Indianerreich (BASE)

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Dieser Artikel befasst sich mit der Zivilisation Indianer in Civilization 4 - BASE. Zu Beschreibungen in anderen Teilen der Civilization-Reihe siehe Indianer.

 


Indianerreich
BASE

Staatsoberhäupter
Spezialeinheiten
Spezialgebäude
Totempfahl (ersetzt Monument)
Spezialeigenschaften
  • +1 Civ4Produktion.png pro Nomadenlager
  • Nomadenlager auf Schnee errichtbar
Starttechnologien
Fischen und Jagd

BtS


Allgemein

Einbinden des Info-Kastens z.B. in eigene Stories: {{BASE_Box_CivInfo|Name=Indianerreich}}

Spezialeinheiten

Spezialgebäude

Totempfahl (ersetzt Monument)

Spezialeigenschaften

  • +1 Civ4Produktion.png pro Nomadenlager
  • Nomadenlager auf Schnee errichtbar

Starttechnologien

Fischen und Jagd

Civilopedia

Strategie:

Dieser Strategietext bezieht sich auf das ungemoddete Spiel und wird hoffentlich bald von einem BASE-Veteranen an diese Modifikation angepasst.

Troja ist nichts gegen das Indianische Reich. Als auf Bogenschützen-Einheiten spezialisierte Verteidigungsgroßmacht hat das Indianische Reich vielfältige Methoden, sich zu verteidigen. Sitting Bulls Eigenschaft "Schützend" ermöglicht den raschen Bau von Mauern und verleiht Bogenschützen- und Schießpulver-Einheiten zusätzliche Beförderungen. Der Totempfahl, die indianische Variante des Monuments, verleiht allen Bogenschützen-Einheiten zusätzliche Erfahrung. Und als ob dies nicht genug wäre, kann der Dog Soldier, eine Variante des Axtkämpfers, ohne Kupfer und Eisen hergestellt werden und erhält einen großen Bonus gegen Nahkampftruppen. Verbinden Sie diese Vorteile bei der Verteidigung mit der Fülle einer großen Nation, wie sie von Sitting Bulls Eigenschaft "Philosophisch" geschaffen wird, und Sie haben eine Verteidigungsmacht, die Priamos erröten ließe.

Hintergrund:

Die Indianer waren die Ureinwohner Nordamerikas, die vor etwa 16.000 Jahren einwanderten. Der Begriff "Indianer" bezieht sich meistens auf die Bevölkerung, die im nördlichen Kontinent der westlichen Halbkugel siedelte, in dem Land, das heute den Vereinigten Staaten und Kanada gehört. Zu Zeiten der Ankunft von Kolumbus bevölkerten tausende Indianerstämme auch die entlegensten Gegenden Nordamerikas, mit einer Gesamtbevölkerung von zwischen zwei und 18 Millionen Indianern. (Die "indianische" Zivilisation in diesem Spiel repräsentiert das Reich, das entstanden wäre, hätte diese verstreut lebende Bevölkerung sich vereint.)

Die nördlichen Indianer entwickelten niemals ein System der Schrift (die einzigen Indianer, die das taten, waren die Maya im Süden), daher ist es schwierig, die Geschichte der Indianer vor der Ankunft der Europäer zu rekonstruieren. Man weiß jedoch, dass diese Ureinwohner eine (seither verschwundene) Landbrücke überquerten, die Sibirien und Alaska verband. Als diese sibirischen Einwanderer sich auf der Suche nach Nahrung nach Süden und Osten über den Kontinent ausbreiteten, trafen sie auf viele verschiedene Klimazonen, ökologische Zonen und geografische Besonderheiten. Die Indianer siedelten einen Steinwurf entfernt vom Polarkreis ebenso wie in den entlegensten Regionen des amerikanischen Südwestens und legten so Zeugnis von der Anpassungsfähigkeit des Menschen ab.

Aufgrund der Verschiedenheit der von ihnen bewohnten Lande, ganz zu schweigen von den gewaltigen Entfernungen, die sie trennten, bildeten die Indianer niemals ein einziges Volk. Mächtige örtliche Verbände - etwa die Sechs Nationen (auch bekannt als "Irokesenbund") - tauchten von Zeit zu Zeit auf, doch größtenteils bildeten Stämme die größte politische Organisationsform.

