um Katharina von einem schnellen Sieg abzuhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore french symbol civ6.png|&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]][[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_French_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6gatheringstorm_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Herzogin von Aquitanien und amtierende Königin von Frankreich und Spanien===&lt;br /&gt;
'''In nomine sancte et individue Trinitatis, ego Helienordis, Dei gratia humilis Francorum regina, et Aquitanorum ducissa.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Herzogs, Gattin von zwei Königen und Mutter von drei Königen und zwei Königinnen war sie vermutlich die mächtigste Frau in Europa zu ihren Lebzeiten. Sie hatte die Herrschaft über das Herzogtum Aquitanien inne und saß sowohl in Frankreich als auch in England auf dem Thron. Letzteres regierte sie im Namen ihres Sohnes. Sie war eine starke Förderin der Künste und die Frau, der wir die Entwicklung des Konzeptes der Ritterlichkeit am meisten zu verdanken haben. Als junge Frau war sie bezaubernd, geistreich und energiegeladen, als Königin entwickelten sie zudem ein zutiefst scharfsinniges politisches Gespür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1122 als Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien geboren, der einer der ersten Förderer der aufkommenden Troubadoure war. Eleonore wuchs an einem Hof auf, der sowohl wohlhabend als auch reich an Kultur war. Als sie nach dem Tode Wilhelms den Titel der Herzogin von Aquitanien annahm, heiratete sie den französischen Kronprinzen, der nach dem Tode seines Vaters, Ludwig dem Dicken, zu Ludwig dem VII. wurde. Eleonore begleitete den gottesfürchtigen Ludwig VII. auf dem Zweiten Kreuzzug, auch wenn Frankreich bei Jerusalem eine empfindliche Niederlage einstecken musste und gezwungen war, sich zurückzuziehen. Eleonore wollte ihren Onkel, Raimund von Poitiers, unterstützen, was aber von Ludwig verhindert wurde. Der Streit führte zur Annullierung ihrer Ehe. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, aber keine Söhne, was offenbar zur Entfremdung beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf, nur zwei Monate nach der Annullierung ihrer Ehe, heiratete sie Heinrich, den Herzog der Normandie. Der junge König Plantagenet war erpicht darauf, die Ländereien seiner Familie zurückzugewinnen und die Hochzeit mit Eleonore führte unmittelbar zum Konflikt mit Ludwig. Es kam zu einem komplexen Krieg an vielen Fronten, der zu gleichen Teilen aus offenen und verdeckten kriegerischen Aktivitäten bestand und bis 1154 andauerte. Eleonore gebar Heinrich vier Söhne, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit lebte sie mit ihrer Tochter Marie (von Ludwig) in Poitiers. Dort führte sie gemeinsam mit den Adelsdamen am Hof Poitiers den berühmten Minnehof ein, der die Traditionen der Ritterlichkeit und der höfischen Liebe bekannt machte. Die hochrangigen Damen (und einige Herren) des Hofes sollten dort ihr Anliegen der romantischen Liebe bei Eleonore und ihrem Adel vorbringen, worauf die Damen ihr Urteil fällten. Die Troubadoure sollten viele der Ideale der höfischen Liebe unter Eleonores Gunst im restlichen Europa verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonores Söhne waren ebenso ehrgeizig wie ihre Eltern. Weil er nicht länger den Mann fürs Grobe für seinen Vater spielen wollte, zettelte Heinrich der Jüngere eine Revolte an und versuchte, seine Brüder für das Unterfangen zu gewinnen. Eleonore schien ihre Söhne zu dieser Revolte ermutigt zu haben. Als sie scheiterte, sperrte Heinrich Eleonore für die folgenden 16 Jahre ein. Heinrich der Jüngere starb 1183 nach einem zweiten fehlgeschlagenen Aufstand gegen seinen Vater, danach hob Heinrich II. einige Einschränkungen Eleonores auf und sie zeigte sich mit ihm bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrich II. 1189 starb, übernahm sein Sohn Richard Löwenherz die Regentschaft über die Ländereien der Familie in England und Frankreich. Eleonore wurde aus der Gefangenschaft entlassen und übernahm die Regierungeschäfte in England in Richards Namen. Richard selbst zog in den Dritten Kreuzzug, was sehr schlimm für ihn ausging (Details dazu im Eintrag zu Saladin). Dass England Richard gegenüber loyal blieb, spricht für ihren Erfolg, da ihr jüngster Sohn Johann während der Abwesenheit seines Bruders einen Staatsstreich versuchte, aber die Kontrolle über England nicht erlangte. Eleonore spielte eine entscheidende Rolle dabei, das immense Lösegeld aufzutreiben, dass erforderlich war, um Richard aus der Gefangenschaft in Österreich freizukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard starb 1199 und die Regentschaft ging über auf den nichtsnutzigen Johann, dessen Herrschaft den Niedergang des Angevinischen Reichs, den Aufstieg Robin Hoods und die Magna Carta einläutete, und dessen Unfähigkeit seine Mutter zur Verzweiflung getrieben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schon in den Siebzigern war, entsandte Johann seine Mutter Eleonore auf eine diplomatische Mission an den Hof von Kastilien. Dort war ihre Tochter (sie hieß ebenfalls Eleonore) Königin und diese hatte wiederum Töchter. Eleonore sollte eine Braut für den neuen Kronprinzen Frankreichs auswählen, der tatsächlich auch der Enkel von Eleonores erstem Ehemann Ludwig VII. war, um den Frieden zwischen Frankreich unter Philip II. und König Johann zu zementieren. Die Rückreise gestaltete sich schwierig und sie verblieb in Fontevraud und schickte die zukünftige Königin Blanka voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Eleonores Leben setzte das Muster der nachfolgenden Generationen fort, die versuchten, die vorhergehende zu stürzen. 1202 versuchte ihr Enkel Arthur, der Herzog der Bretagne, Eleonore im Schloss Mirebeau gefangen zu nehmen. Johann marschierte gegen Arthur, beendete die Belagerung Mirebeaus und nahm den 15-jährigen Arthur gefangen. Arthur verschwand in der Gefangenschaft durch Johann spurlos. Eleonore setzte sich in Fontevraud zur Ruhe, trat einer religiösen Ordensgemeinschaft bei und starb 1204. Sie wurde in Fontevraud zwischen ihrem Ehemann Heinrich II. und ihrem Sohn Richard bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Eleonore verdient sich die Loyalität der Welt durch ihre Schirmherrschaft über die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Aquitanien ist einzigartig, da sie entweder die französische oder die englische Zivilisation regieren kann. Große Werke in ihren Städten reduzieren die Loyalität für andere Städte außerhalb ihrer Zivilisation. Wenn eine Stadt eine andere Zivilisation wegen Mangel an Loyalität verlässt und Eleonores Zivilisation dort die größte Loyalität erzeugt, schließt sich diese Stadt ihr automatisch an, ohne zuerst zu einer freien Stadt zu werden. Sie erweitert ihren Einfluss auf Kosten naher Zivilisationen, unabhängig davon, ob sie für Frankreich oder England spielt, und zwar durch die Macht der Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>Frankreich (Civ6)</title>
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				<updated>2026-06-19T09:49:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Frankreich''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Frankreich]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Frankreich&lt;br /&gt;
| Bild = frankreich_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Frankreich_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Schwarze Königin)|Katharina von Medici]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)|Katharina von Medici (Erhaben)]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Frankreich_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Imperiale_Garde_(Civ6)|Imperiale Garde]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  imperiale_garde_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Chateau_(Civ6)|Chateau]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = Chateau_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Blau, Gold&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des heutigen Frankreich liegen im antiken Gallien. Im 2. Jh. v.Chr. unterst&amp;amp;#252;tzte Rom aufseiten von Massilia (Marseilles), einer 600 v.Chr. gegr&amp;amp;#252;ndeten griechischen Kolonie, den Kampf gegen die nahenden Barbarenst&amp;amp;#228;mme - das Resultat war die Entstehung der r&amp;amp;#246;mischen Provinzen im Jahre 121 v.Chr. (das heutige S&amp;amp;#252;dfrankreich). Von 58 bis 50 v.Chr. besetzte Julius C&amp;amp;#228;sar auch alle &amp;amp;#252;brigen franz&amp;amp;#246;sischen Gebiete. &amp;amp;#220;ber 4 Jahrhunderte blieb Gallien unter r&amp;amp;#246;mischer Herrschaft. Bis heute zeugen die Ruinen von Aqu&amp;amp;#228;dukten und Badeh&amp;amp;#228;usern von den r&amp;amp;#246;mischen Besatzern. Nach 395 f&amp;amp;#252;hrten innere Schwierigkeiten des r&amp;amp;#246;mischen Reichs zu Barbarenaufst&amp;amp;#228;nden in ganz Gallien. Bis 418 siedelten sich die Franken und Burgunder westlich des Rheins an, die Westgoten lie&amp;amp;#223;en sich in Aquitaine nieder. Das Fr&amp;amp;#252;hmittelalter war von der merowingischen und karolingisch-fr&amp;amp;#228;nkischen Herrschaft (476-887) gepr&amp;amp;#228;gt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach seiner Thronbesteigung konsolidierte der Merowingerk&amp;amp;#246;nig Chlodwig (481-511) die Position der Franken in Nordgallien. Da er &amp;amp;#252;berzeugt war, dass er seine milit&amp;amp;#228;rischen Erfolge dem christlichen Gott verdankte, trat er zum Katholizismus &amp;amp;#252;ber und sicherte den k&amp;amp;#252;nftigen Frankenherrschern damit nicht nur die Unterst&amp;amp;#252;tzung der katholischen Kirche, sondern auch des Gro&amp;amp;#223;teils der anderen christlichen L&amp;amp;#228;nder. Das Frankenreich erreichte unter Karl dem Gro&amp;amp;#223;en (768-814) seine gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Ausdehnung, da dieser das heutige Frankreich, Italien und Deutschland unter seiner Herrschaft vereinte. Nach Karls Tod teilten seine drei Enkel das Reich unter sich auf. Frankreich blieb w&amp;amp;#228;hrend des gesamten Mittelalters ein geteiltes Reich, bis die Herrscher der Ile de France die Macht langsam an sich rissen. Durch den Aufstieg des Hauses Valois im Jahre 1328 wurde Frankreich zum einflussreichsten K&amp;amp;#246;nigreich Europas: K&amp;amp;#246;nig Philipp VI. konnte enorme Steuereinnahmen verbuchen und riesige Heerscharen aufstellen, die ihren Gegnern stets &amp;amp;#252;berlegen waren. Seine diversen H&amp;amp;#246;fe sicherten unterdessen seine k&amp;amp;#246;nigliche Vorherrschaft. Im sp&amp;amp;#228;ten Mittelalter hatten die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige dann jedoch alle M&amp;amp;#252;he, ihre Oberhoheit im Land gegen fremde Invasoren zu behaupten - und dieser Kampf schien trotz aller Vorteile auf franz&amp;amp;#246;sischer Seite lange Zeit relativ aussichtslos zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der 100-j&amp;amp;#228;hrige Krieg war ein im 14. und 15. Jh. mit Unterbrechungen ausgefochtener Konflikt zwischen England und Frankreich, ausgel&amp;amp;#246;st durch eine Reihe von Zwistigkeiten zwischen den Herrscherh&amp;amp;#228;usern und nat&amp;amp;#252;rlich auch die Frage der franz&amp;amp;#246;sischen Thronfolge. Der Wendepunkt in diesem Krieg trat 1429 ein, als die englische Armee gezwungen war, die Belagerung von Orl&amp;amp;#233;ans wegen des Widerstands der Befreiungsarmee unter der F&amp;amp;#252;hrung von Jeanne d'Arc abzubrechen. 1453 war nur noch Calais in englischer Hand und ging 1558 ebenfalls an Frankreich zur&amp;amp;#252;ck. W&amp;amp;#228;hrend die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige des 16. Jahrhunderts mit den Habsburgern um die Vorherrschaft in Italien k&amp;amp;#228;mpften, m&amp;amp;#252;ndeten religi&amp;amp;#246;se Streitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten zwischen 1562 und 1598 in eine Reihe von B&amp;amp;#252;rgerkriegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Erst mit dem Aufstieg der Bourbonenk&amp;amp;#246;nige ab 1589 kam Frankreich langsam zur Ruhe, bis das Land unter der langen Regentschaft Ludwigs XIV. (1643-1715) schlie&amp;amp;#223;lich eine kulturelle und wirtschaftliche Bl&amp;amp;#252;tezeit erlebte. Unter der Herrschaft Ludwigs avancierte Frankreich zum k&amp;amp;#252;nstlerischen und intellektuellen Zentrum Europas. Der &amp;quot;Sonnenk&amp;amp;#246;nig&amp;quot; residierte im pr&amp;amp;#228;chtigen Palast von Versailles als absoluter Herrscher &amp;amp;#252;ber sein Land. Zu seiner Zeit war das franz&amp;amp;#246;sische Heer die schlagkr&amp;amp;#228;ftigste Armee Europas. Diese war vor allem ob der Leibw&amp;amp;#228;chter des K&amp;amp;#246;nigs, der so genannten Musketiere, bekannt und gef&amp;amp;#252;rchtet. Angesichts der wachsenden Macht Frankreichs verb&amp;amp;#252;ndeten sich seine Nachbarn gegen den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig, um die drohende Unterwerfung zu verhindern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nun war der Weg frei f&amp;amp;#252;r einen weiteren Umbruch: Die franz&amp;amp;#246;sische Periode der Aufkl&amp;amp;#228;rung - das so genannte Zeitalter der Vernunft - ein kultureller Wandel, der auf dem Rationalismus, dem Empirismus und einem amorphen Konzept der Freiheit basierte und sich in den wegweisenden Werken Voltaires (1694-1778) und Rousseaus (1712-78) ausdr&amp;amp;#252;ckte. Gleichzeitig zwang der drohende Staatsbankrott den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig jedoch zur Einberufung der Generalst&amp;amp;#228;nde, um zus&amp;amp;#228;tzliche Steuern durchzusetzen. In der Folgezeit entwickelte sich der Konflikt, der 1787 zwischen dem K&amp;amp;#246;nigshaus und dem Adelsstand entstanden war, zu einem Kampf nunmehr dreier Parteien, wobei sich &amp;quot;der Mob&amp;quot; sowohl dem Absolutismus als auch der privilegierten Oberschicht widersetzte. Der Sturm auf die Bastille durch die B&amp;amp;#252;rger von Paris im Jahr 1789 stellte in diesem Zusammenhang ein monumentales Ereignis dar, einen scheinbar gottgewollten Triumph des Volkes. Aber die Franz&amp;amp;#246;sische Revolution degenerierte bald zu Terror und Chaos. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt gelang es Napoleon, dem Blutvergie&amp;amp;#223;en (auf Kosten der Freiheit) ein Ende zu setzen. Napoleons Armeen f&amp;amp;#252;gten den anderen europ&amp;amp;#228;ischen Gro&amp;amp;#223;m&amp;amp;#228;chten mehrere vernichtende Niederlagen zu, bis Napoleon von diesen im Jahr 1815 schlie&amp;amp;#223;lich endg&amp;amp;#252;ltig besiegt und gest&amp;amp;#252;rzt wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch die revolution&amp;amp;#228;re Inbrunst der franz&amp;amp;#246;sischen B&amp;amp;#252;rger war ungebrochen und f&amp;amp;#252;hrte zu weiteren Aufst&amp;amp;#228;nden in den Jahren 1830 und 1848. Letzterer f&amp;amp;#252;hrten schlie&amp;amp;#223;lich zur Ausrufung der 2. Republik. Napoleons Neffe (Napoleon III.) rief im Jahr 1852 schlie&amp;amp;#223;lich das 2. Empire (1852-1870) aus. Nach der Niederlage im franz&amp;amp;#246;sisch-russischen Krieg wurde die 3. Republik (1870-1940) gebildet. Diese &amp;amp;#252;berdauerte zwar den 1. Weltkrieg, endete im Jahr 1940 allerdings mit der Invasion der Deutschen. Nach dem 2. Weltkrieg folgte die 4. Republik (1947-59), bis im September 1958 durch einen Volksentscheid schlie&amp;amp;#223;lich die 5. Republik gegr&amp;amp;#252;ndet wurde. W&amp;amp;#228;hrend Frankreich den Gro&amp;amp;#223;teil seiner Kolonien aufgeben musste und auch den Nimbus der milit&amp;amp;#228;rischen Unverwundbarkeit l&amp;amp;#228;ngst verloren hat, ist das moderne Frankreich eine der f&amp;amp;#252;hrenden Wirtschaftsnationen und ein einflussreiches Mitglied der Europ&amp;amp;#228;ischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
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Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
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Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Herzogin der Bretagne, Königin von Frankreich ===&lt;br /&gt;
'''Es ist gut geschnitten; jetzt muss gesät werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina von Medici wurde von den Historikern scharf kritisiert, teils wegen ihrer Verbindung zur Medici-Familie, teils wegen ihrer eigenen Unbarmherzigkeit, die Valois (ein Ableger des Kapetinger-Geschlechts) um jeden Preis auf dem Thron zu belassen. Doch egal was man über sie auch sagt, ohne Katharina wäre es mehr als unwahrscheinlich gewesen, dass das Haus Valois seine Herausforderungen überlebt oder dass Frankreich seine Probleme in dieser Zeit überstanden hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina wurde in die schon fast unglaublich reiche und mächtige Familie Medici geboren, de facto die Herrscher über Florenz, Banker und Könige sowie Papst-Macher (ihr Großonkel war zu dieser Zeit Papst Leo X.). Nach dem, was man so hörte, war ihr Vater Lorenzo, ernannter Herzog von Urbino dank Leo, mit ihrer Geburt &amp;quot;genauso zufrieden wie mit einem Jungen&amp;quot;. Außer clever und begabt zu sein (&amp;quot;für ein Mädchen&amp;quot;), bedeutete das Herzogtum, dass sie eine adlige Geburt für sich beanspruchen konnte und sich ihr allerlei Möglichkeiten boten, unter anderem eine Zahl königlicher Freier; nachdem sie James V. von Schottland und andere verschmäht hatte, heiratete sie im Oktober 1533 - im zarten Alter von 14 - den zweiten Sohn des Königs von Frankreich bei einer arrangierten Ehe, für die der Medici-Papst Clemens VII. gesorgt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Braut sah ihren Gatten nur selten, denn Prinz Heinrich hatte viel mit seinen diversen Mätressen zu tun. Doch 1536 fing sich Heinrichs älterer Bruder Franz eine Erkältung ein und starb. Er machte Heinrich zum Thronfolger ... und Katharina zur Thronfolgerin von Frankreich. Und nicht nur das - urplötzlich erwies sich Katharina als außerordentlich fruchtbar sowie unverwüstlich. Nach acht Jahren ohne Schwangerschaft trotz größter Bemühungen gebar sie 1544 einen Sohn. Sie folgte dem Rat des berühmten Arztes Jean Fernel, der ein paar anatomische &amp;quot;Eigenartigkeiten&amp;quot; bei dem Paar festgestellt hatte; im nächsten Jahr folgte eine Tochter für Heinrich. Und was auch immer Fernel für einen Rat gegeben hatte, es half, da Katharina ihrem Heinrich noch weitere acht Kinder schenkte (fast schon ein Wunder, wenn man an die Säuglingssterblichkeit zu dieser Zeit denkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrichs Vater im März 1547 starb, wurde Katharina Königin von Frankreich. Wenn Heinrich auch, verzaubert von seiner Geliebten Diane de Poitiers, Katharina mit Respekt behandelte, gestattete er ihr keinen politischen Einfluss - er gab selbst ein Château, das sie unbedingt wollte, an Diane. 1556 starb Katharina fast bei der Geburt von Zwillingen; sie musste keine weiteren Schwangerschaften mehr ertragen. Sie liebte ihre Kinder über alles und nutzte den Reichtum ihrer Familie sowie ihren Status als Gemahlin des Königs, um ihnen die beste Ausbildung zuteilwerden zu lassen und sicherzustellen, dass es ihnen an nichts mangelte und dass sie vor ihrem Vater geschützt waren, der nur wenig Interesse für seine Kinder zeigte, vom ältesten Sohn einmal abgesehen. Katharina, die selbst einen Amateurstatus in den &amp;quot;Schwarzen Künsten&amp;quot; genoss, schickte sogar im August 1556 nach dem berühmten Nostradamus, um zum Hofe zu kommen und das Horoskop ihrer sieben Kinder zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1559 als Teil der Stellvertreterhochzeit seiner 13-jährigen Tochter Elisabeth mit König Philipp II. von Spanien bestand Heinrich drauf, sich dem Lanzenstechen anzuschließen. Keine weise Entscheidung, da er schwer verletzt wurde und binnen 14 Tagen verstarb. Franz II., der bereits durch die Hochzeit mit Maria Stuart (Königin der Schotten) König von Schottland geworden war, wurde im Alter von 15 Jahren König von Frankreich. Bei diesem Coup zogen die Guise-Brüder und der Kardinal von Lorraine in den Louvre-Palast ein und rissen die Macht an sich. Katharina nutzte all ihren politischen Scharfsinn und die List, die man ihr als Medici mit in die Wiege gelegt hatte, und entschied, mit der Guise-Faktion zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentliche Regentin, wenn auch Katharina keinen Anspruch auf diese Position hatte, verstärkte sie ihre Macht und ihren Einfluss. Mit ihrer &amp;quot;neugefundenen Autorität&amp;quot; zwang sie Diane de Poitiers, die Kronjuwelen (die der vernarrte Heinrich ihr gegeben hatte) zusammen mit dem Château zurückzugeben, das Katharina einst so begehrt hatte; Katharina schickte die ehemalige Mätresse des Königs effektiv in die Wüste. Die Königinmutter schaffte es, sich aus der blutigen Verfolgung der Protestanten durch die Guises und auch dem gescheiterten Komplott, dass die Bourbons sie stürzen wollten, herauszuhalten. Sie machte auch gemeinsame Sache mit dem neuen Kanzler Michel de L’Hospital und verteidigte das Gesetz gegen die Versuche der Guises, es zu umgehen, besonders bezüglich ihrer protestantischen Fixierung. Doch sie konnte auch gnadenlos bei der Verteidigung der Position ihres Sohns als König sein; als der Prinz von Condé eine Armee formierte und katholische Städte angriff, bestellte sie ihn zum Hof und ließ ihn sodann verhaften. Er wurde nur durch den plötzlichen Tod von Franz vor der Hinrichtung bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Katharina hatte auch eine andere Seite; sie veranstaltete verschwenderische Hoffestivals - die so genannten Joyeuse magnificences - bei jedem Anlass, der sich nur bot: Hochzeiten, Jahrestage, Taufen, Festtage und zu jeder anderen nur vorstellbaren Gelegenheit. Es war bei diesen Festen, dass Katharinas berühmte L'escadron volant (&amp;quot;Flugschwadron&amp;quot;) ihre Tricks zeigte, Ladys wie Lady Isabelle de la Tour und Baroness Charlotte de Beaune-Semblançay. Bei der &amp;quot;Schwadron&amp;quot; handelte es sich um eine Gruppe schicker junger Adelsfrauen, die Katharina zur Anbandelung von Beziehungen mit den mächtigen Männern am Hof nutzte, um so &amp;quot;Insider&amp;quot;-Informationen zu bekommen, die Katharina für ihre Pläne nützlich sein könnten. Neben Hinrichtungen und Erpressungen halfen ihr solche Einblicke, die Angriffe gegen Frankreich und ihre Person abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina ließ keinen Schritt aus, als sie die Regentschaft für ihren Zehnjährigen gewann, Karl IX. Sie wurde im Prinzip nur noch mächtiger. Der Junge, noch launisch und kränklich, schrie bei seiner Krönung; Katharina hatte ihn genau im Auge, sie ging sogar so weit, dass sie in seinem Schlafgemach nächtigte. Im Endeffekt regierte Katharina Frankreich, doch die Nation sah sich mit ernsten Problemen konfrontiert. Sie hatte vor, sich um diese auf typische Medici-Art zu kümmern. Sie kontaktierte die religiösen Anführer Frankreichs, sowohl katholisch, wie auch hugenottisch, um die doktrinellen Differenzen beizulegen; als das scheiterte, erließ sie das Edikt von Saint-Germain-en-Laye, um die Glaubensfreiheit zu fördern. (Leider griff der Herzog von Guise eine Hugenotten-Messe an und massakrierte alle, was zum 30-Jährigen französischen Religionskrieg führte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die protestantischen Adligen eine Armee als Reaktion auf das Massaker 1562 formierten, schickte ihnen Katharina nach gescheiterten Verhandlungen die königliche Armee auf den Hals. Als der Protestant Antoine de Bourbon seinen Wunden erlag und der lebhafte katholische Herzog von Guise ermordet wurde, erließ sie 1563 das Edikt von Amboise, um die Unruhen zu beenden. Dann versammelte sie die hugenottischen und katholischen Lords, um Le Havre von den Engländern zurückzuerobern, die sich abermals in französische Angelegenheiten einmischten. Von der Bartholomäusnacht einmal abgesehen, die von König Karl IX. initiiert wurde, liefen die Dinge relativ gut für die &amp;quot;italienische Königin.&amp;quot; Dann starb Karl im Alter von 23 Jahren. Ein weiterer Sohn, ihr Liebling, wurde 1573 zum König von Polen (eine Position, die er nicht lange halten sollte) und im Jahr 1574 als Heinrich III. zum König von Frankreich gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Heinrich, der bereits erwachsen und geistig wie physisch in gutem Zustand war, erwies sich nicht als so geschmeidig wie seine Brüder. Obwohl er von Katharina abhängig war, die Details des Regierens für über ein Jahrzehnt überwacht hatte, entließ er 1588 bei Blois plötzlich all ihre ernannten Minister der Krone und beendete damit effektiv ihren Einfluss auf die Regierung. Heinrich wandte sich auch gegen die mächtige Guise-Familie, Verbündete seiner Mutter, indem er den Herzog töten und acht andere Mitglieder ermorden ließ. Die im Alter von 69 Jahren bettlägerige Katharina blieb stoisch bei diesen Neuigkeiten. Noch im selben Monat im Januar 1589 starb sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Frankreich auf dem Papier eher kulturell stark ist, sind sie dennoch ein gefährlicher Gegner. Katharina wird genau wissen, was Ihr im Schilde führt, und Spione und ihre mächtige Armee des Industriezeitalters einsetzen, um ihre Interessen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie Kleopatra und Qin Shihuangdi möchte auch Frankreich eine große Rolle im Spiel um die Wunder spielen. Ein Erfolg würde sie zu wichtigen Mitstreitern um den Kultursieg machen. Mit Katharina am Ruder ist die Wahrscheinlichkeit hoch, über Informationen zu allen Gegnern zu verfügen, so dass man sich nur auf die Wunder konzentrieren kann, die man mit Sicherheit als Erstes zu bauen vermag. Auf Wunder folgen in der Prioritätenliste gut platzierte Chateaus, die ebenfalls hilfreich für Kultursiege sind. All die {{6kult}} Kultur sollte dabei helfen, schnell den Ausrichtungsbaum zu durchlaufen und vor sämtlichen Gegnern zu Korps und Armeen zu gelangen. Wenn sie diese haben und dazu die Garde impériale, heißt es vorsichtig sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici (Erhaben) ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Erhaben)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_PP_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_Medici_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Katharina von Medici Persona Pack| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina bereichert ihr normales Bauprogramm von Wundern und Chateaus mit verschwenderischen Hoffesten, die Frankreich schnell dem Kultursieg entgegenbringen, besonders wenn sie es schafft, Luxusgüter anzusammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina ist das einzige Staatsoberhaupt, das eine große Sammlung von Luxusgütern aller Arten und Mengen anhäufen will. Ihre zahlreichen opulenten Besitztümer machen ihre Hoffeste zu den kulturellen Ereignissen, auf denen alle Anführer gesehen werden möchten. Bei einer ausreichenden Zahl dieser Feste und einer großen Sammlung von Chateaus und Wundern in der Mitte des Spiels kann Frankreich der Favorit für einen Kultursieg sein, wenn die verschwenderische Version von Katharina am Ruder ist. Sie ist sogar so gefährlich, dass Ihr vielleicht sogar gegen die französische imperiale Garde in den Krieg ziehen müsst, um Katharina von einem schnellen Sieg abzuhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore french symbol civ6.png|&lt;br /&gt;
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Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_French_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6gatheringstorm_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Herzogin von Aquitanien und amtierende Königin von Frankreich und Spanien===&lt;br /&gt;
'''In nomine sancte et individue Trinitatis, ego Helienordis, Dei gratia humilis Francorum regina, et Aquitanorum ducissa.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Herzogs, Gattin von zwei Königen und Mutter von drei Königen und zwei Königinnen war sie vermutlich die mächtigste Frau in Europa zu ihren Lebzeiten. Sie hatte die Herrschaft über das Herzogtum Aquitanien inne und saß sowohl in Frankreich als auch in England auf dem Thron. Letzteres regierte sie im Namen ihres Sohnes. Sie war eine starke Förderin der Künste und die Frau, der wir die Entwicklung des Konzeptes der Ritterlichkeit am meisten zu verdanken haben. Als junge Frau war sie bezaubernd, geistreich und energiegeladen, als Königin entwickelten sie zudem ein zutiefst scharfsinniges politisches Gespür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1122 als Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien geboren, der einer der ersten Förderer der aufkommenden Troubadoure war. Eleonore wuchs an einem Hof auf, der sowohl wohlhabend als auch reich an Kultur war. Als sie nach dem Tode Wilhelms den Titel der Herzogin von Aquitanien annahm, heiratete sie den französischen Kronprinzen, der nach dem Tode seines Vaters, Ludwig dem Dicken, zu Ludwig dem VII. wurde. Eleonore begleitete den gottesfürchtigen Ludwig VII. auf dem Zweiten Kreuzzug, auch wenn Frankreich bei Jerusalem eine empfindliche Niederlage einstecken musste und gezwungen war, sich zurückzuziehen. Eleonore wollte ihren Onkel, Raimund von Poitiers, unterstützen, was aber von Ludwig verhindert wurde. Der Streit führte zur Annullierung ihrer Ehe. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, aber keine Söhne, was offenbar zur Entfremdung beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf, nur zwei Monate nach der Annullierung ihrer Ehe, heiratete sie Heinrich, den Herzog der Normandie. Der junge König Plantagenet war erpicht darauf, die Ländereien seiner Familie zurückzugewinnen und die Hochzeit mit Eleonore führte unmittelbar zum Konflikt mit Ludwig. Es kam zu einem komplexen Krieg an vielen Fronten, der zu gleichen Teilen aus offenen und verdeckten kriegerischen Aktivitäten bestand und bis 1154 andauerte. Eleonore gebar Heinrich vier Söhne, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit lebte sie mit ihrer Tochter Marie (von Ludwig) in Poitiers. Dort führte sie gemeinsam mit den Adelsdamen am Hof Poitiers den berühmten Minnehof ein, der die Traditionen der Ritterlichkeit und der höfischen Liebe bekannt machte. Die hochrangigen Damen (und einige Herren) des Hofes sollten dort ihr Anliegen der romantischen Liebe bei Eleonore und ihrem Adel vorbringen, worauf die Damen ihr Urteil fällten. Die Troubadoure sollten viele der Ideale der höfischen Liebe unter Eleonores Gunst im restlichen Europa verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonores Söhne waren ebenso ehrgeizig wie ihre Eltern. Weil er nicht länger den Mann fürs Grobe für seinen Vater spielen wollte, zettelte Heinrich der Jüngere eine Revolte an und versuchte, seine Brüder für das Unterfangen zu gewinnen. Eleonore schien ihre Söhne zu dieser Revolte ermutigt zu haben. Als sie scheiterte, sperrte Heinrich Eleonore für die folgenden 16 Jahre ein. Heinrich der Jüngere starb 1183 nach einem zweiten fehlgeschlagenen Aufstand gegen seinen Vater, danach hob Heinrich II. einige Einschränkungen Eleonores auf und sie zeigte sich mit ihm bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrich II. 1189 starb, übernahm sein Sohn Richard Löwenherz die Regentschaft über die Ländereien der Familie in England und Frankreich. Eleonore wurde aus der Gefangenschaft entlassen und übernahm die Regierungeschäfte in England in Richards Namen. Richard selbst zog in den Dritten Kreuzzug, was sehr schlimm für ihn ausging (Details dazu im Eintrag zu Saladin). Dass England Richard gegenüber loyal blieb, spricht für ihren Erfolg, da ihr jüngster Sohn Johann während der Abwesenheit seines Bruders einen Staatsstreich versuchte, aber die Kontrolle über England nicht erlangte. Eleonore spielte eine entscheidende Rolle dabei, das immense Lösegeld aufzutreiben, dass erforderlich war, um Richard aus der Gefangenschaft in Österreich freizukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard starb 1199 und die Regentschaft ging über auf den nichtsnutzigen Johann, dessen Herrschaft den Niedergang des Angevinischen Reichs, den Aufstieg Robin Hoods und die Magna Carta einläutete, und dessen Unfähigkeit seine Mutter zur Verzweiflung getrieben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schon in den Siebzigern war, entsandte Johann seine Mutter Eleonore auf eine diplomatische Mission an den Hof von Kastilien. Dort war ihre Tochter (sie hieß ebenfalls Eleonore) Königin und diese hatte wiederum Töchter. Eleonore sollte eine Braut für den neuen Kronprinzen Frankreichs auswählen, der tatsächlich auch der Enkel von Eleonores erstem Ehemann Ludwig VII. war, um den Frieden zwischen Frankreich unter Philip II. und König Johann zu zementieren. Die Rückreise gestaltete sich schwierig und sie verblieb in Fontevraud und schickte die zukünftige Königin Blanka voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Eleonores Leben setzte das Muster der nachfolgenden Generationen fort, die versuchten, die vorhergehende zu stürzen. 1202 versuchte ihr Enkel Arthur, der Herzog der Bretagne, Eleonore im Schloss Mirebeau gefangen zu nehmen. Johann marschierte gegen Arthur, beendete die Belagerung Mirebeaus und nahm den 15-jährigen Arthur gefangen. Arthur verschwand in der Gefangenschaft durch Johann spurlos. Eleonore setzte sich in Fontevraud zur Ruhe, trat einer religiösen Ordensgemeinschaft bei und starb 1204. Sie wurde in Fontevraud zwischen ihrem Ehemann Heinrich II. und ihrem Sohn Richard bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Eleonore verdient sich die Loyalität der Welt durch ihre Schirmherrschaft über die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Aquitanien ist einzigartig, da sie entweder die französische oder die englische Zivilisation regieren kann. Große Werke in ihren Städten reduzieren die Loyalität für andere Städte außerhalb ihrer Zivilisation. Wenn eine Stadt eine andere Zivilisation wegen Mangel an Loyalität verlässt und Eleonores Zivilisation dort die größte Loyalität erzeugt, schließt sich diese Stadt ihr automatisch an, ohne zuerst zu einer freien Stadt zu werden. Sie erweitert ihren Einfluss auf Kosten naher Zivilisationen, unabhängig davon, ob sie für Frankreich oder England spielt, und zwar durch die Macht der Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Civ6Vorlagen]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;'''Minnehof'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Große Werke in Eleonores Städten verursachen -1 Loyalität pro Runde in fremden Städten im Umkreis von 9 Geländefeldern. Eine Stadt, die eine andere Zivilisation wegen Loyalitätsverlust verlässt und derzeit die meiste Loyalität pro Runde von Eleonores Zivilisation erhält, überspringt den Schritt der freien Stadt, um sich direkt dieser Zivilisation anzuschließen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''England''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[England]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = England&lt;br /&gt;
