Gampo (BASE)

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Songtsen Gampo
618-649

Zivilisation
Tibetisches Reich
Eigenschaften
Organisiert und Militant
bev. Staatsform: Organisierte Religion
bev. Religion: Buddhismus
Schwerpunkte
Civ4Faust.png Militär (10), Civ4Nahrung.png Wachstum (10), Civ4Religion.png Religion (8) und Civ4Kultur.png Kultur (6).
baut Wunder: sehr selten
baut Einheiten: unterdurchschnittlich
Aggressivität: friedlich
Spionage: kaum
Stadtvernichtung: nie
Nicht gesprächsbereit: kurz
Diplomatiebildschirm
 

Merkmale

Organisiert

  • Städte werden bei Gründung mit ihnen zugeteilten Ressourcenfeldern verbunden
    Erfordert Rad bzw. Eisenbahn
  • +1-fache Civ4Fortbewegung.png auf Straße
  • +2 Civ4Fortbewegung.png auf Eisenbahnstrecke
  • -50% Modernisierungskosten
  • -50% Staatsformunterhalt
  • +50% Civ4Produktion.png für Gerichtsgebäude
  • +100% Civ4Produktion.png für Palast

Militant

  • Erlaubt: Deckung II, Schock II, Finte II, Formation II, Sturm II, Ausfall II, Hinterhalt II
    Erfordert Erfahrungsstufe 4
  • +3 EP für neue Militäreinheiten
  • Freie Beförderung Drill I
  • Beförderungen erfordern -33% EP
  • +50% Civ4Produktion.png Kaserne, Stallungen, Militärakademie, Militärflugplatz
  • +100% Civ4Produktion.png für West Point


Vorlieben


Civilopedia

Songtsen Gampo war König von Tibet von ca. 617 bis 649. Unter ihm begannen die Tibeter erstmals eine wesentliche Rolle in der Geschichte Zentralasiens zu spielen. Die Voraussetzungen für seine Erfolge schufen schon seine Vorgänger, die der Yarlung-Dynastie angehörten, insbesondere sein Vater Namri Songtsen, der in Südtibet eine gewisse Einheit erreichte. Songtsen Gampo ist der dreiunddreißigste in der traditionellen Liste der 42 ältesten tibetischen Herrscher. Unter Songtsen Gampo schickten je 100 Familien einen Vertreter an den Hof. Ein Palast wurde in Lhasa erbaut, an der Stelle des heutigen Potala-Palastes. Es gab neun Ministerien mit ebenso vielen Ministern und ein "Gesetzbuch" mit immerhin 16 allgemeinen moralischen Grundsätzen. Seit dem 6. Jahrhundert existierten tibetische Städte mit Mauern und kleine Festungen in bebautem Land. Es gab Metallarbeiter, die zur Herstellung von goldenen Schmuckpanzern und ebensolchem Geschirr in der Lage waren. Münzen wurden geprägt und eine Schrift entwickelt. Songtsen Gampo verlangte 635 vom chinesischen Tang-Kaiser Taizong eine Prinzessin als Gemahlin, die er nach einem erfolgreichen Feldzug gegen China auch bekam. Prinzessin Wen Cheng war eine fromme Buddhistin; sie brachte Mönche und Schriftrollen mit. Außerdem soll der König auch die nepalesische buddhistische Prinzessin Khri-btsun (Bhrikuti) geheiratet haben; hierüber gibt es aber keine zuverlässige Überlieferung. Des Weiteren nahm Songtsen Gampo eine Prinzessin des sich im Niedergang befindenden Königreichs von Shang Shung zur Frau. Von Bedeutung ist heute noch die damalige Stellung Songtsen Gampos im Vergleich zum chinesischen Kaiser, denn die heutige chinesische Regierung sähe es gerne, wenn Tibet ein Vasallenstaat Chinas gewesen wäre. Aber die Inschriften zweier Säulen in Lhasa - eine von 821 und eine von 1794, beide zweisprachig - sprechen von der Unabhängigkeit und Eigenständigkeit beider Länder. Auf letzterer bestätigte Chinas Gesandter Ho Lin, dass Tibet zur Tang- und Song-Zeit kein Vasallenstaat Chinas war. Unter Songtsen Gampo begann der Buddhismus in Tibet Fuß zu fassen, auch wenn es zu dieser Zeit nur wenige Buddhisten gab und ihre Tempel schlichten Kapellen ähnelten. Der König selbst gründete zwei dieser Heiligtümer in Lhasa darunter den Jokhang-Tempel. Er wird aus diesem Grund auch, neben König Thrisong Detsen und König Relpacen (tib.: ral pa can), zu den drei Dharma-Königen Tibets gerechnet. Vorherrschend war damals noch die schamanistische, animistische Bön-Religion. Erst im 8. Jahrhundert, unter König Thrisong Detsen (755-797), gab es buddhistische Mönche tibetischer Herkunft und 779 baute man das erste Kloster Tibets, das von Samye.


Diplomatie

Der Basis Beziehungswert beträgt beim Erstkontakt 2.

Aktion Auswirkung Maximal
gemeinsamer Krieg 1 2
bevorzugte Staatsform 1 6
gleiche Religion 1 4
andere Religion -1
nahe Kulturgrenzen -2
niedriger/höherer Rangunterschied 0 / 1


Handel

Damit Gampo überhaupt in Erwägung zieht, Handel zu treiben, ist der jeweils aufgeführte "Beziehungsstatus" erforderlich:

Art des Handels benötigte Stufe
Technologien
strategische Ressourcen Verärgert
Civ4happy.png-Ressourcen
Civ4Gesundheit.png-Ressourcen
Landkarten
offene Grenzen
Verhältnis, ab dem keine Kriegserklärung erfolgt: Erfreut
Verteidigungsbündnis Erfreut
Allianz Erfreut
wird zum Vassallen Verärgert
Erforderliche Überredungskunst zum vassallieren: keine
übernimmt Staatsform Vorsichtig
konvertiert zu Religion Verärgert
Lässt sich überreden, X den Krieg zu erklären Erfreut
dazu darf das Verhältnis zu X maximal sein: Verärgert
Lässt sich überreden, den Handel mit X einzustellen Erfreut
dazu darf das Verhältnis zu X maximal sein: Vorsichtig


Weiterführende Informationen