Mit der Ankunft der Europäer in der Neuen Welt waren die Indianerstämme gezwungen, sich an eine weitere feindliche Umgebung anzupassen. Als die Vereinigten Staaten sich als Nation konsolidierten, wurden die amerikanischen Ureinwohner als Hindernis auf dem Weg zur amerikanischen Vorherrschaft angesehen - ein Hindernis, das beseitigt werden musste. Vor seiner Wahl zum siebten Präsidenten der Vereinigten Staaten führte Andrew Jackson einen totalen Krieg gegen die Seminolen in Florida und löschte die Creek in der Schlacht vom Horseshoe Bend aus. Als Präsident unterzeichnete er den "Indian Removal Act" 1830, den ersten von vielen zukünftigen "Umsiedlungsverträgen". Der Vertrag von New Echota, ein solcher Umsiedlungsvertrag, wurde zwischen der Regierung der Vereinigten Staaten und einem kleinen Teil der Cherokee geschlossen. Der Marsch der Cherokee von ihrem Heimatland im Osten der USA in das neue Gebiet in Oklahoma und Arkansas kostete etwa viertausend Indianer das Leben und wurde später als der "Marsch der Tränen" bekannt.

Das ständige Westwärtsdrängen amerikanischer Siedler vertrieb die Ureinwohner weiter und führte zu einer Reihe von Konflikten, die als "Indianerkriege" bekannt sind. Die Indianer waren jedoch niemals im Stande, sich in ausreichendem Maße zu vereinen, um die Europäer oder deren Nachfahren aufzuhalten. Es ereignete sich allmählich immer wieder dasselbe Szenario. Verschiedene einzelne Stämme kämpften mit Zähnen und Klauen gegen die Eindringlinge und wurden so fast vernichtet. Diese Stämme wurden dann dazu verleitet, Verträge zu unterzeichnen, die von den Amerikanern oftmals ignoriert wurden, und der Stamm wurde wiederum mit dem Bajonett vertrieben. Der Staat Oklahoma war ursprünglich Indianern vermacht worden, die aus dem Osten vertrieben worden waren, doch in den 1890ern wurde er blockweise für amerikanische Siedler geöffnet.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren zwischen 75 und 95 Prozent der amerikanischen Ureinwohner durch Hunger, Krankheit und Krieg vernichtet. Das Reservatsystem hatte die meisten Überlebenden auf üblicherweise wenig begehrenswertes Land überall in den Vereinigten Staaten verbannt, und im Laufe der folgenden Jahrzehnte schoss die Alkoholiker- und Selbstmordrate unter Indianern in die Höhe. Während der 1960er Jahre begann jedoch eine Wiederbelebung des indianischen Erbes. Heute leben mehr als zwei Millionen Indianer in ungefähr 563 Stämmen überall in den Vereinigten Staaten. Indianische Künstler, wie etwa der Autor Sherman Alexie, haben in Dichtung und Prosa wundervoll die Qualen festgehalten, die moderne Indianer ertragen mussten, und stolze Völker, die einst in Reservaten eingesperrt waren, haben erneut begonnen, sich überall in den Vereinigten Staaten auszubreiten.

Staatsoberhäupter

Cochise

 

Cochise (auch Cheis oder A-da-tli-chi)
Um 1850

Zivilisation
Indianerreich
Eigenschaften
Aggressiv und Repressiv
bev. Staatsform: Umweltschutz
bev. Religion: Schamanismus
Schwerpunkte
Civ4Faust.png Militär (10), Civ4Nahrung.png Wachstum (10) und Civ4Forschung.png Forschung (10).
baut Wunder: oft
baut Einheiten: überdurchschnittlich
Aggressivität: niedrig
Spionage: sehr wenig
Stadtvernichtung: sehr selten
Nicht gesprächsbereit: sehr lange
Diplomatiebildschirm
 

Merkmale

Aggressiv

  • Kann Einheiten außerhalb der kulturellen Grenzen modernisieren
    Erfordert die Verfügbarkeit der dafür nötigen Ressourcen in der Hauptstadt
  • -25% Civ4Produktion.png für Militäreinheiten nötig
  • -50% Unterhalt für Einheiten
  • +50% Civ4Gold.png bei Stadteroberung
  • Freie Beförderung Scharmützler
  • +100% Civ4Produktion.png für Heldenepos

Repressiv

  • +20% Civ4Produktion.png durch Bevölkerungsopferung
  • Keine Anarchie (außer per Civ4spionage.png)
  • Während Goldener Zeitalter sind Civ4Religion.png und Staatsform jede Runde wechselbar
  • Keine Revolten nach Stadteroberung
  • Keine Revolten und keine Civ4sad.png aufgrund fremder Civ4Kultur.png in eroberten Städten
  • +100% Civ4Produktion.png für Verbotene Stadt


Vorlieben


Details

→ Hauptartikel: Cochise

 

Hiawatha

 

Hiawatha
16./17. Jh.