| Bild = england_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_England_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[England_(Civ6)#Victoria I.|Victoria I. (Imperial)]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Victoria I. (Dampfzeitalter)|Victoria I. (Dampfzeitalter)]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Elizabeth I.|Elizabeth I.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Sea_Dog_(Civ6)|Sea Dog]]&lt;br /&gt;
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| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
In der Antike lag Britannien an der Peripherie der zivilisierten Welt. Julius C&amp;amp;#228;sars Landung in Britannien im Jahr 55/54 v.Chr, galt damals als waghalsige Reise in das Unbekannte. Nach der Eroberung der Insel durch die Truppen des r&amp;amp;#246;mischen Kaisers Claudius im Jahr 43 blieb Britannien 400 Jahre lang r&amp;amp;#246;mische Provinz. Die R&amp;amp;#246;mer bauten St&amp;amp;#228;dte, Stra&amp;amp;#223;en und riesige Badeh&amp;amp;#228;user, deren Ruinen die Zeiten &amp;amp;#252;berdauert haben. Nach dem Untergang des R&amp;amp;#246;mischen Reichs setzten Mitte des 5. Jahrhunderts erste Siedler nach England &amp;amp;#252;ber. Diese wurden sofort von einem britischen Stammesf&amp;amp;#252;hrer rekrutiert, um dessen K&amp;amp;#246;nigreich gegen die Pikten und die Schotten zu verteidigen. Die ersten S&amp;amp;#246;ldner entstammten drei verschiedenen Volksst&amp;amp;#228;mmen - den Angeln, den Sachsen und den J&amp;amp;#252;ten - die sich an der K&amp;amp;#252;ste Nordwestgermaniens angesiedelt hatten und schlie&amp;amp;#223;lich die alte Ordnung auf den Kopf stellten. In der Folgezeit stand das Land unter der Herrschaft rivalisierender K&amp;amp;#246;nigreiche. Das erste politische Gebilde, das den Namen &amp;quot;England&amp;quot; verdiente, entstand, als das K&amp;amp;#246;nigreich Wessex die Insel im Kampf gegen die D&amp;amp;#228;nen und Wikinger im 9. Jahrhundert erstmals unter einem Banner vereinte. Doch die englische Vorherrschaft war nur von kurzer Dauer: Nach der Eroberung durch die Normannen (1066) musste sich England dem fr&amp;amp;#228;nkischen Adel beugen, der schlie&amp;amp;#223;lich auch den Feudalismus einf&amp;amp;#252;hrte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Invasion der Normannen f&amp;amp;#252;hrte zu einer neuerlichen kulturellen und politischen Umorientierung Britanniens, da die Eroberer viele Elemente der r&amp;amp;#246;mischen Kultur, die w&amp;amp;#228;hrend der Besetzung durch die Germanen verloren gegangen waren, wieder einf&amp;amp;#252;hrten. Die englischen Normannen sorgten schlie&amp;amp;#223;lich auch f&amp;amp;#252;r die Entstehung einer rein britischen K&amp;amp;#246;nigslinie, dem Haus Plantagenet. In den 300 Jahre sp&amp;amp;#228;ter stattfindenden Rosenkriegen zwischen den Angeh&amp;amp;#246;rigen der Plantagenet-Nebenlinien York und Lancaster wurde der legitime Thronanspruch zum vorerst letzten Mal ausgefochten. Als Heinrich Tudor, Graf von Richmond, 1485 zum K&amp;amp;#246;nig gekr&amp;amp;#246;nt wurde, nachdem Richard III. aus dem Hause York auf dem Schlachtfeld gefallen war, h&amp;amp;#228;tten wohl nur wenige Engl&amp;amp;#228;nder vermutet, dass damit eine 118 Jahre w&amp;amp;#228;hrende Regentschaft des Hauses Tudor beginnen sollte. Elisabeth I. (1558-1603) erwies sich als die r&amp;amp;#252;hrigste Monarchin dieser Abstammung. Ebenso wenig wie 1485 h&amp;amp;#228;tten Beobachter im Jahre 1558 wohl vorhersehen k&amp;amp;#246;nnen, dass dem K&amp;amp;#246;nigreich trotz der sozialen und politischen Zerrissenheit und der internationalen Niederlagen der vergangenen Jahrzehnte ein weiteres glorreiches Zeitalter bevorstehen sollte: Ausgel&amp;amp;#246;st durch Elisabeths Regentschaft waren die n&amp;amp;#228;chsten 200 Jahre der britischen Geschichte von kundschafterischen Erfolgen, Kolonisierungsbestrebungen sowie k&amp;amp;#252;nstlerischer und intellektueller Fortentwicklung gepr&amp;amp;#228;gt. Als Elisabeth, auch die &amp;quot;jungfr&amp;amp;#228;uliche K&amp;amp;#246;nigin&amp;quot; genannt, starb, ohne Kinder zu hinterlassen, bot das Parlament die Krone ihrem n&amp;amp;#228;chsten Blutsverwandten Jakob VI. von Schottland an. Dieser bestieg schlie&amp;amp;#223;lich als Jakob I. den englischen Thron (1603-1625) und begr&amp;amp;#252;ndete die Dynastie der Stuarts. Allerdings regierten die Stuarts meist gl&amp;amp;#252;cklos. Karl I wurde w&amp;amp;#228;hrend des englischen B&amp;amp;#252;rgerkrieges von Aufst&amp;amp;#228;ndischen gefangen genommen und hingerichtet. W&amp;amp;#228;hrend der &amp;quot;Glorious Revolution&amp;quot; im Jahr 1688 wurde mit Jakob II. schlie&amp;amp;#223;lich der letzte m&amp;amp;#228;nnliche Stuart auf dem britischen Thron gest&amp;amp;#252;rzt. Doch trotz aller Probleme verschmolzen England und Schottland mit dem Act of Union im Jahr 1707 zum &amp;quot;K&amp;amp;#246;nigreich Gro&amp;amp;#223;britannien&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Das britische Empire entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer bedeutende See- und Handelsmacht. W&amp;amp;#228;hrend des 18. und 19. Jahrhunderts nutzte das K&amp;amp;#246;nigreich jeden Krieg, an dem sich seine Soldaten (die so genannten Rotr&amp;amp;#246;cke) beteiligten, f&amp;amp;#252;r die Vergr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;erung seiner Kolonialmacht. Besonders wichtig waren dabei der Siebenj&amp;amp;#228;hrige Krieg und die Napoleonischen Kriege. Um 1820 umfasste die Gesamtbev&amp;amp;#246;lkerung des britischen Reichs 200 Millionen Menschen, 26%% der Weltbev&amp;amp;#246;lkerung, was den Einfluss und das Ansehen der Krone und des Landes f&amp;amp;#246;rderte. F&amp;amp;#252;r die Privilegierten bedeutete die viktorianische &amp;amp;#196;ra unter der F&amp;amp;#252;hrung der langj&amp;amp;#228;hrigen Premierminister Gladstone und Disraeli eine Zeit der Selbstgef&amp;amp;#228;lligkeit. Kein Wunder. Schlie&amp;amp;#223;lich war das britische Empire, das zu jener Zeit Australien, Neuseeland, Indien sowie weite Teile Afrikas und Kanadas umfasste, tats&amp;amp;#228;chlich ein Reich, in dem &amp;quot;die Sonne niemals unterging&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch der &amp;quot;lange Sommer des Friedens&amp;quot; fand mit dem Blutbad von Flandern ein j&amp;amp;#228;hes Ende. Die Briten hatten zwar weniger Verluste zu beklagen als die Franzosen und mussten auch keinen politischen Umsturz f&amp;amp;#252;rchten, dennoch ersch&amp;amp;#252;tterte der 1. Weltkrieg das Land st&amp;amp;#228;rker als jede andere europ&amp;amp;#228;ische Macht. Auch bildete er die Basis f&amp;amp;#252;r einen sozialen und wirtschaftlichen Umbruch: Die Pfeiler der industriellen Fortentwicklung, wie z.B. der Kohlebergbau und der Schiffbau, auf denen der britische Wohlstand gr&amp;amp;#252;ndete, verarmten oder waren schlicht &amp;amp;#252;berfl&amp;amp;#252;ssig geworden. Nur langsam entwickelte Gro&amp;amp;#223;britannien neue Wirtschaftszweige, wie die Chemie-, Elektronik- und Automobilindustrie. In der Nachkriegszeit konzentrierte sich die britische Au&amp;amp;#223;enpolitik lange Zeit auf die Rehabilitation Deutschlands, w&amp;amp;#228;hrend die Inlandspolitik ihr Augenmerk auf die Institutionalisierung des Sozialismus richtete, um den Missst&amp;amp;#228;nden im Land entgegenzuwirken. Diese Ambitionen standen allerdings im Konflikt mit der Politik Frankreichs - ein Bruch zwischen Gro&amp;amp;#223;britannien und seinem Alliierten aus Kriegszeiten war unvermeidlich. Frankreich geriet in die Isolation, was mit dem Aufstieg Hitlers in den 30er Jahren verheerende Konsequenzen f&amp;amp;#252;r Europa haben sollte. Gro&amp;amp;#223;britannien stand am Ende des Krieges zwar auf der Seite der Sieger, konnte jedoch die fortschreitende Dekolonisation der 50er und 60er Jahre nicht verhindern. Und obwohl die Briten einen hohen Lebensstandard wahren konnten, setzte sich die Stagnation der britischen Wirtschaft auch in den 60er und 70er Jahren fort. Erst Margaret Thatcher (1979-1990) beendete den Sozialismus in Gro&amp;amp;#223;britannien: Sie erlie&amp;amp;#223; eine Reihe von Gesetzen zur Entstaatlichung nahezu aller Industriezweige, die die Labour-Partei in den 40er Jahren in Staatsbesitz gebracht hatte. Mit dem Versprechen &amp;quot;Wir werden als neue Labour-Partei regieren&amp;quot; &amp;amp;#252;bernahm die 1997 gew&amp;amp;#228;hlte Blair-Regierung zwar einige von Thatchers au&amp;amp;#223;enpolitischen Strategien, setzte aber auch Wirtschaftsreformen durch, wie sie es in ihrer Grundsatzerkl&amp;amp;#228;rung versprochen hatte. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch terroristische Gruppen arbeitet Gro&amp;amp;#223;britannien im Kampf gegen den Terrorismus heute eng mit den USA und anderen Nationen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Victoria I. ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Victoria I. (Imperial)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1819 - 1901|&lt;br /&gt;
Bild = victoria_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Victoria_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = [[Datei:rotrock_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Linieninfanterist_(Civ6)#Rotrock]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Victoria_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Victoria_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Mit Gottes Güte Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland, Verteidigerin des Glaubens, Kaiserin von Indien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Man sollte andere niemals seine (sehr natürlichen und gewöhnlichen) Gefühle zeitweiligen Zorns und Unbehagens sehen lassen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie mit Prinz Albert verheiratet war, die Mutter von neun Kindern und Großmutter von 42 Enkeln wurde (wodurch das Haus Windsor letztendlich mit beinahe jeder Monarchie in Europa verwandt war) und Großbritannien und sein Reich 63 ereignisreiche Jahre lang regierte, wurde die junge Victoria als voraussichtliche Erbin bereits in jungen Jahren auf den Thron vorbereitet. Sie sollte ihre Kindheit als &amp;quot;ziemlich melancholisch&amp;quot; beschreiben. Ihre Mutter war extrem beschützend und Victoria wurde isoliert von anderen Kindern unter dem &amp;quot;Kensington-System&amp;quot;, einem komplexen Satz aus Regeln und Protokollen für jede Verhaltensfacette, erzogen. Sie durfte niemanden kennenlernen, der als &amp;quot;unerwünscht&amp;quot; erachtet wurde (was in den Augen ihrer Mutter so gut wie jeder war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war keine Überraschung, dass die intelligente junge Frau - sie war von Privatlehrern im Palast, den sie nur sehr selten verließ, äußerst gut ausgebildet worden - die ganzen Regeln verspottete. Als sie volljährig wurde, bat sie ihren Vater, den König, um zwei Dinge: dass sie jeden Tag eine Stunde für sich bekäme, ohne ihre Anstandsdamen, und dass ihr Bett aus dem Zimmer ihrer Mutter entfernt würde und sie ein eigenes Schlafzimmer erhielte. Im Mai 1836 wurde sie Albert vorgestellt, Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, einem von vielen Verehrern. Sie interessierte sich sehr für ihn allein, wie sie ihrem Onkel, König Leopold von Belgien, schrieb, der sie einander vorgestellt hatte, um ihm &amp;quot;für die Aussicht auf großes Glück ... in der Person des guten Albert&amp;quot; zu danken. Doch da sie erst 17 Jahre war, verwarf sie jeden Gedanken an eine Heirat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großbritannien wurde nur durch Victorias 18. Geburtstag im Mai 1837 vor einer höchstwahrscheinlich unglückseligen Regentschaft unter ihrer Mutter und deren Liebhaber, dem ehrgeizigen Sir John Conroy (eine von König William gefürchtete Möglichkeit, der verkündete, dass er nur so lange leben wollte, bis Victoria alt genug sei, um zu regieren) gerettet. Ihr Vater starb weniger als einen Monat später und sie wurde Königin von Großbritannien. Eine ihrer ersten Amtshandlungen war es, Conroy aus ihrem Umfeld zu verbannen und alle persönlichen Verbindungen zur Königinwitwe zu unterbinden. Albert kehrte nach London zurück, um seine Freundschaft zu Victoria zu erneuern; sie wurden fünf Tage später auf Schloss Windsor im Oktober 1839 getraut. Was immer er für Fehler hatte, er hatte eine stabilisierende und entspannende Wirkung auf Victoria, die zudem auf intellektuellem Niveau von seinem Glauben an Sozialreformen und &amp;quot;moderne&amp;quot; Innovationen angetan war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte Victorias lange Amtszeit als eine Litanei von Kriegen an fernen Orten betrachten: die Anglo-Afghanischen Kriege, die Opiumkriege, die Sikh-Kriege, die Xhosa-Kriege, die Birmanen-Kriege, der Krimkrieg, der Perserkrieg, der Indische Aufstand von 1857 (der ihr den Titel &amp;quot;Kaiserin&amp;quot; einbrachte), die Aschanti-Kriege, Zulu-Kriege, zwei Burenkriege, den Mahdi-Aufstand und neben anderen militärischen Abenteuern noch der Boxeraufstand. Die Realität der Pax Britannica bedeutete viel Blutvergießen. Also überließ sie stattdessen diese ganzen Torheiten ihren vielen Premierministern und dem Parlament, während sie ihre Tage mit ihren eigenen Interessen verbrachte ... wiederholte Schwangerschaften und, auf Alberts Drängen hin, soziale Reformen für die unteren Klassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
England litt an allen Krankheiten (und noch ein paar mehr) einer Industriegesellschaft, und die von Victoria und Albert verkörperte Krone übernahm die Führung darin, sich dieser anzunehmen. Einige glaubten an die Philosophie der Selbsthilfe, durch die sich die Benachteiligten selbst von dem &amp;quot;heilten&amp;quot;, an was auch immer sie litten, ob nun Alkohol, Drogen oder Armut. Aber viele glaubten, dass die Regierung und/oder die Reichen versuchen sollten, das Leben der Massen zu verbessern. In ganz England wurden Hunderte von wohltätigen Stiftungen gegründet, von denen viele Victorias und/oder Alberts Namen trugen. Soziale &amp;quot;Experimente&amp;quot; wie Robert Owens' utopische Gesellschaften wurden gestartet. Autoren wie Dickens und Thackeray machten auf die missliche Lage der Arbeiterklasse aufmerksam. Da die britische Königsfamilie immer noch einen gewissen Einfluss auf Staatsangelegenheiten hatte, auch wenn es nur der Einfluss auf die allgemeine Meinung war, äußerte sich Victoria zu solchen Reformen wie dem Elementary Education Act (kostenlose Schulbildung für jedes Kind bis zum 10. Lebensjahr) und dem Matrimonial Causes Act (ein Gesetz, dass die Scheidung zu einer rechtlichen statt einer religiösen Angelegenheit machte, und es einer Frau ermöglichte, anschließend die volle Kontrolle über ihre eigenen Zivilrechte und Finanzen zu erlangen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit färbte Alberts Interesse an Wissenschaft als Weg zur Verbesserung des Lebens des Volkes, was viele der Dilettanten der oberen Klasse teilten, die etwas Unterhaltsames zum Zeitvertreib suchten, auf Victoria ab. Die Krone ermutigte und finanzierte sogar manchmal die ganzen britischen Abenteurer, die durch die Welt bummelten, Berge bestiegen, Wüsten und Dschungel durchquerten, exotische Tiere töteten oder sammelten, bei eingeborenen primitiven Stämmen lebten und ganz allgemein ihre Nasen in alles Mögliche steckten. Rationalismus war weit verbreitet und selbst Victoria war neugierig, ob Technologie die soziale Ordnung retten und den moralischen Verfall aufhalten könnte. Tausende kamen, um die Ausstellungen in der Royal Horticulture Society, der Londoner Royal Society, der Akademie der Wissenschaften des Vereinigten Königreiches für die Naturwissenschaften, und der Londoner Industrieausstellung (1851, die erste &amp;quot;Weltausstellung&amp;quot;) zu besuchen. Auf der praktischen Seite führte der &amp;quot;Große Gestank von 1858&amp;quot; die Krone dazu, die größte technische Errungenschaft des viktorianischen Englands zu finanzieren: eine Kanalisation in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1861 starb Prinz Albert an Typhus. Es brach der mürrischen und stoischen Victoria das Herz und sie verbrachte den Rest ihres Lebens in einem andauernden Zustand der Trauer. Es gab allerdings Gerüchte, dass sie Trost in der ergebenen und fast ständigen Anwesenheit von John Brown, ihrem schottischen Diener, fand. Wie auch immer ihr Verhältnis war, Victoria zog sich nach Alberts Tod in die Abgeschiedenheit ihrer Schlösser und Paläste zurück, schränkte ihre öffentlichen Auftritte ein und hielt sich für den Rest ihres Lebens nur noch selten in London auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Victorias goldenem Jubiläum im Jahr 1887 befand sich das British Empire beinahe auf seinem Höhepunkt. Es war die erste &amp;quot;Supermacht&amp;quot; der Welt, seine Tentakel reichten bis in jede Ecke von Gesellschaft, Kultur, Finanzen und Politik auf der ganzen Welt. Die Feierlichkeiten waren Victorias Wünschen entsprechend reserviert - und moralisch: Es gab nur eine Prozession und einen Dankesgottesdienst in Westminster Abbey. Mit Victorias Diamant-Jubiläum übertraf sie George III. als den am längsten regierenden Monarchen in der englischen und schottischen Geschichte (wie auch anderer Monarchien). Wieder bestand sie darauf, dass das Jubiläum vielmehr das Empire statt ihre Herrschaft feiern sollte. Anfang Januar 1901 fühlte sich die regierende Königin Victoria &amp;quot;schwach und krank&amp;quot;; sie starb friedlich am 22. Januar - im Tode ebenso würdevoll und reserviert, wie sie es im Leben gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Victoria ist eine höfliche und freundliche junge Dame, so lange sie ihren Willen bekommt. Aber wehe, Ihr lasst sie nicht auf Euren Kontinent - damit versteht sie keinen Spaß!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
England (und Victoria) sind Meister darin, die Macht Britanniens jedem Kontinent rund um den Erdball aufzuerlegen. Zu Beginn nutzt sie die Royal-Navy-Werft und ihre Sea Dogs, um die Herrschaft über die Meere zu erlangen, um dann während des Industriezeitalters mit Rotröcken aufzumarschieren und ihre Position in der Welt zu festigen. Diese Expansionspolitik wird Englands doppelt so starker Archäologie zuspielen, wodurch ein Kultursieg immer wahrscheinlicher wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Victoria I. (Dampfzeitalter)==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Victoria I. (Dampfzeitalter)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1819 - 1901|&lt;br /&gt;
Bild = victoria_steam_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Victoria_Steam_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Victoria_Steam_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]] |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Victoria_Steam_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6leaderpass_logo.png|x20px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
'''Bei großen Ereignissen bin ich ruhig und gelassen; es sind nur Kleinigkeiten, die meine Nerven reizen.'''&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Mit Victoria im Dampfzeitalter könnt Ihr England zur industriellen Revolution hinführen und so die Weichen für Euren Sieg stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victoria macht England zu einer {{6prod}} Produktionsmacht. Ihre Forschung sollte anfangs auf Bronzeverarbeitung ausgelegt sein, damit sie Eisen freischalten kann, auf das sie durch ihre Anführer-Fähigkeit +2 {{6prod}} Produktion erhält. Ihre Zivilisationsfähigkeit sorgt zudem dafür, dass es schneller angehäuft wird. Als Nächstes sollte sie Ausbildung priorisieren, um das Industriegebiet und die Werkstatt freizuschalten. Dank ihrer Fähigkeiten kurbelt die Werkstatt die {{6prod}} Produktion an. Die Royal-Navy-Werft ist ein guter Ort für die vielen strategischen Ressourcen, die sie ansammeln wird. Auf ihrem Weg zum Sieg kann sie {{6prod}} Produktionsbonusse nutzen, um eine große Armee für einen Herrschaftssieg aufzustellen oder um Bezirke und Gebäude zu bauen und England in den Weltraum zu führen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore symbol civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]][[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]] |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6gatheringstorm_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Herzogin von Aquitanien und amtierende Königin von Frankreich und Spanien===&lt;br /&gt;
'''In nomine sancte et individue Trinitatis, ego Helienordis, Dei gratia humilis Francorum regina, et Aquitanorum ducissa.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Herzogs, Gattin von zwei Königen und Mutter von drei Königen und zwei Königinnen war sie vermutlich die mächtigste Frau in Europa zu ihren Lebzeiten. Sie hatte die Herrschaft über das Herzogtum Aquitanien inne und saß sowohl in Frankreich als auch in England auf dem Thron. Letzteres regierte sie im Namen ihres Sohnes. Sie war eine starke Förderin der Künste und die Frau, der wir die Entwicklung des Konzeptes der Ritterlichkeit am meisten zu verdanken haben. Als junge Frau war sie bezaubernd, geistreich und energiegeladen, als Königin entwickelten sie zudem ein zutiefst scharfsinniges politisches Gespür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1122 als Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien geboren, der einer der ersten Förderer der aufkommenden Troubadoure war. Eleonore wuchs an einem Hof auf, der sowohl wohlhabend als auch reich an Kultur war. Als sie nach dem Tode Wilhelms den Titel der Herzogin von Aquitanien annahm, heiratete sie den französischen Kronprinzen, der nach dem Tode seines Vaters, Ludwig dem Dicken, zu Ludwig dem VII. wurde. Eleonore begleitete den gottesfürchtigen Ludwig VII. auf dem Zweiten Kreuzzug, auch wenn Frankreich bei Jerusalem eine empfindliche Niederlage einstecken musste und gezwungen war, sich zurückzuziehen. Eleonore wollte ihren Onkel, Raimund von Poitiers, unterstützen, was aber von Ludwig verhindert wurde. Der Streit führte zur Annullierung ihrer Ehe. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, aber keine Söhne, was offenbar zur Entfremdung beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf, nur zwei Monate nach der Annullierung ihrer Ehe, heiratete sie Heinrich, den Herzog der Normandie. Der junge König Plantagenet war erpicht darauf, die Ländereien seiner Familie zurückzugewinnen und die Hochzeit mit Eleonore führte unmittelbar zum Konflikt mit Ludwig. Es kam zu einem komplexen Krieg an vielen Fronten, der zu gleichen Teilen aus offenen und verdeckten kriegerischen Aktivitäten bestand und bis 1154 andauerte. Eleonore gebar Heinrich vier Söhne, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit lebte sie mit ihrer Tochter Marie (von Ludwig) in Poitiers. Dort führte sie gemeinsam mit den Adelsdamen am Hof Poitiers den berühmten Minnehof ein, der die Traditionen der Ritterlichkeit und der höfischen Liebe bekannt machte. Die hochrangigen Damen (und einige Herren) des Hofes sollten dort ihr Anliegen der romantischen Liebe bei Eleonore und ihrem Adel vorbringen, worauf die Damen ihr Urteil fällten. Die Troubadoure sollten viele der Ideale der höfischen Liebe unter Eleonores Gunst im restlichen Europa verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonores Söhne waren ebenso ehrgeizig wie ihre Eltern. Weil er nicht länger den Mann fürs Grobe für seinen Vater spielen wollte, zettelte Heinrich der Jüngere eine Revolte an und versuchte, seine Brüder für das Unterfangen zu gewinnen. Eleonore schien ihre Söhne zu dieser Revolte ermutigt zu haben. Als sie scheiterte, sperrte Heinrich Eleonore für die folgenden 16 Jahre ein. Heinrich der Jüngere starb 1183 nach einem zweiten fehlgeschlagenen Aufstand gegen seinen Vater, danach hob Heinrich II. einige Einschränkungen Eleonores auf und sie zeigte sich mit ihm bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrich II. 1189 starb, übernahm sein Sohn Richard Löwenherz die Regentschaft über die Ländereien der Familie in England und Frankreich. Eleonore wurde aus der Gefangenschaft entlassen und übernahm die Regierungeschäfte in England in Richards Namen. Richard selbst zog in den Dritten Kreuzzug, was sehr schlimm für ihn ausging (Details dazu im Eintrag zu Saladin). Dass England Richard gegenüber loyal blieb, spricht für ihren Erfolg, da ihr jüngster Sohn Johann während der Abwesenheit seines Bruders einen Staatsstreich versuchte, aber die Kontrolle über England nicht erlangte. Eleonore spielte eine entscheidende Rolle dabei, das immense Lösegeld aufzutreiben, dass erforderlich war, um Richard aus der Gefangenschaft in Österreich freizukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard starb 1199 und die Regentschaft ging über auf den nichtsnutzigen Johann, dessen Herrschaft den Niedergang des Angevinischen Reichs, den Aufstieg Robin Hoods und die Magna Carta einläutete, und dessen Unfähigkeit seine Mutter zur Verzweiflung getrieben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schon in den Siebzigern war, entsandte Johann seine Mutter Eleonore auf eine diplomatische Mission an den Hof von Kastilien. Dort war ihre Tochter (sie hieß ebenfalls Eleonore) Königin und diese hatte wiederum Töchter. Eleonore sollte eine Braut für den neuen Kronprinzen Frankreichs auswählen, der tatsächlich auch der Enkel von Eleonores erstem Ehemann Ludwig VII. war, um den Frieden zwischen Frankreich unter Philip II. und König Johann zu zementieren. Die Rückreise gestaltete sich schwierig und sie verblieb in Fontevraud und schickte die zukünftige Königin Blanka voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Eleonores Leben setzte das Muster der nachfolgenden Generationen fort, die versuchten, die vorhergehende zu stürzen. 1202 versuchte ihr Enkel Arthur, der Herzog der Bretagne, Eleonore im Schloss Mirebeau gefangen zu nehmen. Johann marschierte gegen Arthur, beendete die Belagerung Mirebeaus und nahm den 15-jährigen Arthur gefangen. Arthur verschwand in der Gefangenschaft durch Johann spurlos. Eleonore setzte sich in Fontevraud zur Ruhe, trat einer religiösen Ordensgemeinschaft bei und starb 1204. Sie wurde in Fontevraud zwischen ihrem Ehemann Heinrich II. und ihrem Sohn Richard bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Eleonore verdient sich die Loyalität der Welt durch ihre Schirmherrschaft über die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Aquitanien ist einzigartig, da sie entweder die französische oder die englische Zivilisation regieren kann. Große Werke in ihren Städten erzeugen zusätzliche Loyalität für ihre Zivilisation. Wenn eine Stadt eine andere Zivilisation wegen Mangel an Loyalität verlässt und Eleonores Zivilisation dort die größte Loyalität erzeugt, schließt sich diese Stadt ihr automatisch an, ohne zuerst zu einer freien Stadt zu werden. Sie erweitert ihren Einfluss auf Kosten naher Zivilisationen, unabhängig davon, ob sie für Frankreich oder England spielt, und zwar durch die Macht der Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elizabeth I. ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Elizabeth I.|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1533 - 1603|&lt;br /&gt;
Bild = elizabeth_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elizabeth_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elizabeth_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]] |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elizabeth_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6leaderpass_logo.png|x20px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Welt schaut zu. Wir herrschen auf ihrer Bühne.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Königin Elisabeth I. (1533-1603) ist heute fast noch berühmter als zu ihren Lebzeiten. Sie war es, die den Grundstein für das spätere British Empire legte – mit einem zusammengewürfelten Haufen Freibeuter und Spione in einer Weltordnung, die von feindlichen Mächten dominiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tudorzeit in England ist der Inbegriff der frühen Neuzeit. In dieser Epoche lassen sich die Anfänge des Weltsystems von heute erkennen, seien es nun die Ursprünge des Finanz- und Versicherungswesens und der Investition in den Hallen der britischen Ostindien-Kompanie, die Reformation oder das Fundament der absoluten Monarchie und des demokratischen Parlamentarismus. Sie alle entstammen dem Elisabethanischen Zeitalter, als einer der bedeutendsten Monarchen in der Geschichte Englands – und der Welt – regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die frühere Weltordnung noch in ihrer Blüte. Die Imperien Spaniens und Portugals befanden sich auf dem Höhepunkt, sahen den außerordentlichen Reichtum, den sie durch ihre Kolonien angehäuft hatten, jedoch nach und nach in Kriegen um die königliche Nachfolge dahinschwinden, die für das Volk kaum Relevanz besaßen. Das Ming- und das Mogulreich waren sich ihres wohlhabenden Status so sicher, dass sie dem aufziehenden Sturm der Kolonialisierung mit Selbstgefälligkeit begegneten. England war nur ein verregneter, matschiger Felsen am Rand der Welt. Niemand rechnete damit, dass dort ein Imperium entstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Königin Elisabeth war die Tochter von Heinrich VIII. und seiner zweiten, unglückseligen Ehefrau Anne Boleyn. Nach Boleyns Tod und der Annullierung ihrer Ehe galt Elisabeth als unehelich – was ihr nicht gerade einen vielversprechenden Start bescherte. Noch schlimmer wurde es, als die Katholikin Maria den Thron bestieg, da Elisabeths protestantische Neigungen sie in Gefahr brachten und sogar zur Inhaftierung der zukünftigen Königin führten. Doch Maria war krank und nach ihrem Tod 1558 bestieg Elisabeth den Thron, wo sie jedoch keineswegs sicher war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeths Lage war besonders in den ersten Jahren ihrer Regierungszeit prekär. Nachdem sie zwölf Jahre lang regiert hatte, ohne Anstalten zu machen, sich wieder der katholischen Kirche zuzuwenden, erklärte der Papst ihre Exkommunikation. Es folgten mehrere Komplotte gegen sie und ihre Herrschaft. Elisabeth fand verschiedene Möglichkeiten, sich zu schützen: Sie vergrößerte die Flottenpräsenz, etablierte eine Geheimpolizei rund um den Spion Francis Walsingham und kokettierte mit katholischen Monarchen. Doch nicht jede Drohung ist subtil. Nach jahrzehntelangen Schikanen durch englische Freibeuter und nach einer Rebellion niederländischer Protestanten gegen die spanische Herrschaft entbrannte 1585 ein Krieg zwischen England und Spanien. Spanien entsandte seine vielgerühmte Armada an die Küste Englands – eine nicht zu verachtende Bedrohung, da das Spanische Reich in den 1580ern besonders mächtig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg über die Armada war die Geburtsstunde der &amp;quot;hölzernen Mauern&amp;quot; von England und seiner jahrhundertelangen Überlegenheit auf See. Zwar machte keine Schlacht von Salamis (wie in den Perserkriegen) den Sieg aus, doch eine Reihe zermürbender Überfälle auf spanische Schiffe, der waghalsige Einsatz mit Öl getränkter Boote und ein Sturm im richtigen Moment trugen zur Niederlage der Spanier bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth war bewusst, dass ihr Stand im eigenen Land heikel war. Da sie die katholischen Mächte bereits gegen sich aufgebracht hatte, vermied sie offenkundigen protestantischen Symbolismus und verbannte sogar die Puritaner (die sich später in den englischen Kolonien in Nordamerika niederließen). Sie lehnte außerdem jegliche Heiratsangebote ab – wobei wir nur spekulieren können, ob dies aus persönlichen Gründen geschah oder aus Sorge, zu tief in der politischen Schuld ihres Ehemannes zu stehen. Daher stammt ihr Spitzname &amp;quot;the Virgin Queen&amp;quot; (die jungfräuliche Königin), dem die nordamerikanische Siedlung &amp;quot;Virginia&amp;quot; ihren Namen verdankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Bereich ließ sie jedoch alle Vorsicht außer Acht: Die Bevölkerung Irlands war streng katholisch und lehnte die Herrschaft durch England ab. Elisabeth gewährte loyalen englischen Untergebenen Landbesitz und Titel und praktizierte die Politik der verbrannten Erde dort, wo man sich ihr widersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späteren Jahre ihrer Herrschaft waren nicht mit dem zu vergleichen, was sie einmal gewesen war. Ohne ihre wichtigsten Höflinge an ihrer Seite bröckelte Elisabeths Macht durch das Streben politischer und gesellschaftlicher Emporkömmlinge nach starken Handelsmonopolen. Diese Monopole erwiesen sich innerhalb Englands und über die Grenzen hinaus als einflussreich, wenn auch zuweilen schädlich. Hiermit begann der Aufschwung der großen Handelsgesellschaften in England. Obwohl Elisabeth die Etablierung Virginias nicht mehr erlebte, ließ sie es an Versuchen nicht mangeln – die dem Untergang geweihte Roanoke-Kolonie entstand unter ihrer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Literatur des Elisabethanischen Zeitalters begleitet uns noch heute, vor allem durch die Werke von Shakespeare und Marlowe, die die Kunst und Kultur Englands aufblühen ließen.&lt;br /&gt;
1603 verstarb Elisabeth, nachdem sie über 44 Jahre regiert hatte. Doch das England, dessen Fundament sie geschaffen hatte, überdauerte und sollte in den darauffolgenden Jahrhunderten die Weltbühne beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie===&lt;br /&gt;
Habt Ihr Interesse an einem Handelsabkommen mit England? Durch Handel könnt Ihr das neue Elisabethanische Zeitalter Englands etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Elisabeths Regierungszeit spielen Handel und {{6gpa}} Große Admiräle in England eine zentrale Rolle. Die Royal-Navy-Werft liefert Euch zusätzliche Marine-Fortbewegung und {{6gpa}} Großer-Admiral-Punkte. Diese erhöhte Marine-Fortbewegung könnt Ihr in Verbindung mit der Sea-Dog-Einheit nutzen, um gegnerische {{6handel}} Handelswege zu plündern. Drakes Vermächtnis verhilft Euch dabei zu zusätzlicher Beute. Mit Eurem ersten {{6gpa}} Großen Admiral erhaltet Ihr auch 2 weitere {{6handel}} Handelswege. Verbindet Euch darüber mit Stadtstaaten, um Eure Schatzkammer schnell zu füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Civ6Vorlagen]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;'''Angevinisches Reich'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Baut dicht besiedelte Städte. Mag Zivilisationen, deren nahegelegene Städte [ICON_Citizen] bevölkerungsreich sind. Mag keine Zivilisationen, die kleine Städte in der Nähe haben, die schnell illoyal werden könnten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>England (Civ6)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Eleonore von Aquitanien (England) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''England''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[England]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = England&lt;br /&gt;
