Forschungskosten (Civ2)

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Um eine Technologie zu erforschen, muss eine bestimmte Anzahl an Erlenmeyerkolben Civ2Beaker.png gesammelt werden. Die entsprechende Menge an Civ2Beaker.png sind die Forschungskosten.

Die Höhe der Forschungskosten hängt in Civilization II von vier Faktoren ab:

  1. Anzahl der bisher erforschten Technologien
  2. Schwierigkeitsgrad
  3. Kartengröße
  4. technologischer Fortschritt der Schlüsselzivilisation (siehe unten)

Keinen Einfluss hat die konkrete Technologie. Fortschritte wie Reiten oder Kriegercode sind so zum Beispiel zu Beginn viel günstiger als später, wenn man bereits eine Menge an anderen Technologien erforscht hat.

Anzahl der bisher erforschten Technologien

Je mehr Technologien im Besitz einer Zivilisation sind, desto höher werden die Forschungskosten für die nächste Technologie. Dabei ist es egal, ob eine Technologie regulär erforscht oder auf einem anderen Wege erlangt wurde (Diebstahl, Bonushütte, Tausch etc.).

Bis zur Erforschung der 20. Technologie steigern sich die Forschungskosten in geringerem Maße. Dafür erfordert die 20. Technologie eine wesentlich höhere Anzahl an Civ2Beaker.png als bislang. Dannach steigen die Forschungskosten wieder in stetigen Maßen.


Schwierigkeitsgrad

Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto höher die Forschungskosten. Wobei die obersten beiden Schwierigkeitsgrade (Herrscher und Gottheit) die selben Forschungskosten fordern.


Kartengröße

Auf kleiner Karte betragen die Forschungskosten nur 4/5 der normalen Forschungskosten (Faktor 0,8), auf großer Karte hingegen 5/4 (Faktor 1,25).


Schlüsselzivilisation

Der technologische Stand einer bestimmten anderen am Spiel teilnehmenden Zivilisation in Relation zum eigenen technologischen Fortschritt ist der letzte Faktor, welcher die Forschungskosten bestimmt. Diese andere Zivilisation nennt man Schlüsselzivilisation. Ist die Schlüsselzivilisation fortgeschrittener als man selbst, bekommt man einen Bonus bei den Forschungskosten, sie sind niedriger. Hat die Schlüsselzivilisation hingegen weniger Technologien in ihrem Besitz als man selbst, wird dies mit höheren Forschungskosten bestraft und zwar abhängig von der Größe des technologischen Rückstands: Je mehr Technologien die Schlüsselzivilisation zurückgeschritten ist, desto höher ist die Strafe. Dies ist wahrscheinlich so geregelt, um das Aufholen zu einer technologisch fortgeschrittenen Zivilisation zu erleichtern.

Wer ist die Schlüsselzivilisation? Hier ist der eigene Machtstatus entscheidend. Dieser kann unter dem Außenminister beziehungsweise F3 eingesehen werden. Dort steht zum Beispiel: "Ahnherr, unsere Macht ist unübertroffen und unser Ruf ist mustergültig." Je höher der Machtstatus, desto weiter unten in der Zugreihenfolge kommt die Schlüsselzivilisation:

Machtstatus Schlüsselzivilisation
Armselig  Civ2flagW.png  Kelten, Römer oder Russen
Schwach  Civ2flagG.png  Babylonier, Japaner oder Zulus
Unzulänglich  Civ2flagB.png  Deutsche, Franzosen oder Wikinger
Mäßig  Civ2flagY.png  Ägypter, Azteken oder Spanier
Stark  Civ2flagT.png  Amerikaner, Chinesen oder Perser
Mächtig  Civ2flagO.png  Engländer, Griechen oder Karthager
Unübertroffen  Civ2flagL.png  Inder, Mongolen oder Sioux

Verändert sich der Machtstatus, so ändert sich freilich auch die Schlüsselzivilisation. Ist man seine eigene Schlüsselzivilisation, so hat man durchschnittliche Forschungskosten. Ebenso bei Nicht-Vorhandensein der Schlüsselzivilisation.