Zivilisation
Indianerreich
Eigenschaften
Charismatisch und Diplomatisch
bev. Staatsform: Umweltschutz
bev. Religion: Schamanismus
Schwerpunkte
Civ4Faust.png Militär (10), Civ4Nahrung.png Wachstum (10) und Civ4spionage.png Spionage (4).
baut Wunder: sehr selten
baut Einheiten: überdurchschnittlich
Aggressivität: niedrig
Spionage: mittel
Stadtvernichtung: ab und zu
Nicht gesprächsbereit: sehr lange
Diplomatiebildschirm
 

Merkmale

Charismatisch

  • 25% Überlaufchance für besiegte Land- und Wassereinheiten
  • Freie Beförderung Tapferkeit I für siegreiche Land- und Wassereinheiten
    Erfordert Eisenverarbeitung
  • +1 freie Einheit je 2 Civ4happy.png Überschuss
  • +100% Civ4happy.png durch den Wirtschaftsregler
  • +2 Civ4happy.png in allen Städten
  • +100% Civ4Produktion.png für Globe Theatre

Diplomatisch

  • Bei jedem Ärawechsel wird eine Einheit Großer Staatsmann geboren
  • +1 HandelswegCiv4Handel.png in allen Städten
  • +5% Symbol:Kommerz per Bevölkerung aus Inlands-Civ4Handel.png (additiv)
  • +50% Symbol:Kommerz aus Civ4Handel.png (additiv)
  • +50% Civ4Produktion.png für Hafen, Zollamt, Flughafen
  • +100% Civ4Produktion.png für Senat


Vorlieben


Details

→ Hauptartikel: Hiawatha

 

Nanye-hi

 

Nanye-hi
ca. 1738-1822/24

Zivilisation
Indianerreich
Eigenschaften
Diplomatisch und Popolistisch
bev. Staatsform: Pazifismus
bev. Religion: Schamanismus
Schwerpunkte
Civ4Faust.png Militär (10), Civ4Nahrung.png Wachstum (10) und Civ4Kultur.png Kultur (8).
baut Wunder: sehr selten
baut Einheiten: wenige
Aggressivität: friedlich
Spionage: kaum
Stadtvernichtung: nie
Nicht gesprächsbereit: kurz
Diplomatiebildschirm
 

Merkmale

Diplomatisch

  • Bei jedem Ärawechsel wird eine Einheit Großer Staatsmann geboren
  • +1 HandelswegCiv4Handel.png in allen Städten
  • +5% Symbol:Kommerz per Bevölkerung aus Inlands-Civ4Handel.png (additiv)
  • +50% Symbol:Kommerz aus Civ4Handel.png (additiv)
  • +50% Civ4Produktion.png für Hafen, Zollamt, Flughafen
  • +100% Civ4Produktion.png für Senat

Popolistisch

  • Kann Nationalwunder zweimal bauen (+25% Civ4Produktion.png Kosten für das zweite)
  • Verbesserte Feiertage
  • Nationalfeiertag in allen Städten bei Start oder Verlängerung Goldener Zeitalter
  • Verlorene Landeinheiten werden für Civ4Gold.png in Abhängigkeit ihrer Civ4Produktion.png reproduziert
    (Erfordert für menschliche Spieler den Beförderungsschalter "populistisch")
  • +100% Civ4sad.png für Feind im Kampf
  • +100% Civ4Produktion.png für Nationalpark


Vorlieben


Details

→ Hauptartikel: Nanye-hi

 

Sitting Bull

 
Sitting Bull

Sitting Bull
ca. 1830 - 1890 n. Chr.

Zivilisation
Indianerreich
Eigenschaften
Populistisch und Schützend
bev. Staatsform: Umweltschutz
bev. Religion: Schamanismus
Schwerpunkte
Civ4Faust.png Militär (10), Civ4Nahrung.png Wachstum (10) und Civ4Gold.png Reichtum (10).
baut Wunder: sehr selten
baut Einheiten: durchschnittlich
Aggressivität: niedrig
Spionage: kaum
Stadtvernichtung: ab und zu
Nicht gesprächsbereit: sehr lange
Diplomatiebildschirm
 

Merkmale

Populistisch

  • Kann Nationalwunder zweimal bauen (+25% Civ4Produktion.png Kosten für das zweite)
  • Verbesserte Feiertage
  • Nationalfeiertag in allen Städten bei Start oder Verlängerung Goldener Zeitalter
  • Verlorene Landeinheiten werden für Civ4Gold.png in Abhängigkeit ihrer Civ4Produktion.png reproduziert
    (Erfordert für menschliche Spieler den Beförderungsschalter "populistisch")
  • +100% Civ4sad.png für Feind im Kampf
  • +100% Civ4Produktion.png für Nationalpark

Schützend

  • Geschützte Geländeausbauten
  • Kann Felder trotz Feindeinheiten bewirtschaften (außer bei Seeblockade)
  • Einheiten heilen +10% Schaden pro Runde (außer nach Bewegung)
  • +25% Civ4Power.png innerhalb kultureller Grenzen
  • +50% Civ4Produktion.png für Stadtmauern, Schloss, Bunker, Luftschutzkeller
  • +100% Civ4Produktion.png für Heimatschutzbehörde


Vorlieben


Details

→ Hauptartikel: Sitting Bull