| Bild = england_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_England_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[England_(Civ6)#Victoria I.|Victoria I. (Imperial)]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Victoria I. (Dampfzeitalter)|Victoria I. (Dampfzeitalter)]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Elizabeth I.|Elizabeth I.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Sea_Dog_(Civ6)|Sea Dog]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  sea_dog_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Bezirk = [[Hafen_(Civ6)#Royal Navy Dock|Royal Navy Dock]]&lt;br /&gt;
| Icon_District = hafen_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Rot, weiss&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
In der Antike lag Britannien an der Peripherie der zivilisierten Welt. Julius C&amp;amp;#228;sars Landung in Britannien im Jahr 55/54 v.Chr, galt damals als waghalsige Reise in das Unbekannte. Nach der Eroberung der Insel durch die Truppen des r&amp;amp;#246;mischen Kaisers Claudius im Jahr 43 blieb Britannien 400 Jahre lang r&amp;amp;#246;mische Provinz. Die R&amp;amp;#246;mer bauten St&amp;amp;#228;dte, Stra&amp;amp;#223;en und riesige Badeh&amp;amp;#228;user, deren Ruinen die Zeiten &amp;amp;#252;berdauert haben. Nach dem Untergang des R&amp;amp;#246;mischen Reichs setzten Mitte des 5. Jahrhunderts erste Siedler nach England &amp;amp;#252;ber. Diese wurden sofort von einem britischen Stammesf&amp;amp;#252;hrer rekrutiert, um dessen K&amp;amp;#246;nigreich gegen die Pikten und die Schotten zu verteidigen. Die ersten S&amp;amp;#246;ldner entstammten drei verschiedenen Volksst&amp;amp;#228;mmen - den Angeln, den Sachsen und den J&amp;amp;#252;ten - die sich an der K&amp;amp;#252;ste Nordwestgermaniens angesiedelt hatten und schlie&amp;amp;#223;lich die alte Ordnung auf den Kopf stellten. In der Folgezeit stand das Land unter der Herrschaft rivalisierender K&amp;amp;#246;nigreiche. Das erste politische Gebilde, das den Namen &amp;quot;England&amp;quot; verdiente, entstand, als das K&amp;amp;#246;nigreich Wessex die Insel im Kampf gegen die D&amp;amp;#228;nen und Wikinger im 9. Jahrhundert erstmals unter einem Banner vereinte. Doch die englische Vorherrschaft war nur von kurzer Dauer: Nach der Eroberung durch die Normannen (1066) musste sich England dem fr&amp;amp;#228;nkischen Adel beugen, der schlie&amp;amp;#223;lich auch den Feudalismus einf&amp;amp;#252;hrte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Invasion der Normannen f&amp;amp;#252;hrte zu einer neuerlichen kulturellen und politischen Umorientierung Britanniens, da die Eroberer viele Elemente der r&amp;amp;#246;mischen Kultur, die w&amp;amp;#228;hrend der Besetzung durch die Germanen verloren gegangen waren, wieder einf&amp;amp;#252;hrten. Die englischen Normannen sorgten schlie&amp;amp;#223;lich auch f&amp;amp;#252;r die Entstehung einer rein britischen K&amp;amp;#246;nigslinie, dem Haus Plantagenet. In den 300 Jahre sp&amp;amp;#228;ter stattfindenden Rosenkriegen zwischen den Angeh&amp;amp;#246;rigen der Plantagenet-Nebenlinien York und Lancaster wurde der legitime Thronanspruch zum vorerst letzten Mal ausgefochten. Als Heinrich Tudor, Graf von Richmond, 1485 zum K&amp;amp;#246;nig gekr&amp;amp;#246;nt wurde, nachdem Richard III. aus dem Hause York auf dem Schlachtfeld gefallen war, h&amp;amp;#228;tten wohl nur wenige Engl&amp;amp;#228;nder vermutet, dass damit eine 118 Jahre w&amp;amp;#228;hrende Regentschaft des Hauses Tudor beginnen sollte. Elisabeth I. (1558-1603) erwies sich als die r&amp;amp;#252;hrigste Monarchin dieser Abstammung. Ebenso wenig wie 1485 h&amp;amp;#228;tten Beobachter im Jahre 1558 wohl vorhersehen k&amp;amp;#246;nnen, dass dem K&amp;amp;#246;nigreich trotz der sozialen und politischen Zerrissenheit und der internationalen Niederlagen der vergangenen Jahrzehnte ein weiteres glorreiches Zeitalter bevorstehen sollte: Ausgel&amp;amp;#246;st durch Elisabeths Regentschaft waren die n&amp;amp;#228;chsten 200 Jahre der britischen Geschichte von kundschafterischen Erfolgen, Kolonisierungsbestrebungen sowie k&amp;amp;#252;nstlerischer und intellektueller Fortentwicklung gepr&amp;amp;#228;gt. Als Elisabeth, auch die &amp;quot;jungfr&amp;amp;#228;uliche K&amp;amp;#246;nigin&amp;quot; genannt, starb, ohne Kinder zu hinterlassen, bot das Parlament die Krone ihrem n&amp;amp;#228;chsten Blutsverwandten Jakob VI. von Schottland an. Dieser bestieg schlie&amp;amp;#223;lich als Jakob I. den englischen Thron (1603-1625) und begr&amp;amp;#252;ndete die Dynastie der Stuarts. Allerdings regierten die Stuarts meist gl&amp;amp;#252;cklos. Karl I wurde w&amp;amp;#228;hrend des englischen B&amp;amp;#252;rgerkrieges von Aufst&amp;amp;#228;ndischen gefangen genommen und hingerichtet. W&amp;amp;#228;hrend der &amp;quot;Glorious Revolution&amp;quot; im Jahr 1688 wurde mit Jakob II. schlie&amp;amp;#223;lich der letzte m&amp;amp;#228;nnliche Stuart auf dem britischen Thron gest&amp;amp;#252;rzt. Doch trotz aller Probleme verschmolzen England und Schottland mit dem Act of Union im Jahr 1707 zum &amp;quot;K&amp;amp;#246;nigreich Gro&amp;amp;#223;britannien&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Das britische Empire entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer bedeutende See- und Handelsmacht. W&amp;amp;#228;hrend des 18. und 19. Jahrhunderts nutzte das K&amp;amp;#246;nigreich jeden Krieg, an dem sich seine Soldaten (die so genannten Rotr&amp;amp;#246;cke) beteiligten, f&amp;amp;#252;r die Vergr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;erung seiner Kolonialmacht. Besonders wichtig waren dabei der Siebenj&amp;amp;#228;hrige Krieg und die Napoleonischen Kriege. Um 1820 umfasste die Gesamtbev&amp;amp;#246;lkerung des britischen Reichs 200 Millionen Menschen, 26%% der Weltbev&amp;amp;#246;lkerung, was den Einfluss und das Ansehen der Krone und des Landes f&amp;amp;#246;rderte. F&amp;amp;#252;r die Privilegierten bedeutete die viktorianische &amp;amp;#196;ra unter der F&amp;amp;#252;hrung der langj&amp;amp;#228;hrigen Premierminister Gladstone und Disraeli eine Zeit der Selbstgef&amp;amp;#228;lligkeit. Kein Wunder. Schlie&amp;amp;#223;lich war das britische Empire, das zu jener Zeit Australien, Neuseeland, Indien sowie weite Teile Afrikas und Kanadas umfasste, tats&amp;amp;#228;chlich ein Reich, in dem &amp;quot;die Sonne niemals unterging&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch der &amp;quot;lange Sommer des Friedens&amp;quot; fand mit dem Blutbad von Flandern ein j&amp;amp;#228;hes Ende. Die Briten hatten zwar weniger Verluste zu beklagen als die Franzosen und mussten auch keinen politischen Umsturz f&amp;amp;#252;rchten, dennoch ersch&amp;amp;#252;tterte der 1. Weltkrieg das Land st&amp;amp;#228;rker als jede andere europ&amp;amp;#228;ische Macht. Auch bildete er die Basis f&amp;amp;#252;r einen sozialen und wirtschaftlichen Umbruch: Die Pfeiler der industriellen Fortentwicklung, wie z.B. der Kohlebergbau und der Schiffbau, auf denen der britische Wohlstand gr&amp;amp;#252;ndete, verarmten oder waren schlicht &amp;amp;#252;berfl&amp;amp;#252;ssig geworden. Nur langsam entwickelte Gro&amp;amp;#223;britannien neue Wirtschaftszweige, wie die Chemie-, Elektronik- und Automobilindustrie. In der Nachkriegszeit konzentrierte sich die britische Au&amp;amp;#223;enpolitik lange Zeit auf die Rehabilitation Deutschlands, w&amp;amp;#228;hrend die Inlandspolitik ihr Augenmerk auf die Institutionalisierung des Sozialismus richtete, um den Missst&amp;amp;#228;nden im Land entgegenzuwirken. Diese Ambitionen standen allerdings im Konflikt mit der Politik Frankreichs - ein Bruch zwischen Gro&amp;amp;#223;britannien und seinem Alliierten aus Kriegszeiten war unvermeidlich. Frankreich geriet in die Isolation, was mit dem Aufstieg Hitlers in den 30er Jahren verheerende Konsequenzen f&amp;amp;#252;r Europa haben sollte. Gro&amp;amp;#223;britannien stand am Ende des Krieges zwar auf der Seite der Sieger, konnte jedoch die fortschreitende Dekolonisation der 50er und 60er Jahre nicht verhindern. Und obwohl die Briten einen hohen Lebensstandard wahren konnten, setzte sich die Stagnation der britischen Wirtschaft auch in den 60er und 70er Jahren fort. Erst Margaret Thatcher (1979-1990) beendete den Sozialismus in Gro&amp;amp;#223;britannien: Sie erlie&amp;amp;#223; eine Reihe von Gesetzen zur Entstaatlichung nahezu aller Industriezweige, die die Labour-Partei in den 40er Jahren in Staatsbesitz gebracht hatte. Mit dem Versprechen &amp;quot;Wir werden als neue Labour-Partei regieren&amp;quot; &amp;amp;#252;bernahm die 1997 gew&amp;amp;#228;hlte Blair-Regierung zwar einige von Thatchers au&amp;amp;#223;enpolitischen Strategien, setzte aber auch Wirtschaftsreformen durch, wie sie es in ihrer Grundsatzerkl&amp;amp;#228;rung versprochen hatte. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch terroristische Gruppen arbeitet Gro&amp;amp;#223;britannien im Kampf gegen den Terrorismus heute eng mit den USA und anderen Nationen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Victoria I. ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Victoria I. (Imperial)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1819 - 1901|&lt;br /&gt;
Bild = victoria_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Victoria_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = [[Datei:rotrock_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Linieninfanterist_(Civ6)#Rotrock]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Victoria_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Victoria_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Mit Gottes Güte Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland, Verteidigerin des Glaubens, Kaiserin von Indien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Man sollte andere niemals seine (sehr natürlichen und gewöhnlichen) Gefühle zeitweiligen Zorns und Unbehagens sehen lassen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie mit Prinz Albert verheiratet war, die Mutter von neun Kindern und Großmutter von 42 Enkeln wurde (wodurch das Haus Windsor letztendlich mit beinahe jeder Monarchie in Europa verwandt war) und Großbritannien und sein Reich 63 ereignisreiche Jahre lang regierte, wurde die junge Victoria als voraussichtliche Erbin bereits in jungen Jahren auf den Thron vorbereitet. Sie sollte ihre Kindheit als &amp;quot;ziemlich melancholisch&amp;quot; beschreiben. Ihre Mutter war extrem beschützend und Victoria wurde isoliert von anderen Kindern unter dem &amp;quot;Kensington-System&amp;quot;, einem komplexen Satz aus Regeln und Protokollen für jede Verhaltensfacette, erzogen. Sie durfte niemanden kennenlernen, der als &amp;quot;unerwünscht&amp;quot; erachtet wurde (was in den Augen ihrer Mutter so gut wie jeder war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war keine Überraschung, dass die intelligente junge Frau - sie war von Privatlehrern im Palast, den sie nur sehr selten verließ, äußerst gut ausgebildet worden - die ganzen Regeln verspottete. Als sie volljährig wurde, bat sie ihren Vater, den König, um zwei Dinge: dass sie jeden Tag eine Stunde für sich bekäme, ohne ihre Anstandsdamen, und dass ihr Bett aus dem Zimmer ihrer Mutter entfernt würde und sie ein eigenes Schlafzimmer erhielte. Im Mai 1836 wurde sie Albert vorgestellt, Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, einem von vielen Verehrern. Sie interessierte sich sehr für ihn allein, wie sie ihrem Onkel, König Leopold von Belgien, schrieb, der sie einander vorgestellt hatte, um ihm &amp;quot;für die Aussicht auf großes Glück ... in der Person des guten Albert&amp;quot; zu danken. Doch da sie erst 17 Jahre war, verwarf sie jeden Gedanken an eine Heirat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großbritannien wurde nur durch Victorias 18. Geburtstag im Mai 1837 vor einer höchstwahrscheinlich unglückseligen Regentschaft unter ihrer Mutter und deren Liebhaber, dem ehrgeizigen Sir John Conroy (eine von König William gefürchtete Möglichkeit, der verkündete, dass er nur so lange leben wollte, bis Victoria alt genug sei, um zu regieren) gerettet. Ihr Vater starb weniger als einen Monat später und sie wurde Königin von Großbritannien. Eine ihrer ersten Amtshandlungen war es, Conroy aus ihrem Umfeld zu verbannen und alle persönlichen Verbindungen zur Königinwitwe zu unterbinden. Albert kehrte nach London zurück, um seine Freundschaft zu Victoria zu erneuern; sie wurden fünf Tage später auf Schloss Windsor im Oktober 1839 getraut. Was immer er für Fehler hatte, er hatte eine stabilisierende und entspannende Wirkung auf Victoria, die zudem auf intellektuellem Niveau von seinem Glauben an Sozialreformen und &amp;quot;moderne&amp;quot; Innovationen angetan war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte Victorias lange Amtszeit als eine Litanei von Kriegen an fernen Orten betrachten: die Anglo-Afghanischen Kriege, die Opiumkriege, die Sikh-Kriege, die Xhosa-Kriege, die Birmanen-Kriege, der Krimkrieg, der Perserkrieg, der Indische Aufstand von 1857 (der ihr den Titel &amp;quot;Kaiserin&amp;quot; einbrachte), die Aschanti-Kriege, Zulu-Kriege, zwei Burenkriege, den Mahdi-Aufstand und neben anderen militärischen Abenteuern noch der Boxeraufstand. Die Realität der Pax Britannica bedeutete viel Blutvergießen. Also überließ sie stattdessen diese ganzen Torheiten ihren vielen Premierministern und dem Parlament, während sie ihre Tage mit ihren eigenen Interessen verbrachte ... wiederholte Schwangerschaften und, auf Alberts Drängen hin, soziale Reformen für die unteren Klassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
England litt an allen Krankheiten (und noch ein paar mehr) einer Industriegesellschaft, und die von Victoria und Albert verkörperte Krone übernahm die Führung darin, sich dieser anzunehmen. Einige glaubten an die Philosophie der Selbsthilfe, durch die sich die Benachteiligten selbst von dem &amp;quot;heilten&amp;quot;, an was auch immer sie litten, ob nun Alkohol, Drogen oder Armut. Aber viele glaubten, dass die Regierung und/oder die Reichen versuchen sollten, das Leben der Massen zu verbessern. In ganz England wurden Hunderte von wohltätigen Stiftungen gegründet, von denen viele Victorias und/oder Alberts Namen trugen. Soziale &amp;quot;Experimente&amp;quot; wie Robert Owens' utopische Gesellschaften wurden gestartet. Autoren wie Dickens und Thackeray machten auf die missliche Lage der Arbeiterklasse aufmerksam. Da die britische Königsfamilie immer noch einen gewissen Einfluss auf Staatsangelegenheiten hatte, auch wenn es nur der Einfluss auf die allgemeine Meinung war, äußerte sich Victoria zu solchen Reformen wie dem Elementary Education Act (kostenlose Schulbildung für jedes Kind bis zum 10. Lebensjahr) und dem Matrimonial Causes Act (ein Gesetz, dass die Scheidung zu einer rechtlichen statt einer religiösen Angelegenheit machte, und es einer Frau ermöglichte, anschließend die volle Kontrolle über ihre eigenen Zivilrechte und Finanzen zu erlangen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit färbte Alberts Interesse an Wissenschaft als Weg zur Verbesserung des Lebens des Volkes, was viele der Dilettanten der oberen Klasse teilten, die etwas Unterhaltsames zum Zeitvertreib suchten, auf Victoria ab. Die Krone ermutigte und finanzierte sogar manchmal die ganzen britischen Abenteurer, die durch die Welt bummelten, Berge bestiegen, Wüsten und Dschungel durchquerten, exotische Tiere töteten oder sammelten, bei eingeborenen primitiven Stämmen lebten und ganz allgemein ihre Nasen in alles Mögliche steckten. Rationalismus war weit verbreitet und selbst Victoria war neugierig, ob Technologie die soziale Ordnung retten und den moralischen Verfall aufhalten könnte. Tausende kamen, um die Ausstellungen in der Royal Horticulture Society, der Londoner Royal Society, der Akademie der Wissenschaften des Vereinigten Königreiches für die Naturwissenschaften, und der Londoner Industrieausstellung (1851, die erste &amp;quot;Weltausstellung&amp;quot;) zu besuchen. Auf der praktischen Seite führte der &amp;quot;Große Gestank von 1858&amp;quot; die Krone dazu, die größte technische Errungenschaft des viktorianischen Englands zu finanzieren: eine Kanalisation in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1861 starb Prinz Albert an Typhus. Es brach der mürrischen und stoischen Victoria das Herz und sie verbrachte den Rest ihres Lebens in einem andauernden Zustand der Trauer. Es gab allerdings Gerüchte, dass sie Trost in der ergebenen und fast ständigen Anwesenheit von John Brown, ihrem schottischen Diener, fand. Wie auch immer ihr Verhältnis war, Victoria zog sich nach Alberts Tod in die Abgeschiedenheit ihrer Schlösser und Paläste zurück, schränkte ihre öffentlichen Auftritte ein und hielt sich für den Rest ihres Lebens nur noch selten in London auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Victorias goldenem Jubiläum im Jahr 1887 befand sich das British Empire beinahe auf seinem Höhepunkt. Es war die erste &amp;quot;Supermacht&amp;quot; der Welt, seine Tentakel reichten bis in jede Ecke von Gesellschaft, Kultur, Finanzen und Politik auf der ganzen Welt. Die Feierlichkeiten waren Victorias Wünschen entsprechend reserviert - und moralisch: Es gab nur eine Prozession und einen Dankesgottesdienst in Westminster Abbey. Mit Victorias Diamant-Jubiläum übertraf sie George III. als den am längsten regierenden Monarchen in der englischen und schottischen Geschichte (wie auch anderer Monarchien). Wieder bestand sie darauf, dass das Jubiläum vielmehr das Empire statt ihre Herrschaft feiern sollte. Anfang Januar 1901 fühlte sich die regierende Königin Victoria &amp;quot;schwach und krank&amp;quot;; sie starb friedlich am 22. Januar - im Tode ebenso würdevoll und reserviert, wie sie es im Leben gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Victoria ist eine höfliche und freundliche junge Dame, so lange sie ihren Willen bekommt. Aber wehe, Ihr lasst sie nicht auf Euren Kontinent - damit versteht sie keinen Spaß!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
England (und Victoria) sind Meister darin, die Macht Britanniens jedem Kontinent rund um den Erdball aufzuerlegen. Zu Beginn nutzt sie die Royal-Navy-Werft und ihre Sea Dogs, um die Herrschaft über die Meere zu erlangen, um dann während des Industriezeitalters mit Rotröcken aufzumarschieren und ihre Position in der Welt zu festigen. Diese Expansionspolitik wird Englands doppelt so starker Archäologie zuspielen, wodurch ein Kultursieg immer wahrscheinlicher wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Victoria I. (Dampfzeitalter)==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Victoria I. (Dampfzeitalter)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1819 - 1901|&lt;br /&gt;
Bild = victoria_steam_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Victoria_Steam_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Victoria_Steam_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]] |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Victoria_Steam_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6leaderpass_logo.png|x20px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
'''Bei großen Ereignissen bin ich ruhig und gelassen; es sind nur Kleinigkeiten, die meine Nerven reizen.'''&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Mit Victoria im Dampfzeitalter könnt Ihr England zur industriellen Revolution hinführen und so die Weichen für Euren Sieg stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victoria macht England zu einer {{6prod}} Produktionsmacht. Ihre Forschung sollte anfangs auf Bronzeverarbeitung ausgelegt sein, damit sie Eisen freischalten kann, auf das sie durch ihre Anführer-Fähigkeit +2 {{6prod}} Produktion erhält. Ihre Zivilisationsfähigkeit sorgt zudem dafür, dass es schneller angehäuft wird. Als Nächstes sollte sie Ausbildung priorisieren, um das Industriegebiet und die Werkstatt freizuschalten. Dank ihrer Fähigkeiten kurbelt die Werkstatt die {{6prod}} Produktion an. Die Royal-Navy-Werft ist ein guter Ort für die vielen strategischen Ressourcen, die sie ansammeln wird. Auf ihrem Weg zum Sieg kann sie {{6prod}} Produktionsbonusse nutzen, um eine große Armee für einen Herrschaftssieg aufzustellen oder um Bezirke und Gebäude zu bauen und England in den Weltraum zu führen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore symbol civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elenore_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]][[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]] |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_3D.jpg|&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
===Herzogin von Aquitanien und amtierende Königin von Frankreich und Spanien===&lt;br /&gt;
'''In nomine sancte et individue Trinitatis, ego Helienordis, Dei gratia humilis Francorum regina, et Aquitanorum ducissa.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Herzogs, Gattin von zwei Königen und Mutter von drei Königen und zwei Königinnen war sie vermutlich die mächtigste Frau in Europa zu ihren Lebzeiten. Sie hatte die Herrschaft über das Herzogtum Aquitanien inne und saß sowohl in Frankreich als auch in England auf dem Thron. Letzteres regierte sie im Namen ihres Sohnes. Sie war eine starke Förderin der Künste und die Frau, der wir die Entwicklung des Konzeptes der Ritterlichkeit am meisten zu verdanken haben. Als junge Frau war sie bezaubernd, geistreich und energiegeladen, als Königin entwickelten sie zudem ein zutiefst scharfsinniges politisches Gespür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1122 als Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien geboren, der einer der ersten Förderer der aufkommenden Troubadoure war. Eleonore wuchs an einem Hof auf, der sowohl wohlhabend als auch reich an Kultur war. Als sie nach dem Tode Wilhelms den Titel der Herzogin von Aquitanien annahm, heiratete sie den französischen Kronprinzen, der nach dem Tode seines Vaters, Ludwig dem Dicken, zu Ludwig dem VII. wurde. Eleonore begleitete den gottesfürchtigen Ludwig VII. auf dem Zweiten Kreuzzug, auch wenn Frankreich bei Jerusalem eine empfindliche Niederlage einstecken musste und gezwungen war, sich zurückzuziehen. Eleonore wollte ihren Onkel, Raimund von Poitiers, unterstützen, was aber von Ludwig verhindert wurde. Der Streit führte zur Annullierung ihrer Ehe. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, aber keine Söhne, was offenbar zur Entfremdung beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf, nur zwei Monate nach der Annullierung ihrer Ehe, heiratete sie Heinrich, den Herzog der Normandie. Der junge König Plantagenet war erpicht darauf, die Ländereien seiner Familie zurückzugewinnen und die Hochzeit mit Eleonore führte unmittelbar zum Konflikt mit Ludwig. Es kam zu einem komplexen Krieg an vielen Fronten, der zu gleichen Teilen aus offenen und verdeckten kriegerischen Aktivitäten bestand und bis 1154 andauerte. Eleonore gebar Heinrich vier Söhne, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit lebte sie mit ihrer Tochter Marie (von Ludwig) in Poitiers. Dort führte sie gemeinsam mit den Adelsdamen am Hof Poitiers den berühmten Minnehof ein, der die Traditionen der Ritterlichkeit und der höfischen Liebe bekannt machte. Die hochrangigen Damen (und einige Herren) des Hofes sollten dort ihr Anliegen der romantischen Liebe bei Eleonore und ihrem Adel vorbringen, worauf die Damen ihr Urteil fällten. Die Troubadoure sollten viele der Ideale der höfischen Liebe unter Eleonores Gunst im restlichen Europa verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonores Söhne waren ebenso ehrgeizig wie ihre Eltern. Weil er nicht länger den Mann fürs Grobe für seinen Vater spielen wollte, zettelte Heinrich der Jüngere eine Revolte an und versuchte, seine Brüder für das Unterfangen zu gewinnen. Eleonore schien ihre Söhne zu dieser Revolte ermutigt zu haben. Als sie scheiterte, sperrte Heinrich Eleonore für die folgenden 16 Jahre ein. Heinrich der Jüngere starb 1183 nach einem zweiten fehlgeschlagenen Aufstand gegen seinen Vater, danach hob Heinrich II. einige Einschränkungen Eleonores auf und sie zeigte sich mit ihm bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrich II. 1189 starb, übernahm sein Sohn Richard Löwenherz die Regentschaft über die Ländereien der Familie in England und Frankreich. Eleonore wurde aus der Gefangenschaft entlassen und übernahm die Regierungeschäfte in England in Richards Namen. Richard selbst zog in den Dritten Kreuzzug, was sehr schlimm für ihn ausging (Details dazu im Eintrag zu Saladin). Dass England Richard gegenüber loyal blieb, spricht für ihren Erfolg, da ihr jüngster Sohn Johann während der Abwesenheit seines Bruders einen Staatsstreich versuchte, aber die Kontrolle über England nicht erlangte. Eleonore spielte eine entscheidende Rolle dabei, das immense Lösegeld aufzutreiben, dass erforderlich war, um Richard aus der Gefangenschaft in Österreich freizukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard starb 1199 und die Regentschaft ging über auf den nichtsnutzigen Johann, dessen Herrschaft den Niedergang des Angevinischen Reichs, den Aufstieg Robin Hoods und die Magna Carta einläutete, und dessen Unfähigkeit seine Mutter zur Verzweiflung getrieben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schon in den Siebzigern war, entsandte Johann seine Mutter Eleonore auf eine diplomatische Mission an den Hof von Kastilien. Dort war ihre Tochter (sie hieß ebenfalls Eleonore) Königin und diese hatte wiederum Töchter. Eleonore sollte eine Braut für den neuen Kronprinzen Frankreichs auswählen, der tatsächlich auch der Enkel von Eleonores erstem Ehemann Ludwig VII. war, um den Frieden zwischen Frankreich unter Philip II. und König Johann zu zementieren. Die Rückreise gestaltete sich schwierig und sie verblieb in Fontevraud und schickte die zukünftige Königin Blanka voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Eleonores Leben setzte das Muster der nachfolgenden Generationen fort, die versuchten, die vorhergehende zu stürzen. 1202 versuchte ihr Enkel Arthur, der Herzog der Bretagne, Eleonore im Schloss Mirebeau gefangen zu nehmen. Johann marschierte gegen Arthur, beendete die Belagerung Mirebeaus und nahm den 15-jährigen Arthur gefangen. Arthur verschwand in der Gefangenschaft durch Johann spurlos. Eleonore setzte sich in Fontevraud zur Ruhe, trat einer religiösen Ordensgemeinschaft bei und starb 1204. Sie wurde in Fontevraud zwischen ihrem Ehemann Heinrich II. und ihrem Sohn Richard bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Eleonore verdient sich die Loyalität der Welt durch ihre Schirmherrschaft über die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Aquitanien ist einzigartig, da sie entweder die französische oder die englische Zivilisation regieren kann. Große Werke in ihren Städten erzeugen zusätzliche Loyalität für ihre Zivilisation. Wenn eine Stadt eine andere Zivilisation wegen Mangel an Loyalität verlässt und Eleonores Zivilisation dort die größte Loyalität erzeugt, schließt sich diese Stadt ihr automatisch an, ohne zuerst zu einer freien Stadt zu werden. Sie erweitert ihren Einfluss auf Kosten naher Zivilisationen, unabhängig davon, ob sie für Frankreich oder England spielt, und zwar durch die Macht der Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elizabeth I. ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Elizabeth I.|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1533 - 1603|&lt;br /&gt;
Bild = elizabeth_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elizabeth_Civ6}}|&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Welt schaut zu. Wir herrschen auf ihrer Bühne.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Königin Elisabeth I. (1533-1603) ist heute fast noch berühmter als zu ihren Lebzeiten. Sie war es, die den Grundstein für das spätere British Empire legte – mit einem zusammengewürfelten Haufen Freibeuter und Spione in einer Weltordnung, die von feindlichen Mächten dominiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tudorzeit in England ist der Inbegriff der frühen Neuzeit. In dieser Epoche lassen sich die Anfänge des Weltsystems von heute erkennen, seien es nun die Ursprünge des Finanz- und Versicherungswesens und der Investition in den Hallen der britischen Ostindien-Kompanie, die Reformation oder das Fundament der absoluten Monarchie und des demokratischen Parlamentarismus. Sie alle entstammen dem Elisabethanischen Zeitalter, als einer der bedeutendsten Monarchen in der Geschichte Englands – und der Welt – regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die frühere Weltordnung noch in ihrer Blüte. Die Imperien Spaniens und Portugals befanden sich auf dem Höhepunkt, sahen den außerordentlichen Reichtum, den sie durch ihre Kolonien angehäuft hatten, jedoch nach und nach in Kriegen um die königliche Nachfolge dahinschwinden, die für das Volk kaum Relevanz besaßen. Das Ming- und das Mogulreich waren sich ihres wohlhabenden Status so sicher, dass sie dem aufziehenden Sturm der Kolonialisierung mit Selbstgefälligkeit begegneten. England war nur ein verregneter, matschiger Felsen am Rand der Welt. Niemand rechnete damit, dass dort ein Imperium entstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Königin Elisabeth war die Tochter von Heinrich VIII. und seiner zweiten, unglückseligen Ehefrau Anne Boleyn. Nach Boleyns Tod und der Annullierung ihrer Ehe galt Elisabeth als unehelich – was ihr nicht gerade einen vielversprechenden Start bescherte. Noch schlimmer wurde es, als die Katholikin Maria den Thron bestieg, da Elisabeths protestantische Neigungen sie in Gefahr brachten und sogar zur Inhaftierung der zukünftigen Königin führten. Doch Maria war krank und nach ihrem Tod 1558 bestieg Elisabeth den Thron, wo sie jedoch keineswegs sicher war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeths Lage war besonders in den ersten Jahren ihrer Regierungszeit prekär. Nachdem sie zwölf Jahre lang regiert hatte, ohne Anstalten zu machen, sich wieder der katholischen Kirche zuzuwenden, erklärte der Papst ihre Exkommunikation. Es folgten mehrere Komplotte gegen sie und ihre Herrschaft. Elisabeth fand verschiedene Möglichkeiten, sich zu schützen: Sie vergrößerte die Flottenpräsenz, etablierte eine Geheimpolizei rund um den Spion Francis Walsingham und kokettierte mit katholischen Monarchen. Doch nicht jede Drohung ist subtil. Nach jahrzehntelangen Schikanen durch englische Freibeuter und nach einer Rebellion niederländischer Protestanten gegen die spanische Herrschaft entbrannte 1585 ein Krieg zwischen England und Spanien. Spanien entsandte seine vielgerühmte Armada an die Küste Englands – eine nicht zu verachtende Bedrohung, da das Spanische Reich in den 1580ern besonders mächtig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg über die Armada war die Geburtsstunde der &amp;quot;hölzernen Mauern&amp;quot; von England und seiner jahrhundertelangen Überlegenheit auf See. Zwar machte keine Schlacht von Salamis (wie in den Perserkriegen) den Sieg aus, doch eine Reihe zermürbender Überfälle auf spanische Schiffe, der waghalsige Einsatz mit Öl getränkter Boote und ein Sturm im richtigen Moment trugen zur Niederlage der Spanier bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth war bewusst, dass ihr Stand im eigenen Land heikel war. Da sie die katholischen Mächte bereits gegen sich aufgebracht hatte, vermied sie offenkundigen protestantischen Symbolismus und verbannte sogar die Puritaner (die sich später in den englischen Kolonien in Nordamerika niederließen). Sie lehnte außerdem jegliche Heiratsangebote ab – wobei wir nur spekulieren können, ob dies aus persönlichen Gründen geschah oder aus Sorge, zu tief in der politischen Schuld ihres Ehemannes zu stehen. Daher stammt ihr Spitzname &amp;quot;the Virgin Queen&amp;quot; (die jungfräuliche Königin), dem die nordamerikanische Siedlung &amp;quot;Virginia&amp;quot; ihren Namen verdankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Bereich ließ sie jedoch alle Vorsicht außer Acht: Die Bevölkerung Irlands war streng katholisch und lehnte die Herrschaft durch England ab. Elisabeth gewährte loyalen englischen Untergebenen Landbesitz und Titel und praktizierte die Politik der verbrannten Erde dort, wo man sich ihr widersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späteren Jahre ihrer Herrschaft waren nicht mit dem zu vergleichen, was sie einmal gewesen war. Ohne ihre wichtigsten Höflinge an ihrer Seite bröckelte Elisabeths Macht durch das Streben politischer und gesellschaftlicher Emporkömmlinge nach starken Handelsmonopolen. Diese Monopole erwiesen sich innerhalb Englands und über die Grenzen hinaus als einflussreich, wenn auch zuweilen schädlich. Hiermit begann der Aufschwung der großen Handelsgesellschaften in England. Obwohl Elisabeth die Etablierung Virginias nicht mehr erlebte, ließ sie es an Versuchen nicht mangeln – die dem Untergang geweihte Roanoke-Kolonie entstand unter ihrer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Literatur des Elisabethanischen Zeitalters begleitet uns noch heute, vor allem durch die Werke von Shakespeare und Marlowe, die die Kunst und Kultur Englands aufblühen ließen.&lt;br /&gt;
1603 verstarb Elisabeth, nachdem sie über 44 Jahre regiert hatte. Doch das England, dessen Fundament sie geschaffen hatte, überdauerte und sollte in den darauffolgenden Jahrhunderten die Weltbühne beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie===&lt;br /&gt;
Habt Ihr Interesse an einem Handelsabkommen mit England? Durch Handel könnt Ihr das neue Elisabethanische Zeitalter Englands etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Elisabeths Regierungszeit spielen Handel und {{6gpa}} Große Admiräle in England eine zentrale Rolle. Die Royal-Navy-Werft liefert Euch zusätzliche Marine-Fortbewegung und {{6gpa}} Großer-Admiral-Punkte. Diese erhöhte Marine-Fortbewegung könnt Ihr in Verbindung mit der Sea-Dog-Einheit nutzen, um gegnerische {{6handel}} Handelswege zu plündern. Drakes Vermächtnis verhilft Euch dabei zu zusätzlicher Beute. Mit Eurem ersten {{6gpa}} Großen Admiral erhaltet Ihr auch 2 weitere {{6handel}} Handelswege. Verbindet Euch darüber mit Stadtstaaten, um Eure Schatzkammer schnell zu füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://civ-wiki.de/index.php?title=Frankreich_(Civ6)&amp;diff=58253</id>
		<title>Frankreich (Civ6)</title>
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				<updated>2026-06-19T09:35:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Eleonore von Aquitanien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Frankreich''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Frankreich]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Frankreich&lt;br /&gt;
