Rom (Civ6)

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Dieser Beitrag befasst sich mit xxxx, wie es in Civilization VI vorkommt. Für Informationen über die entsprechende Zivilisation in anderen Teilen der Spielereihe siehe xxxx.


Grau, Hellblau

Rom
Civilization 6

Eigenschaft
Alle Wege führen nach Rom
  • Alle Städte, die Ihr gründet oder einnehmt, starten mit einem Handelsposten. Wenn sie in Handelsweg-Reichweite Eurer Hauptstadt sind, starten sie auch mit einer Straße. Eure Handelswege bringen +1 Gold für das Passieren von Handelsposten in Euren eigenen Städten ein.
Anführer
Trajan
Julius Cäsar (2K Bonus)
Spezial
Spezialeinheit:
Legion
Spezialbezirk:
Bad

Grundspiel / Leader Pass


Civilopedia

Um die Entstehung Roms am fruchtbaren Ufer des Tibers ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Fest steht jedoch, dass Teile der heutigen Stadt Rom bereits 735 v.Chr. gegründet wurden, während die Republik Rom erst 509 v.Chr. nach dem Sturz von Lucius Tarquinius Superbus, dem letzten der sieben Könige Roms, entstand. Sie wurde an einem von den Etruskern gewählten Standort erbaut, die im 6. Jh. v.Chr. den größten Bevölkerungsanteil der italienischen Halbinsel ausmachten. Ihr König Porsenna hatte die Römer besiegt und Tarquinius Superbus vertrieben, doch noch bevor er den Thron besteigen konnte, zwang ihn das widerspenstige Volk schon wieder zum Rückzug. Ihren eigenen vertriebenen König und damit die Monarchie ersetzten die Bürger nun durch zwei gewählte Konsuln - Militärführer der römischen Streitkräfte - sowie einen Senat, der ihnen als beratendes Organ zur Seite stand. Damit hatte das Volk aus eigener Kraft die diversen italienischen Volksgruppen zu einem politischen Ganzen vereint - was den Etruskern nie gelungen war.

Wegen des Bevölkerungswachstums mussten die Römer ihr Reich gegen Ende des 5. Jh. v.Chr. vergrößern - auf Kosten der benachbarten Stadtstaaten. Die ersten beiden Eroberungskriege führten sie gegen die unabhängige Nachbarstadt Fidenae und die große Etruskermetropole Veji. Die Phalanx-Truppenformation, die man sich von den Griechen abgeschaut hatte, waren für Kämpfe in den zerklüfteten Hügeln und Tälern Mittelitaliens allerdings völlig ungeeignet - es mussten eigene, neue Kampfstrategien entwickelt werden: ein taktisches Vormarschsystem, bei dem unabhängig voneinander agierende Legionäre flexible Kampfreihen bildeten. Nun gelang es den Römern, erfolgreiche Eroberungsfeldzüge zu führen und die Vorherrschaft des Römischen Reichs in der antiken Welt zu sichern. Nachdem Rom zunehmend an Macht und Einfluss gewonnen hatte, griffen die übrigen unabhängigen Stadtstaaten zu den Waffen, der folgende Krieg (340-338 v.Chr.) war jedoch schnell zugunsten Roms entschieden. 264 v.Chr. war bereits das gesamte italienische Gebiet südlich der Alpen unter dem Banner Roms "vereint" - entweder waren die Völker annektiert worden oder sie paktierten mit der Republik. Der unaufhaltsame Aufstieg Roms führte nun zum Konflikt mit Karthago, einer etablierten Wirtschaftsmacht in Nordafrika. Nach insgesamt drei Punischen Kriegen (264-146 v.Chr.) gingen die Römer am Ende auch hier siegreich hervor und vernichteten die Stadt. Ihr nächstes ehrgeiziges Ziel war die Vorherrschaft über den gesamten Mittelmeerraum. Kurz nacheinander überrannten die Römer Syrien, Makedonien, Griechenland und Ägypten - allesamt Teile des im Zerfall begriffenen hellenistischen Reichs, das einst von Alexander dem Großen begründet worden war.