| Bild = frankreich_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Frankreich_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Schwarze Königin)|Katharina von Medici]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Frankreich_(Civ6)#Elenore von Aquitanien|Elenore von Aquitanien]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Frankreich_(Civ6)#Katharina von Medici (Erhaben)|Katharina von Medici (Erhaben)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Imperiale_Garde_(Civ6)|Imperiale Garde]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  imperiale_garde_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Chateau_(Civ6)|Chateau]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = Chateau_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Blau, Gold&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des heutigen Frankreich liegen im antiken Gallien. Im 2. Jh. v.Chr. unterst&amp;amp;#252;tzte Rom aufseiten von Massilia (Marseilles), einer 600 v.Chr. gegr&amp;amp;#252;ndeten griechischen Kolonie, den Kampf gegen die nahenden Barbarenst&amp;amp;#228;mme - das Resultat war die Entstehung der r&amp;amp;#246;mischen Provinzen im Jahre 121 v.Chr. (das heutige S&amp;amp;#252;dfrankreich). Von 58 bis 50 v.Chr. besetzte Julius C&amp;amp;#228;sar auch alle &amp;amp;#252;brigen franz&amp;amp;#246;sischen Gebiete. &amp;amp;#220;ber 4 Jahrhunderte blieb Gallien unter r&amp;amp;#246;mischer Herrschaft. Bis heute zeugen die Ruinen von Aqu&amp;amp;#228;dukten und Badeh&amp;amp;#228;usern von den r&amp;amp;#246;mischen Besatzern. Nach 395 f&amp;amp;#252;hrten innere Schwierigkeiten des r&amp;amp;#246;mischen Reichs zu Barbarenaufst&amp;amp;#228;nden in ganz Gallien. Bis 418 siedelten sich die Franken und Burgunder westlich des Rheins an, die Westgoten lie&amp;amp;#223;en sich in Aquitaine nieder. Das Fr&amp;amp;#252;hmittelalter war von der merowingischen und karolingisch-fr&amp;amp;#228;nkischen Herrschaft (476-887) gepr&amp;amp;#228;gt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nach seiner Thronbesteigung konsolidierte der Merowingerk&amp;amp;#246;nig Chlodwig (481-511) die Position der Franken in Nordgallien. Da er &amp;amp;#252;berzeugt war, dass er seine milit&amp;amp;#228;rischen Erfolge dem christlichen Gott verdankte, trat er zum Katholizismus &amp;amp;#252;ber und sicherte den k&amp;amp;#252;nftigen Frankenherrschern damit nicht nur die Unterst&amp;amp;#252;tzung der katholischen Kirche, sondern auch des Gro&amp;amp;#223;teils der anderen christlichen L&amp;amp;#228;nder. Das Frankenreich erreichte unter Karl dem Gro&amp;amp;#223;en (768-814) seine gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Ausdehnung, da dieser das heutige Frankreich, Italien und Deutschland unter seiner Herrschaft vereinte. Nach Karls Tod teilten seine drei Enkel das Reich unter sich auf. Frankreich blieb w&amp;amp;#228;hrend des gesamten Mittelalters ein geteiltes Reich, bis die Herrscher der Ile de France die Macht langsam an sich rissen. Durch den Aufstieg des Hauses Valois im Jahre 1328 wurde Frankreich zum einflussreichsten K&amp;amp;#246;nigreich Europas: K&amp;amp;#246;nig Philipp VI. konnte enorme Steuereinnahmen verbuchen und riesige Heerscharen aufstellen, die ihren Gegnern stets &amp;amp;#252;berlegen waren. Seine diversen H&amp;amp;#246;fe sicherten unterdessen seine k&amp;amp;#246;nigliche Vorherrschaft. Im sp&amp;amp;#228;ten Mittelalter hatten die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige dann jedoch alle M&amp;amp;#252;he, ihre Oberhoheit im Land gegen fremde Invasoren zu behaupten - und dieser Kampf schien trotz aller Vorteile auf franz&amp;amp;#246;sischer Seite lange Zeit relativ aussichtslos zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der 100-j&amp;amp;#228;hrige Krieg war ein im 14. und 15. Jh. mit Unterbrechungen ausgefochtener Konflikt zwischen England und Frankreich, ausgel&amp;amp;#246;st durch eine Reihe von Zwistigkeiten zwischen den Herrscherh&amp;amp;#228;usern und nat&amp;amp;#252;rlich auch die Frage der franz&amp;amp;#246;sischen Thronfolge. Der Wendepunkt in diesem Krieg trat 1429 ein, als die englische Armee gezwungen war, die Belagerung von Orl&amp;amp;#233;ans wegen des Widerstands der Befreiungsarmee unter der F&amp;amp;#252;hrung von Jeanne d'Arc abzubrechen. 1453 war nur noch Calais in englischer Hand und ging 1558 ebenfalls an Frankreich zur&amp;amp;#252;ck. W&amp;amp;#228;hrend die franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nige des 16. Jahrhunderts mit den Habsburgern um die Vorherrschaft in Italien k&amp;amp;#228;mpften, m&amp;amp;#252;ndeten religi&amp;amp;#246;se Streitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten zwischen 1562 und 1598 in eine Reihe von B&amp;amp;#252;rgerkriegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Erst mit dem Aufstieg der Bourbonenk&amp;amp;#246;nige ab 1589 kam Frankreich langsam zur Ruhe, bis das Land unter der langen Regentschaft Ludwigs XIV. (1643-1715) schlie&amp;amp;#223;lich eine kulturelle und wirtschaftliche Bl&amp;amp;#252;tezeit erlebte. Unter der Herrschaft Ludwigs avancierte Frankreich zum k&amp;amp;#252;nstlerischen und intellektuellen Zentrum Europas. Der &amp;quot;Sonnenk&amp;amp;#246;nig&amp;quot; residierte im pr&amp;amp;#228;chtigen Palast von Versailles als absoluter Herrscher &amp;amp;#252;ber sein Land. Zu seiner Zeit war das franz&amp;amp;#246;sische Heer die schlagkr&amp;amp;#228;ftigste Armee Europas. Diese war vor allem ob der Leibw&amp;amp;#228;chter des K&amp;amp;#246;nigs, der so genannten Musketiere, bekannt und gef&amp;amp;#252;rchtet. Angesichts der wachsenden Macht Frankreichs verb&amp;amp;#252;ndeten sich seine Nachbarn gegen den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig, um die drohende Unterwerfung zu verhindern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Nun war der Weg frei f&amp;amp;#252;r einen weiteren Umbruch: Die franz&amp;amp;#246;sische Periode der Aufkl&amp;amp;#228;rung - das so genannte Zeitalter der Vernunft - ein kultureller Wandel, der auf dem Rationalismus, dem Empirismus und einem amorphen Konzept der Freiheit basierte und sich in den wegweisenden Werken Voltaires (1694-1778) und Rousseaus (1712-78) ausdr&amp;amp;#252;ckte. Gleichzeitig zwang der drohende Staatsbankrott den franz&amp;amp;#246;sischen K&amp;amp;#246;nig jedoch zur Einberufung der Generalst&amp;amp;#228;nde, um zus&amp;amp;#228;tzliche Steuern durchzusetzen. In der Folgezeit entwickelte sich der Konflikt, der 1787 zwischen dem K&amp;amp;#246;nigshaus und dem Adelsstand entstanden war, zu einem Kampf nunmehr dreier Parteien, wobei sich &amp;quot;der Mob&amp;quot; sowohl dem Absolutismus als auch der privilegierten Oberschicht widersetzte. Der Sturm auf die Bastille durch die B&amp;amp;#252;rger von Paris im Jahr 1789 stellte in diesem Zusammenhang ein monumentales Ereignis dar, einen scheinbar gottgewollten Triumph des Volkes. Aber die Franz&amp;amp;#246;sische Revolution degenerierte bald zu Terror und Chaos. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt gelang es Napoleon, dem Blutvergie&amp;amp;#223;en (auf Kosten der Freiheit) ein Ende zu setzen. Napoleons Armeen f&amp;amp;#252;gten den anderen europ&amp;amp;#228;ischen Gro&amp;amp;#223;m&amp;amp;#228;chten mehrere vernichtende Niederlagen zu, bis Napoleon von diesen im Jahr 1815 schlie&amp;amp;#223;lich endg&amp;amp;#252;ltig besiegt und gest&amp;amp;#252;rzt wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch die revolution&amp;amp;#228;re Inbrunst der franz&amp;amp;#246;sischen B&amp;amp;#252;rger war ungebrochen und f&amp;amp;#252;hrte zu weiteren Aufst&amp;amp;#228;nden in den Jahren 1830 und 1848. Letzterer f&amp;amp;#252;hrten schlie&amp;amp;#223;lich zur Ausrufung der 2. Republik. Napoleons Neffe (Napoleon III.) rief im Jahr 1852 schlie&amp;amp;#223;lich das 2. Empire (1852-1870) aus. Nach der Niederlage im franz&amp;amp;#246;sisch-russischen Krieg wurde die 3. Republik (1870-1940) gebildet. Diese &amp;amp;#252;berdauerte zwar den 1. Weltkrieg, endete im Jahr 1940 allerdings mit der Invasion der Deutschen. Nach dem 2. Weltkrieg folgte die 4. Republik (1947-59), bis im September 1958 durch einen Volksentscheid schlie&amp;amp;#223;lich die 5. Republik gegr&amp;amp;#252;ndet wurde. W&amp;amp;#228;hrend Frankreich den Gro&amp;amp;#223;teil seiner Kolonien aufgeben musste und auch den Nimbus der milit&amp;amp;#228;rischen Unverwundbarkeit l&amp;amp;#228;ngst verloren hat, ist das moderne Frankreich eine der f&amp;amp;#252;hrenden Wirtschaftsnationen und ein einflussreiches Mitglied der Europ&amp;amp;#228;ischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Herzogin der Bretagne, Königin von Frankreich ===&lt;br /&gt;
'''Es ist gut geschnitten; jetzt muss gesät werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina von Medici wurde von den Historikern scharf kritisiert, teils wegen ihrer Verbindung zur Medici-Familie, teils wegen ihrer eigenen Unbarmherzigkeit, die Valois (ein Ableger des Kapetinger-Geschlechts) um jeden Preis auf dem Thron zu belassen. Doch egal was man über sie auch sagt, ohne Katharina wäre es mehr als unwahrscheinlich gewesen, dass das Haus Valois seine Herausforderungen überlebt oder dass Frankreich seine Probleme in dieser Zeit überstanden hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina wurde in die schon fast unglaublich reiche und mächtige Familie Medici geboren, de facto die Herrscher über Florenz, Banker und Könige sowie Papst-Macher (ihr Großonkel war zu dieser Zeit Papst Leo X.). Nach dem, was man so hörte, war ihr Vater Lorenzo, ernannter Herzog von Urbino dank Leo, mit ihrer Geburt &amp;quot;genauso zufrieden wie mit einem Jungen&amp;quot;. Außer clever und begabt zu sein (&amp;quot;für ein Mädchen&amp;quot;), bedeutete das Herzogtum, dass sie eine adlige Geburt für sich beanspruchen konnte und sich ihr allerlei Möglichkeiten boten, unter anderem eine Zahl königlicher Freier; nachdem sie James V. von Schottland und andere verschmäht hatte, heiratete sie im Oktober 1533 - im zarten Alter von 14 - den zweiten Sohn des Königs von Frankreich bei einer arrangierten Ehe, für die der Medici-Papst Clemens VII. gesorgt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Braut sah ihren Gatten nur selten, denn Prinz Heinrich hatte viel mit seinen diversen Mätressen zu tun. Doch 1536 fing sich Heinrichs älterer Bruder Franz eine Erkältung ein und starb. Er machte Heinrich zum Thronfolger ... und Katharina zur Thronfolgerin von Frankreich. Und nicht nur das - urplötzlich erwies sich Katharina als außerordentlich fruchtbar sowie unverwüstlich. Nach acht Jahren ohne Schwangerschaft trotz größter Bemühungen gebar sie 1544 einen Sohn. Sie folgte dem Rat des berühmten Arztes Jean Fernel, der ein paar anatomische &amp;quot;Eigenartigkeiten&amp;quot; bei dem Paar festgestellt hatte; im nächsten Jahr folgte eine Tochter für Heinrich. Und was auch immer Fernel für einen Rat gegeben hatte, es half, da Katharina ihrem Heinrich noch weitere acht Kinder schenkte (fast schon ein Wunder, wenn man an die Säuglingssterblichkeit zu dieser Zeit denkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrichs Vater im März 1547 starb, wurde Katharina Königin von Frankreich. Wenn Heinrich auch, verzaubert von seiner Geliebten Diane de Poitiers, Katharina mit Respekt behandelte, gestattete er ihr keinen politischen Einfluss - er gab selbst ein Château, das sie unbedingt wollte, an Diane. 1556 starb Katharina fast bei der Geburt von Zwillingen; sie musste keine weiteren Schwangerschaften mehr ertragen. Sie liebte ihre Kinder über alles und nutzte den Reichtum ihrer Familie sowie ihren Status als Gemahlin des Königs, um ihnen die beste Ausbildung zuteilwerden zu lassen und sicherzustellen, dass es ihnen an nichts mangelte und dass sie vor ihrem Vater geschützt waren, der nur wenig Interesse für seine Kinder zeigte, vom ältesten Sohn einmal abgesehen. Katharina, die selbst einen Amateurstatus in den &amp;quot;Schwarzen Künsten&amp;quot; genoss, schickte sogar im August 1556 nach dem berühmten Nostradamus, um zum Hofe zu kommen und das Horoskop ihrer sieben Kinder zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1559 als Teil der Stellvertreterhochzeit seiner 13-jährigen Tochter Elisabeth mit König Philipp II. von Spanien bestand Heinrich drauf, sich dem Lanzenstechen anzuschließen. Keine weise Entscheidung, da er schwer verletzt wurde und binnen 14 Tagen verstarb. Franz II., der bereits durch die Hochzeit mit Maria Stuart (Königin der Schotten) König von Schottland geworden war, wurde im Alter von 15 Jahren König von Frankreich. Bei diesem Coup zogen die Guise-Brüder und der Kardinal von Lorraine in den Louvre-Palast ein und rissen die Macht an sich. Katharina nutzte all ihren politischen Scharfsinn und die List, die man ihr als Medici mit in die Wiege gelegt hatte, und entschied, mit der Guise-Faktion zusammenzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentliche Regentin, wenn auch Katharina keinen Anspruch auf diese Position hatte, verstärkte sie ihre Macht und ihren Einfluss. Mit ihrer &amp;quot;neugefundenen Autorität&amp;quot; zwang sie Diane de Poitiers, die Kronjuwelen (die der vernarrte Heinrich ihr gegeben hatte) zusammen mit dem Château zurückzugeben, das Katharina einst so begehrt hatte; Katharina schickte die ehemalige Mätresse des Königs effektiv in die Wüste. Die Königinmutter schaffte es, sich aus der blutigen Verfolgung der Protestanten durch die Guises und auch dem gescheiterten Komplott, dass die Bourbons sie stürzen wollten, herauszuhalten. Sie machte auch gemeinsame Sache mit dem neuen Kanzler Michel de L’Hospital und verteidigte das Gesetz gegen die Versuche der Guises, es zu umgehen, besonders bezüglich ihrer protestantischen Fixierung. Doch sie konnte auch gnadenlos bei der Verteidigung der Position ihres Sohns als König sein; als der Prinz von Condé eine Armee formierte und katholische Städte angriff, bestellte sie ihn zum Hof und ließ ihn sodann verhaften. Er wurde nur durch den plötzlichen Tod von Franz vor der Hinrichtung bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Katharina hatte auch eine andere Seite; sie veranstaltete verschwenderische Hoffestivals - die so genannten Joyeuse magnificences - bei jedem Anlass, der sich nur bot: Hochzeiten, Jahrestage, Taufen, Festtage und zu jeder anderen nur vorstellbaren Gelegenheit. Es war bei diesen Festen, dass Katharinas berühmte L'escadron volant (&amp;quot;Flugschwadron&amp;quot;) ihre Tricks zeigte, Ladys wie Lady Isabelle de la Tour und Baroness Charlotte de Beaune-Semblançay. Bei der &amp;quot;Schwadron&amp;quot; handelte es sich um eine Gruppe schicker junger Adelsfrauen, die Katharina zur Anbandelung von Beziehungen mit den mächtigen Männern am Hof nutzte, um so &amp;quot;Insider&amp;quot;-Informationen zu bekommen, die Katharina für ihre Pläne nützlich sein könnten. Neben Hinrichtungen und Erpressungen halfen ihr solche Einblicke, die Angriffe gegen Frankreich und ihre Person abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina ließ keinen Schritt aus, als sie die Regentschaft für ihren Zehnjährigen gewann, Karl IX. Sie wurde im Prinzip nur noch mächtiger. Der Junge, noch launisch und kränklich, schrie bei seiner Krönung; Katharina hatte ihn genau im Auge, sie ging sogar so weit, dass sie in seinem Schlafgemach nächtigte. Im Endeffekt regierte Katharina Frankreich, doch die Nation sah sich mit ernsten Problemen konfrontiert. Sie hatte vor, sich um diese auf typische Medici-Art zu kümmern. Sie kontaktierte die religiösen Anführer Frankreichs, sowohl katholisch, wie auch hugenottisch, um die doktrinellen Differenzen beizulegen; als das scheiterte, erließ sie das Edikt von Saint-Germain-en-Laye, um die Glaubensfreiheit zu fördern. (Leider griff der Herzog von Guise eine Hugenotten-Messe an und massakrierte alle, was zum 30-Jährigen französischen Religionskrieg führte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die protestantischen Adligen eine Armee als Reaktion auf das Massaker 1562 formierten, schickte ihnen Katharina nach gescheiterten Verhandlungen die königliche Armee auf den Hals. Als der Protestant Antoine de Bourbon seinen Wunden erlag und der lebhafte katholische Herzog von Guise ermordet wurde, erließ sie 1563 das Edikt von Amboise, um die Unruhen zu beenden. Dann versammelte sie die hugenottischen und katholischen Lords, um Le Havre von den Engländern zurückzuerobern, die sich abermals in französische Angelegenheiten einmischten. Von der Bartholomäusnacht einmal abgesehen, die von König Karl IX. initiiert wurde, liefen die Dinge relativ gut für die &amp;quot;italienische Königin.&amp;quot; Dann starb Karl im Alter von 23 Jahren. Ein weiterer Sohn, ihr Liebling, wurde 1573 zum König von Polen (eine Position, die er nicht lange halten sollte) und im Jahr 1574 als Heinrich III. zum König von Frankreich gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Heinrich, der bereits erwachsen und geistig wie physisch in gutem Zustand war, erwies sich nicht als so geschmeidig wie seine Brüder. Obwohl er von Katharina abhängig war, die Details des Regierens für über ein Jahrzehnt überwacht hatte, entließ er 1588 bei Blois plötzlich all ihre ernannten Minister der Krone und beendete damit effektiv ihren Einfluss auf die Regierung. Heinrich wandte sich auch gegen die mächtige Guise-Familie, Verbündete seiner Mutter, indem er den Herzog töten und acht andere Mitglieder ermorden ließ. Die im Alter von 69 Jahren bettlägerige Katharina blieb stoisch bei diesen Neuigkeiten. Noch im selben Monat im Januar 1589 starb sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Auch wenn Frankreich auf dem Papier eher kulturell stark ist, sind sie dennoch ein gefährlicher Gegner. Katharina wird genau wissen, was Ihr im Schilde führt, und Spione und ihre mächtige Armee des Industriezeitalters einsetzen, um ihre Interessen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie Kleopatra und Qin Shihuangdi möchte auch Frankreich eine große Rolle im Spiel um die Wunder spielen. Ein Erfolg würde sie zu wichtigen Mitstreitern um den Kultursieg machen. Mit Katharina am Ruder ist die Wahrscheinlichkeit hoch, über Informationen zu allen Gegnern zu verfügen, so dass man sich nur auf die Wunder konzentrieren kann, die man mit Sicherheit als Erstes zu bauen vermag. Auf Wunder folgen in der Prioritätenliste gut platzierte Chateaus, die ebenfalls hilfreich für Kultursiege sind. All die {{6kult}} Kultur sollte dabei helfen, schnell den Ausrichtungsbaum zu durchlaufen und vor sämtlichen Gegnern zu Korps und Armeen zu gelangen. Wenn sie diese haben und dazu die Garde impériale, heißt es vorsichtig sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katharina von Medici (Erhaben) ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Katharina von Medici (Erhaben)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1519 - 1589|&lt;br /&gt;
Bild = cath_de_medici_PP_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Katharina_Medici_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Katharina_Medici_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Katharina von Medici Persona Pack| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina bereichert ihr normales Bauprogramm von Wundern und Chateaus mit verschwenderischen Hoffesten, die Frankreich schnell dem Kultursieg entgegenbringen, besonders wenn sie es schafft, Luxusgüter anzusammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhabenheit-Katharina ist das einzige Staatsoberhaupt, das eine große Sammlung von Luxusgütern aller Arten und Mengen anhäufen will. Ihre zahlreichen opulenten Besitztümer machen ihre Hoffeste zu den kulturellen Ereignissen, auf denen alle Anführer gesehen werden möchten. Bei einer ausreichenden Zahl dieser Feste und einer großen Sammlung von Chateaus und Wundern in der Mitte des Spiels kann Frankreich der Favorit für einen Kultursieg sein, wenn die verschwenderische Version von Katharina am Ruder ist. Sie ist sogar so gefährlich, dass Ihr vielleicht sogar gegen die französische imperiale Garde in den Krieg ziehen müsst, um Katharina von einem schnellen Sieg abzuhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore french symbol civ6.png|&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]][[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_French_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]]  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_French_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6gatheringstorm_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Herzogin von Aquitanien und amtierende Königin von Frankreich und Spanien===&lt;br /&gt;
'''In nomine sancte et individue Trinitatis, ego Helienordis, Dei gratia humilis Francorum regina, et Aquitanorum ducissa.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Herzogs, Gattin von zwei Königen und Mutter von drei Königen und zwei Königinnen war sie vermutlich die mächtigste Frau in Europa zu ihren Lebzeiten. Sie hatte die Herrschaft über das Herzogtum Aquitanien inne und saß sowohl in Frankreich als auch in England auf dem Thron. Letzteres regierte sie im Namen ihres Sohnes. Sie war eine starke Förderin der Künste und die Frau, der wir die Entwicklung des Konzeptes der Ritterlichkeit am meisten zu verdanken haben. Als junge Frau war sie bezaubernd, geistreich und energiegeladen, als Königin entwickelten sie zudem ein zutiefst scharfsinniges politisches Gespür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1122 als Tochter des Herzogs Wilhelm von Aquitanien geboren, der einer der ersten Förderer der aufkommenden Troubadoure war. Eleonore wuchs an einem Hof auf, der sowohl wohlhabend als auch reich an Kultur war. Als sie nach dem Tode Wilhelms den Titel der Herzogin von Aquitanien annahm, heiratete sie den französischen Kronprinzen, der nach dem Tode seines Vaters, Ludwig dem Dicken, zu Ludwig dem VII. wurde. Eleonore begleitete den gottesfürchtigen Ludwig VII. auf dem Zweiten Kreuzzug, auch wenn Frankreich bei Jerusalem eine empfindliche Niederlage einstecken musste und gezwungen war, sich zurückzuziehen. Eleonore wollte ihren Onkel, Raimund von Poitiers, unterstützen, was aber von Ludwig verhindert wurde. Der Streit führte zur Annullierung ihrer Ehe. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, aber keine Söhne, was offenbar zur Entfremdung beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf, nur zwei Monate nach der Annullierung ihrer Ehe, heiratete sie Heinrich, den Herzog der Normandie. Der junge König Plantagenet war erpicht darauf, die Ländereien seiner Familie zurückzugewinnen und die Hochzeit mit Eleonore führte unmittelbar zum Konflikt mit Ludwig. Es kam zu einem komplexen Krieg an vielen Fronten, der zu gleichen Teilen aus offenen und verdeckten kriegerischen Aktivitäten bestand und bis 1154 andauerte. Eleonore gebar Heinrich vier Söhne, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit lebte sie mit ihrer Tochter Marie (von Ludwig) in Poitiers. Dort führte sie gemeinsam mit den Adelsdamen am Hof Poitiers den berühmten Minnehof ein, der die Traditionen der Ritterlichkeit und der höfischen Liebe bekannt machte. Die hochrangigen Damen (und einige Herren) des Hofes sollten dort ihr Anliegen der romantischen Liebe bei Eleonore und ihrem Adel vorbringen, worauf die Damen ihr Urteil fällten. Die Troubadoure sollten viele der Ideale der höfischen Liebe unter Eleonores Gunst im restlichen Europa verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonores Söhne waren ebenso ehrgeizig wie ihre Eltern. Weil er nicht länger den Mann fürs Grobe für seinen Vater spielen wollte, zettelte Heinrich der Jüngere eine Revolte an und versuchte, seine Brüder für das Unterfangen zu gewinnen. Eleonore schien ihre Söhne zu dieser Revolte ermutigt zu haben. Als sie scheiterte, sperrte Heinrich Eleonore für die folgenden 16 Jahre ein. Heinrich der Jüngere starb 1183 nach einem zweiten fehlgeschlagenen Aufstand gegen seinen Vater, danach hob Heinrich II. einige Einschränkungen Eleonores auf und sie zeigte sich mit ihm bei Hofe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heinrich II. 1189 starb, übernahm sein Sohn Richard Löwenherz die Regentschaft über die Ländereien der Familie in England und Frankreich. Eleonore wurde aus der Gefangenschaft entlassen und übernahm die Regierungeschäfte in England in Richards Namen. Richard selbst zog in den Dritten Kreuzzug, was sehr schlimm für ihn ausging (Details dazu im Eintrag zu Saladin). Dass England Richard gegenüber loyal blieb, spricht für ihren Erfolg, da ihr jüngster Sohn Johann während der Abwesenheit seines Bruders einen Staatsstreich versuchte, aber die Kontrolle über England nicht erlangte. Eleonore spielte eine entscheidende Rolle dabei, das immense Lösegeld aufzutreiben, dass erforderlich war, um Richard aus der Gefangenschaft in Österreich freizukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard starb 1199 und die Regentschaft ging über auf den nichtsnutzigen Johann, dessen Herrschaft den Niedergang des Angevinischen Reichs, den Aufstieg Robin Hoods und die Magna Carta einläutete, und dessen Unfähigkeit seine Mutter zur Verzweiflung getrieben haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schon in den Siebzigern war, entsandte Johann seine Mutter Eleonore auf eine diplomatische Mission an den Hof von Kastilien. Dort war ihre Tochter (sie hieß ebenfalls Eleonore) Königin und diese hatte wiederum Töchter. Eleonore sollte eine Braut für den neuen Kronprinzen Frankreichs auswählen, der tatsächlich auch der Enkel von Eleonores erstem Ehemann Ludwig VII. war, um den Frieden zwischen Frankreich unter Philip II. und König Johann zu zementieren. Die Rückreise gestaltete sich schwierig und sie verblieb in Fontevraud und schickte die zukünftige Königin Blanka voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Eleonores Leben setzte das Muster der nachfolgenden Generationen fort, die versuchten, die vorhergehende zu stürzen. 1202 versuchte ihr Enkel Arthur, der Herzog der Bretagne, Eleonore im Schloss Mirebeau gefangen zu nehmen. Johann marschierte gegen Arthur, beendete die Belagerung Mirebeaus und nahm den 15-jährigen Arthur gefangen. Arthur verschwand in der Gefangenschaft durch Johann spurlos. Eleonore setzte sich in Fontevraud zur Ruhe, trat einer religiösen Ordensgemeinschaft bei und starb 1204. Sie wurde in Fontevraud zwischen ihrem Ehemann Heinrich II. und ihrem Sohn Richard bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Eleonore verdient sich die Loyalität der Welt durch ihre Schirmherrschaft über die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore von Aquitanien ist einzigartig, da sie entweder die französische oder die englische Zivilisation regieren kann. Große Werke in ihren Städten reduzieren die Loyalität für andere Städte außerhalb ihrer Zivilisation. Wenn eine Stadt eine andere Zivilisation wegen Mangel an Loyalität verlässt und Eleonores Zivilisation dort die größte Loyalität erzeugt, schließt sich diese Stadt ihr automatisch an, ohne zuerst zu einer freien Stadt zu werden. Sie erweitert ihren Einfluss auf Kosten naher Zivilisationen, unabhängig davon, ob sie für Frankreich oder England spielt, und zwar durch die Macht der Künste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>England (Civ6)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Eleonore von Aquitanien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''England''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[England]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = England&lt;br /&gt;
| Bild = england_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_England_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[England_(Civ6)#Victoria I.|Victoria I. (Imperial)]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Victoria I. (Dampfzeitalter)|Victoria I. (Dampfzeitalter)]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Eleonore von Aquitanien|Eleonore von Aquitanien]]&amp;lt;br&amp;gt;[[England_(Civ6)#Elizabeth I.|Elizabeth I.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Sea_Dog_(Civ6)|Sea Dog]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit =  sea_dog_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Bezirk = [[Hafen_(Civ6)#Royal Navy Dock|Royal Navy Dock]]&lt;br /&gt;
| Icon_District = hafen_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = Rot, weiss&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
In der Antike lag Britannien an der Peripherie der zivilisierten Welt. Julius C&amp;amp;#228;sars Landung in Britannien im Jahr 55/54 v.Chr, galt damals als waghalsige Reise in das Unbekannte. Nach der Eroberung der Insel durch die Truppen des r&amp;amp;#246;mischen Kaisers Claudius im Jahr 43 blieb Britannien 400 Jahre lang r&amp;amp;#246;mische Provinz. Die R&amp;amp;#246;mer bauten St&amp;amp;#228;dte, Stra&amp;amp;#223;en und riesige Badeh&amp;amp;#228;user, deren Ruinen die Zeiten &amp;amp;#252;berdauert haben. Nach dem Untergang des R&amp;amp;#246;mischen Reichs setzten Mitte des 5. Jahrhunderts erste Siedler nach England &amp;amp;#252;ber. Diese wurden sofort von einem britischen Stammesf&amp;amp;#252;hrer rekrutiert, um dessen K&amp;amp;#246;nigreich gegen die Pikten und die Schotten zu verteidigen. Die ersten S&amp;amp;#246;ldner entstammten drei verschiedenen Volksst&amp;amp;#228;mmen - den Angeln, den Sachsen und den J&amp;amp;#252;ten - die sich an der K&amp;amp;#252;ste Nordwestgermaniens angesiedelt hatten und schlie&amp;amp;#223;lich die alte Ordnung auf den Kopf stellten. In der Folgezeit stand das Land unter der Herrschaft rivalisierender K&amp;amp;#246;nigreiche. Das erste politische Gebilde, das den Namen &amp;quot;England&amp;quot; verdiente, entstand, als das K&amp;amp;#246;nigreich Wessex die Insel im Kampf gegen die D&amp;amp;#228;nen und Wikinger im 9. Jahrhundert erstmals unter einem Banner vereinte. Doch die englische Vorherrschaft war nur von kurzer Dauer: Nach der Eroberung durch die Normannen (1066) musste sich England dem fr&amp;amp;#228;nkischen Adel beugen, der schlie&amp;amp;#223;lich auch den Feudalismus einf&amp;amp;#252;hrte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die Invasion der Normannen f&amp;amp;#252;hrte zu einer neuerlichen kulturellen und politischen Umorientierung Britanniens, da die Eroberer viele Elemente der r&amp;amp;#246;mischen Kultur, die w&amp;amp;#228;hrend der Besetzung durch die Germanen verloren gegangen waren, wieder einf&amp;amp;#252;hrten. Die englischen Normannen sorgten schlie&amp;amp;#223;lich auch f&amp;amp;#252;r die Entstehung einer rein britischen K&amp;amp;#246;nigslinie, dem Haus Plantagenet. In den 300 Jahre sp&amp;amp;#228;ter stattfindenden Rosenkriegen zwischen den Angeh&amp;amp;#246;rigen der Plantagenet-Nebenlinien York und Lancaster wurde der legitime Thronanspruch zum vorerst letzten Mal ausgefochten. Als Heinrich Tudor, Graf von Richmond, 1485 zum K&amp;amp;#246;nig gekr&amp;amp;#246;nt wurde, nachdem Richard III. aus dem Hause York auf dem Schlachtfeld gefallen war, h&amp;amp;#228;tten wohl nur wenige Engl&amp;amp;#228;nder vermutet, dass damit eine 118 Jahre w&amp;amp;#228;hrende Regentschaft des Hauses Tudor beginnen sollte. Elisabeth I. (1558-1603) erwies sich als die r&amp;amp;#252;hrigste Monarchin dieser Abstammung. Ebenso wenig wie 1485 h&amp;amp;#228;tten Beobachter im Jahre 1558 wohl vorhersehen k&amp;amp;#246;nnen, dass dem K&amp;amp;#246;nigreich trotz der sozialen und politischen Zerrissenheit und der internationalen Niederlagen der vergangenen Jahrzehnte ein weiteres glorreiches Zeitalter bevorstehen sollte: Ausgel&amp;amp;#246;st durch Elisabeths Regentschaft waren die n&amp;amp;#228;chsten 200 Jahre der britischen Geschichte von kundschafterischen Erfolgen, Kolonisierungsbestrebungen sowie k&amp;amp;#252;nstlerischer und intellektueller Fortentwicklung gepr&amp;amp;#228;gt. Als Elisabeth, auch die &amp;quot;jungfr&amp;amp;#228;uliche K&amp;amp;#246;nigin&amp;quot; genannt, starb, ohne Kinder zu hinterlassen, bot das Parlament die Krone ihrem n&amp;amp;#228;chsten Blutsverwandten Jakob VI. von Schottland an. Dieser bestieg schlie&amp;amp;#223;lich als Jakob I. den englischen Thron (1603-1625) und begr&amp;amp;#252;ndete die Dynastie der Stuarts. Allerdings regierten die Stuarts meist gl&amp;amp;#252;cklos. Karl I wurde w&amp;amp;#228;hrend des englischen B&amp;amp;#252;rgerkrieges von Aufst&amp;amp;#228;ndischen gefangen genommen und hingerichtet. W&amp;amp;#228;hrend der &amp;quot;Glorious Revolution&amp;quot; im Jahr 1688 wurde mit Jakob II. schlie&amp;amp;#223;lich der letzte m&amp;amp;#228;nnliche Stuart auf dem britischen Thron gest&amp;amp;#252;rzt. Doch trotz aller Probleme verschmolzen England und Schottland mit dem Act of Union im Jahr 1707 zum &amp;quot;K&amp;amp;#246;nigreich Gro&amp;amp;#223;britannien&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Das britische Empire entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer bedeutende See- und Handelsmacht. W&amp;amp;#228;hrend des 18. und 19. Jahrhunderts nutzte das K&amp;amp;#246;nigreich jeden Krieg, an dem sich seine Soldaten (die so genannten Rotr&amp;amp;#246;cke) beteiligten, f&amp;amp;#252;r die Vergr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;erung seiner Kolonialmacht. Besonders wichtig waren dabei der Siebenj&amp;amp;#228;hrige Krieg und die Napoleonischen Kriege. Um 1820 umfasste die Gesamtbev&amp;amp;#246;lkerung des britischen Reichs 200 Millionen Menschen, 26%% der Weltbev&amp;amp;#246;lkerung, was den Einfluss und das Ansehen der Krone und des Landes f&amp;amp;#246;rderte. F&amp;amp;#252;r die Privilegierten bedeutete die viktorianische &amp;amp;#196;ra unter der F&amp;amp;#252;hrung der langj&amp;amp;#228;hrigen Premierminister Gladstone und Disraeli eine Zeit der Selbstgef&amp;amp;#228;lligkeit. Kein Wunder. Schlie&amp;amp;#223;lich war das britische Empire, das zu jener Zeit Australien, Neuseeland, Indien sowie weite Teile Afrikas und Kanadas umfasste, tats&amp;amp;#228;chlich ein Reich, in dem &amp;quot;die Sonne niemals unterging&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Doch der &amp;quot;lange Sommer des Friedens&amp;quot; fand mit dem Blutbad von Flandern ein j&amp;amp;#228;hes Ende. Die Briten hatten zwar weniger Verluste zu beklagen als die Franzosen und mussten auch keinen politischen Umsturz f&amp;amp;#252;rchten, dennoch ersch&amp;amp;#252;tterte der 1. Weltkrieg das Land st&amp;amp;#228;rker als jede andere europ&amp;amp;#228;ische Macht. Auch bildete er die Basis f&amp;amp;#252;r einen sozialen und wirtschaftlichen Umbruch: Die Pfeiler der industriellen Fortentwicklung, wie z.B. der Kohlebergbau und der Schiffbau, auf denen der britische Wohlstand gr&amp;amp;#252;ndete, verarmten oder waren schlicht &amp;amp;#252;berfl&amp;amp;#252;ssig geworden. Nur langsam entwickelte Gro&amp;amp;#223;britannien neue Wirtschaftszweige, wie die Chemie-, Elektronik- und Automobilindustrie. In der Nachkriegszeit konzentrierte sich die britische Au&amp;amp;#223;enpolitik lange Zeit auf die Rehabilitation Deutschlands, w&amp;amp;#228;hrend die Inlandspolitik ihr Augenmerk auf die Institutionalisierung des Sozialismus richtete, um den Missst&amp;amp;#228;nden im Land entgegenzuwirken. Diese Ambitionen standen allerdings im Konflikt mit der Politik Frankreichs - ein Bruch zwischen Gro&amp;amp;#223;britannien und seinem Alliierten aus Kriegszeiten war unvermeidlich. Frankreich geriet in die Isolation, was mit dem Aufstieg Hitlers in den 30er Jahren verheerende Konsequenzen f&amp;amp;#252;r Europa haben sollte. Gro&amp;amp;#223;britannien stand am Ende des Krieges zwar auf der Seite der Sieger, konnte jedoch die fortschreitende Dekolonisation der 50er und 60er Jahre nicht verhindern. Und obwohl die Briten einen hohen Lebensstandard wahren konnten, setzte sich die Stagnation der britischen Wirtschaft auch in den 60er und 70er Jahren fort. Erst Margaret Thatcher (1979-1990) beendete den Sozialismus in Gro&amp;amp;#223;britannien: Sie erlie&amp;amp;#223; eine Reihe von Gesetzen zur Entstaatlichung nahezu aller Industriezweige, die die Labour-Partei in den 40er Jahren in Staatsbesitz gebracht hatte. Mit dem Versprechen &amp;quot;Wir werden als neue Labour-Partei regieren&amp;quot; &amp;amp;#252;bernahm die 1997 gew&amp;amp;#228;hlte Blair-Regierung zwar einige von Thatchers au&amp;amp;#223;enpolitischen Strategien, setzte aber auch Wirtschaftsreformen durch, wie sie es in ihrer Grundsatzerkl&amp;amp;#228;rung versprochen hatte. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch terroristische Gruppen arbeitet Gro&amp;amp;#223;britannien im Kampf gegen den Terrorismus heute eng mit den USA und anderen Nationen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Victoria I. ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Victoria I. (Imperial)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1819 - 1901|&lt;br /&gt;
Bild = victoria_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Victoria_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = [[Datei:rotrock_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Linieninfanterist_(Civ6)#Rotrock]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Victoria_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =   [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Victoria_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Mit Gottes Güte Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland, Verteidigerin des Glaubens, Kaiserin von Indien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Man sollte andere niemals seine (sehr natürlichen und gewöhnlichen) Gefühle zeitweiligen Zorns und Unbehagens sehen lassen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie mit Prinz Albert verheiratet war, die Mutter von neun Kindern und Großmutter von 42 Enkeln wurde (wodurch das Haus Windsor letztendlich mit beinahe jeder Monarchie in Europa verwandt war) und Großbritannien und sein Reich 63 ereignisreiche Jahre lang regierte, wurde die junge Victoria als voraussichtliche Erbin bereits in jungen Jahren auf den Thron vorbereitet. Sie sollte ihre Kindheit als &amp;quot;ziemlich melancholisch&amp;quot; beschreiben. Ihre Mutter war extrem beschützend und Victoria wurde isoliert von anderen Kindern unter dem &amp;quot;Kensington-System&amp;quot;, einem komplexen Satz aus Regeln und Protokollen für jede Verhaltensfacette, erzogen. Sie durfte niemanden kennenlernen, der als &amp;quot;unerwünscht&amp;quot; erachtet wurde (was in den Augen ihrer Mutter so gut wie jeder war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war keine Überraschung, dass die intelligente junge Frau - sie war von Privatlehrern im Palast, den sie nur sehr selten verließ, äußerst gut ausgebildet worden - die ganzen Regeln verspottete. Als sie volljährig wurde, bat sie ihren Vater, den König, um zwei Dinge: dass sie jeden Tag eine Stunde für sich bekäme, ohne ihre Anstandsdamen, und dass ihr Bett aus dem Zimmer ihrer Mutter entfernt würde und sie ein eigenes Schlafzimmer erhielte. Im Mai 1836 wurde sie Albert vorgestellt, Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, einem von vielen Verehrern. Sie interessierte sich sehr für ihn allein, wie sie ihrem Onkel, König Leopold von Belgien, schrieb, der sie einander vorgestellt hatte, um ihm &amp;quot;für die Aussicht auf großes Glück ... in der Person des guten Albert&amp;quot; zu danken. Doch da sie erst 17 Jahre war, verwarf sie jeden Gedanken an eine Heirat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großbritannien wurde nur durch Victorias 18. Geburtstag im Mai 1837 vor einer höchstwahrscheinlich unglückseligen Regentschaft unter ihrer Mutter und deren Liebhaber, dem ehrgeizigen Sir John Conroy (eine von König William gefürchtete Möglichkeit, der verkündete, dass er nur so lange leben wollte, bis Victoria alt genug sei, um zu regieren) gerettet. Ihr Vater starb weniger als einen Monat später und sie wurde Königin von Großbritannien. Eine ihrer ersten Amtshandlungen war es, Conroy aus ihrem Umfeld zu verbannen und alle persönlichen Verbindungen zur Königinwitwe zu unterbinden. Albert kehrte nach London zurück, um seine Freundschaft zu Victoria zu erneuern; sie wurden fünf Tage später auf Schloss Windsor im Oktober 1839 getraut. Was immer er für Fehler hatte, er hatte eine stabilisierende und entspannende Wirkung auf Victoria, die zudem auf intellektuellem Niveau von seinem Glauben an Sozialreformen und &amp;quot;moderne&amp;quot; Innovationen angetan war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte Victorias lange Amtszeit als eine Litanei von Kriegen an fernen Orten betrachten: die Anglo-Afghanischen Kriege, die Opiumkriege, die Sikh-Kriege, die Xhosa-Kriege, die Birmanen-Kriege, der Krimkrieg, der Perserkrieg, der Indische Aufstand von 1857 (der ihr den Titel &amp;quot;Kaiserin&amp;quot; einbrachte), die Aschanti-Kriege, Zulu-Kriege, zwei Burenkriege, den Mahdi-Aufstand und neben anderen militärischen Abenteuern noch der Boxeraufstand. Die Realität der Pax Britannica bedeutete viel Blutvergießen. Also überließ sie stattdessen diese ganzen Torheiten ihren vielen Premierministern und dem Parlament, während sie ihre Tage mit ihren eigenen Interessen verbrachte ... wiederholte Schwangerschaften und, auf Alberts Drängen hin, soziale Reformen für die unteren Klassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
England litt an allen Krankheiten (und noch ein paar mehr) einer Industriegesellschaft, und die von Victoria und Albert verkörperte Krone übernahm die Führung darin, sich dieser anzunehmen. Einige glaubten an die Philosophie der Selbsthilfe, durch die sich die Benachteiligten selbst von dem &amp;quot;heilten&amp;quot;, an was auch immer sie litten, ob nun Alkohol, Drogen oder Armut. Aber viele glaubten, dass die Regierung und/oder die Reichen versuchen sollten, das Leben der Massen zu verbessern. In ganz England wurden Hunderte von wohltätigen Stiftungen gegründet, von denen viele Victorias und/oder Alberts Namen trugen. Soziale &amp;quot;Experimente&amp;quot; wie Robert Owens' utopische Gesellschaften wurden gestartet. Autoren wie Dickens und Thackeray machten auf die missliche Lage der Arbeiterklasse aufmerksam. Da die britische Königsfamilie immer noch einen gewissen Einfluss auf Staatsangelegenheiten hatte, auch wenn es nur der Einfluss auf die allgemeine Meinung war, äußerte sich Victoria zu solchen Reformen wie dem Elementary Education Act (kostenlose Schulbildung für jedes Kind bis zum 10. Lebensjahr) und dem Matrimonial Causes Act (ein Gesetz, dass die Scheidung zu einer rechtlichen statt einer religiösen Angelegenheit machte, und es einer Frau ermöglichte, anschließend die volle Kontrolle über ihre eigenen Zivilrechte und Finanzen zu erlangen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit färbte Alberts Interesse an Wissenschaft als Weg zur Verbesserung des Lebens des Volkes, was viele der Dilettanten der oberen Klasse teilten, die etwas Unterhaltsames zum Zeitvertreib suchten, auf Victoria ab. Die Krone ermutigte und finanzierte sogar manchmal die ganzen britischen Abenteurer, die durch die Welt bummelten, Berge bestiegen, Wüsten und Dschungel durchquerten, exotische Tiere töteten oder sammelten, bei eingeborenen primitiven Stämmen lebten und ganz allgemein ihre Nasen in alles Mögliche steckten. Rationalismus war weit verbreitet und selbst Victoria war neugierig, ob Technologie die soziale Ordnung retten und den moralischen Verfall aufhalten könnte. Tausende kamen, um die Ausstellungen in der Royal Horticulture Society, der Londoner Royal Society, der Akademie der Wissenschaften des Vereinigten Königreiches für die Naturwissenschaften, und der Londoner Industrieausstellung (1851, die erste &amp;quot;Weltausstellung&amp;quot;) zu besuchen. Auf der praktischen Seite führte der &amp;quot;Große Gestank von 1858&amp;quot; die Krone dazu, die größte technische Errungenschaft des viktorianischen Englands zu finanzieren: eine Kanalisation in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1861 starb Prinz Albert an Typhus. Es brach der mürrischen und stoischen Victoria das Herz und sie verbrachte den Rest ihres Lebens in einem andauernden Zustand der Trauer. Es gab allerdings Gerüchte, dass sie Trost in der ergebenen und fast ständigen Anwesenheit von John Brown, ihrem schottischen Diener, fand. Wie auch immer ihr Verhältnis war, Victoria zog sich nach Alberts Tod in die Abgeschiedenheit ihrer Schlösser und Paläste zurück, schränkte ihre öffentlichen Auftritte ein und hielt sich für den Rest ihres Lebens nur noch selten in London auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Victorias goldenem Jubiläum im Jahr 1887 befand sich das British Empire beinahe auf seinem Höhepunkt. Es war die erste &amp;quot;Supermacht&amp;quot; der Welt, seine Tentakel reichten bis in jede Ecke von Gesellschaft, Kultur, Finanzen und Politik auf der ganzen Welt. Die Feierlichkeiten waren Victorias Wünschen entsprechend reserviert - und moralisch: Es gab nur eine Prozession und einen Dankesgottesdienst in Westminster Abbey. Mit Victorias Diamant-Jubiläum übertraf sie George III. als den am längsten regierenden Monarchen in der englischen und schottischen Geschichte (wie auch anderer Monarchien). Wieder bestand sie darauf, dass das Jubiläum vielmehr das Empire statt ihre Herrschaft feiern sollte. Anfang Januar 1901 fühlte sich die regierende Königin Victoria &amp;quot;schwach und krank&amp;quot;; sie starb friedlich am 22. Januar - im Tode ebenso würdevoll und reserviert, wie sie es im Leben gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Victoria ist eine höfliche und freundliche junge Dame, so lange sie ihren Willen bekommt. Aber wehe, Ihr lasst sie nicht auf Euren Kontinent - damit versteht sie keinen Spaß!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
England (und Victoria) sind Meister darin, die Macht Britanniens jedem Kontinent rund um den Erdball aufzuerlegen. Zu Beginn nutzt sie die Royal-Navy-Werft und ihre Sea Dogs, um die Herrschaft über die Meere zu erlangen, um dann während des Industriezeitalters mit Rotröcken aufzumarschieren und ihre Position in der Welt zu festigen. Diese Expansionspolitik wird Englands doppelt so starker Archäologie zuspielen, wodurch ein Kultursieg immer wahrscheinlicher wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Victoria I. (Dampfzeitalter)==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Victoria I. (Dampfzeitalter)|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1819 - 1901|&lt;br /&gt;
Bild = victoria_steam_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Victoria_Steam_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Victoria_Steam_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]] |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Victoria_Steam_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6leaderpass_logo.png|x20px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
'''Bei großen Ereignissen bin ich ruhig und gelassen; es sind nur Kleinigkeiten, die meine Nerven reizen.'''&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Mit Victoria im Dampfzeitalter könnt Ihr England zur industriellen Revolution hinführen und so die Weichen für Euren Sieg stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victoria macht England zu einer {{6prod}} Produktionsmacht. Ihre Forschung sollte anfangs auf Bronzeverarbeitung ausgelegt sein, damit sie Eisen freischalten kann, auf das sie durch ihre Anführer-Fähigkeit +2 {{6prod}} Produktion erhält. Ihre Zivilisationsfähigkeit sorgt zudem dafür, dass es schneller angehäuft wird. Als Nächstes sollte sie Ausbildung priorisieren, um das Industriegebiet und die Werkstatt freizuschalten. Dank ihrer Fähigkeiten kurbelt die Werkstatt die {{6prod}} Produktion an. Die Royal-Navy-Werft ist ein guter Ort für die vielen strategischen Ressourcen, die sie ansammeln wird. Auf ihrem Weg zum Sieg kann sie {{6prod}} Produktionsbonusse nutzen, um eine große Armee für einen Herrschaftssieg aufzustellen oder um Bezirke und Gebäude zu bauen und England in den Weltraum zu führen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eleonore von Aquitanien ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Eleonore von Aquitanien|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1124 - 1204|&lt;br /&gt;
Bild = Eleonore symbol civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elenore_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]][[Datei:frankreich_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=Frankreich_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elenore_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Katholizismus (Civ6)|Katholizismus]] |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elenore_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6gatheringstorm_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Eleonore von Aquitanien (England)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elizabeth I. ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Elizabeth I.|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1533 - 1603|&lt;br /&gt;
Bild = elizabeth_symbol_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Elizabeth_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:england_symbol_civ6_inv.png|x40px|link=England_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Elizabeth_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Protestantismus (Civ6)|Protestantismus]] |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Elizabeth_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6leaderpass_logo.png|x20px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Welt schaut zu. Wir herrschen auf ihrer Bühne.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Königin Elisabeth I. (1533-1603) ist heute fast noch berühmter als zu ihren Lebzeiten. Sie war es, die den Grundstein für das spätere British Empire legte – mit einem zusammengewürfelten Haufen Freibeuter und Spione in einer Weltordnung, die von feindlichen Mächten dominiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tudorzeit in England ist der Inbegriff der frühen Neuzeit. In dieser Epoche lassen sich die Anfänge des Weltsystems von heute erkennen, seien es nun die Ursprünge des Finanz- und Versicherungswesens und der Investition in den Hallen der britischen Ostindien-Kompanie, die Reformation oder das Fundament der absoluten Monarchie und des demokratischen Parlamentarismus. Sie alle entstammen dem Elisabethanischen Zeitalter, als einer der bedeutendsten Monarchen in der Geschichte Englands – und der Welt – regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die frühere Weltordnung noch in ihrer Blüte. Die Imperien Spaniens und Portugals befanden sich auf dem Höhepunkt, sahen den außerordentlichen Reichtum, den sie durch ihre Kolonien angehäuft hatten, jedoch nach und nach in Kriegen um die königliche Nachfolge dahinschwinden, die für das Volk kaum Relevanz besaßen. Das Ming- und das Mogulreich waren sich ihres wohlhabenden Status so sicher, dass sie dem aufziehenden Sturm der Kolonialisierung mit Selbstgefälligkeit begegneten. England war nur ein verregneter, matschiger Felsen am Rand der Welt. Niemand rechnete damit, dass dort ein Imperium entstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Königin Elisabeth war die Tochter von Heinrich VIII. und seiner zweiten, unglückseligen Ehefrau Anne Boleyn. Nach Boleyns Tod und der Annullierung ihrer Ehe galt Elisabeth als unehelich – was ihr nicht gerade einen vielversprechenden Start bescherte. Noch schlimmer wurde es, als die Katholikin Maria den Thron bestieg, da Elisabeths protestantische Neigungen sie in Gefahr brachten und sogar zur Inhaftierung der zukünftigen Königin führten. Doch Maria war krank und nach ihrem Tod 1558 bestieg Elisabeth den Thron, wo sie jedoch keineswegs sicher war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeths Lage war besonders in den ersten Jahren ihrer Regierungszeit prekär. Nachdem sie zwölf Jahre lang regiert hatte, ohne Anstalten zu machen, sich wieder der katholischen Kirche zuzuwenden, erklärte der Papst ihre Exkommunikation. Es folgten mehrere Komplotte gegen sie und ihre Herrschaft. Elisabeth fand verschiedene Möglichkeiten, sich zu schützen: Sie vergrößerte die Flottenpräsenz, etablierte eine Geheimpolizei rund um den Spion Francis Walsingham und kokettierte mit katholischen Monarchen. Doch nicht jede Drohung ist subtil. Nach jahrzehntelangen Schikanen durch englische Freibeuter und nach einer Rebellion niederländischer Protestanten gegen die spanische Herrschaft entbrannte 1585 ein Krieg zwischen England und Spanien. Spanien entsandte seine vielgerühmte Armada an die Küste Englands – eine nicht zu verachtende Bedrohung, da das Spanische Reich in den 1580ern besonders mächtig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg über die Armada war die Geburtsstunde der &amp;quot;hölzernen Mauern&amp;quot; von England und seiner jahrhundertelangen Überlegenheit auf See. Zwar machte keine Schlacht von Salamis (wie in den Perserkriegen) den Sieg aus, doch eine Reihe zermürbender Überfälle auf spanische Schiffe, der waghalsige Einsatz mit Öl getränkter Boote und ein Sturm im richtigen Moment trugen zur Niederlage der Spanier bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth war bewusst, dass ihr Stand im eigenen Land heikel war. Da sie die katholischen Mächte bereits gegen sich aufgebracht hatte, vermied sie offenkundigen protestantischen Symbolismus und verbannte sogar die Puritaner (die sich später in den englischen Kolonien in Nordamerika niederließen). Sie lehnte außerdem jegliche Heiratsangebote ab – wobei wir nur spekulieren können, ob dies aus persönlichen Gründen geschah oder aus Sorge, zu tief in der politischen Schuld ihres Ehemannes zu stehen. Daher stammt ihr Spitzname &amp;quot;the Virgin Queen&amp;quot; (die jungfräuliche Königin), dem die nordamerikanische Siedlung &amp;quot;Virginia&amp;quot; ihren Namen verdankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Bereich ließ sie jedoch alle Vorsicht außer Acht: Die Bevölkerung Irlands war streng katholisch und lehnte die Herrschaft durch England ab. Elisabeth gewährte loyalen englischen Untergebenen Landbesitz und Titel und praktizierte die Politik der verbrannten Erde dort, wo man sich ihr widersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späteren Jahre ihrer Herrschaft waren nicht mit dem zu vergleichen, was sie einmal gewesen war. Ohne ihre wichtigsten Höflinge an ihrer Seite bröckelte Elisabeths Macht durch das Streben politischer und gesellschaftlicher Emporkömmlinge nach starken Handelsmonopolen. Diese Monopole erwiesen sich innerhalb Englands und über die Grenzen hinaus als einflussreich, wenn auch zuweilen schädlich. Hiermit begann der Aufschwung der großen Handelsgesellschaften in England. Obwohl Elisabeth die Etablierung Virginias nicht mehr erlebte, ließ sie es an Versuchen nicht mangeln – die dem Untergang geweihte Roanoke-Kolonie entstand unter ihrer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Literatur des Elisabethanischen Zeitalters begleitet uns noch heute, vor allem durch die Werke von Shakespeare und Marlowe, die die Kunst und Kultur Englands aufblühen ließen.&lt;br /&gt;
1603 verstarb Elisabeth, nachdem sie über 44 Jahre regiert hatte. Doch das England, dessen Fundament sie geschaffen hatte, überdauerte und sollte in den darauffolgenden Jahrhunderten die Weltbühne beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie===&lt;br /&gt;
Habt Ihr Interesse an einem Handelsabkommen mit England? Durch Handel könnt Ihr das neue Elisabethanische Zeitalter Englands etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Elisabeths Regierungszeit spielen Handel und {{6gpa}} Große Admiräle in England eine zentrale Rolle. Die Royal-Navy-Werft liefert Euch zusätzliche Marine-Fortbewegung und {{6gpa}} Großer-Admiral-Punkte. Diese erhöhte Marine-Fortbewegung könnt Ihr in Verbindung mit der Sea-Dog-Einheit nutzen, um gegnerische {{6handel}} Handelswege zu plündern. Drakes Vermächtnis verhilft Euch dabei zu zusätzlicher Beute. Mit Eurem ersten {{6gpa}} Großen Admiral erhaltet Ihr auch 2 weitere {{6handel}} Handelswege. Verbindet Euch darüber mit Stadtstaaten, um Eure Schatzkammer schnell zu füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Indien (Civ6)</title>
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				<updated>2026-06-19T09:24:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Chandragupta */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Indien''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Indien]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Indien&lt;br /&gt;
| Bild = indien_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Indien_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Indien (Civ6)#Gandhi|Gandhi]] und [[Indien (Civ6)#Chandragupta|Chandragupta]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Ritter_(Civ6)#Varu|Varu]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit = varu_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Stufenbrunnen_(Civ6)|Stufenbrunnen]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = stufenbrunnen_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = lila, petrol&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Der indische Subkontinent beheimatet eine der &amp;amp;#228;ltesten und einflussreichsten Kulturen der Welt. Seit etwa 5000 v.Chr. siedelten sich immer mehr Bauernv&amp;amp;#246;lker im Indus-Tal an, und bis etwa 2600 v.Chr. hatten sich viele ihrer D&amp;amp;#246;rfer bereits zu St&amp;amp;#228;dten entwickelt, die das Fundament der fr&amp;amp;#252;hen Harappa-Kultur bildeten - das &amp;amp;#196;quivalent zu den zeitgen&amp;amp;#246;ssischen &amp;amp;#228;gyptischen und babylonischen Kulturen. Etwa zur gleichen Zeit nahm der Hinduismus als &amp;amp;#228;lteste Religion der Welt langsam Gestalt an. Anders als in &amp;amp;#196;gypten und Babylon bildete sich in Indien zun&amp;amp;#228;chst allerdings kein zentralisierter Staat heraus. Erst w&amp;amp;#228;hrend der Maurya-Dynastie (um 325-185 v. Chr.) entstand das erste indische Gro&amp;amp;#223;reich, das weite Teile des Subkontinents kontrollierte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Begr&amp;amp;#252;nder der Dynastie war der Krieger Chandragupta Maurya. Mit Kriegselefanten gelang ihm ein bedeutender Triumph gegen K&amp;amp;#246;nig Seleukos I., den Nachfolger Alexanders des Gro&amp;amp;#223;en und Herrscher &amp;amp;#252;ber die ostgriechischen Kolonien im Iran und Indien. Unter Chandraguptas Enkel Ashoka (272-232 v. Chr.) erreichte das Maurya-Reich schlie&amp;amp;#223;lich den H&amp;amp;#246;hepunkt seiner Macht und kontrollierte (mit Ausnahme der S&amp;amp;#252;dspitze) den gesamten Subkontinent. Ashoka f&amp;amp;#252;hrte eine Verwaltung und ein Steuersystem ein und f&amp;amp;#246;rderte durch den Bau neuer Stra&amp;amp;#223;en den Handel. Sp&amp;amp;#228;ter konvertierte er zum Buddhismus und beendete die Epoche blutiger Eroberungsz&amp;amp;#252;ge. Seine ethischen Lehren sind auf unz&amp;amp;#228;hligen S&amp;amp;#228;ulen und Felsen in ganz Indien bis heute &amp;amp;#252;berliefert.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; 100 Jahre sp&amp;amp;#228;ter zerfiel das Maurya-Gro&amp;amp;#223;reich in mehrere feudale K&amp;amp;#246;nigreiche: Die Herrschergeschlechter der Gupta und Pajput regierten im Norden und die Chola, Hoysala und Pandya im S&amp;amp;#252;den. Die geteilten Reiche konnten den aufstrebenden Islam langfristig nicht aufhalten. Zwar hatte es bereits seit Jahrzehnten muslimische Handelsgemeinschaften gegeben, aber im 7. und 8. Jh. marschierten auch erste arabische Kampftruppen an der Westk&amp;amp;#252;ste und in Sindh in den Subkontinent ein. Im sp&amp;amp;#228;ten 12. Jh. versch&amp;amp;#228;rfte sich die Situation, als die Muslime - in diesem Fall die t&amp;amp;#252;rkische Dynastie, die sich aus den &amp;amp;#220;berbleibseln des Kalifenreichs der Abbasiden gebildet hatte - fast ununterbrochen mit Milit&amp;amp;#228;rtruppen nach Nordindien einfielen. Der Weg zur endg&amp;amp;#252;ltigen Eroberung Indiens war zuvor von Sultan Mahmud geebnet worden, der in der Zeit von 1001 bis 1027 mehr als 20 Feldz&amp;amp;#252;ge nach Indien angef&amp;amp;#252;hrt und dort sein gro&amp;amp;#223;es, wenngleich recht kurzlebiges Ghaznaviden-Reich errichtet hatte. 1186 wurde Mahmuds Reich von den Ghuriden zerst&amp;amp;#246;rt, die auch die Rajputenstaaten eroberten und ein muslimisches Sultanat in Delhi errichteten, das bis 1526 Regierungssitz mehrerer t&amp;amp;#252;rkischer Herrscher im Norden war. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die muslimischen Staaten wurden wiederum vom islamischen Mogulreich (1526-1761) unterworfen, gegr&amp;amp;#252;ndet von Zahir-ud-Din Muhammad Babur (Gro&amp;amp;#223;mogul von 1526-1530). Der Mongole stammte in 5. Generation von Timur-Lenk und in 14. Generation von Dschingis Khan ab. 1511 startete er eine Reihe von Blitzangriffen und eroberte Punjab und Hindustan. Sein Enkel Akbar der Gro&amp;amp;#223;e (1556-1605) setzte den Feldzug fort und nahm Gujarat, Bengalen und Rajasthan ein. Auf seinem Zenit befehligte Akbar die gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Streitmacht der indischen Geschichte und unterwarf nahezu den gesamten Subkontinent. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im 16. und 17. Jh. etablierten sich europ&amp;amp;#228;ische Handelskonsortien in Indien, um seltene Rohstoffe abzubauen, und dehnten sich weitl&amp;amp;#228;ufig aus. Um 1740 hatten Portugiesen, Holl&amp;amp;#228;nder, Engl&amp;amp;#228;nder und Franzosen Handelsniederlassungen gegr&amp;amp;#252;ndet. Nach der Niederlage Frankreichs im 7-j&amp;amp;#228;hrigen Krieg fielen die franz&amp;amp;#246;sischen Besitzungen allerdings an die britische Ostindische Kompanie. Diese f&amp;amp;#252;llte schlie&amp;amp;#223;lich das nach dem Untergang des Mogulreichs entstandene Machtvakuum aus. W&amp;amp;#228;hrend die Briten zun&amp;amp;#228;chst kaum mehr als eine Hand voll Handelsposten unterhielten, fiel ihnen schon bald die reiche Provinz Bengalen in die H&amp;amp;#228;nde. Von hier weiteten die Europ&amp;amp;#228;er ihren Einfluss in der Folgezeit weiter aus. Unterst&amp;amp;#252;tzt von indischen Hilfstruppen f&amp;amp;#252;gten die britischen Soldaten den Mogulen und den unabh&amp;amp;#228;ngigen F&amp;amp;#252;rsten von Mysore, Rajputana sowie der Maratha-Konf&amp;amp;#246;deration mehrere entscheidende Niederlagen zu. Bereits im Jahr 1850 kontrollierten die Briten ganz Indien. 25 Jahre nach dem erbitterten Aufstand der Jahre 1857 bis 59, in dessen Verlauf Indien von der Ostindischen Kompanie an die britische Krone &amp;amp;#252;berging, schlug die Stunde der nationalistischen Bewegung. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der indische Nationalkongress tagte erstmals im Dezember 1885 in Bombay - zu diesem Zeitpunkt k&amp;amp;#228;mpften noch immer indische Truppen unter britischer Flagge in Burma. Mahatma (&amp;quot;die gro&amp;amp;#223;e Seele&amp;quot;) Gandhi (1869-1948) war von der landesweiten indischen Unabh&amp;amp;#228;ngigkeitsbewegung zum geistigen F&amp;amp;#252;hrer ernannt worden. Seine Lehren und Methoden des gewaltlosen Widerstandes sind bis heute legend&amp;amp;#228;r und beeindruckten selbst seine erbittertsten Feinde. Das Massaker von Jallianwala Bagh (1919) verwandelte Millionen gem&amp;amp;#228;&amp;amp;#223;igter Inder von Gro&amp;amp;#223;britannien gegen&amp;amp;#252;ber loyalen &amp;quot;Raj&amp;quot; in leidenschaftliche Nationalisten. Die letzten Jahre der britischen Kolonialherrschaft waren von dem zunehmend gewaltt&amp;amp;#228;tigen Hindu-Muslim-Konflikt und st&amp;amp;#228;rkerem Widerstand gegen die Vormacht einer ausl&amp;amp;#228;ndischen Regierung gepr&amp;amp;#228;gt. Im Juli 1947 proklamierte das britische Parlament die Unabh&amp;amp;#228;ngigkeit Indiens. Die erzielte Teilungs&amp;amp;#252;bereinkunft gilt als eine der am schnellsten abgewickelten und lukrativsten Vereinbarungen aller Zeiten: Innerhalb nur eines Monats wurde die gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te und reichste Kronkolonie der Geschichte aufgeteilt. Um Mitternacht des 14. August 1947 wurden die souver&amp;amp;#228;nen Staaten Indien und Pakistan gebildet - f&amp;amp;#252;r alle Zeiten unabh&amp;amp;#228;ngig von der Hoheitsgewalt Gro&amp;amp;#223;britanniens. Heute ist Indien mit etwa 1 Milliarde Einwohner der gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te demokratische Staat der Welt. Trotz der weit verbreiteten Armut geh&amp;amp;#246;rt das Land zu den aufstrebenden M&amp;amp;#228;chten der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gandhi ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Mohandas Karamchand Gandhi|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1948|&lt;br /&gt;
Bild = gandhi_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Gandhi_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Indien symbol civ6 inv.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Gandhi_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Hindhuismus (Civ6)|Hindhuismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Gandhi_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Mahatma, Bapu von Indien===&lt;br /&gt;
'''Lebe, als würdest du morgen sterben. Lerne, als würdest du ewig leben.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige können sich rechtmäßig Bapu (Gujarati für &amp;quot;Vater&amp;quot;) ihres Landes nennen; und noch viel weniger haben diesen Spitznamen erworben, ohne viel Blut zu vergießen. Doch Mohandas Gandhi, den die Welt besser als Mahatma (Sanskrit für &amp;quot;ehrwürdig&amp;quot;) Gandhi kennt, schon. Er entwickelte den Ansatz des Satyagraha (ein von ihm erfundener Begriff, wörtlich &amp;quot;Wahrheitsmacht&amp;quot;), oder des Widerstands gegen die Tyrannei durch zivilen Ungehorsam, eine Taktik, mit der er seiner Heimat die Unabhängigkeit brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi wurde in die Hindi-Kaufmannskaste in ein Indien noch unter britischer Herrschaft geboren. Der Sohn der vierten Frau des Diwans des kleinen Staats Porbandar zeigte in seiner Jugend nichts von der bescheidenen Güte, die ihn als Erwachsener auszeichnen sollte. Seine Schwester stellte sogar einmal fest, dass einer seiner liebsten Zeitvertreibe als Kind war, dem &amp;quot;Hund das Ohr zu verdrehen&amp;quot;. Als Junge beschrieb man ihn auch als &amp;quot;rastlos wie der Merkur ... entweder spielt er oder streift umher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi schloss im Alter von 13 Jahren die arrangierte Ehe mit einer 14-Jährigen, die übliche Sitte für diese Zeit und diese Region. Offensichtlich fand er keinen Gefallen daran, da er diese Praktiken später als &amp;quot;die grausame Sitte der Kinderheirat&amp;quot; bezeichnete. Doch irgendwie hat er auch einen Vorteil daraus gezogen, da er im Jahr 1885 im Alter von 15 Jahren ein Kind bekam, dem aber nur ein kurzes Leben vergönnt war. Das Paar sollte vier weitere Kinder haben, alles Söhne, also schien die &amp;quot;grausame Sitte&amp;quot; seine Pflichten als Ehemann nicht zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Heirat setzte er seine weiterführende Schulbildung um ein Jahr aus. Mohandas war nur ein mittelmäßiger Schüler und auch unglaublich schüchtern - keine gute Kombination, als er auf der Schule in Rajkot war. Eine seiner letzten Bewertungen beim Abitur lautete sinngemäß: &amp;quot;gut in Englisch, durchschnittlich in Mathe und schlecht in Erdkunde; Betragen sehr gut, miserable Handschrift.&amp;quot; Bei diesen Talenten bleibt doch eigentlich nur eine Karriere als Anwalt, oder? 1888 brach er von Indien nach London auf und wollte Jura studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein Vater gerade erst verstorben war, wollte Gandhis Mutter nicht, dass er ging, und gab ihren Segen erst, als er versprach, von Wein, Frauen und Fleisch Abstand zu halten. Seine Kaste sah die Reise über das Meer als unsauber an; als er dennoch darauf bestand, erklärte man ihn zum &amp;quot;Geächteten&amp;quot;. Im Juni 1891 machte Gandhi seinen Abschluss und setzte die Segel nach Indien. Er wollte sich mit einer Kanzlei in Bombay niederlassen, scheiterte jedoch kläglich - den Berichten nach, weil er keine Zeugen hart ins Kreuzverhör nehmen konnte, was ihm natürlich nur wenige Klienten einbrachte. Daher nahm Mohandas mit 24 Jahren einen Jahresvertrag der indischen Firma Dada Abdulla &amp;amp;amp; Company an, um ihre Interessen in Natal, Südafrika, zu vertreten, einer anderen Ecke des weit verteilten British Empire.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi konnte sich an einem beruflichen Erfolg in Südafrika erfreuen, doch er war bestürzt über die Rassendiskriminierung und die Intoleranz, auf die er traf. Er verbrachte die nächsten 20 Jahre seines Lebens in Südafrika und kämpfte für die Rechte aller möglichen ethnischen Minderheiten. Dort war es auch, dass Gandhi begann, seine Philosophie des &amp;quot;passiven&amp;quot; Widerstands zu entwickeln und zu lehren. Er landete mehrfach für seinen Widerstand zum &amp;quot;Schwarzen Artikel&amp;quot; genannten Gesetz, durch den alle Nicht-Weißen der Regierung ihre Fingerabdrücke abgeben mussten, im Gefängnis. Als die Regierung anordnete, dass nur christliche Ehen in Südafrika legal waren, organisierte Gandhi einen massiven, gewaltfreien Protest und führte ihn an. Sein Zorn war zumindest in Teilen in seinen frühen Erfahrungen in Südafrika begründet, als er aus einem Erste-Klasse-Abteil der Bahn geworfen oder auch von einem Zugführer geschlagen worden war, da er seinen Platz nicht für einen Weißen aufgegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner anscheinend endlosen Proteste bewies Gandhi sich auch in Kriegszeiten als eine Art imperialer Patriot. Während des Burenkriegs formierte er einen Trupp aus 1100 indischen Freiwilligen, die als Sanitäter und Krankenträger an der Front dienten; Gandhi und 37 andere bekamen dafür die Kriegsmedaille für ihren Dienst und das erbrachte Opfer. 1906 waren die Briten wieder einmal zugange, dieses Mal gegen die Zulu. Gandhi stellte wieder eine Freiwilligentruppe für das Krankentragen zusammen (den Überlebenden wurde &amp;quot;erlaubt&amp;quot;, um die südafrikanische Staatsbürgerschaft zu bitten). Seine unmittelbaren Erlebnisse als Augenzeuge im Krieg überzeugten ihn davon, dass nur gewaltfreie Methoden eine Chance gegen die mächtige königliche Armee haben ... und vielleicht nicht einmal die.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 kehrte Gandhi nach Indien zurück. Beinahe sofort verärgerte er so ziemlich jeden, der etwas zu sagen hatte: die britischen Verwalter, als er erklärte, es würde ihn beschämen, Englisch in seinem Heimatland sprechen zu müssen; und den indischen Adel, den er für seinen Prunk rügte und ihm mitteilte, sie sollten ihre Juwelen und ihren Wohlstand besser wegen der ärmeren Landsleute nicht zur Schau stellen. So begann Gandhi seinen langen Feldzug zur Befreiung seines Landes von der englischen Herrschaft. Der Mahatma verfolgte dabei zwei Wege - er versuchte, die Unterdrücker zu beschämen, und er forderte Opfer von den Unterdrückten in der Opposition. In den folgenden 30 Jahren predigte Gandhi unermüdlich den Indern den passiven Widerstand, er führte Streik um Streik an, Marsch um Marsch, hungerte bis zum Umfallen, erlitt unzählige Schläge und verbrachte Jahre im Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewaltiger Rückschritte und Jahren der Frustration verärgerte Gandhi weiterhin die Mächtigen. 1946 stimmte Großbritannien mit seinem erschöpften Militär und quasi pleite zu, Indien zu verlassen, entschied jedoch dabei, die Kolonie zwischen Hindus und Moslems aufzuteilen, wogegen sich Gandhi vehement ausgesprochen hatte. Als rund 15 Millionen Menschen versuchten, sich für die &amp;quot;richtige&amp;quot; Seite der Trennlinie zu entscheiden, entfachten ihre Aktionen einen Ausbruch religiöser Gewalt, bei dem die Moslems in Indien abgeschlachtet wurden. Dasselbe Schicksal erwartete die Hindus in Pakistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Länder lagen im Chaos. Als Antwort trat Gandhi in den Hungerstreik, bis die Gewalt ein Ende finden würde. Erstaunlicherweise half das; Repräsentanten beider Nationen und Religionen versprachen, das Morden zu beenden, und baten ihn, den Hungerstreik zu beenden. Und das tat er auch, zur Erleichterung von Millionen. Ironischerweise wurde Mohandas Gandhi nur 12 Tage später vom militanten Hindu-Nationalisten Nathuram Godse im Garten des Birla-Hauses ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Gandhi ist die ultimative friedenserhaltende Zivilisation, die nie jemandem den Krieg erklärt, außer es geht um die Rückeroberung verlorenen Gebiets. Er lässt große Städte entstehen, immer in der Hoffnung, dass niemand ihm den Kampf ansagen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi hat schon früh die Religion für sich entdeckt, Heilige Stätten mit Stufenbrunnen daneben errichtet und eine starke {{6glauben}} Glaubensgenerierung angefacht (die noch stärker wird, solange er für Frieden sorgt). Aber für ihn gibt es nicht nur eine Religion. Er wird nie Inquisitoren erhalten, so dass auch andere Religionen Platz finden (die ihn dafür durch ihren Anhänger-Glaubenssatz belohnen). Wenn er keine Aussichten auf einen Religionssieg hat, wird er es mit einem Wissenschafts- oder Kultursieg versuchen, je nachdem, wo die Chancen besser liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chandragupta ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Chandragupta Maurya|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = † wohl 297 v. Chr. |&lt;br /&gt;