Aber diese Aktivitäten forderten ihren Tribut: In der Heimat kam es immer häufiger zu Unruhen, die letztlich im Bürgerkrieg endeten. Die späte Republik erlebte die Auseinandersetzung zwischen Marius und Sulla, den Sklavenaufstand unter der Führung des Spartacus und den Aufstieg großer Persönlichkeiten, wie Pompeius, Cicero und Julius Cäsar. Obwohl Letzterer zu Beginn seiner Karriere der Eitelkeit und Unmännlichkeit bezichtigt wurde, erwies er sich als brillanter Politiker und Feldherr. Cäsar eroberte zwischen 58 und 50 v.Chr. ganz Gallien, bevor er im römischen Bürgerkrieg seine Gegner vernichtete und zum unangefochtenen Herrscher Roms aufstieg. Nach Cäsars Ermordung im Jahre 44 v.Chr. brach erneut ein Bürgerkrieg aus. 31 v.Chr. siegte Cäsars Neffe Octavian in der Schlacht bei Actium und wurde wenig später der Kaiser Roms (27 v.Chr.-14 n.Chr.). Gleichzeitig nahm er den Ehrennamen "Augustus" an.

Von wenigen Ausnahmen wie Caligula (37-41) und Nero (54-68) abgesehen, war das Römische Reich in den ersten 200 Jahren seiner Existenz mit einer Reihe brillanter Herrscher gesegnet, die das Reich von Britannien bis nach Ägypten und von Spanien bis nach Persien ausweiteten. Das Römische Reich zeichnete sich aber auch durch seine Errungenschaften in der Baukunst und der Politik aus. Besonders erfinderisch waren die Römer in den Bereichen Gesetzgebung, Verwaltung und Stadtplanung, wobei sie ebenfalls die Erkenntnisse früherer Völker nutzten - vor allem der Griechen, deren Kulturgut so für alle Zeit erhalten blieb. Das römische Recht wurde im 6. Jh. im Codex Justiniaeus manifestiert, einem komplexen Werk von Präzedenzfällen und Urteilen. Das Straßennetzwerk des Reichs war im Altertum unerreicht und förderte rasante Fortschritte im Handel, in der Landwirtschaft, im Postwesen und natürlich auch im Militärwesen. Die römischen Stadtplaner setzten mit ihren Rohrleitungs- und Kanalsystemen, Dämmen und Aquädukten beispiellose Hygienestandards. Und auch die römischen Architektur- und Kunstwerke waren sorgfältig geplant und detailgenau ausgeführt - wenngleich oftmals der griechische Stil kopiert wurde. Kurz gesagt: Die wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften des alten Roms waren wegweisend für die europäische Welt.

Nach dem Tod Mark Aurels im Jahr 180 wurde Rom von einigen schwachen Herrschern zugrunde gerichtet. Selbst die einst so angesehene Prätorianergarde des Kaisers verkaufte ihre Dienste nun an den Meistbietenden. Nicht zuletzt deshalb verschliss Rom in den folgenden 70 Jahren nicht weniger als 30 Herrscher. Gleichzeitig drohte das Reich angesichts einiger blutiger Aufstände und des wachsenden Drucks seiner Nachbarn zusammenzubrechen. Erst Diokletian (284-305) gelang die Wiederherstellung der alten Ordnung. Allerdings gab es unter seiner autoritären Herrschaft nur wenig Spielraum für persönliche Freiheiten. Nach Diokletians Rückzug ins Privatleben versank Rom erneut im Chaos, bis es Konstantin (306-337) schließlich gelang, den blutigen Bürgerkrieg zu beenden. Konstantin war aus zwei Gründen bemerkenswert: Zum einen gründete er Konstantinopel als neue Reichshauptstadt. Von hier sollte Byzanz (oder Ostrom) weitere 1000 Jahre regiert werden. Zum anderen legalisierte Konstantin das Christentum und ermöglichte damit die rasche Ausbreitung der Religion in der gesamten römischen Welt.

Nach Konstantins Tod zerfiel das Reich in West- und Ostrom. 395 wurde die Teilung schließlich besiegelt. Als im 4. und 5. Jahrhundert erneut Barbaren in das Römische Reich einfielen, brach das geschwächte Weströmische Reich endgültig zusammen. Der letzte Kaiser des Weströmischen Reichs, Romulus Augustulus, wurde 476 abgesetzt, nachdem das Reich zu einer Karikatur seiner einstigen Macht verkommen war. Trotz des Niedergangs des Römischen Reichs als politische Macht hat die römische Kultur Europa bis heute nachhaltig geprägt.

Trajan

Trajan

Trajan
73 - 117

Einzigartige Fähigkeit
Vorlage:Eigenschaft Trajan Civ6
Zivilisationen & Spezialeinheit
Rom symbol civ6 inv.png
Agenda
Vorlage:Agenda Trajan Civ6
Religion
Katholizismus
Diplomatiebildschirm

Trajan im 3D-Diplomatiebildschirm

Grundspiel