Bild = chandragupta_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Chandragupta_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Indien symbol civ6 inv.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Chandragupta_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = [[Hindhuismus (Civ6)|Hindhuismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Chandragupta_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6riseandfall_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Maurya-Kaiser===&lt;br /&gt;
'''Es reicht nicht, sein Volk zu führen. Vielmehr muss man führen, als wäre man selbst das Volk.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten ist der Eroberer, dessen Name Jahrtausende überdauert. Noch seltener ist der Stratege, der auf dem Schlachtfeld ebenso fähig ist wie in der Politik. Am seltensten ist der Herrscher, der sein Reich freiwillig abgibt. Alles drei zusammen ist nur Chandragupta Maurya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühe Leben des im 3. Jahrhundert v. Chr. geborenen Chandragupta liegt im Dunkeln. Einige Quellen sprechen ihm eine Verbindung zu einer Familie mit adliger Kriegertradition zu, gegensätzliche griechische Quellen behaupten jedoch, dass er als Bürgerlicher geboren wurde. Trotz dieser Konfusion erarbeitete Chandragupta sich schnell einen Ruf als kluger und charismatischer Mann, und zwar so sehr, dass der große Chanakya beschloss, sein Mentor zu werden. Durch die Unterstützung und den Rat des legendären Politikers und Philosophen erhielt Chandragupta einen Crashkurs in Politik, Kunst und Militärtaktik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chanakyas Ausbildung diente nur einem einzigen Zweck: Er hoffte, dass sein Schüler die Nanda-Dynastie herausfordern konnte, eine Regierung, die weitläufig als korrupt galt. Chandragupta erwies sich des Vertrauens seines Tutors als würdig, denn er erhob schon bald eine Armee. 322 v. Chr. hatte er die Nanda unterworfen, sich selbst als Regent des Königreichs von Magadha eingesetzt und die Maurya-Dynastie gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandragupta gab sich nie zufrieden. Schon bald warf er ein Auge auf die Ländereien, die von den mächtigen Nachfolgerstaaten der Mazedonier gehalten wurden. Auch wenn Alexander der Große schon vor Chandraguptas Thronbesteigung gestorben war, waren durch seine Eroberung des Industals die hiesigen Satrapien noch unter mazedonischer Kontrolle. Damit war Chandragupta offenbar nicht einverstanden, denn er brachte die eroberten Gebiete wieder unter sein Banner, annektierte Punjab und machte weiter, bis er an die Grenzen Persiens stieß und damit an die östliche Flanke von Seleukos I. Nikator, dem Basileus des neu gegründeten Seleukidenreichs und persönlichen Gefährten von Alexander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg zwischen den Seleukiden und Maurya währte von 305 bis 303 v. Chr. und endete damit, dass Seleukos die indischen Satrapien der Mazedonier an den Maurya-König abtrat. Um zu bezeugen, dass es kein böses Blut gab, und im Wissen, dass Seleukos sich mehr um die Nachfolgerstaaten-Rivalen im Westen und Süden Gedanken machte, schenkte Chandragupta dem Basileus 500 Kriegselefanten, ein perfektes Geschenk für nahezu jeden Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt reichte Chandraguptas Reich vom heutigen Afghanistan bis ins südliche Indien. Aber Eroberungen waren nicht Chandraguptas einzige Stärke. Während seiner Regentschaft erwies sich Chandragupta als besonnener Herrscher, der sich sehr um sein Volk sorgte (oder er war zumindest schlau genug, diesen Eindruck durch seine Taten zu erwecken). Er baute Straßen, Bewässerungssysteme und erweiterte die Handelswege, um das Leben seiner Untertanen zu verbessern. Er war auch clever genug, sich die Loyalität seiner Soldaten zu sichern, indem er ihnen in den Garnisonen Pracht und Diener zur Verfügung stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende seines Lebens traf Chandragupta auf den Weisen Bhadrabahu, der ihm die Lehren des Jainismus nahebrachte, einer Religion, die spirituelle Erleuchtung und Gewaltlosigkeit durch eine asketische Lebensweise propagierte. Diesem neuen Kodex folgend gab Chandragupta seinen Thron an seinen Sohn Bindusara ab. Er suchte die Erleuchtung und unternahm eine Pilgerreise zu einer Höhle im südlichen Indien. Dort meditierte er bis zu seinem Tod, und erfüllte sein Ziel spiritueller Reinheit, indem er buchstäblich auf alles verzichtete, auf seinen Thron, sein Königreich, seine Reichtümer, ja sogar Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandraguptas Tod bedeutete jedoch nicht das Ende seiner Dynastie. Das Maurya-Reich sollte noch ein Jahrhundert überdauern. Inspiriert durch seine Taten folgten seine Nachfolger (vor allem sein Enkel Ashoka) seinem kombinierten Beispiel aus Expansion und spiritueller Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Chandragupta ist das Gesicht eines weniger friedlichen Indien, das sich nicht scheut, seine Grenzen offensiv in fremde Gebiete auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptvorteil von Chandragupta ist der frühzeitige Zugriff auf den Casus Belli für einen Expansionskrieg, sodass es unerlässlich ist, die Ausrichtung &amp;quot;Militärausbildung&amp;quot; abzuschließen, bevor Ihr einen Angriff gegen Eure Nachbarn beginnt. Um seine Fähigkeit &amp;quot;Arthashastra&amp;quot; optimal auszunutzen, ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein, um Eure Feinde rasch mit einer überlegenen und schnelleren Streitmacht zu zerschmettern. Indiens religiöse Stärke sollte ebenfalls nicht ignoriert werden, denn der einfachste Weg, um fremde Religionen im indischen Reich zu verbreiten und ihre Anhänger-Glaubenssätze nutzen zu können, ist die Eroberung von Städten, in denen die gewünschte Religion vorherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Civ6Vorlagen]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;'''Arthashastra'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kann einen Expansionskrieg erklären, nachdem die Ausrichtung Militärausbildung gelernt wurde. +2 [ICON_Movement] Fortbewegung und +5 {{6nks}} Kampfstärke für die ersten 10 Runden nach der Erklärung des Expansionskriegs.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>Indien (Civ6)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Indien''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Indien]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Indien&lt;br /&gt;
| Bild = indien_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Indien_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = [[Indien (Civ6)#Gandhi|Gandhi]] und [[Indien (Civ6)#Chandragupta|Chandragupta]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Ritter_(Civ6)#Varu|Varu]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit = varu_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Stufenbrunnen_(Civ6)|Stufenbrunnen]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = stufenbrunnen_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = lila, petrol&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Der indische Subkontinent beheimatet eine der &amp;amp;#228;ltesten und einflussreichsten Kulturen der Welt. Seit etwa 5000 v.Chr. siedelten sich immer mehr Bauernv&amp;amp;#246;lker im Indus-Tal an, und bis etwa 2600 v.Chr. hatten sich viele ihrer D&amp;amp;#246;rfer bereits zu St&amp;amp;#228;dten entwickelt, die das Fundament der fr&amp;amp;#252;hen Harappa-Kultur bildeten - das &amp;amp;#196;quivalent zu den zeitgen&amp;amp;#246;ssischen &amp;amp;#228;gyptischen und babylonischen Kulturen. Etwa zur gleichen Zeit nahm der Hinduismus als &amp;amp;#228;lteste Religion der Welt langsam Gestalt an. Anders als in &amp;amp;#196;gypten und Babylon bildete sich in Indien zun&amp;amp;#228;chst allerdings kein zentralisierter Staat heraus. Erst w&amp;amp;#228;hrend der Maurya-Dynastie (um 325-185 v. Chr.) entstand das erste indische Gro&amp;amp;#223;reich, das weite Teile des Subkontinents kontrollierte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Begr&amp;amp;#252;nder der Dynastie war der Krieger Chandragupta Maurya. Mit Kriegselefanten gelang ihm ein bedeutender Triumph gegen K&amp;amp;#246;nig Seleukos I., den Nachfolger Alexanders des Gro&amp;amp;#223;en und Herrscher &amp;amp;#252;ber die ostgriechischen Kolonien im Iran und Indien. Unter Chandraguptas Enkel Ashoka (272-232 v. Chr.) erreichte das Maurya-Reich schlie&amp;amp;#223;lich den H&amp;amp;#246;hepunkt seiner Macht und kontrollierte (mit Ausnahme der S&amp;amp;#252;dspitze) den gesamten Subkontinent. Ashoka f&amp;amp;#252;hrte eine Verwaltung und ein Steuersystem ein und f&amp;amp;#246;rderte durch den Bau neuer Stra&amp;amp;#223;en den Handel. Sp&amp;amp;#228;ter konvertierte er zum Buddhismus und beendete die Epoche blutiger Eroberungsz&amp;amp;#252;ge. Seine ethischen Lehren sind auf unz&amp;amp;#228;hligen S&amp;amp;#228;ulen und Felsen in ganz Indien bis heute &amp;amp;#252;berliefert.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; 100 Jahre sp&amp;amp;#228;ter zerfiel das Maurya-Gro&amp;amp;#223;reich in mehrere feudale K&amp;amp;#246;nigreiche: Die Herrschergeschlechter der Gupta und Pajput regierten im Norden und die Chola, Hoysala und Pandya im S&amp;amp;#252;den. Die geteilten Reiche konnten den aufstrebenden Islam langfristig nicht aufhalten. Zwar hatte es bereits seit Jahrzehnten muslimische Handelsgemeinschaften gegeben, aber im 7. und 8. Jh. marschierten auch erste arabische Kampftruppen an der Westk&amp;amp;#252;ste und in Sindh in den Subkontinent ein. Im sp&amp;amp;#228;ten 12. Jh. versch&amp;amp;#228;rfte sich die Situation, als die Muslime - in diesem Fall die t&amp;amp;#252;rkische Dynastie, die sich aus den &amp;amp;#220;berbleibseln des Kalifenreichs der Abbasiden gebildet hatte - fast ununterbrochen mit Milit&amp;amp;#228;rtruppen nach Nordindien einfielen. Der Weg zur endg&amp;amp;#252;ltigen Eroberung Indiens war zuvor von Sultan Mahmud geebnet worden, der in der Zeit von 1001 bis 1027 mehr als 20 Feldz&amp;amp;#252;ge nach Indien angef&amp;amp;#252;hrt und dort sein gro&amp;amp;#223;es, wenngleich recht kurzlebiges Ghaznaviden-Reich errichtet hatte. 1186 wurde Mahmuds Reich von den Ghuriden zerst&amp;amp;#246;rt, die auch die Rajputenstaaten eroberten und ein muslimisches Sultanat in Delhi errichteten, das bis 1526 Regierungssitz mehrerer t&amp;amp;#252;rkischer Herrscher im Norden war. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die muslimischen Staaten wurden wiederum vom islamischen Mogulreich (1526-1761) unterworfen, gegr&amp;amp;#252;ndet von Zahir-ud-Din Muhammad Babur (Gro&amp;amp;#223;mogul von 1526-1530). Der Mongole stammte in 5. Generation von Timur-Lenk und in 14. Generation von Dschingis Khan ab. 1511 startete er eine Reihe von Blitzangriffen und eroberte Punjab und Hindustan. Sein Enkel Akbar der Gro&amp;amp;#223;e (1556-1605) setzte den Feldzug fort und nahm Gujarat, Bengalen und Rajasthan ein. Auf seinem Zenit befehligte Akbar die gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Streitmacht der indischen Geschichte und unterwarf nahezu den gesamten Subkontinent. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im 16. und 17. Jh. etablierten sich europ&amp;amp;#228;ische Handelskonsortien in Indien, um seltene Rohstoffe abzubauen, und dehnten sich weitl&amp;amp;#228;ufig aus. Um 1740 hatten Portugiesen, Holl&amp;amp;#228;nder, Engl&amp;amp;#228;nder und Franzosen Handelsniederlassungen gegr&amp;amp;#252;ndet. Nach der Niederlage Frankreichs im 7-j&amp;amp;#228;hrigen Krieg fielen die franz&amp;amp;#246;sischen Besitzungen allerdings an die britische Ostindische Kompanie. Diese f&amp;amp;#252;llte schlie&amp;amp;#223;lich das nach dem Untergang des Mogulreichs entstandene Machtvakuum aus. W&amp;amp;#228;hrend die Briten zun&amp;amp;#228;chst kaum mehr als eine Hand voll Handelsposten unterhielten, fiel ihnen schon bald die reiche Provinz Bengalen in die H&amp;amp;#228;nde. Von hier weiteten die Europ&amp;amp;#228;er ihren Einfluss in der Folgezeit weiter aus. Unterst&amp;amp;#252;tzt von indischen Hilfstruppen f&amp;amp;#252;gten die britischen Soldaten den Mogulen und den unabh&amp;amp;#228;ngigen F&amp;amp;#252;rsten von Mysore, Rajputana sowie der Maratha-Konf&amp;amp;#246;deration mehrere entscheidende Niederlagen zu. Bereits im Jahr 1850 kontrollierten die Briten ganz Indien. 25 Jahre nach dem erbitterten Aufstand der Jahre 1857 bis 59, in dessen Verlauf Indien von der Ostindischen Kompanie an die britische Krone &amp;amp;#252;berging, schlug die Stunde der nationalistischen Bewegung. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der indische Nationalkongress tagte erstmals im Dezember 1885 in Bombay - zu diesem Zeitpunkt k&amp;amp;#228;mpften noch immer indische Truppen unter britischer Flagge in Burma. Mahatma (&amp;quot;die gro&amp;amp;#223;e Seele&amp;quot;) Gandhi (1869-1948) war von der landesweiten indischen Unabh&amp;amp;#228;ngigkeitsbewegung zum geistigen F&amp;amp;#252;hrer ernannt worden. Seine Lehren und Methoden des gewaltlosen Widerstandes sind bis heute legend&amp;amp;#228;r und beeindruckten selbst seine erbittertsten Feinde. Das Massaker von Jallianwala Bagh (1919) verwandelte Millionen gem&amp;amp;#228;&amp;amp;#223;igter Inder von Gro&amp;amp;#223;britannien gegen&amp;amp;#252;ber loyalen &amp;quot;Raj&amp;quot; in leidenschaftliche Nationalisten. Die letzten Jahre der britischen Kolonialherrschaft waren von dem zunehmend gewaltt&amp;amp;#228;tigen Hindu-Muslim-Konflikt und st&amp;amp;#228;rkerem Widerstand gegen die Vormacht einer ausl&amp;amp;#228;ndischen Regierung gepr&amp;amp;#228;gt. Im Juli 1947 proklamierte das britische Parlament die Unabh&amp;amp;#228;ngigkeit Indiens. Die erzielte Teilungs&amp;amp;#252;bereinkunft gilt als eine der am schnellsten abgewickelten und lukrativsten Vereinbarungen aller Zeiten: Innerhalb nur eines Monats wurde die gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te und reichste Kronkolonie der Geschichte aufgeteilt. Um Mitternacht des 14. August 1947 wurden die souver&amp;amp;#228;nen Staaten Indien und Pakistan gebildet - f&amp;amp;#252;r alle Zeiten unabh&amp;amp;#228;ngig von der Hoheitsgewalt Gro&amp;amp;#223;britanniens. Heute ist Indien mit etwa 1 Milliarde Einwohner der gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te demokratische Staat der Welt. Trotz der weit verbreiteten Armut geh&amp;amp;#246;rt das Land zu den aufstrebenden M&amp;amp;#228;chten der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gandhi ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Mohandas Karamchand Gandhi|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1948|&lt;br /&gt;
Bild = gandhi_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Gandhi_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Indien symbol civ6 inv.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Gandhi_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Hindhuismus (Civ6)|Hindhuismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Gandhi_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Mahatma, Bapu von Indien===&lt;br /&gt;
'''Lebe, als würdest du morgen sterben. Lerne, als würdest du ewig leben.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige können sich rechtmäßig Bapu (Gujarati für &amp;quot;Vater&amp;quot;) ihres Landes nennen; und noch viel weniger haben diesen Spitznamen erworben, ohne viel Blut zu vergießen. Doch Mohandas Gandhi, den die Welt besser als Mahatma (Sanskrit für &amp;quot;ehrwürdig&amp;quot;) Gandhi kennt, schon. Er entwickelte den Ansatz des Satyagraha (ein von ihm erfundener Begriff, wörtlich &amp;quot;Wahrheitsmacht&amp;quot;), oder des Widerstands gegen die Tyrannei durch zivilen Ungehorsam, eine Taktik, mit der er seiner Heimat die Unabhängigkeit brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi wurde in die Hindi-Kaufmannskaste in ein Indien noch unter britischer Herrschaft geboren. Der Sohn der vierten Frau des Diwans des kleinen Staats Porbandar zeigte in seiner Jugend nichts von der bescheidenen Güte, die ihn als Erwachsener auszeichnen sollte. Seine Schwester stellte sogar einmal fest, dass einer seiner liebsten Zeitvertreibe als Kind war, dem &amp;quot;Hund das Ohr zu verdrehen&amp;quot;. Als Junge beschrieb man ihn auch als &amp;quot;rastlos wie der Merkur ... entweder spielt er oder streift umher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi schloss im Alter von 13 Jahren die arrangierte Ehe mit einer 14-Jährigen, die übliche Sitte für diese Zeit und diese Region. Offensichtlich fand er keinen Gefallen daran, da er diese Praktiken später als &amp;quot;die grausame Sitte der Kinderheirat&amp;quot; bezeichnete. Doch irgendwie hat er auch einen Vorteil daraus gezogen, da er im Jahr 1885 im Alter von 15 Jahren ein Kind bekam, dem aber nur ein kurzes Leben vergönnt war. Das Paar sollte vier weitere Kinder haben, alles Söhne, also schien die &amp;quot;grausame Sitte&amp;quot; seine Pflichten als Ehemann nicht zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Heirat setzte er seine weiterführende Schulbildung um ein Jahr aus. Mohandas war nur ein mittelmäßiger Schüler und auch unglaublich schüchtern - keine gute Kombination, als er auf der Schule in Rajkot war. Eine seiner letzten Bewertungen beim Abitur lautete sinngemäß: &amp;quot;gut in Englisch, durchschnittlich in Mathe und schlecht in Erdkunde; Betragen sehr gut, miserable Handschrift.&amp;quot; Bei diesen Talenten bleibt doch eigentlich nur eine Karriere als Anwalt, oder? 1888 brach er von Indien nach London auf und wollte Jura studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein Vater gerade erst verstorben war, wollte Gandhis Mutter nicht, dass er ging, und gab ihren Segen erst, als er versprach, von Wein, Frauen und Fleisch Abstand zu halten. Seine Kaste sah die Reise über das Meer als unsauber an; als er dennoch darauf bestand, erklärte man ihn zum &amp;quot;Geächteten&amp;quot;. Im Juni 1891 machte Gandhi seinen Abschluss und setzte die Segel nach Indien. Er wollte sich mit einer Kanzlei in Bombay niederlassen, scheiterte jedoch kläglich - den Berichten nach, weil er keine Zeugen hart ins Kreuzverhör nehmen konnte, was ihm natürlich nur wenige Klienten einbrachte. Daher nahm Mohandas mit 24 Jahren einen Jahresvertrag der indischen Firma Dada Abdulla &amp;amp;amp; Company an, um ihre Interessen in Natal, Südafrika, zu vertreten, einer anderen Ecke des weit verteilten British Empire.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi konnte sich an einem beruflichen Erfolg in Südafrika erfreuen, doch er war bestürzt über die Rassendiskriminierung und die Intoleranz, auf die er traf. Er verbrachte die nächsten 20 Jahre seines Lebens in Südafrika und kämpfte für die Rechte aller möglichen ethnischen Minderheiten. Dort war es auch, dass Gandhi begann, seine Philosophie des &amp;quot;passiven&amp;quot; Widerstands zu entwickeln und zu lehren. Er landete mehrfach für seinen Widerstand zum &amp;quot;Schwarzen Artikel&amp;quot; genannten Gesetz, durch den alle Nicht-Weißen der Regierung ihre Fingerabdrücke abgeben mussten, im Gefängnis. Als die Regierung anordnete, dass nur christliche Ehen in Südafrika legal waren, organisierte Gandhi einen massiven, gewaltfreien Protest und führte ihn an. Sein Zorn war zumindest in Teilen in seinen frühen Erfahrungen in Südafrika begründet, als er aus einem Erste-Klasse-Abteil der Bahn geworfen oder auch von einem Zugführer geschlagen worden war, da er seinen Platz nicht für einen Weißen aufgegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner anscheinend endlosen Proteste bewies Gandhi sich auch in Kriegszeiten als eine Art imperialer Patriot. Während des Burenkriegs formierte er einen Trupp aus 1100 indischen Freiwilligen, die als Sanitäter und Krankenträger an der Front dienten; Gandhi und 37 andere bekamen dafür die Kriegsmedaille für ihren Dienst und das erbrachte Opfer. 1906 waren die Briten wieder einmal zugange, dieses Mal gegen die Zulu. Gandhi stellte wieder eine Freiwilligentruppe für das Krankentragen zusammen (den Überlebenden wurde &amp;quot;erlaubt&amp;quot;, um die südafrikanische Staatsbürgerschaft zu bitten). Seine unmittelbaren Erlebnisse als Augenzeuge im Krieg überzeugten ihn davon, dass nur gewaltfreie Methoden eine Chance gegen die mächtige königliche Armee haben ... und vielleicht nicht einmal die.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 kehrte Gandhi nach Indien zurück. Beinahe sofort verärgerte er so ziemlich jeden, der etwas zu sagen hatte: die britischen Verwalter, als er erklärte, es würde ihn beschämen, Englisch in seinem Heimatland sprechen zu müssen; und den indischen Adel, den er für seinen Prunk rügte und ihm mitteilte, sie sollten ihre Juwelen und ihren Wohlstand besser wegen der ärmeren Landsleute nicht zur Schau stellen. So begann Gandhi seinen langen Feldzug zur Befreiung seines Landes von der englischen Herrschaft. Der Mahatma verfolgte dabei zwei Wege - er versuchte, die Unterdrücker zu beschämen, und er forderte Opfer von den Unterdrückten in der Opposition. In den folgenden 30 Jahren predigte Gandhi unermüdlich den Indern den passiven Widerstand, er führte Streik um Streik an, Marsch um Marsch, hungerte bis zum Umfallen, erlitt unzählige Schläge und verbrachte Jahre im Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewaltiger Rückschritte und Jahren der Frustration verärgerte Gandhi weiterhin die Mächtigen. 1946 stimmte Großbritannien mit seinem erschöpften Militär und quasi pleite zu, Indien zu verlassen, entschied jedoch dabei, die Kolonie zwischen Hindus und Moslems aufzuteilen, wogegen sich Gandhi vehement ausgesprochen hatte. Als rund 15 Millionen Menschen versuchten, sich für die &amp;quot;richtige&amp;quot; Seite der Trennlinie zu entscheiden, entfachten ihre Aktionen einen Ausbruch religiöser Gewalt, bei dem die Moslems in Indien abgeschlachtet wurden. Dasselbe Schicksal erwartete die Hindus in Pakistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Länder lagen im Chaos. Als Antwort trat Gandhi in den Hungerstreik, bis die Gewalt ein Ende finden würde. Erstaunlicherweise half das; Repräsentanten beider Nationen und Religionen versprachen, das Morden zu beenden, und baten ihn, den Hungerstreik zu beenden. Und das tat er auch, zur Erleichterung von Millionen. Ironischerweise wurde Mohandas Gandhi nur 12 Tage später vom militanten Hindu-Nationalisten Nathuram Godse im Garten des Birla-Hauses ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Gandhi ist die ultimative friedenserhaltende Zivilisation, die nie jemandem den Krieg erklärt, außer es geht um die Rückeroberung verlorenen Gebiets. Er lässt große Städte entstehen, immer in der Hoffnung, dass niemand ihm den Kampf ansagen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi hat schon früh die Religion für sich entdeckt, Heilige Stätten mit Stufenbrunnen daneben errichtet und eine starke {{6glauben}} Glaubensgenerierung angefacht (die noch stärker wird, solange er für Frieden sorgt). Aber für ihn gibt es nicht nur eine Religion. Er wird nie Inquisitoren erhalten, so dass auch andere Religionen Platz finden (die ihn dafür durch ihren Anhänger-Glaubenssatz belohnen). Wenn er keine Aussichten auf einen Religionssieg hat, wird er es mit einem Wissenschafts- oder Kultursieg versuchen, je nachdem, wo die Chancen besser liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chandragupta ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Chandragupta Maurya|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = † wohl 297 v. Chr. |&lt;br /&gt;
Bild = chandragupta_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Chandragupta_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Indien symbol civ6 inv.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Chandragupta_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = Sikh  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Chandragupta_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6riseandfall_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Maurya-Kaiser===&lt;br /&gt;
'''Es reicht nicht, sein Volk zu führen. Vielmehr muss man führen, als wäre man selbst das Volk.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten ist der Eroberer, dessen Name Jahrtausende überdauert. Noch seltener ist der Stratege, der auf dem Schlachtfeld ebenso fähig ist wie in der Politik. Am seltensten ist der Herrscher, der sein Reich freiwillig abgibt. Alles drei zusammen ist nur Chandragupta Maurya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühe Leben des im 3. Jahrhundert v. Chr. geborenen Chandragupta liegt im Dunkeln. Einige Quellen sprechen ihm eine Verbindung zu einer Familie mit adliger Kriegertradition zu, gegensätzliche griechische Quellen behaupten jedoch, dass er als Bürgerlicher geboren wurde. Trotz dieser Konfusion erarbeitete Chandragupta sich schnell einen Ruf als kluger und charismatischer Mann, und zwar so sehr, dass der große Chanakya beschloss, sein Mentor zu werden. Durch die Unterstützung und den Rat des legendären Politikers und Philosophen erhielt Chandragupta einen Crashkurs in Politik, Kunst und Militärtaktik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chanakyas Ausbildung diente nur einem einzigen Zweck: Er hoffte, dass sein Schüler die Nanda-Dynastie herausfordern konnte, eine Regierung, die weitläufig als korrupt galt. Chandragupta erwies sich des Vertrauens seines Tutors als würdig, denn er erhob schon bald eine Armee. 322 v. Chr. hatte er die Nanda unterworfen, sich selbst als Regent des Königreichs von Magadha eingesetzt und die Maurya-Dynastie gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandragupta gab sich nie zufrieden. Schon bald warf er ein Auge auf die Ländereien, die von den mächtigen Nachfolgerstaaten der Mazedonier gehalten wurden. Auch wenn Alexander der Große schon vor Chandraguptas Thronbesteigung gestorben war, waren durch seine Eroberung des Industals die hiesigen Satrapien noch unter mazedonischer Kontrolle. Damit war Chandragupta offenbar nicht einverstanden, denn er brachte die eroberten Gebiete wieder unter sein Banner, annektierte Punjab und machte weiter, bis er an die Grenzen Persiens stieß und damit an die östliche Flanke von Seleukos I. Nikator, dem Basileus des neu gegründeten Seleukidenreichs und persönlichen Gefährten von Alexander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg zwischen den Seleukiden und Maurya währte von 305 bis 303 v. Chr. und endete damit, dass Seleukos die indischen Satrapien der Mazedonier an den Maurya-König abtrat. Um zu bezeugen, dass es kein böses Blut gab, und im Wissen, dass Seleukos sich mehr um die Nachfolgerstaaten-Rivalen im Westen und Süden Gedanken machte, schenkte Chandragupta dem Basileus 500 Kriegselefanten, ein perfektes Geschenk für nahezu jeden Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt reichte Chandraguptas Reich vom heutigen Afghanistan bis ins südliche Indien. Aber Eroberungen waren nicht Chandraguptas einzige Stärke. Während seiner Regentschaft erwies sich Chandragupta als besonnener Herrscher, der sich sehr um sein Volk sorgte (oder er war zumindest schlau genug, diesen Eindruck durch seine Taten zu erwecken). Er baute Straßen, Bewässerungssysteme und erweiterte die Handelswege, um das Leben seiner Untertanen zu verbessern. Er war auch clever genug, sich die Loyalität seiner Soldaten zu sichern, indem er ihnen in den Garnisonen Pracht und Diener zur Verfügung stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende seines Lebens traf Chandragupta auf den Weisen Bhadrabahu, der ihm die Lehren des Jainismus nahebrachte, einer Religion, die spirituelle Erleuchtung und Gewaltlosigkeit durch eine asketische Lebensweise propagierte. Diesem neuen Kodex folgend gab Chandragupta seinen Thron an seinen Sohn Bindusara ab. Er suchte die Erleuchtung und unternahm eine Pilgerreise zu einer Höhle im südlichen Indien. Dort meditierte er bis zu seinem Tod, und erfüllte sein Ziel spiritueller Reinheit, indem er buchstäblich auf alles verzichtete, auf seinen Thron, sein Königreich, seine Reichtümer, ja sogar Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandraguptas Tod bedeutete jedoch nicht das Ende seiner Dynastie. Das Maurya-Reich sollte noch ein Jahrhundert überdauern. Inspiriert durch seine Taten folgten seine Nachfolger (vor allem sein Enkel Ashoka) seinem kombinierten Beispiel aus Expansion und spiritueller Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Chandragupta ist das Gesicht eines weniger friedlichen Indien, das sich nicht scheut, seine Grenzen offensiv in fremde Gebiete auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptvorteil von Chandragupta ist der frühzeitige Zugriff auf den Casus Belli für einen Expansionskrieg, sodass es unerlässlich ist, die Ausrichtung &amp;quot;Militärausbildung&amp;quot; abzuschließen, bevor Ihr einen Angriff gegen Eure Nachbarn beginnt. Um seine Fähigkeit &amp;quot;Arthashastra&amp;quot; optimal auszunutzen, ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein, um Eure Feinde rasch mit einer überlegenen und schnelleren Streitmacht zu zerschmettern. Indiens religiöse Stärke sollte ebenfalls nicht ignoriert werden, denn der einfachste Weg, um fremde Religionen im indischen Reich zu verbreiten und ihre Anhänger-Glaubenssätze nutzen zu können, ist die Eroberung von Städten, in denen die gewünschte Religion vorherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Civ6Vorlagen]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;'''Maurya-Reich'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Versucht, benachbarte Zivilisationen zu erobern, und mag (noch) nicht benachbarte Zivilisationen. Hat eine Abneigung gegen seine Nachbarn.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>Indien (Civ6)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Chandragupta */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Indien''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Indien]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Indien&lt;br /&gt;
| Bild = indien_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Indien_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = Gandhi&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Ritter_(Civ6)#Varu|Varu]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit = varu_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Stufenbrunnen_(Civ6)|Stufenbrunnen]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = stufenbrunnen_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = lila, petrol&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Der indische Subkontinent beheimatet eine der &amp;amp;#228;ltesten und einflussreichsten Kulturen der Welt. Seit etwa 5000 v.Chr. siedelten sich immer mehr Bauernv&amp;amp;#246;lker im Indus-Tal an, und bis etwa 2600 v.Chr. hatten sich viele ihrer D&amp;amp;#246;rfer bereits zu St&amp;amp;#228;dten entwickelt, die das Fundament der fr&amp;amp;#252;hen Harappa-Kultur bildeten - das &amp;amp;#196;quivalent zu den zeitgen&amp;amp;#246;ssischen &amp;amp;#228;gyptischen und babylonischen Kulturen. Etwa zur gleichen Zeit nahm der Hinduismus als &amp;amp;#228;lteste Religion der Welt langsam Gestalt an. Anders als in &amp;amp;#196;gypten und Babylon bildete sich in Indien zun&amp;amp;#228;chst allerdings kein zentralisierter Staat heraus. Erst w&amp;amp;#228;hrend der Maurya-Dynastie (um 325-185 v. Chr.) entstand das erste indische Gro&amp;amp;#223;reich, das weite Teile des Subkontinents kontrollierte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Begr&amp;amp;#252;nder der Dynastie war der Krieger Chandragupta Maurya. Mit Kriegselefanten gelang ihm ein bedeutender Triumph gegen K&amp;amp;#246;nig Seleukos I., den Nachfolger Alexanders des Gro&amp;amp;#223;en und Herrscher &amp;amp;#252;ber die ostgriechischen Kolonien im Iran und Indien. Unter Chandraguptas Enkel Ashoka (272-232 v. Chr.) erreichte das Maurya-Reich schlie&amp;amp;#223;lich den H&amp;amp;#246;hepunkt seiner Macht und kontrollierte (mit Ausnahme der S&amp;amp;#252;dspitze) den gesamten Subkontinent. Ashoka f&amp;amp;#252;hrte eine Verwaltung und ein Steuersystem ein und f&amp;amp;#246;rderte durch den Bau neuer Stra&amp;amp;#223;en den Handel. Sp&amp;amp;#228;ter konvertierte er zum Buddhismus und beendete die Epoche blutiger Eroberungsz&amp;amp;#252;ge. Seine ethischen Lehren sind auf unz&amp;amp;#228;hligen S&amp;amp;#228;ulen und Felsen in ganz Indien bis heute &amp;amp;#252;berliefert.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; 100 Jahre sp&amp;amp;#228;ter zerfiel das Maurya-Gro&amp;amp;#223;reich in mehrere feudale K&amp;amp;#246;nigreiche: Die Herrschergeschlechter der Gupta und Pajput regierten im Norden und die Chola, Hoysala und Pandya im S&amp;amp;#252;den. Die geteilten Reiche konnten den aufstrebenden Islam langfristig nicht aufhalten. Zwar hatte es bereits seit Jahrzehnten muslimische Handelsgemeinschaften gegeben, aber im 7. und 8. Jh. marschierten auch erste arabische Kampftruppen an der Westk&amp;amp;#252;ste und in Sindh in den Subkontinent ein. Im sp&amp;amp;#228;ten 12. Jh. versch&amp;amp;#228;rfte sich die Situation, als die Muslime - in diesem Fall die t&amp;amp;#252;rkische Dynastie, die sich aus den &amp;amp;#220;berbleibseln des Kalifenreichs der Abbasiden gebildet hatte - fast ununterbrochen mit Milit&amp;amp;#228;rtruppen nach Nordindien einfielen. Der Weg zur endg&amp;amp;#252;ltigen Eroberung Indiens war zuvor von Sultan Mahmud geebnet worden, der in der Zeit von 1001 bis 1027 mehr als 20 Feldz&amp;amp;#252;ge nach Indien angef&amp;amp;#252;hrt und dort sein gro&amp;amp;#223;es, wenngleich recht kurzlebiges Ghaznaviden-Reich errichtet hatte. 1186 wurde Mahmuds Reich von den Ghuriden zerst&amp;amp;#246;rt, die auch die Rajputenstaaten eroberten und ein muslimisches Sultanat in Delhi errichteten, das bis 1526 Regierungssitz mehrerer t&amp;amp;#252;rkischer Herrscher im Norden war. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die muslimischen Staaten wurden wiederum vom islamischen Mogulreich (1526-1761) unterworfen, gegr&amp;amp;#252;ndet von Zahir-ud-Din Muhammad Babur (Gro&amp;amp;#223;mogul von 1526-1530). Der Mongole stammte in 5. Generation von Timur-Lenk und in 14. Generation von Dschingis Khan ab. 1511 startete er eine Reihe von Blitzangriffen und eroberte Punjab und Hindustan. Sein Enkel Akbar der Gro&amp;amp;#223;e (1556-1605) setzte den Feldzug fort und nahm Gujarat, Bengalen und Rajasthan ein. Auf seinem Zenit befehligte Akbar die gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Streitmacht der indischen Geschichte und unterwarf nahezu den gesamten Subkontinent. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im 16. und 17. Jh. etablierten sich europ&amp;amp;#228;ische Handelskonsortien in Indien, um seltene Rohstoffe abzubauen, und dehnten sich weitl&amp;amp;#228;ufig aus. Um 1740 hatten Portugiesen, Holl&amp;amp;#228;nder, Engl&amp;amp;#228;nder und Franzosen Handelsniederlassungen gegr&amp;amp;#252;ndet. Nach der Niederlage Frankreichs im 7-j&amp;amp;#228;hrigen Krieg fielen die franz&amp;amp;#246;sischen Besitzungen allerdings an die britische Ostindische Kompanie. Diese f&amp;amp;#252;llte schlie&amp;amp;#223;lich das nach dem Untergang des Mogulreichs entstandene Machtvakuum aus. W&amp;amp;#228;hrend die Briten zun&amp;amp;#228;chst kaum mehr als eine Hand voll Handelsposten unterhielten, fiel ihnen schon bald die reiche Provinz Bengalen in die H&amp;amp;#228;nde. Von hier weiteten die Europ&amp;amp;#228;er ihren Einfluss in der Folgezeit weiter aus. Unterst&amp;amp;#252;tzt von indischen Hilfstruppen f&amp;amp;#252;gten die britischen Soldaten den Mogulen und den unabh&amp;amp;#228;ngigen F&amp;amp;#252;rsten von Mysore, Rajputana sowie der Maratha-Konf&amp;amp;#246;deration mehrere entscheidende Niederlagen zu. Bereits im Jahr 1850 kontrollierten die Briten ganz Indien. 25 Jahre nach dem erbitterten Aufstand der Jahre 1857 bis 59, in dessen Verlauf Indien von der Ostindischen Kompanie an die britische Krone &amp;amp;#252;berging, schlug die Stunde der nationalistischen Bewegung. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der indische Nationalkongress tagte erstmals im Dezember 1885 in Bombay - zu diesem Zeitpunkt k&amp;amp;#228;mpften noch immer indische Truppen unter britischer Flagge in Burma. Mahatma (&amp;quot;die gro&amp;amp;#223;e Seele&amp;quot;) Gandhi (1869-1948) war von der landesweiten indischen Unabh&amp;amp;#228;ngigkeitsbewegung zum geistigen F&amp;amp;#252;hrer ernannt worden. Seine Lehren und Methoden des gewaltlosen Widerstandes sind bis heute legend&amp;amp;#228;r und beeindruckten selbst seine erbittertsten Feinde. Das Massaker von Jallianwala Bagh (1919) verwandelte Millionen gem&amp;amp;#228;&amp;amp;#223;igter Inder von Gro&amp;amp;#223;britannien gegen&amp;amp;#252;ber loyalen &amp;quot;Raj&amp;quot; in leidenschaftliche Nationalisten. Die letzten Jahre der britischen Kolonialherrschaft waren von dem zunehmend gewaltt&amp;amp;#228;tigen Hindu-Muslim-Konflikt und st&amp;amp;#228;rkerem Widerstand gegen die Vormacht einer ausl&amp;amp;#228;ndischen Regierung gepr&amp;amp;#228;gt. Im Juli 1947 proklamierte das britische Parlament die Unabh&amp;amp;#228;ngigkeit Indiens. Die erzielte Teilungs&amp;amp;#252;bereinkunft gilt als eine der am schnellsten abgewickelten und lukrativsten Vereinbarungen aller Zeiten: Innerhalb nur eines Monats wurde die gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te und reichste Kronkolonie der Geschichte aufgeteilt. Um Mitternacht des 14. August 1947 wurden die souver&amp;amp;#228;nen Staaten Indien und Pakistan gebildet - f&amp;amp;#252;r alle Zeiten unabh&amp;amp;#228;ngig von der Hoheitsgewalt Gro&amp;amp;#223;britanniens. Heute ist Indien mit etwa 1 Milliarde Einwohner der gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te demokratische Staat der Welt. Trotz der weit verbreiteten Armut geh&amp;amp;#246;rt das Land zu den aufstrebenden M&amp;amp;#228;chten der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gandhi ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Mohandas Karamchand Gandhi|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1948|&lt;br /&gt;
Bild = gandhi_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Gandhi_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Indien symbol civ6 inv.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Gandhi_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Hindhuismus (Civ6)|Hindhuismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Gandhi_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Mahatma, Bapu von Indien===&lt;br /&gt;
'''Lebe, als würdest du morgen sterben. Lerne, als würdest du ewig leben.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige können sich rechtmäßig Bapu (Gujarati für &amp;quot;Vater&amp;quot;) ihres Landes nennen; und noch viel weniger haben diesen Spitznamen erworben, ohne viel Blut zu vergießen. Doch Mohandas Gandhi, den die Welt besser als Mahatma (Sanskrit für &amp;quot;ehrwürdig&amp;quot;) Gandhi kennt, schon. Er entwickelte den Ansatz des Satyagraha (ein von ihm erfundener Begriff, wörtlich &amp;quot;Wahrheitsmacht&amp;quot;), oder des Widerstands gegen die Tyrannei durch zivilen Ungehorsam, eine Taktik, mit der er seiner Heimat die Unabhängigkeit brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi wurde in die Hindi-Kaufmannskaste in ein Indien noch unter britischer Herrschaft geboren. Der Sohn der vierten Frau des Diwans des kleinen Staats Porbandar zeigte in seiner Jugend nichts von der bescheidenen Güte, die ihn als Erwachsener auszeichnen sollte. Seine Schwester stellte sogar einmal fest, dass einer seiner liebsten Zeitvertreibe als Kind war, dem &amp;quot;Hund das Ohr zu verdrehen&amp;quot;. Als Junge beschrieb man ihn auch als &amp;quot;rastlos wie der Merkur ... entweder spielt er oder streift umher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi schloss im Alter von 13 Jahren die arrangierte Ehe mit einer 14-Jährigen, die übliche Sitte für diese Zeit und diese Region. Offensichtlich fand er keinen Gefallen daran, da er diese Praktiken später als &amp;quot;die grausame Sitte der Kinderheirat&amp;quot; bezeichnete. Doch irgendwie hat er auch einen Vorteil daraus gezogen, da er im Jahr 1885 im Alter von 15 Jahren ein Kind bekam, dem aber nur ein kurzes Leben vergönnt war. Das Paar sollte vier weitere Kinder haben, alles Söhne, also schien die &amp;quot;grausame Sitte&amp;quot; seine Pflichten als Ehemann nicht zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Heirat setzte er seine weiterführende Schulbildung um ein Jahr aus. Mohandas war nur ein mittelmäßiger Schüler und auch unglaublich schüchtern - keine gute Kombination, als er auf der Schule in Rajkot war. Eine seiner letzten Bewertungen beim Abitur lautete sinngemäß: &amp;quot;gut in Englisch, durchschnittlich in Mathe und schlecht in Erdkunde; Betragen sehr gut, miserable Handschrift.&amp;quot; Bei diesen Talenten bleibt doch eigentlich nur eine Karriere als Anwalt, oder? 1888 brach er von Indien nach London auf und wollte Jura studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein Vater gerade erst verstorben war, wollte Gandhis Mutter nicht, dass er ging, und gab ihren Segen erst, als er versprach, von Wein, Frauen und Fleisch Abstand zu halten. Seine Kaste sah die Reise über das Meer als unsauber an; als er dennoch darauf bestand, erklärte man ihn zum &amp;quot;Geächteten&amp;quot;. Im Juni 1891 machte Gandhi seinen Abschluss und setzte die Segel nach Indien. Er wollte sich mit einer Kanzlei in Bombay niederlassen, scheiterte jedoch kläglich - den Berichten nach, weil er keine Zeugen hart ins Kreuzverhör nehmen konnte, was ihm natürlich nur wenige Klienten einbrachte. Daher nahm Mohandas mit 24 Jahren einen Jahresvertrag der indischen Firma Dada Abdulla &amp;amp;amp; Company an, um ihre Interessen in Natal, Südafrika, zu vertreten, einer anderen Ecke des weit verteilten British Empire.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi konnte sich an einem beruflichen Erfolg in Südafrika erfreuen, doch er war bestürzt über die Rassendiskriminierung und die Intoleranz, auf die er traf. Er verbrachte die nächsten 20 Jahre seines Lebens in Südafrika und kämpfte für die Rechte aller möglichen ethnischen Minderheiten. Dort war es auch, dass Gandhi begann, seine Philosophie des &amp;quot;passiven&amp;quot; Widerstands zu entwickeln und zu lehren. Er landete mehrfach für seinen Widerstand zum &amp;quot;Schwarzen Artikel&amp;quot; genannten Gesetz, durch den alle Nicht-Weißen der Regierung ihre Fingerabdrücke abgeben mussten, im Gefängnis. Als die Regierung anordnete, dass nur christliche Ehen in Südafrika legal waren, organisierte Gandhi einen massiven, gewaltfreien Protest und führte ihn an. Sein Zorn war zumindest in Teilen in seinen frühen Erfahrungen in Südafrika begründet, als er aus einem Erste-Klasse-Abteil der Bahn geworfen oder auch von einem Zugführer geschlagen worden war, da er seinen Platz nicht für einen Weißen aufgegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner anscheinend endlosen Proteste bewies Gandhi sich auch in Kriegszeiten als eine Art imperialer Patriot. Während des Burenkriegs formierte er einen Trupp aus 1100 indischen Freiwilligen, die als Sanitäter und Krankenträger an der Front dienten; Gandhi und 37 andere bekamen dafür die Kriegsmedaille für ihren Dienst und das erbrachte Opfer. 1906 waren die Briten wieder einmal zugange, dieses Mal gegen die Zulu. Gandhi stellte wieder eine Freiwilligentruppe für das Krankentragen zusammen (den Überlebenden wurde &amp;quot;erlaubt&amp;quot;, um die südafrikanische Staatsbürgerschaft zu bitten). Seine unmittelbaren Erlebnisse als Augenzeuge im Krieg überzeugten ihn davon, dass nur gewaltfreie Methoden eine Chance gegen die mächtige königliche Armee haben ... und vielleicht nicht einmal die.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 kehrte Gandhi nach Indien zurück. Beinahe sofort verärgerte er so ziemlich jeden, der etwas zu sagen hatte: die britischen Verwalter, als er erklärte, es würde ihn beschämen, Englisch in seinem Heimatland sprechen zu müssen; und den indischen Adel, den er für seinen Prunk rügte und ihm mitteilte, sie sollten ihre Juwelen und ihren Wohlstand besser wegen der ärmeren Landsleute nicht zur Schau stellen. So begann Gandhi seinen langen Feldzug zur Befreiung seines Landes von der englischen Herrschaft. Der Mahatma verfolgte dabei zwei Wege - er versuchte, die Unterdrücker zu beschämen, und er forderte Opfer von den Unterdrückten in der Opposition. In den folgenden 30 Jahren predigte Gandhi unermüdlich den Indern den passiven Widerstand, er führte Streik um Streik an, Marsch um Marsch, hungerte bis zum Umfallen, erlitt unzählige Schläge und verbrachte Jahre im Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewaltiger Rückschritte und Jahren der Frustration verärgerte Gandhi weiterhin die Mächtigen. 1946 stimmte Großbritannien mit seinem erschöpften Militär und quasi pleite zu, Indien zu verlassen, entschied jedoch dabei, die Kolonie zwischen Hindus und Moslems aufzuteilen, wogegen sich Gandhi vehement ausgesprochen hatte. Als rund 15 Millionen Menschen versuchten, sich für die &amp;quot;richtige&amp;quot; Seite der Trennlinie zu entscheiden, entfachten ihre Aktionen einen Ausbruch religiöser Gewalt, bei dem die Moslems in Indien abgeschlachtet wurden. Dasselbe Schicksal erwartete die Hindus in Pakistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Länder lagen im Chaos. Als Antwort trat Gandhi in den Hungerstreik, bis die Gewalt ein Ende finden würde. Erstaunlicherweise half das; Repräsentanten beider Nationen und Religionen versprachen, das Morden zu beenden, und baten ihn, den Hungerstreik zu beenden. Und das tat er auch, zur Erleichterung von Millionen. Ironischerweise wurde Mohandas Gandhi nur 12 Tage später vom militanten Hindu-Nationalisten Nathuram Godse im Garten des Birla-Hauses ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Gandhi ist die ultimative friedenserhaltende Zivilisation, die nie jemandem den Krieg erklärt, außer es geht um die Rückeroberung verlorenen Gebiets. Er lässt große Städte entstehen, immer in der Hoffnung, dass niemand ihm den Kampf ansagen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi hat schon früh die Religion für sich entdeckt, Heilige Stätten mit Stufenbrunnen daneben errichtet und eine starke {{6glauben}} Glaubensgenerierung angefacht (die noch stärker wird, solange er für Frieden sorgt). Aber für ihn gibt es nicht nur eine Religion. Er wird nie Inquisitoren erhalten, so dass auch andere Religionen Platz finden (die ihn dafür durch ihren Anhänger-Glaubenssatz belohnen). Wenn er keine Aussichten auf einen Religionssieg hat, wird er es mit einem Wissenschafts- oder Kultursieg versuchen, je nachdem, wo die Chancen besser liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chandragupta ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Chandragupta Maurya|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = † wohl 297 v. Chr. |&lt;br /&gt;
Bild = chandragupta_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Chandragupta_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Indien symbol civ6 inv.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Chandragupta_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = Sikh  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Chandragupta_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6riseandfall_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Maurya-Kaiser===&lt;br /&gt;
'''Es reicht nicht, sein Volk zu führen. Vielmehr muss man führen, als wäre man selbst das Volk.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten ist der Eroberer, dessen Name Jahrtausende überdauert. Noch seltener ist der Stratege, der auf dem Schlachtfeld ebenso fähig ist wie in der Politik. Am seltensten ist der Herrscher, der sein Reich freiwillig abgibt. Alles drei zusammen ist nur Chandragupta Maurya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühe Leben des im 3. Jahrhundert v. Chr. geborenen Chandragupta liegt im Dunkeln. Einige Quellen sprechen ihm eine Verbindung zu einer Familie mit adliger Kriegertradition zu, gegensätzliche griechische Quellen behaupten jedoch, dass er als Bürgerlicher geboren wurde. Trotz dieser Konfusion erarbeitete Chandragupta sich schnell einen Ruf als kluger und charismatischer Mann, und zwar so sehr, dass der große Chanakya beschloss, sein Mentor zu werden. Durch die Unterstützung und den Rat des legendären Politikers und Philosophen erhielt Chandragupta einen Crashkurs in Politik, Kunst und Militärtaktik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chanakyas Ausbildung diente nur einem einzigen Zweck: Er hoffte, dass sein Schüler die Nanda-Dynastie herausfordern konnte, eine Regierung, die weitläufig als korrupt galt. Chandragupta erwies sich des Vertrauens seines Tutors als würdig, denn er erhob schon bald eine Armee. 322 v. Chr. hatte er die Nanda unterworfen, sich selbst als Regent des Königreichs von Magadha eingesetzt und die Maurya-Dynastie gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandragupta gab sich nie zufrieden. Schon bald warf er ein Auge auf die Ländereien, die von den mächtigen Nachfolgerstaaten der Mazedonier gehalten wurden. Auch wenn Alexander der Große schon vor Chandraguptas Thronbesteigung gestorben war, waren durch seine Eroberung des Industals die hiesigen Satrapien noch unter mazedonischer Kontrolle. Damit war Chandragupta offenbar nicht einverstanden, denn er brachte die eroberten Gebiete wieder unter sein Banner, annektierte Punjab und machte weiter, bis er an die Grenzen Persiens stieß und damit an die östliche Flanke von Seleukos I. Nikator, dem Basileus des neu gegründeten Seleukidenreichs und persönlichen Gefährten von Alexander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg zwischen den Seleukiden und Maurya währte von 305 bis 303 v. Chr. und endete damit, dass Seleukos die indischen Satrapien der Mazedonier an den Maurya-König abtrat. Um zu bezeugen, dass es kein böses Blut gab, und im Wissen, dass Seleukos sich mehr um die Nachfolgerstaaten-Rivalen im Westen und Süden Gedanken machte, schenkte Chandragupta dem Basileus 500 Kriegselefanten, ein perfektes Geschenk für nahezu jeden Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt reichte Chandraguptas Reich vom heutigen Afghanistan bis ins südliche Indien. Aber Eroberungen waren nicht Chandraguptas einzige Stärke. Während seiner Regentschaft erwies sich Chandragupta als besonnener Herrscher, der sich sehr um sein Volk sorgte (oder er war zumindest schlau genug, diesen Eindruck durch seine Taten zu erwecken). Er baute Straßen, Bewässerungssysteme und erweiterte die Handelswege, um das Leben seiner Untertanen zu verbessern. Er war auch clever genug, sich die Loyalität seiner Soldaten zu sichern, indem er ihnen in den Garnisonen Pracht und Diener zur Verfügung stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende seines Lebens traf Chandragupta auf den Weisen Bhadrabahu, der ihm die Lehren des Jainismus nahebrachte, einer Religion, die spirituelle Erleuchtung und Gewaltlosigkeit durch eine asketische Lebensweise propagierte. Diesem neuen Kodex folgend gab Chandragupta seinen Thron an seinen Sohn Bindusara ab. Er suchte die Erleuchtung und unternahm eine Pilgerreise zu einer Höhle im südlichen Indien. Dort meditierte er bis zu seinem Tod, und erfüllte sein Ziel spiritueller Reinheit, indem er buchstäblich auf alles verzichtete, auf seinen Thron, sein Königreich, seine Reichtümer, ja sogar Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandraguptas Tod bedeutete jedoch nicht das Ende seiner Dynastie. Das Maurya-Reich sollte noch ein Jahrhundert überdauern. Inspiriert durch seine Taten folgten seine Nachfolger (vor allem sein Enkel Ashoka) seinem kombinierten Beispiel aus Expansion und spiritueller Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Chandragupta ist das Gesicht eines weniger friedlichen Indien, das sich nicht scheut, seine Grenzen offensiv in fremde Gebiete auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptvorteil von Chandragupta ist der frühzeitige Zugriff auf den Casus Belli für einen Expansionskrieg, sodass es unerlässlich ist, die Ausrichtung &amp;quot;Militärausbildung&amp;quot; abzuschließen, bevor Ihr einen Angriff gegen Eure Nachbarn beginnt. Um seine Fähigkeit &amp;quot;Arthashastra&amp;quot; optimal auszunutzen, ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein, um Eure Feinde rasch mit einer überlegenen und schnelleren Streitmacht zu zerschmettern. Indiens religiöse Stärke sollte ebenfalls nicht ignoriert werden, denn der einfachste Weg, um fremde Religionen im indischen Reich zu verbreiten und ihre Anhänger-Glaubenssätze nutzen zu können, ist die Eroberung von Städten, in denen die gewünschte Religion vorherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

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		<title>Indien (Civ6)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Maurya-Kaiser */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Indien''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Indien]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Indien&lt;br /&gt;
| Bild = indien_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Indien_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = Gandhi&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Ritter_(Civ6)#Varu|Varu]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit = varu_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Stufenbrunnen_(Civ6)|Stufenbrunnen]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = stufenbrunnen_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = lila, petrol&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Der indische Subkontinent beheimatet eine der &amp;amp;#228;ltesten und einflussreichsten Kulturen der Welt. Seit etwa 5000 v.Chr. siedelten sich immer mehr Bauernv&amp;amp;#246;lker im Indus-Tal an, und bis etwa 2600 v.Chr. hatten sich viele ihrer D&amp;amp;#246;rfer bereits zu St&amp;amp;#228;dten entwickelt, die das Fundament der fr&amp;amp;#252;hen Harappa-Kultur bildeten - das &amp;amp;#196;quivalent zu den zeitgen&amp;amp;#246;ssischen &amp;amp;#228;gyptischen und babylonischen Kulturen. Etwa zur gleichen Zeit nahm der Hinduismus als &amp;amp;#228;lteste Religion der Welt langsam Gestalt an. Anders als in &amp;amp;#196;gypten und Babylon bildete sich in Indien zun&amp;amp;#228;chst allerdings kein zentralisierter Staat heraus. Erst w&amp;amp;#228;hrend der Maurya-Dynastie (um 325-185 v. Chr.) entstand das erste indische Gro&amp;amp;#223;reich, das weite Teile des Subkontinents kontrollierte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Begr&amp;amp;#252;nder der Dynastie war der Krieger Chandragupta Maurya. Mit Kriegselefanten gelang ihm ein bedeutender Triumph gegen K&amp;amp;#246;nig Seleukos I., den Nachfolger Alexanders des Gro&amp;amp;#223;en und Herrscher &amp;amp;#252;ber die ostgriechischen Kolonien im Iran und Indien. Unter Chandraguptas Enkel Ashoka (272-232 v. Chr.) erreichte das Maurya-Reich schlie&amp;amp;#223;lich den H&amp;amp;#246;hepunkt seiner Macht und kontrollierte (mit Ausnahme der S&amp;amp;#252;dspitze) den gesamten Subkontinent. Ashoka f&amp;amp;#252;hrte eine Verwaltung und ein Steuersystem ein und f&amp;amp;#246;rderte durch den Bau neuer Stra&amp;amp;#223;en den Handel. Sp&amp;amp;#228;ter konvertierte er zum Buddhismus und beendete die Epoche blutiger Eroberungsz&amp;amp;#252;ge. Seine ethischen Lehren sind auf unz&amp;amp;#228;hligen S&amp;amp;#228;ulen und Felsen in ganz Indien bis heute &amp;amp;#252;berliefert.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; 100 Jahre sp&amp;amp;#228;ter zerfiel das Maurya-Gro&amp;amp;#223;reich in mehrere feudale K&amp;amp;#246;nigreiche: Die Herrschergeschlechter der Gupta und Pajput regierten im Norden und die Chola, Hoysala und Pandya im S&amp;amp;#252;den. Die geteilten Reiche konnten den aufstrebenden Islam langfristig nicht aufhalten. Zwar hatte es bereits seit Jahrzehnten muslimische Handelsgemeinschaften gegeben, aber im 7. und 8. Jh. marschierten auch erste arabische Kampftruppen an der Westk&amp;amp;#252;ste und in Sindh in den Subkontinent ein. Im sp&amp;amp;#228;ten 12. Jh. versch&amp;amp;#228;rfte sich die Situation, als die Muslime - in diesem Fall die t&amp;amp;#252;rkische Dynastie, die sich aus den &amp;amp;#220;berbleibseln des Kalifenreichs der Abbasiden gebildet hatte - fast ununterbrochen mit Milit&amp;amp;#228;rtruppen nach Nordindien einfielen. Der Weg zur endg&amp;amp;#252;ltigen Eroberung Indiens war zuvor von Sultan Mahmud geebnet worden, der in der Zeit von 1001 bis 1027 mehr als 20 Feldz&amp;amp;#252;ge nach Indien angef&amp;amp;#252;hrt und dort sein gro&amp;amp;#223;es, wenngleich recht kurzlebiges Ghaznaviden-Reich errichtet hatte. 1186 wurde Mahmuds Reich von den Ghuriden zerst&amp;amp;#246;rt, die auch die Rajputenstaaten eroberten und ein muslimisches Sultanat in Delhi errichteten, das bis 1526 Regierungssitz mehrerer t&amp;amp;#252;rkischer Herrscher im Norden war. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die muslimischen Staaten wurden wiederum vom islamischen Mogulreich (1526-1761) unterworfen, gegr&amp;amp;#252;ndet von Zahir-ud-Din Muhammad Babur (Gro&amp;amp;#223;mogul von 1526-1530). Der Mongole stammte in 5. Generation von Timur-Lenk und in 14. Generation von Dschingis Khan ab. 1511 startete er eine Reihe von Blitzangriffen und eroberte Punjab und Hindustan. Sein Enkel Akbar der Gro&amp;amp;#223;e (1556-1605) setzte den Feldzug fort und nahm Gujarat, Bengalen und Rajasthan ein. Auf seinem Zenit befehligte Akbar die gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Streitmacht der indischen Geschichte und unterwarf nahezu den gesamten Subkontinent. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im 16. und 17. Jh. etablierten sich europ&amp;amp;#228;ische Handelskonsortien in Indien, um seltene Rohstoffe abzubauen, und dehnten sich weitl&amp;amp;#228;ufig aus. Um 1740 hatten Portugiesen, Holl&amp;amp;#228;nder, Engl&amp;amp;#228;nder und Franzosen Handelsniederlassungen gegr&amp;amp;#252;ndet. Nach der Niederlage Frankreichs im 7-j&amp;amp;#228;hrigen Krieg fielen die franz&amp;amp;#246;sischen Besitzungen allerdings an die britische Ostindische Kompanie. Diese f&amp;amp;#252;llte schlie&amp;amp;#223;lich das nach dem Untergang des Mogulreichs entstandene Machtvakuum aus. W&amp;amp;#228;hrend die Briten zun&amp;amp;#228;chst kaum mehr als eine Hand voll Handelsposten unterhielten, fiel ihnen schon bald die reiche Provinz Bengalen in die H&amp;amp;#228;nde. Von hier weiteten die Europ&amp;amp;#228;er ihren Einfluss in der Folgezeit weiter aus. Unterst&amp;amp;#252;tzt von indischen Hilfstruppen f&amp;amp;#252;gten die britischen Soldaten den Mogulen und den unabh&amp;amp;#228;ngigen F&amp;amp;#252;rsten von Mysore, Rajputana sowie der Maratha-Konf&amp;amp;#246;deration mehrere entscheidende Niederlagen zu. Bereits im Jahr 1850 kontrollierten die Briten ganz Indien. 25 Jahre nach dem erbitterten Aufstand der Jahre 1857 bis 59, in dessen Verlauf Indien von der Ostindischen Kompanie an die britische Krone &amp;amp;#252;berging, schlug die Stunde der nationalistischen Bewegung. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der indische Nationalkongress tagte erstmals im Dezember 1885 in Bombay - zu diesem Zeitpunkt k&amp;amp;#228;mpften noch immer indische Truppen unter britischer Flagge in Burma. Mahatma (&amp;quot;die gro&amp;amp;#223;e Seele&amp;quot;) Gandhi (1869-1948) war von der landesweiten indischen Unabh&amp;amp;#228;ngigkeitsbewegung zum geistigen F&amp;amp;#252;hrer ernannt worden. Seine Lehren und Methoden des gewaltlosen Widerstandes sind bis heute legend&amp;amp;#228;r und beeindruckten selbst seine erbittertsten Feinde. Das Massaker von Jallianwala Bagh (1919) verwandelte Millionen gem&amp;amp;#228;&amp;amp;#223;igter Inder von Gro&amp;amp;#223;britannien gegen&amp;amp;#252;ber loyalen &amp;quot;Raj&amp;quot; in leidenschaftliche Nationalisten. Die letzten Jahre der britischen Kolonialherrschaft waren von dem zunehmend gewaltt&amp;amp;#228;tigen Hindu-Muslim-Konflikt und st&amp;amp;#228;rkerem Widerstand gegen die Vormacht einer ausl&amp;amp;#228;ndischen Regierung gepr&amp;amp;#228;gt. Im Juli 1947 proklamierte das britische Parlament die Unabh&amp;amp;#228;ngigkeit Indiens. Die erzielte Teilungs&amp;amp;#252;bereinkunft gilt als eine der am schnellsten abgewickelten und lukrativsten Vereinbarungen aller Zeiten: Innerhalb nur eines Monats wurde die gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te und reichste Kronkolonie der Geschichte aufgeteilt. Um Mitternacht des 14. August 1947 wurden die souver&amp;amp;#228;nen Staaten Indien und Pakistan gebildet - f&amp;amp;#252;r alle Zeiten unabh&amp;amp;#228;ngig von der Hoheitsgewalt Gro&amp;amp;#223;britanniens. Heute ist Indien mit etwa 1 Milliarde Einwohner der gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te demokratische Staat der Welt. Trotz der weit verbreiteten Armut geh&amp;amp;#246;rt das Land zu den aufstrebenden M&amp;amp;#228;chten der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gandhi ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Mohandas Karamchand Gandhi|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1948|&lt;br /&gt;
Bild = gandhi_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Gandhi_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Indien symbol civ6 inv.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Gandhi_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Hindhuismus (Civ6)|Hindhuismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Gandhi_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Mahatma, Bapu von Indien===&lt;br /&gt;
'''Lebe, als würdest du morgen sterben. Lerne, als würdest du ewig leben.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige können sich rechtmäßig Bapu (Gujarati für &amp;quot;Vater&amp;quot;) ihres Landes nennen; und noch viel weniger haben diesen Spitznamen erworben, ohne viel Blut zu vergießen. Doch Mohandas Gandhi, den die Welt besser als Mahatma (Sanskrit für &amp;quot;ehrwürdig&amp;quot;) Gandhi kennt, schon. Er entwickelte den Ansatz des Satyagraha (ein von ihm erfundener Begriff, wörtlich &amp;quot;Wahrheitsmacht&amp;quot;), oder des Widerstands gegen die Tyrannei durch zivilen Ungehorsam, eine Taktik, mit der er seiner Heimat die Unabhängigkeit brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi wurde in die Hindi-Kaufmannskaste in ein Indien noch unter britischer Herrschaft geboren. Der Sohn der vierten Frau des Diwans des kleinen Staats Porbandar zeigte in seiner Jugend nichts von der bescheidenen Güte, die ihn als Erwachsener auszeichnen sollte. Seine Schwester stellte sogar einmal fest, dass einer seiner liebsten Zeitvertreibe als Kind war, dem &amp;quot;Hund das Ohr zu verdrehen&amp;quot;. Als Junge beschrieb man ihn auch als &amp;quot;rastlos wie der Merkur ... entweder spielt er oder streift umher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi schloss im Alter von 13 Jahren die arrangierte Ehe mit einer 14-Jährigen, die übliche Sitte für diese Zeit und diese Region. Offensichtlich fand er keinen Gefallen daran, da er diese Praktiken später als &amp;quot;die grausame Sitte der Kinderheirat&amp;quot; bezeichnete. Doch irgendwie hat er auch einen Vorteil daraus gezogen, da er im Jahr 1885 im Alter von 15 Jahren ein Kind bekam, dem aber nur ein kurzes Leben vergönnt war. Das Paar sollte vier weitere Kinder haben, alles Söhne, also schien die &amp;quot;grausame Sitte&amp;quot; seine Pflichten als Ehemann nicht zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Heirat setzte er seine weiterführende Schulbildung um ein Jahr aus. Mohandas war nur ein mittelmäßiger Schüler und auch unglaublich schüchtern - keine gute Kombination, als er auf der Schule in Rajkot war. Eine seiner letzten Bewertungen beim Abitur lautete sinngemäß: &amp;quot;gut in Englisch, durchschnittlich in Mathe und schlecht in Erdkunde; Betragen sehr gut, miserable Handschrift.&amp;quot; Bei diesen Talenten bleibt doch eigentlich nur eine Karriere als Anwalt, oder? 1888 brach er von Indien nach London auf und wollte Jura studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein Vater gerade erst verstorben war, wollte Gandhis Mutter nicht, dass er ging, und gab ihren Segen erst, als er versprach, von Wein, Frauen und Fleisch Abstand zu halten. Seine Kaste sah die Reise über das Meer als unsauber an; als er dennoch darauf bestand, erklärte man ihn zum &amp;quot;Geächteten&amp;quot;. Im Juni 1891 machte Gandhi seinen Abschluss und setzte die Segel nach Indien. Er wollte sich mit einer Kanzlei in Bombay niederlassen, scheiterte jedoch kläglich - den Berichten nach, weil er keine Zeugen hart ins Kreuzverhör nehmen konnte, was ihm natürlich nur wenige Klienten einbrachte. Daher nahm Mohandas mit 24 Jahren einen Jahresvertrag der indischen Firma Dada Abdulla &amp;amp;amp; Company an, um ihre Interessen in Natal, Südafrika, zu vertreten, einer anderen Ecke des weit verteilten British Empire.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi konnte sich an einem beruflichen Erfolg in Südafrika erfreuen, doch er war bestürzt über die Rassendiskriminierung und die Intoleranz, auf die er traf. Er verbrachte die nächsten 20 Jahre seines Lebens in Südafrika und kämpfte für die Rechte aller möglichen ethnischen Minderheiten. Dort war es auch, dass Gandhi begann, seine Philosophie des &amp;quot;passiven&amp;quot; Widerstands zu entwickeln und zu lehren. Er landete mehrfach für seinen Widerstand zum &amp;quot;Schwarzen Artikel&amp;quot; genannten Gesetz, durch den alle Nicht-Weißen der Regierung ihre Fingerabdrücke abgeben mussten, im Gefängnis. Als die Regierung anordnete, dass nur christliche Ehen in Südafrika legal waren, organisierte Gandhi einen massiven, gewaltfreien Protest und führte ihn an. Sein Zorn war zumindest in Teilen in seinen frühen Erfahrungen in Südafrika begründet, als er aus einem Erste-Klasse-Abteil der Bahn geworfen oder auch von einem Zugführer geschlagen worden war, da er seinen Platz nicht für einen Weißen aufgegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner anscheinend endlosen Proteste bewies Gandhi sich auch in Kriegszeiten als eine Art imperialer Patriot. Während des Burenkriegs formierte er einen Trupp aus 1100 indischen Freiwilligen, die als Sanitäter und Krankenträger an der Front dienten; Gandhi und 37 andere bekamen dafür die Kriegsmedaille für ihren Dienst und das erbrachte Opfer. 1906 waren die Briten wieder einmal zugange, dieses Mal gegen die Zulu. Gandhi stellte wieder eine Freiwilligentruppe für das Krankentragen zusammen (den Überlebenden wurde &amp;quot;erlaubt&amp;quot;, um die südafrikanische Staatsbürgerschaft zu bitten). Seine unmittelbaren Erlebnisse als Augenzeuge im Krieg überzeugten ihn davon, dass nur gewaltfreie Methoden eine Chance gegen die mächtige königliche Armee haben ... und vielleicht nicht einmal die.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 kehrte Gandhi nach Indien zurück. Beinahe sofort verärgerte er so ziemlich jeden, der etwas zu sagen hatte: die britischen Verwalter, als er erklärte, es würde ihn beschämen, Englisch in seinem Heimatland sprechen zu müssen; und den indischen Adel, den er für seinen Prunk rügte und ihm mitteilte, sie sollten ihre Juwelen und ihren Wohlstand besser wegen der ärmeren Landsleute nicht zur Schau stellen. So begann Gandhi seinen langen Feldzug zur Befreiung seines Landes von der englischen Herrschaft. Der Mahatma verfolgte dabei zwei Wege - er versuchte, die Unterdrücker zu beschämen, und er forderte Opfer von den Unterdrückten in der Opposition. In den folgenden 30 Jahren predigte Gandhi unermüdlich den Indern den passiven Widerstand, er führte Streik um Streik an, Marsch um Marsch, hungerte bis zum Umfallen, erlitt unzählige Schläge und verbrachte Jahre im Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewaltiger Rückschritte und Jahren der Frustration verärgerte Gandhi weiterhin die Mächtigen. 1946 stimmte Großbritannien mit seinem erschöpften Militär und quasi pleite zu, Indien zu verlassen, entschied jedoch dabei, die Kolonie zwischen Hindus und Moslems aufzuteilen, wogegen sich Gandhi vehement ausgesprochen hatte. Als rund 15 Millionen Menschen versuchten, sich für die &amp;quot;richtige&amp;quot; Seite der Trennlinie zu entscheiden, entfachten ihre Aktionen einen Ausbruch religiöser Gewalt, bei dem die Moslems in Indien abgeschlachtet wurden. Dasselbe Schicksal erwartete die Hindus in Pakistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Länder lagen im Chaos. Als Antwort trat Gandhi in den Hungerstreik, bis die Gewalt ein Ende finden würde. Erstaunlicherweise half das; Repräsentanten beider Nationen und Religionen versprachen, das Morden zu beenden, und baten ihn, den Hungerstreik zu beenden. Und das tat er auch, zur Erleichterung von Millionen. Ironischerweise wurde Mohandas Gandhi nur 12 Tage später vom militanten Hindu-Nationalisten Nathuram Godse im Garten des Birla-Hauses ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Gandhi ist die ultimative friedenserhaltende Zivilisation, die nie jemandem den Krieg erklärt, außer es geht um die Rückeroberung verlorenen Gebiets. Er lässt große Städte entstehen, immer in der Hoffnung, dass niemand ihm den Kampf ansagen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi hat schon früh die Religion für sich entdeckt, Heilige Stätten mit Stufenbrunnen daneben errichtet und eine starke {{6glauben}} Glaubensgenerierung angefacht (die noch stärker wird, solange er für Frieden sorgt). Aber für ihn gibt es nicht nur eine Religion. Er wird nie Inquisitoren erhalten, so dass auch andere Religionen Platz finden (die ihn dafür durch ihren Anhänger-Glaubenssatz belohnen). Wenn er keine Aussichten auf einen Religionssieg hat, wird er es mit einem Wissenschafts- oder Kultursieg versuchen, je nachdem, wo die Chancen besser liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chandragupta ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Chandragupta|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten =  |&lt;br /&gt;
Bild = chandragupta_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Chandragupta_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Indien symbol civ6 inv.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Chandragupta_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = Sikh  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Chandragupta_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6riseandfall_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Maurya-Kaiser===&lt;br /&gt;
'''Es reicht nicht, sein Volk zu führen. Vielmehr muss man führen, als wäre man selbst das Volk.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten ist der Eroberer, dessen Name Jahrtausende überdauert. Noch seltener ist der Stratege, der auf dem Schlachtfeld ebenso fähig ist wie in der Politik. Am seltensten ist der Herrscher, der sein Reich freiwillig abgibt. Alles drei zusammen ist nur Chandragupta Maurya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühe Leben des im 3. Jahrhundert v. Chr. geborenen Chandragupta liegt im Dunkeln. Einige Quellen sprechen ihm eine Verbindung zu einer Familie mit adliger Kriegertradition zu, gegensätzliche griechische Quellen behaupten jedoch, dass er als Bürgerlicher geboren wurde. Trotz dieser Konfusion erarbeitete Chandragupta sich schnell einen Ruf als kluger und charismatischer Mann, und zwar so sehr, dass der große Chanakya beschloss, sein Mentor zu werden. Durch die Unterstützung und den Rat des legendären Politikers und Philosophen erhielt Chandragupta einen Crashkurs in Politik, Kunst und Militärtaktik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chanakyas Ausbildung diente nur einem einzigen Zweck: Er hoffte, dass sein Schüler die Nanda-Dynastie herausfordern konnte, eine Regierung, die weitläufig als korrupt galt. Chandragupta erwies sich des Vertrauens seines Tutors als würdig, denn er erhob schon bald eine Armee. 322 v. Chr. hatte er die Nanda unterworfen, sich selbst als Regent des Königreichs von Magadha eingesetzt und die Maurya-Dynastie gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandragupta gab sich nie zufrieden. Schon bald warf er ein Auge auf die Ländereien, die von den mächtigen Nachfolgerstaaten der Mazedonier gehalten wurden. Auch wenn Alexander der Große schon vor Chandraguptas Thronbesteigung gestorben war, waren durch seine Eroberung des Industals die hiesigen Satrapien noch unter mazedonischer Kontrolle. Damit war Chandragupta offenbar nicht einverstanden, denn er brachte die eroberten Gebiete wieder unter sein Banner, annektierte Punjab und machte weiter, bis er an die Grenzen Persiens stieß und damit an die östliche Flanke von Seleukos I. Nikator, dem Basileus des neu gegründeten Seleukidenreichs und persönlichen Gefährten von Alexander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg zwischen den Seleukiden und Maurya währte von 305 bis 303 v. Chr. und endete damit, dass Seleukos die indischen Satrapien der Mazedonier an den Maurya-König abtrat. Um zu bezeugen, dass es kein böses Blut gab, und im Wissen, dass Seleukos sich mehr um die Nachfolgerstaaten-Rivalen im Westen und Süden Gedanken machte, schenkte Chandragupta dem Basileus 500 Kriegselefanten, ein perfektes Geschenk für nahezu jeden Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt reichte Chandraguptas Reich vom heutigen Afghanistan bis ins südliche Indien. Aber Eroberungen waren nicht Chandraguptas einzige Stärke. Während seiner Regentschaft erwies sich Chandragupta als besonnener Herrscher, der sich sehr um sein Volk sorgte (oder er war zumindest schlau genug, diesen Eindruck durch seine Taten zu erwecken). Er baute Straßen, Bewässerungssysteme und erweiterte die Handelswege, um das Leben seiner Untertanen zu verbessern. Er war auch clever genug, sich die Loyalität seiner Soldaten zu sichern, indem er ihnen in den Garnisonen Pracht und Diener zur Verfügung stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende seines Lebens traf Chandragupta auf den Weisen Bhadrabahu, der ihm die Lehren des Jainismus nahebrachte, einer Religion, die spirituelle Erleuchtung und Gewaltlosigkeit durch eine asketische Lebensweise propagierte. Diesem neuen Kodex folgend gab Chandragupta seinen Thron an seinen Sohn Bindusara ab. Er suchte die Erleuchtung und unternahm eine Pilgerreise zu einer Höhle im südlichen Indien. Dort meditierte er bis zu seinem Tod, und erfüllte sein Ziel spiritueller Reinheit, indem er buchstäblich auf alles verzichtete, auf seinen Thron, sein Königreich, seine Reichtümer, ja sogar Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandraguptas Tod bedeutete jedoch nicht das Ende seiner Dynastie. Das Maurya-Reich sollte noch ein Jahrhundert überdauern. Inspiriert durch seine Taten folgten seine Nachfolger (vor allem sein Enkel Ashoka) seinem kombinierten Beispiel aus Expansion und spiritueller Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Chandragupta ist das Gesicht eines weniger friedlichen Indien, das sich nicht scheut, seine Grenzen offensiv in fremde Gebiete auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptvorteil von Chandragupta ist der frühzeitige Zugriff auf den Casus Belli für einen Expansionskrieg, sodass es unerlässlich ist, die Ausrichtung &amp;quot;Militärausbildung&amp;quot; abzuschließen, bevor Ihr einen Angriff gegen Eure Nachbarn beginnt. Um seine Fähigkeit &amp;quot;Arthashastra&amp;quot; optimal auszunutzen, ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein, um Eure Feinde rasch mit einer überlegenen und schnelleren Streitmacht zu zerschmettern. Indiens religiöse Stärke sollte ebenfalls nicht ignoriert werden, denn der einfachste Weg, um fremde Religionen im indischen Reich zu verbreiten und ihre Anhänger-Glaubenssätze nutzen zu können, ist die Eroberung von Städten, in denen die gewünschte Religion vorherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Marseille77</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://civ-wiki.de/index.php?title=Indien_(Civ6)&amp;diff=58245</id>
		<title>Indien (Civ6)</title>
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				<updated>2026-06-19T09:10:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Marseille77: /* Chandragupta */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffskl | text = Dieser Beitrag befasst sich mit '''Indien''', wie es in ''Civilization VI'' vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe [[Indien]]. |}}&lt;br /&gt;
__noTOC__&lt;br /&gt;
{{Ziv Info Civ6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Name = Indien&lt;br /&gt;
| Bild = indien_symbol_civ6_inv.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eigenschaft --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Eigenschaft =  {{Eigenschaft_Indien_Civ6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anführer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Anführer   = Gandhi&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Spezial --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ziv_Einheit = [[Ritter_(Civ6)#Varu|Varu]]&lt;br /&gt;
| Icon_Unit = varu_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Modernisierung = [[Stufenbrunnen_(Civ6)|Stufenbrunnen]]&lt;br /&gt;
| Icon_Improvement = stufenbrunnen_symbol_civ6.png&lt;br /&gt;
| Ziv_Farbe  = lila, petrol&lt;br /&gt;
| Game = Grundspiel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Civilopedia ==&lt;br /&gt;
Der indische Subkontinent beheimatet eine der &amp;amp;#228;ltesten und einflussreichsten Kulturen der Welt. Seit etwa 5000 v.Chr. siedelten sich immer mehr Bauernv&amp;amp;#246;lker im Indus-Tal an, und bis etwa 2600 v.Chr. hatten sich viele ihrer D&amp;amp;#246;rfer bereits zu St&amp;amp;#228;dten entwickelt, die das Fundament der fr&amp;amp;#252;hen Harappa-Kultur bildeten - das &amp;amp;#196;quivalent zu den zeitgen&amp;amp;#246;ssischen &amp;amp;#228;gyptischen und babylonischen Kulturen. Etwa zur gleichen Zeit nahm der Hinduismus als &amp;amp;#228;lteste Religion der Welt langsam Gestalt an. Anders als in &amp;amp;#196;gypten und Babylon bildete sich in Indien zun&amp;amp;#228;chst allerdings kein zentralisierter Staat heraus. Erst w&amp;amp;#228;hrend der Maurya-Dynastie (um 325-185 v. Chr.) entstand das erste indische Gro&amp;amp;#223;reich, das weite Teile des Subkontinents kontrollierte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Begr&amp;amp;#252;nder der Dynastie war der Krieger Chandragupta Maurya. Mit Kriegselefanten gelang ihm ein bedeutender Triumph gegen K&amp;amp;#246;nig Seleukos I., den Nachfolger Alexanders des Gro&amp;amp;#223;en und Herrscher &amp;amp;#252;ber die ostgriechischen Kolonien im Iran und Indien. Unter Chandraguptas Enkel Ashoka (272-232 v. Chr.) erreichte das Maurya-Reich schlie&amp;amp;#223;lich den H&amp;amp;#246;hepunkt seiner Macht und kontrollierte (mit Ausnahme der S&amp;amp;#252;dspitze) den gesamten Subkontinent. Ashoka f&amp;amp;#252;hrte eine Verwaltung und ein Steuersystem ein und f&amp;amp;#246;rderte durch den Bau neuer Stra&amp;amp;#223;en den Handel. Sp&amp;amp;#228;ter konvertierte er zum Buddhismus und beendete die Epoche blutiger Eroberungsz&amp;amp;#252;ge. Seine ethischen Lehren sind auf unz&amp;amp;#228;hligen S&amp;amp;#228;ulen und Felsen in ganz Indien bis heute &amp;amp;#252;berliefert.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; 100 Jahre sp&amp;amp;#228;ter zerfiel das Maurya-Gro&amp;amp;#223;reich in mehrere feudale K&amp;amp;#246;nigreiche: Die Herrschergeschlechter der Gupta und Pajput regierten im Norden und die Chola, Hoysala und Pandya im S&amp;amp;#252;den. Die geteilten Reiche konnten den aufstrebenden Islam langfristig nicht aufhalten. Zwar hatte es bereits seit Jahrzehnten muslimische Handelsgemeinschaften gegeben, aber im 7. und 8. Jh. marschierten auch erste arabische Kampftruppen an der Westk&amp;amp;#252;ste und in Sindh in den Subkontinent ein. Im sp&amp;amp;#228;ten 12. Jh. versch&amp;amp;#228;rfte sich die Situation, als die Muslime - in diesem Fall die t&amp;amp;#252;rkische Dynastie, die sich aus den &amp;amp;#220;berbleibseln des Kalifenreichs der Abbasiden gebildet hatte - fast ununterbrochen mit Milit&amp;amp;#228;rtruppen nach Nordindien einfielen. Der Weg zur endg&amp;amp;#252;ltigen Eroberung Indiens war zuvor von Sultan Mahmud geebnet worden, der in der Zeit von 1001 bis 1027 mehr als 20 Feldz&amp;amp;#252;ge nach Indien angef&amp;amp;#252;hrt und dort sein gro&amp;amp;#223;es, wenngleich recht kurzlebiges Ghaznaviden-Reich errichtet hatte. 1186 wurde Mahmuds Reich von den Ghuriden zerst&amp;amp;#246;rt, die auch die Rajputenstaaten eroberten und ein muslimisches Sultanat in Delhi errichteten, das bis 1526 Regierungssitz mehrerer t&amp;amp;#252;rkischer Herrscher im Norden war. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Die muslimischen Staaten wurden wiederum vom islamischen Mogulreich (1526-1761) unterworfen, gegr&amp;amp;#252;ndet von Zahir-ud-Din Muhammad Babur (Gro&amp;amp;#223;mogul von 1526-1530). Der Mongole stammte in 5. Generation von Timur-Lenk und in 14. Generation von Dschingis Khan ab. 1511 startete er eine Reihe von Blitzangriffen und eroberte Punjab und Hindustan. Sein Enkel Akbar der Gro&amp;amp;#223;e (1556-1605) setzte den Feldzug fort und nahm Gujarat, Bengalen und Rajasthan ein. Auf seinem Zenit befehligte Akbar die gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te Streitmacht der indischen Geschichte und unterwarf nahezu den gesamten Subkontinent. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Im 16. und 17. Jh. etablierten sich europ&amp;amp;#228;ische Handelskonsortien in Indien, um seltene Rohstoffe abzubauen, und dehnten sich weitl&amp;amp;#228;ufig aus. Um 1740 hatten Portugiesen, Holl&amp;amp;#228;nder, Engl&amp;amp;#228;nder und Franzosen Handelsniederlassungen gegr&amp;amp;#252;ndet. Nach der Niederlage Frankreichs im 7-j&amp;amp;#228;hrigen Krieg fielen die franz&amp;amp;#246;sischen Besitzungen allerdings an die britische Ostindische Kompanie. Diese f&amp;amp;#252;llte schlie&amp;amp;#223;lich das nach dem Untergang des Mogulreichs entstandene Machtvakuum aus. W&amp;amp;#228;hrend die Briten zun&amp;amp;#228;chst kaum mehr als eine Hand voll Handelsposten unterhielten, fiel ihnen schon bald die reiche Provinz Bengalen in die H&amp;amp;#228;nde. Von hier weiteten die Europ&amp;amp;#228;er ihren Einfluss in der Folgezeit weiter aus. Unterst&amp;amp;#252;tzt von indischen Hilfstruppen f&amp;amp;#252;gten die britischen Soldaten den Mogulen und den unabh&amp;amp;#228;ngigen F&amp;amp;#252;rsten von Mysore, Rajputana sowie der Maratha-Konf&amp;amp;#246;deration mehrere entscheidende Niederlagen zu. Bereits im Jahr 1850 kontrollierten die Briten ganz Indien. 25 Jahre nach dem erbitterten Aufstand der Jahre 1857 bis 59, in dessen Verlauf Indien von der Ostindischen Kompanie an die britische Krone &amp;amp;#252;berging, schlug die Stunde der nationalistischen Bewegung. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der indische Nationalkongress tagte erstmals im Dezember 1885 in Bombay - zu diesem Zeitpunkt k&amp;amp;#228;mpften noch immer indische Truppen unter britischer Flagge in Burma. Mahatma (&amp;quot;die gro&amp;amp;#223;e Seele&amp;quot;) Gandhi (1869-1948) war von der landesweiten indischen Unabh&amp;amp;#228;ngigkeitsbewegung zum geistigen F&amp;amp;#252;hrer ernannt worden. Seine Lehren und Methoden des gewaltlosen Widerstandes sind bis heute legend&amp;amp;#228;r und beeindruckten selbst seine erbittertsten Feinde. Das Massaker von Jallianwala Bagh (1919) verwandelte Millionen gem&amp;amp;#228;&amp;amp;#223;igter Inder von Gro&amp;amp;#223;britannien gegen&amp;amp;#252;ber loyalen &amp;quot;Raj&amp;quot; in leidenschaftliche Nationalisten. Die letzten Jahre der britischen Kolonialherrschaft waren von dem zunehmend gewaltt&amp;amp;#228;tigen Hindu-Muslim-Konflikt und st&amp;amp;#228;rkerem Widerstand gegen die Vormacht einer ausl&amp;amp;#228;ndischen Regierung gepr&amp;amp;#228;gt. Im Juli 1947 proklamierte das britische Parlament die Unabh&amp;amp;#228;ngigkeit Indiens. Die erzielte Teilungs&amp;amp;#252;bereinkunft gilt als eine der am schnellsten abgewickelten und lukrativsten Vereinbarungen aller Zeiten: Innerhalb nur eines Monats wurde die gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te und reichste Kronkolonie der Geschichte aufgeteilt. Um Mitternacht des 14. August 1947 wurden die souver&amp;amp;#228;nen Staaten Indien und Pakistan gebildet - f&amp;amp;#252;r alle Zeiten unabh&amp;amp;#228;ngig von der Hoheitsgewalt Gro&amp;amp;#223;britanniens. Heute ist Indien mit etwa 1 Milliarde Einwohner der gr&amp;amp;#246;&amp;amp;#223;te demokratische Staat der Welt. Trotz der weit verbreiteten Armut geh&amp;amp;#246;rt das Land zu den aufstrebenden M&amp;amp;#228;chten der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gandhi ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Mohandas Karamchand Gandhi|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten = 1948|&lt;br /&gt;
Bild = gandhi_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Gandhi_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Indien symbol civ6 inv.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Gandhi_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion =  [[Hindhuismus (Civ6)|Hindhuismus]]|&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Gandhi_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = Grundspiel| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Mahatma, Bapu von Indien===&lt;br /&gt;
'''Lebe, als würdest du morgen sterben. Lerne, als würdest du ewig leben.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige können sich rechtmäßig Bapu (Gujarati für &amp;quot;Vater&amp;quot;) ihres Landes nennen; und noch viel weniger haben diesen Spitznamen erworben, ohne viel Blut zu vergießen. Doch Mohandas Gandhi, den die Welt besser als Mahatma (Sanskrit für &amp;quot;ehrwürdig&amp;quot;) Gandhi kennt, schon. Er entwickelte den Ansatz des Satyagraha (ein von ihm erfundener Begriff, wörtlich &amp;quot;Wahrheitsmacht&amp;quot;), oder des Widerstands gegen die Tyrannei durch zivilen Ungehorsam, eine Taktik, mit der er seiner Heimat die Unabhängigkeit brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi wurde in die Hindi-Kaufmannskaste in ein Indien noch unter britischer Herrschaft geboren. Der Sohn der vierten Frau des Diwans des kleinen Staats Porbandar zeigte in seiner Jugend nichts von der bescheidenen Güte, die ihn als Erwachsener auszeichnen sollte. Seine Schwester stellte sogar einmal fest, dass einer seiner liebsten Zeitvertreibe als Kind war, dem &amp;quot;Hund das Ohr zu verdrehen&amp;quot;. Als Junge beschrieb man ihn auch als &amp;quot;rastlos wie der Merkur ... entweder spielt er oder streift umher&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi schloss im Alter von 13 Jahren die arrangierte Ehe mit einer 14-Jährigen, die übliche Sitte für diese Zeit und diese Region. Offensichtlich fand er keinen Gefallen daran, da er diese Praktiken später als &amp;quot;die grausame Sitte der Kinderheirat&amp;quot; bezeichnete. Doch irgendwie hat er auch einen Vorteil daraus gezogen, da er im Jahr 1885 im Alter von 15 Jahren ein Kind bekam, dem aber nur ein kurzes Leben vergönnt war. Das Paar sollte vier weitere Kinder haben, alles Söhne, also schien die &amp;quot;grausame Sitte&amp;quot; seine Pflichten als Ehemann nicht zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Heirat setzte er seine weiterführende Schulbildung um ein Jahr aus. Mohandas war nur ein mittelmäßiger Schüler und auch unglaublich schüchtern - keine gute Kombination, als er auf der Schule in Rajkot war. Eine seiner letzten Bewertungen beim Abitur lautete sinngemäß: &amp;quot;gut in Englisch, durchschnittlich in Mathe und schlecht in Erdkunde; Betragen sehr gut, miserable Handschrift.&amp;quot; Bei diesen Talenten bleibt doch eigentlich nur eine Karriere als Anwalt, oder? 1888 brach er von Indien nach London auf und wollte Jura studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein Vater gerade erst verstorben war, wollte Gandhis Mutter nicht, dass er ging, und gab ihren Segen erst, als er versprach, von Wein, Frauen und Fleisch Abstand zu halten. Seine Kaste sah die Reise über das Meer als unsauber an; als er dennoch darauf bestand, erklärte man ihn zum &amp;quot;Geächteten&amp;quot;. Im Juni 1891 machte Gandhi seinen Abschluss und setzte die Segel nach Indien. Er wollte sich mit einer Kanzlei in Bombay niederlassen, scheiterte jedoch kläglich - den Berichten nach, weil er keine Zeugen hart ins Kreuzverhör nehmen konnte, was ihm natürlich nur wenige Klienten einbrachte. Daher nahm Mohandas mit 24 Jahren einen Jahresvertrag der indischen Firma Dada Abdulla &amp;amp;amp; Company an, um ihre Interessen in Natal, Südafrika, zu vertreten, einer anderen Ecke des weit verteilten British Empire.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi konnte sich an einem beruflichen Erfolg in Südafrika erfreuen, doch er war bestürzt über die Rassendiskriminierung und die Intoleranz, auf die er traf. Er verbrachte die nächsten 20 Jahre seines Lebens in Südafrika und kämpfte für die Rechte aller möglichen ethnischen Minderheiten. Dort war es auch, dass Gandhi begann, seine Philosophie des &amp;quot;passiven&amp;quot; Widerstands zu entwickeln und zu lehren. Er landete mehrfach für seinen Widerstand zum &amp;quot;Schwarzen Artikel&amp;quot; genannten Gesetz, durch den alle Nicht-Weißen der Regierung ihre Fingerabdrücke abgeben mussten, im Gefängnis. Als die Regierung anordnete, dass nur christliche Ehen in Südafrika legal waren, organisierte Gandhi einen massiven, gewaltfreien Protest und führte ihn an. Sein Zorn war zumindest in Teilen in seinen frühen Erfahrungen in Südafrika begründet, als er aus einem Erste-Klasse-Abteil der Bahn geworfen oder auch von einem Zugführer geschlagen worden war, da er seinen Platz nicht für einen Weißen aufgegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner anscheinend endlosen Proteste bewies Gandhi sich auch in Kriegszeiten als eine Art imperialer Patriot. Während des Burenkriegs formierte er einen Trupp aus 1100 indischen Freiwilligen, die als Sanitäter und Krankenträger an der Front dienten; Gandhi und 37 andere bekamen dafür die Kriegsmedaille für ihren Dienst und das erbrachte Opfer. 1906 waren die Briten wieder einmal zugange, dieses Mal gegen die Zulu. Gandhi stellte wieder eine Freiwilligentruppe für das Krankentragen zusammen (den Überlebenden wurde &amp;quot;erlaubt&amp;quot;, um die südafrikanische Staatsbürgerschaft zu bitten). Seine unmittelbaren Erlebnisse als Augenzeuge im Krieg überzeugten ihn davon, dass nur gewaltfreie Methoden eine Chance gegen die mächtige königliche Armee haben ... und vielleicht nicht einmal die.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 kehrte Gandhi nach Indien zurück. Beinahe sofort verärgerte er so ziemlich jeden, der etwas zu sagen hatte: die britischen Verwalter, als er erklärte, es würde ihn beschämen, Englisch in seinem Heimatland sprechen zu müssen; und den indischen Adel, den er für seinen Prunk rügte und ihm mitteilte, sie sollten ihre Juwelen und ihren Wohlstand besser wegen der ärmeren Landsleute nicht zur Schau stellen. So begann Gandhi seinen langen Feldzug zur Befreiung seines Landes von der englischen Herrschaft. Der Mahatma verfolgte dabei zwei Wege - er versuchte, die Unterdrücker zu beschämen, und er forderte Opfer von den Unterdrückten in der Opposition. In den folgenden 30 Jahren predigte Gandhi unermüdlich den Indern den passiven Widerstand, er führte Streik um Streik an, Marsch um Marsch, hungerte bis zum Umfallen, erlitt unzählige Schläge und verbrachte Jahre im Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewaltiger Rückschritte und Jahren der Frustration verärgerte Gandhi weiterhin die Mächtigen. 1946 stimmte Großbritannien mit seinem erschöpften Militär und quasi pleite zu, Indien zu verlassen, entschied jedoch dabei, die Kolonie zwischen Hindus und Moslems aufzuteilen, wogegen sich Gandhi vehement ausgesprochen hatte. Als rund 15 Millionen Menschen versuchten, sich für die &amp;quot;richtige&amp;quot; Seite der Trennlinie zu entscheiden, entfachten ihre Aktionen einen Ausbruch religiöser Gewalt, bei dem die Moslems in Indien abgeschlachtet wurden. Dasselbe Schicksal erwartete die Hindus in Pakistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Länder lagen im Chaos. Als Antwort trat Gandhi in den Hungerstreik, bis die Gewalt ein Ende finden würde. Erstaunlicherweise half das; Repräsentanten beider Nationen und Religionen versprachen, das Morden zu beenden, und baten ihn, den Hungerstreik zu beenden. Und das tat er auch, zur Erleichterung von Millionen. Ironischerweise wurde Mohandas Gandhi nur 12 Tage später vom militanten Hindu-Nationalisten Nathuram Godse im Garten des Birla-Hauses ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie ===&lt;br /&gt;
Gandhi ist die ultimative friedenserhaltende Zivilisation, die nie jemandem den Krieg erklärt, außer es geht um die Rückeroberung verlorenen Gebiets. Er lässt große Städte entstehen, immer in der Hoffnung, dass niemand ihm den Kampf ansagen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi hat schon früh die Religion für sich entdeckt, Heilige Stätten mit Stufenbrunnen daneben errichtet und eine starke {{6glauben}} Glaubensgenerierung angefacht (die noch stärker wird, solange er für Frieden sorgt). Aber für ihn gibt es nicht nur eine Religion. Er wird nie Inquisitoren erhalten, so dass auch andere Religionen Platz finden (die ihn dafür durch ihren Anhänger-Glaubenssatz belohnen). Wenn er keine Aussichten auf einen Religionssieg hat, wird er es mit einem Wissenschafts- oder Kultursieg versuchen, je nachdem, wo die Chancen besser liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chandragupta ==&lt;br /&gt;
{{&lt;br /&gt;
Anführer_Info_Civ6 | &lt;br /&gt;
Name = Chandragupta|&lt;br /&gt;
Ziv_Lebensdaten =  |&lt;br /&gt;
Bild = chandragupta_civ6.png |&lt;br /&gt;
Ziv_Fähigkeit = {{Eigenschaft_Chandragupta_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Land = [[Datei:Indien symbol civ6 inv.png|x40px|link=Indien_(Civ6)]]|&lt;br /&gt;
Ziv_Spezial = |&lt;br /&gt;
Ziv_Agenda = {{Agenda_Chandragupta_Civ6}}|&lt;br /&gt;
Ziv_Religion = Sikh  |&lt;br /&gt;
Bild_3d = Civ6_Chandragupta_3D.jpg|&lt;br /&gt;
Game = [[Datei:civ6riseandfall_logo.png|x15px]]| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Maurya-Kaiser===&lt;br /&gt;
'''Es reicht nicht, sein Volk zu führen. Vielmehr muss man führen, als wäre man selbst das Volk.'''&lt;br /&gt;
Selten ist der Eroberer, dessen Name Jahrtausende überdauert. Noch seltener ist der Stratege, der auf dem Schlachtfeld ebenso fähig ist wie in der Politik. Am seltensten ist der Herrscher, der sein Reich freiwillig abgibt. Alles drei zusammen ist nur Chandragupta Maurya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühe Leben des im 3. Jahrhundert v. Chr. geborenen Chandragupta liegt im Dunkeln. Einige Quellen sprechen ihm eine Verbindung zu einer Familie mit adliger Kriegertradition zu, gegensätzliche griechische Quellen behaupten jedoch, dass er als Bürgerlicher geboren wurde. Trotz dieser Konfusion erarbeitete Chandragupta sich schnell einen Ruf als kluger und charismatischer Mann, und zwar so sehr, dass der große Chanakya beschloss, sein Mentor zu werden. Durch die Unterstützung und den Rat des legendären Politikers und Philosophen erhielt Chandragupta einen Crashkurs in Politik, Kunst und Militärtaktik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chanakyas Ausbildung diente nur einem einzigen Zweck: Er hoffte, dass sein Schüler die Nanda-Dynastie herausfordern konnte, eine Regierung, die weitläufig als korrupt galt. Chandragupta erwies sich des Vertrauens seines Tutors als würdig, denn er erhob schon bald eine Armee. 322 v. Chr. hatte er die Nanda unterworfen, sich selbst als Regent des Königreichs von Magadha eingesetzt und die Maurya-Dynastie gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandragupta gab sich nie zufrieden. Schon bald warf er ein Auge auf die Ländereien, die von den mächtigen Nachfolgerstaaten der Mazedonier gehalten wurden. Auch wenn Alexander der Große schon vor Chandraguptas Thronbesteigung gestorben war, waren durch seine Eroberung des Industals die hiesigen Satrapien noch unter mazedonischer Kontrolle. Damit war Chandragupta offenbar nicht einverstanden, denn er brachte die eroberten Gebiete wieder unter sein Banner, annektierte Punjab und machte weiter, bis er an die Grenzen Persiens stieß und damit an die östliche Flanke von Seleukos I. Nikator, dem Basileus des neu gegründeten Seleukidenreichs und persönlichen Gefährten von Alexander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg zwischen den Seleukiden und Maurya währte von 305 bis 303 v. Chr. und endete damit, dass Seleukos die indischen Satrapien der Mazedonier an den Maurya-König abtrat. Um zu bezeugen, dass es kein böses Blut gab, und im Wissen, dass Seleukos sich mehr um die Nachfolgerstaaten-Rivalen im Westen und Süden Gedanken machte, schenkte Chandragupta dem Basileus 500 Kriegselefanten, ein perfektes Geschenk für nahezu jeden Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt reichte Chandraguptas Reich vom heutigen Afghanistan bis ins südliche Indien. Aber Eroberungen waren nicht Chandraguptas einzige Stärke. Während seiner Regentschaft erwies sich Chandragupta als besonnener Herrscher, der sich sehr um sein Volk sorgte (oder er war zumindest schlau genug, diesen Eindruck durch seine Taten zu erwecken). Er baute Straßen, Bewässerungssysteme und erweiterte die Handelswege, um das Leben seiner Untertanen zu verbessern. Er war auch clever genug, sich die Loyalität seiner Soldaten zu sichern, indem er ihnen in den Garnisonen Pracht und Diener zur Verfügung stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende seines Lebens traf Chandragupta auf den Weisen Bhadrabahu, der ihm die Lehren des Jainismus nahebrachte, einer Religion, die spirituelle Erleuchtung und Gewaltlosigkeit durch eine asketische Lebensweise propagierte. Diesem neuen Kodex folgend gab Chandragupta seinen Thron an seinen Sohn Bindusara ab. Er suchte die Erleuchtung und unternahm eine Pilgerreise zu einer Höhle im südlichen Indien. Dort meditierte er bis zu seinem Tod, und erfüllte sein Ziel spiritueller Reinheit, indem er buchstäblich auf alles verzichtete, auf seinen Thron, sein Königreich, seine Reichtümer, ja sogar Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chandraguptas Tod bedeutete jedoch nicht das Ende seiner Dynastie. Das Maurya-Reich sollte noch ein Jahrhundert überdauern. Inspiriert durch seine Taten folgten seine Nachfolger (vor allem sein Enkel Ashoka) seinem kombinierten Beispiel aus Expansion und spiritueller Erleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategie===&lt;br /&gt;
Chandragupta ist das Gesicht eines weniger friedlichen Indien, das sich nicht scheut, seine Grenzen offensiv in fremde Gebiete auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptvorteil von Chandragupta ist der frühzeitige Zugriff auf den Casus Belli für einen Expansionskrieg, sodass es unerlässlich ist, die Ausrichtung &amp;quot;Militärausbildung&amp;quot; abzuschließen, bevor Ihr einen Angriff gegen Eure Nachbarn beginnt. Um seine Fähigkeit &amp;quot;Arthashastra&amp;quot; optimal auszunutzen, ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein, um Eure Feinde rasch mit einer überlegenen und schnelleren Streitmacht zu zerschmettern. Indiens religiöse Stärke sollte ebenfalls nicht ignoriert werden, denn der einfachste Weg, um fremde Religionen im indischen Reich zu verbreiten und ihre Anhänger-Glaubenssätze nutzen zu können, ist die Eroberung von Städten, in denen die gewünschte Religion vorherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Civilization VI Zivilisationen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Civ6]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilisationen (Civ6)]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Civ6Vorlagen]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;'''Dekolonisierung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mag Zivilisationen auf Kontinenten, auf denen sie keine Städte hat. Mag keine Zivilisationen, die eine Stadt auf ihrem Heimatkontinent haben.&lt;/div&gt;</summary>
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